{"id":6981,"date":"2011-04-01T09:41:44","date_gmt":"2011-04-01T08:41:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6981"},"modified":"2011-04-01T09:42:56","modified_gmt":"2011-04-01T08:42:56","slug":"zuckerbeat-vol-202-get-closer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=6981","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)02 &#8211; get closer"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6982\" title=\"panic-at-the-disco-vices-virtues\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/panic-at-the-disco-vices-virtues.jpg\" alt=\"panic-at-the-disco-vices-virtues\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/panic-at-the-disco-vices-virtues.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/panic-at-the-disco-vices-virtues-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Panic! At The Disco <\/strong>hat man in den letzten Jahren leider ein wenig aus dem Blickfeld verloren. Dabei waren die Jungs aus Las Vegas im direkten Vergleicht mit den Bubble-Gum-Punkern von Fall Out Boy immer die interessantere, weil poppigere Alternative. Nachdem sie sich entschlossen haben, auf ihrem Zweitwerk dem Sound der Beatles die letzte Ehre zu erweisen, um damit hierzulande vollends am Massengeschmack vorbei zu schlittern (was das Album nicht weniger grandios geraten lies), treten sie mit \u201eVices &amp; Virtues\u201c nun wieder aufs Gaspedal und haben mit \u201eThe Ballad Of Mona Lisa\u201c auch gleich den passenden Mega-Hit als Single ausgekoppelt. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Das Album beinhaltet dar\u00fcber hinaus neun weitere, orchestral aufgeh\u00fcbschte Pop-Perlen, die soundtechnisch zwischen Muse und Mika angesiedelt sind. Wer auf effektvoll arrangierte Stadion-Hymen steht, sollte sich dieses Emo-Pop-Feuerwerk auf keinen Fall durch die Lappen gehen lassen. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6983\" title=\"king-kong-kicks-vol-3-cover-digipack_final-neu\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/king-kong-kicks-vol-3-cover-digipack_final-neu.jpg\" alt=\"king-kong-kicks-vol-3-cover-digipack_final-neu\" width=\"279\" height=\"250\" \/>Alle Fans zeitgen\u00f6ssischer Elektro-Pop Songs mit Indie-Einschlag d\u00fcrfen sich derweil \u00fcber eine weitere Folge der \u201e<strong>King Kong Kicks<\/strong>\u201c freuen. Auf \u201eVolume 3\u201c versammelt sich wieder ein illustrer Haufen zeitgen\u00f6ssischer Acts, wobei diesmal neben zahlreichen Newcomern, wie den gro\u00dfartigen The Crookes und der hauseigenen \u201eUnter Schafen\u201c-Band Life In Film (k\u00f6nnten beide bald den Kooks Konkurrenz machen), auch viele bekannte Crews ein kleines St\u00e4ndchen f\u00fcr den Party-Sampler beisteuern. So versammeln sich Kele, Two Door Cinema Club, die charmanten Boys von Jamaica und die \u00fcberschw\u00e4nglich gefeierten The xx, um den Partyreigen zu vollenden und lassen letztlich keinen Zweifel daran, dass hier der Sampler des Fr\u00fchjahrs vor einem liegt. Einfach Play dr\u00fccken und in Richtung Festivals abdampfen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6984\" title=\"home_video\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/home_video-300x300.jpg\" alt=\"home_video\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/home_video-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/home_video-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/home_video.