{"id":6969,"date":"2011-03-27T10:35:57","date_gmt":"2011-03-27T09:35:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6969"},"modified":"2011-03-27T10:36:23","modified_gmt":"2011-03-27T09:36:23","slug":"zuckerbeat-vol-201-youth-knows-no-pain","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6969","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)01 &#8211; youth knows no pain"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6970\" title=\"lykke\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/lykke-300x300.jpg\" alt=\"lykke\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/lykke-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/lykke-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/lykke.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Ich muss ja zugeben, dass ich das erste Album von <strong>Lykke Li<\/strong> immer f\u00fcr ein bisschen \u00fcbersch\u00e4tzt gehalten habe. \u00c4hnlich ging es mir mit dem Deb\u00fct von Charlotte Gainsbourg, die auch erst mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Beck auf ihrem zweiten Album zur H\u00f6chstform aufgelaufen ist. Nun hat ausgerechnet Beck ein Remix von Lykke Lis aktueller Single \u201eGet Some\u201c geschrieben, einen Song wohlgemerkt, welcher mit seiner geballten Wucht und der augenzwinkernden Aussage \u201eI\u00b4m Your Prostitute, You Gon\u00b4 Get Some\u201c jetzt schon einen sicheren Platz in den Jahrescharts 2011 f\u00fcr sich reserviert haben sollte. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Auf dem nun ver\u00f6ffentlichten Zweitwerk \u201eWounded Rhymes\u201c bringt Lykke Li ihren Fans erstmal das H\u00fcpfen bei. Die Scheibe legt los mit zwei ordentlichen Tanz-Nummern und sorgt daf\u00fcr, dass keine Langeweile beim H\u00f6rer aufkommt. Mit diesem Album kann sich die S\u00e4ngerin sogar dem direkten Vergleich mit ihrer renommierten Kollegin PJ Harvey stellen, die mit \u201eLet England Shake\u201c gerade ein ebenso pulsierendes Werk aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt hat.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6971\" title=\"friska-viljor-the-beginning-of-the-beginning-of-the-end\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/friska-viljor-the-beginning-of-the-beginning-of-the-end-300x300.jpg\" alt=\"friska-viljor-the-beginning-of-the-beginning-of-the-end\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/friska-viljor-the-beginning-of-the-beginning-of-the-end-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/friska-viljor-the-beginning-of-the-beginning-of-the-end-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/friska-viljor-the-beginning-of-the-beginning-of-the-end.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Friska Viljor<\/strong> hat in diesen Tagen eine neue Single namens \u201eLarionov\u201c raus gehauen, die alle Schweren\u00f6ter unter euch in einen Fr\u00fchlingsgef\u00fchl-Modus schalten l\u00e4sst. Wirklich bemerkenswert ist, dass dem sympathischen Multiinstrumentalisten diesmal auch auf Albuml\u00e4nge nicht die Puste ausgeht. \u201eThe Beginning Of The Beginning Of The End\u201c ist ein Album, das alle Anzeichen von Liebeskummer hinweg pustet, als w\u00e4re die ganze Welt ein L\u00f6wenzahn-Feld, das nur darauf gewartet, in alle Himmelsrichtungen verstreut zu werden. Das hier ist Musik, zu der man endlich mal wieder einen Purzelbaum schlagen m\u00f6chte, obwohl man eigentlich schon seit zehn Jahren glaubt, dass das eigentlich recht kindisch ist. Alles hier strotzt nur so vor Emotionen, vor Melodien, vor Lebensfreude. Wer sich schon seit einigen Wochen fragt, wie er endlich die Tr\u00e4gheit der kalten Jahreszeit hinter sich lassen kann, Friska Viljor liefert die passende Anleitung dazu.