{"id":7073,"date":"2011-04-17T19:34:56","date_gmt":"2011-04-17T18:34:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7073"},"modified":"2011-04-17T19:35:53","modified_gmt":"2011-04-17T18:35:53","slug":"zuckerbeat-vol-205-bridge-burning","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7073","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)05 &#8211; bridge burning"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7074\" title=\"foo_fighters_wasting_light_cover\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/foo_fighters_wasting_light_cover-300x300.jpg\" alt=\"foo_fighters_wasting_light_cover\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/foo_fighters_wasting_light_cover-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/foo_fighters_wasting_light_cover-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/foo_fighters_wasting_light_cover.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Die <strong>Foo Fighters<\/strong> haben sich anno 2011 doch tats\u00e4chlich noch einmal dazu durchgerungen, eine Rockplatte zu ver\u00f6ffentlichen. Die Jungs hatten wohl die Schnauze voll davon, immer deutlicher in einem radiotauglichen Kontext verortet zu werden. Dementsprechend liefert \u201eWasting Light\u201c auch nicht die potenziellen drei bis sechs Hits, die sich bei Konzerten schl\u00fcssig ins Gesamtprogramm integrieren lassen, die Scheibe versteht sich als schl\u00fcssige Gesamtwerk, das noch dazu mit dem besten Songprogramm seit dem gefeierten Zweitling best\u00fcckt ist. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Allein schon \u201eRope\u201c, dieser nach vorne treibende Rocker vor dem Herrn, d\u00fcrfte alle Fans der ersten Stunde in einen Zustand nicht enden wollender Gl\u00fcckseligkeit st\u00fcrzen. Wobei sich die neu gewonnen Energie wahrscheinlich auch darauf begr\u00fcndet, dass die Foo Fighters heute wieder Nirvana sind &#8211; minus Kurt Cobain nat\u00fcrlich. Kurt Novoselic ist n\u00e4mlich wieder am Start. Und zusammen mit Butch Vig und Bob Mould machen Dave Grohl &amp; seine Jungs der vereinten Fangemeinde wieder so richtig Feuer unterm Arsch. Was f\u00fcr ein Comeback, damit h\u00e4tte nach der k\u00fcrzlich releasten \u201eGreatest Hits\u201c und dem blutleeren Vorg\u00e4nger nun wirklich niemand gerechnet.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7076\" title=\"the-mountain-goats-all-eternals-deck1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/the-mountain-goats-all-eternals-deck1.jpg\" alt=\"the-mountain-goats-all-eternals-deck1\" width=\"257\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/the-mountain-goats-all-eternals-deck1.jpg 280w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/the-mountain-goats-all-eternals-deck1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/>The Mountain Goats<\/strong> legen derweil auf ihrem neuen Album los, als wollten sie den Kings Of Leon vor Augen f\u00fchren, was sie auf ihren letzten Alben so alles falsch gemacht haben. Ein gewisser Hang zu Southern Rock mit Indie-Einschlag der Marke The Hold Steady ist auf \u201eAll Eternals Deck\u201c jederzeit sp\u00fcrbar, dabei wird aber ganz penibel darauf geachtet, dass man sich niemals zu weit vom Pop entfernt. Man k\u00f6nnte dieses Album hier am Besten beschreiben mit: ein Werk voller verschollener Radiohits, die man auch nach dem 100sten Durchlauf noch feste knuddeln m\u00f6chte. Umso besser, dass man The Mountain Goats bisher noch nicht mit dem Rest der Welt zu teilen braucht. Deshalb schnell noch zuschlagen, bevor die Jungs hinter den dicken Scheinwerfern der gro\u00dfen B\u00fchnen vom Hallenboden aus nur noch mit einem Fernglas zu erhaschen sind.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7077\" title=\"yellowcard\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/yellowcard-300x300.jpg\" alt=\"yellowcard\" width=\"229\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/yellowcard-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/yellowcard-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/yellowcard.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/>Und warum es f\u00fcr <strong>Yellowcard<\/strong> hierzulande nie zum gro\u00dfen Durchbruch gereicht hat, ist mir schon seit vielen Jahren ein R\u00e4tsel. Die Jungs schreiben einfach die sch\u00f6nsten Pop-Punk-Perlen, die man mit Unterst\u00fctzung einer Fidel so hinkriegt. Zugegeben. Die Geigen wurden in den letzten Jahren immer mehr in den Background geschubst, macht aber nichts, weil die sympathischen Jungs auch auf ihrem aktuellen Longplayer mit dem sympathischen Titel \u201eWhen You\u00b4re Through Thinking, Say Yes\u201c trotzdem nicht an Drive verlieren. Allein der Opener macht mit seiner energischen Attit\u00fcde deutlich, dass man sich keine Sorgen machen muss, die Jungs k\u00f6nnten nach dem entspannten Vorg\u00e4nger in allzu radiotaugliche Gefilde abdriften. Stattdessen liefert ihr neues Album einen bunten Strau\u00df hymnischer Pop-Punk-Kracher, denen man nur zu gern beim Explodieren zusieht.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7078\" title=\"elbow_-_build_a_rocket_boys\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/elbow_-_build_a_rocket_boys-300x300.jpg\" alt=\"elbow_-_build_a_rocket_boys\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/elbow_-_build_a_rocket_boys-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/elbow_-_build_a_rocket_boys-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/elbow_-_build_a_rocket_boys.jpg 467w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Alle Freunde der gehobenen Melancholiker-Schule d\u00fcrfen sich in diesen Tagen \u00fcber ein neues Album aus dem Hause <strong>Elbow<\/strong> freuen. \u201eBuild A Rocket Boys\u201c klingt vom ersten Moment an, als h\u00e4tten sich Simon &amp; Garfunkel wiedervereint, um gemeinsam mit den Fleet Foxes durch einen Haufen aus Herbstlaub zu waten. Ist eigentlich alles viel zu melancholisch bei solch fr\u00fchlingshaften Temperaturen, was die Jungs hier abliefern, sorgt dann aber trotzdem daf\u00fcr, dass man die Jalousien runter l\u00e4sst, sich aufs Sofa wirft und sich den dramatischen Aspekten des eigenen Daseins hingibt. Passend dazu werden Elbow auch diesmal wieder von einem Jugendchor unterst\u00fctzt, der daf\u00fcr sorgt, dass alles vor einem in einer Art Schwebezustand verharrt. Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie es sich wohl anf\u00fchlen w\u00fcrde, die Welt auf Zeitlupe zu schalten, Elbow liefern den passenden Soundtrack dazu und haben auch noch ein illustres \u201cReclaim\u201c-Heftchen im \u201eReclam\u201c-Look als Beilage im Gep\u00e4ck, das mit zahlreichen Kommentaren zu den einzelnen Songtexten versehen ist. Alles in allem: Ein bemerkenswertes Gesamtpaket.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7079\" title=\"gigi\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/gigi-300x300.jpg\" alt=\"gigi\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/gigi-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/gigi-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/gigi.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wer sich anschlie\u00dfend die komplette \u00dcberdosis an Kuschelpop reinziehen m\u00f6chte, der sollte sich nach einer Band namens <strong>Gigi<\/strong> umgucken. Die machen n\u00e4mlich den bezauberndsten 60s Pop, den man seit Langem geh\u00f6rt hat. Das klingt dann ein bisschen so, als w\u00fcrden The Pains Of Being Pure At Heart ihre E-Gitarre ausst\u00f6pseln und ein Akustik-Set einspielen. \u201eMaintentant\u201c ist ein gro\u00dfer Berg Zuckerwatte, in den man sich ganzk\u00f6rperm\u00e4\u00dfig einnisten m\u00f6chte, um m\u00f6glichst viel von dem S\u00fc\u00dfkram zu absorbieren. Kurz gesagt: Hier sorgen 38 G\u00e4ste in 15 Songs f\u00fcr einen \u00dcberfluss an Chorges\u00e4ngen. Das kann man am Ende nur lieb haben.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7080\" title=\"dennis\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dennis-300x300.jpg\" alt=\"dennis\" width=\"256\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dennis-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dennis-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dennis.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/>Die geballte Ladung Funk k\u00f6nnt ihr euch in diesen Tagen bei <strong>Dennis Coffey<\/strong> abholen. Dessen gleichnamiges werk funkt n\u00e4mlich, wie Blech auf Asphalt und treibt dir die Schwei\u00dfperlen auf die Stirn. Ist ja auch schwierig sitzen zu bleiben, wenn sich der Detroiter so illustre Kollegen wie Mayor Hawthorne, Paolo Nutini oder Rachel Nagy von den Detroit Cobras ins Studio holt. Dementsprechend ist sein Album auch wirklich unterhaltsam geworden. 11 Songs, bei denen 11 mal der Tanzboden zu Glitzern beginnt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7081\" title=\"farewell-to-freeway-filthy-habits\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/farewell-to-freeway-filthy-habits.jpg\" alt=\"farewell-to-freeway-filthy-habits\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/farewell-to-freeway-filthy-habits.jpg 768w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/farewell-to-freeway-filthy-habits-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/farewell-to-freeway-filthy-habits-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>Wer sich hinterher eine geballte Hardcore-Attacke zu Gem\u00fcte f\u00fchren m\u00f6chte, der darf sich an dem neuen Album von <strong>Farewell To Freeway <\/strong>erg\u00f6tzen. Die Band tritt gleich zu Beginn mit ihrem Opener \u201eLiquor?\u201c so richtig aufs Gaspedal. \u201eFilthy Habits\u201c ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr all jene, die sich schon eine lange Zeit nach einer Reunion von From Autumn To Ashes gesehnt haben. Die Jungs streuen immer wieder einzelne, melodische Passagen ein, damit die Geschichte \u00fcber die volle L\u00e4nge nicht an Spannung verliert. Wer auf handwerklich gut gemachte Screamo-Attackenn steht, der darf durchaus mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7082\" title=\"amber_rubarth_-_good_mystery\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/amber_rubarth_-_good_mystery-300x300.jpg\" alt=\"amber_rubarth_-_good_mystery\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/amber_rubarth_-_good_mystery-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/amber_rubarth_-_good_mystery-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/amber_rubarth_-_good_mystery.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Amber Rubarth<\/strong> klingt derweil genauso lieblich, wie man das von einer 17j\u00e4hrigen erwartet. Mit Akustik-Klampfe und h\u00fcbschen Melodien macht sie sich auf, den Kolleginnen von Missincat und Kate Nash vor Augen zu f\u00fchren, dass sie in Sachen Pop mit Folk-Einfl\u00fcssen auch sehr gerne ein W\u00f6rtchen mitreden m\u00f6chte. \u201eGooD Mystery\u201c \u00fcberf\u00e4llt einen dabei eher hinterr\u00fccks. Die Melodien schleichen sich an und bevor man sich versieht, ist man schon dabei, laut mitzusingen. Wer sich schon immer gefragt hat, wie Tegan &amp; Sara wohl im akustischen Gewand klingen w\u00fcrden, der sollte unbedingt mal einen Durchlauf riskieren. Und damit erstmal wieder genug f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Foo Fighters haben sich anno 2011 doch tats\u00e4chlich noch einmal dazu durchgerungen, eine Rockplatte zu ver\u00f6ffentlichen. Die Jungs hatten wohl die Schnauze voll davon, immer deutlicher in einem radiotauglichen Kontext verortet zu werden. 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