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die Kollegen von <strong>Home Video<\/strong> sind derweil zweifelsohne vom Sound der TripHop-\u00c4ra beeinflusst, klingen aber gleichzeitig so herzerw\u00e4rmend, dass man sofort mit geschlossenen Augen in ein Meer aus G\u00e4nsebl\u00fcmchen h\u00fcpfen m\u00f6chte. \u201eThe Automatic Process\u201c bringt Animal Collective mit Boards Of Canada zusammen und l\u00e4sst Yeasayer die passenden Pop-Melodien dazu schreiben. Das ganze Album strotzt nur so vor \u00dcberschwang, wobei man sich \u00fcberhaupt nicht vorstellen kann, wie gleichzeitig etwas so berauschendes und zur\u00fcckgelehntes dabei raus springen kann. Die Scheibe ist voll gepackt mit Klavierkl\u00e4ngen und Geisterbeschw\u00f6rungseffekten, die einen als H\u00f6rer sofort in einen Hypnose-Zustand versetzen. Ein zauberhaftes Werk, von dem man sich nur allzu gerne becircen l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6985\" title=\"killsnatalia\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/killsnatalia.jpg\" alt=\"killsnatalia\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/killsnatalia.jpg 800w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/killsnatalia-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/killsnatalia-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><strong>Natalia Kills <\/strong>gelingt es derweil vorz\u00fcglich, dem Dance-Pop-Genre neue Lebensfreude einzuhauchen. Ihr Album ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr alle Lady Gaga-Fans, es glitzert und rockt und strahlt eine Dringlichkeit aus, die man bei vielen Kolleginnen leider zunehmend vermisst. \u201ePerfectionist\u201c ist ein Pop-Bastard, der auf den ganzen gro\u00dfen Moment hin konzipiert wurde. Die K\u00fcnstlerin scheut sich zwar weitestgehend, Risiken einzugehen, trotzdem schraubt hier jeder Song die Stimmungsschraube weiter nach oben. Wer auf elegant arrangierte Pop-Knaller mit Noir-Anleihen steht, der sollte sich dieses Pulp-Werk auf keinen Fall entgehen lassen. Wenn die K\u00fcnstlerin ausdruckstechnisch alles richtig macht, wird sie demn\u00e4chst ein geh\u00f6riges W\u00f6rtchen mitzusprechen haben, wenn es darum geht, die Pop-Krone an sich zu rei\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6986\" title=\"timber-timbre-creep-on-creepin-on-400x400\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/timber-timbre-creep-on-creepin-on-400x400-300x300.jpg\" alt=\"timber-timbre-creep-on-creepin-on-400x400\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/timber-timbre-creep-on-creepin-on-400x400-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/timber-timbre-creep-on-creepin-on-400x400-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/timber-timbre-creep-on-creepin-on-400x400.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>Timber Timbre<\/strong> d\u00fcrften demn\u00e4chst zur neuen Lieblingsband der Nick Cave-Fraktion mutieren. Ihr aktuelles Album tut genau das, was der Titel verspricht. Es kriecht. Es schleppt sich voran, aber im positiven Sinne, so wie es die Raveonettes hin und wieder tun, wenn sie der dunklen Seite unseres menschlichen Daseins huldigen. \u201eCreep On, Creepin\u00b4 On\u201c ist ein literarischer Kotzbrocken, der dich ins Grenzgebiet von Traum und Realit\u00e4t schubst und demn\u00e4chst hoffentlich in einem Streifen von David Lynch seinen Widerhall findet. Wer auf mysteri\u00f6se, elegante und verst\u00f6rende Pop-Musik steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6987\" title=\"adam-kesher\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/adam-kesher-300x300.jpg\" alt=\"adam-kesher\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/adam-kesher-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/adam-kesher-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/adam-kesher.jpg 365w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Adam Kesher<\/strong> z\u00e4hlen derweil ja nicht unbedingt zu den zug\u00e4nglichsten Zeitgenossen. Die sechsk\u00f6pfige Crew hat sich nun allerdings mit niemand Geringerem als Dave ONE von Chromeo zusammengetan