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6973\" title=\"green_day_awesome_as_fuck_album_cover1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/green_day_awesome_as_fuck_album_cover1.jpg\" alt=\"green_day_awesome_as_fuck_album_cover1\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/green_day_awesome_as_fuck_album_cover1.jpg 800w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/green_day_awesome_as_fuck_album_cover1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/green_day_awesome_as_fuck_album_cover1-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><strong>Green Day<\/strong> k\u00fcmmern sich in der Zwischenzeit ebenfalls darum den bandeigenen Output an Live-Alben ein wenig aufzustocken und ver\u00f6ffentlichen mit \u201eAwesome As Fuck\u201c ein gelungenes Rundum-Gl\u00fccklich-Paket f\u00fcr alle Fans. Das Album besteht aus DVD und CD, welche in Sachen Songs nur minimal voneinander abweichen. W\u00e4hrend die Bonus-DVD in Japan mitgeschnitten wurde und einen mitrei\u00dfenden Auftritt in Tokyo auf die heimische Mattscheibe zaubert, pr\u00e4sentieren uns die altehrw\u00fcrdigen Stadion-Punks auf der CD einen Rundumschlag ihrer letzten Live-Tour und versammeln 17 Songs von 16 verschiedenen Auftritten. Neben Manchester (\u201eKnow Your Enemy\u201c), Dallas (\u201e!Viva La Gloria!\u201c) und Phoenix (\u201eCigarettes And Valentines\u201c) bekommt man in diesem Zusammenhang auch einen kurzen Eindruck vom Berliner Stelldichein der Jungs mitgeliefert. \u201eWhen I Come Around\u201c dringt es pl\u00f6tzlich aus 1000en von Kehlen und alles scheint in Gl\u00fcckseligkeit zu ertrinken. Alles in allem lassen Green Day auf \u201eAwesome As Fuck\u201c keine Zweifel daran, zu welch grandioser Live-Band sie sich doch in den letzten Jahren gemausert haben.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6974\" title=\"afritanga_webcover\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/afritanga_webcover.jpg\" alt=\"afritanga_webcover\" width=\"255\" height=\"228\" \/>Wer auf kolumbianische Sounds steht, sollte sich derweil mal den aktuellen Ver\u00f6ffentlichungs-Katalog des sympathischen Labels \u201eTrikont\u201c reinziehen. Unter dem Namen \u201e<strong>Afritanga \u2013 The Sound Of Afrocolombia<\/strong>\u201c erscheint in diesen Tagen ein illustrer Sampler mit zahlreichen Perlen aus Kolumbien. Der Titel ist ein Wortspiel aus \u201eAfrika\u201c und \u201eFritanga\u201c \u2013 das ist eine Grillplatte, die haupts\u00e4chlich aus frittiertem Fleisch besteht. Aufgetischt bekommt man anschlie\u00dfend zahlreiche gelungene Sonnenschein-Sounds von System Solar, The Flowering Inferno (Quantic), Grupo Bahla, La Makina Del Karibe und Calambuca, die alle Anh\u00e4nger lateinamerikanischer Musik mit einem breiten Grinsen ausstatten sollten. Wie immer bekommt man dazu zahlreiche Hintergrundinformationen zu den Songs und Bands im hochwertig gestalteten Booklet mitgeliefert. Alles in allem eine runde Sache, die daf\u00fcr sorgt, dass man sich viele der Bands gerne auch mal auf Albuml\u00e4nge zu Gem\u00fcte f\u00fchren m\u00f6chte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6975\" title=\"stankowski\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/stankowski.jpg\" alt=\"stankowski\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/stankowski.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/stankowski-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Johannes <strong>Stankowski<\/strong> macht sich derweil auch ohne die Unterst\u00fctzung seines Kumpels Werle daran, die Indie-H\u00f6rerschaft mit seiner charmanten Stimme zu umschmeicheln. Sein Soloalbum \u201eTorres Vol. 1\u201c tr\u00e4gt dabei nicht nur in Sachen Artwork dick auf (da trifft ein Drahtesel, wie man ihn aus Easy Rider kennt, auf eine Antonio Banderas-Ged\u00e4chtnism\u00e4hne), da wird auch musikalisch so richtig sch\u00f6n in nostalgischer Stimmung verharrt. Das Album klingt eigentlich genau so, wie man sich Werle &amp; Stankowski immer in einer Akustik-Version vorstellen durfte und immer wieder ist man ergriffen von dieser geheimnisvollen Stimme, die so verletzlich und herzerw\u00e4rmend zugleich anmutet. Wer sich schon lange mal wieder danach gesehnt hat, nachts um halb 3 mit dem Barkeeper und einer h\u00fcbschen Dame, bzw. einem h\u00fcbschen Herren am Tresen zu sitzen, der sollte sich \u201eBorrowed Wings\u201c als soundtechnische Untermalung dazu w\u00fcnschen. Es klingt so wunderbar, wenn hier Pomp\u00f6ses mit solch br\u00fcchigem Gesang gekontert wird. Ein bemerkenswertes Werk, dessen Fortsetzung hoffentlich nicht lange auf sich warten l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6976\" title=\"nevershoutnever_harmony\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nevershoutnever_harmony-300x300.jpg\" alt=\"nevershoutnever_harmony\" width=\"259\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nevershoutnever_harmony-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nevershoutnever_harmony-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/nevershoutnever_harmony.