und der macht auf \u201eChallenging Nature\u201c genau dort weiter, wo er bei dem letzten Werk seiner Hauptband aufgeh\u00f6rt hat. Nach zwei Minuten Dauerfeuer aus der Nebelmaschine sch\u00e4lt sich da pl\u00f6tzlich eine bet\u00f6rende Hookline aus den Boxen, die jedem Prince-Anh\u00e4nger die Herzklappen \u00f6ffnet. Das klingt fast ein bisschen so, als w\u00fcrden Cut Copy auf eine Wand aus Synthesizern zulaufen und sich im Elektro-Hagel die Seele aus dem Leib schreien. Wer mal wieder ein Funk-Album h\u00f6ren m\u00f6chte, das nicht schon nach wenigen Durchl\u00e4ufen langweilig wird, der darf durchaus mal reinschnuppern. Es k\u00f6nnte sich als lohnenswert erweisen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-6988\" title=\"gronemeyer\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/gronemeyer-209x300.jpg\" alt=\"gronemeyer\" width=\"209\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/gronemeyer-209x300.jpg 209w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/gronemeyer.jpg 244w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/>Fans von <strong>Herbert Gr\u00f6nemeyer<\/strong>, k\u00f6nnen derweil nicht nur dem \u201eSchiffsverkehr\u201c fr\u00f6nen, sie k\u00f6nnen sich auch ein bisschen in nostalgische Stimmung versetzen lassen. Der Bochumer hat n\u00e4mlich nicht nur ein neues Album am Start, er hat auch ein bisschen in den Archiven gekramt und ein Konzert seiner 88er Tour zum Album \u201e\u00d6\u201c von seiner dicken Staubschicht befreit. Auf \u201eTour 88\u201c findet sich ein knapp 70min\u00fctiger Konzertfilm zu einem fulminanten Auftritt am 26. Juni in der K\u00f6lner Sporthalle. Der Charme der DVD geht dabei vor allem davon aus, dass sie den Zeitgeist von damals treffend wieder spiegelt. Es wurde ganz bewusst darauf verzichtet, allzu viel an dem Material herumzuwerkeln, so dass alles sehr authentisch r\u00fcberkommt. Passend dazu gibt\u2019s au\u00dferdem die vier (ebenfalls hoffnungslos mit dem Zeitgeist der 80er verflochtenen) Videos zu \u201eAirplanes In My Head\u201c, \u201eWas soll das\u201c, \u201eFull Moon\u201c und \u201eBochum\u201c. Eine runde Sache, dieser Silberling.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6989\" title=\"stephan_sulke_stephan_sulke__enten_haett_ich\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/stephan_sulke_stephan_sulke__enten_haett_ich.jpg\" alt=\"stephan_sulke_stephan_sulke__enten_haett_ich\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/stephan_sulke_stephan_sulke__enten_haett_ich.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/stephan_sulke_stephan_sulke__enten_haett_ich-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Der Schweizer Allrounder <strong>Stephan Sulke<\/strong> wurde derweil nicht nur von Herbert Gr\u00f6nemeyer mit einer Coverversion geadelt, er k\u00f6nnte auch alle Bernd Begemann-Fans mit seinen h\u00fcbschen Abhandlungen zu den Themen \u201eOktober Abendbrot\u201c und \u201eSchnulzensingender Poet\u201c ein L\u00e4cheln abringen. Dabei droht sein Album zwar hin und wieder in schlagereske Gefilde abzudriften, im Gegenzug bekommt man aber auch ein paar Songs im jazzigen Gewand um die Ohren gehauen. Womit \u201eEnten h\u00e4tt\u00b4 ich z\u00fcchten sollen\u2026\u201c nicht nur f\u00fcr Anh\u00e4nger der ZDF-Hitparade von Interesse sein sollte. Womit wir auch schon wieder durch w\u00e4ren f\u00fcr heute. Wir lesen uns beim n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Panic! At The Disco hat man in den letzten Jahren leider ein wenig aus dem Blickfeld verloren. Dabei waren die Jungs aus Las Vegas im direkten Vergleicht mit den Bubble-Gum-Punkern von Fall Out Boy immer die interessantere, weil poppigere Alternative. 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