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 259px) 100vw, 259px\" \/>Akustisch geht es derweil auf dem aktuellen Album von <strong>Never Shout Never<\/strong> zu. Der US-Musiker legte anfangs auf MySpace los, um sich von dort aus mit seinem Emo-Pop-Mix eine gro\u00dfe Fangemeinde in den Vereinigten Staaten zu erspielen. In den USA kletterte seine jetzt auch hierzulande ver\u00f6ffentlichtes Album \u201eHarmony\u201c bis auf Platz 14 der Charts und man muss der Platte durchaus zugestehen, dass sie ein paar schmissige Melodien in der Hinterhand h\u00e4lt. Allein der famose Track \u201eLast Dance\u201c ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr all jene, die sich schon seit geraumer Zeit gew\u00fcnscht h\u00e4tten, die Kollegen von Dashboard Confessional w\u00fcrden mal ein bisschen aufs Gaspedal treten. Nat\u00fcrlich werden mit diesem Sound auch Fans von Quoten-Bands der Marke Hawk Nelson bedient, alles in allem kann \u201eHarmony\u201c aber dennoch mit den aktuellen, ebenfalls gelungenen Emo-Pop-Output von Kollegen wie Hellogoodbye oder The Dangerous Summer mithalten. Weiter so, Christopher.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6977\" title=\"van_jets_the_cat_fit_furry\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/van_jets_the_cat_fit_furry-300x300.jpg\" alt=\"van_jets_the_cat_fit_furry\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/van_jets_the_cat_fit_furry-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/van_jets_the_cat_fit_furry-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/van_jets_the_cat_fit_furry.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>The Van Jets<\/strong> k\u00f6nnten derweil all jenen gefallen, die sich schon immer gefragt haben, wie es wohl klingen w\u00fcrde, wenn die Kollegen von Jet mit den Arctic Monkeys ein gemeinsames Album einspielen w\u00fcrden. Alles rummst und kracht auf \u201eCat Fit Fury!\u201c, aber die vier Jungspunde aus Belgien haben die passenden Melodien im Gep\u00e4ck, um trotzdem f\u00fcr Entz\u00fccken bei der Indie-H\u00f6rerschaft zu sorgen. Allein schon wie sich der Opener \u201eThe Future\u201c nach zwei Minuten noch mal in eine atemberaubende Bridge hin\u00fcber rettet, l\u00e4sst einen auf die Knie gehen und die Jeans am kargen Wohnzimmerparkett auf schreddern. Wer auf der Suche nach Musik ist, die \u00fcber die volle L\u00e4nge eine massive Dringlichkeit ausstrahlt, der sollte sich dieses Deb\u00fct auf keinen Fall durch die Lappen gehen lassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6978\" title=\"pendikel\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/pendikel.jpg\" alt=\"pendikel\" width=\"240\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/pendikel.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/pendikel-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><strong>Pendikel<\/strong> lassen es sich derweil auf ihrem neuen Album wieder nicht nehmen, dem Exzess zu fr\u00f6nen. Alles auf \u201ePendikeland\u201c hat sich dem Gesamtkonzept unterzuordnen, wobei sich die Platte erstmal langsam anschleicht, bevor sie einen in bester \u201eSport\u201c-Manier geradewegs \u00fcberrennt mit ihren Gitarren und Melodien, die allesamt auf den gro\u00dfen Moment zusteuern. W\u00e4hrend einen Konzeptalben bei anderen Bands gerne mal auf die Nerven fallen oder nach den ersten f\u00fcnf Songs ihren Reiz verlieren, schaffen es die Jungs ihre H\u00f6rerschaft mit Zeilen wie \u201eZuversicht steht dir ganz gut, liegt auch kein Grund auf der Hand. Augen zu, herzlich willkommen im Pendikelland\u201c bei der Stange zu halten. Wer auf deutschsprachige Popmusik mit Widerhaken und poetischen Texten steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Genauso wie alle Fans von Kante. Womit wir dann auch schon wieder durch w\u00e4ren f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich muss ja zugeben, dass ich das erste Album von Lykke Li immer f\u00fcr ein bisschen \u00fcbersch\u00e4tzt gehalten habe. \u00c4hnlich ging es mir mit dem Deb\u00fct von Charlotte Gainsbourg, die auch erst mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Beck auf ihrem zweiten Album zur H\u00f6chstform aufgelaufen ist. 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