{"id":7099,"date":"2011-04-19T08:18:26","date_gmt":"2011-04-19T07:18:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7099"},"modified":"2011-04-19T08:18:48","modified_gmt":"2011-04-19T07:18:48","slug":"zuckerbeat-vol-207-nightmoves","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7099","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)07 &#8211; nightmoves"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7100\" title=\"leisure\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/leisure-300x300.jpg\" alt=\"leisure\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/leisure-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/leisure-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/leisure.jpg 333w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Am neuen Album von <strong>The Leisure Society<\/strong> wird nicht nur Edel-Fan Brian Eno seine helle Freude haben. Auch die Anh\u00e4nger von cellistisch angehauchten Melodien mit nostalgischer Note d\u00fcrften sich beim Durchh\u00f6ren ihres neuen Albums in watteweichen Kissenschlachtfantasien verlieren. Zu diesem Album stellt man am Besten die dritte Staffel \u201eMad Men\u201c auf \u201emute, schnappt sich seine Liebste und f\u00e4ngt dann an mal wieder so richtig hemmungslos zungenzuknutschen. Alle Fans von Belle &amp; Sebastian werden aus dem Grinsen \u00fcberhaupt nicht mehr raus kommen, wenn \u201eInto The Murky Water\u201c ihre Geh\u00f6rg\u00e4nge flutet. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Dieses Album ist ein Bilderbuch. Lieblich, herzlich, himmlisch. So schmeckt der Fr\u00fchling.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7101\" title=\"kreisky\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/kreisky.jpg\" alt=\"kreisky\" width=\"230\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/kreisky.jpg 230w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/kreisky-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><strong>Kreisky<\/strong> fand ich auf deren letzten Platte leider \u00fcber die volle L\u00e4nge ein wenig erm\u00fcdend. Nun knallen sie uns auf \u201eTrouble\u201c neun neue, schmissige Gitarrenperlen vor den Latz, die jeden 1000 Robota-Fan in hoffnungslose Gl\u00fcckseligkeit st\u00fcrzen werden. Die Band pulsiert, das sp\u00fcrt man, die Schei\u00dfe muss raus. Alles auf diesem Werk schreit nach Aufbruch: Wie sie hier sperrige Momente mit geschrieen, bisweilen fast dahin gerotzten Texten kontern, verdient die Bestnote. Nat\u00fcrlich muss man als H\u00f6rer einen gewissen Faible f\u00fcr abgedrehte und l\u00e4rmige Momente mitbringen, wenn man allerdings bereit ist, sich vollends auf die Band einzulassen, erschlie\u00dfen sich nach und nach auch die famosen Songzeilen, die zum Besten geh\u00f6ren, was man seit dem letzten Album von Ja, Panik so zu h\u00f6ren bekommen hat. Mehr davon, bitte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7102\" title=\"twin-atlantic-free-2143\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/twin-atlantic-free-2143-300x299.jpg\" alt=\"twin-atlantic-free-2143\" width=\"300\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/twin-atlantic-free-2143-300x299.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/twin-atlantic-free-2143-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/twin-atlantic-free-2143.jpg 939w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Twin Atlantic<\/strong> sind ein gefundenes Fressen f\u00fcr alle, die sich schon seit geraumer Zeit nach einem neuen Album von Biffy Clyro sehnen. Zum Album \u201eFree\u201c darf endlich mal wieder so richtig herzlich gerockt werden. Schon der Opener \u201eEdit Me\u201c nimmt den H\u00f6rer freundlich bei der Hand, um ihn kurz darauf in einen Strudel der Emotionen zu sto\u00dfen. Gro\u00dfe Hymnen treffen hier auf rockige Passagen, wie man sie von den Foo Fighters (das aktuelle Album mal ausgenommen) in den letzten Jahren leider viel zu selten vor den Latz geknallt bekam. Diese Jungs aus Glasgow werden live daf\u00fcr sorgen, dass kilometerweit nur noch schwei\u00df\u00fcberstr\u00f6mte Hemden auf den Festivals des Landes zu sehen sein werden. \u201eFree\u201c ist ein Album, das dich in Grund und Boden rocken wird. Schade eigentlich, dass es nicht mehr solcher Platten gibt. Deshalb: Regler rauf und frei f\u00fchlen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7103\" title=\"dj-hell\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dj-hell.jpg\" alt=\"dj-hell\" width=\"253\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dj-hell.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dj-hell-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/><strong>DJ Hell<\/strong> hat sich derweil entschlossen, seine Lieblingstracks f\u00fcr die Reihe \u201eComing Home\u201c zusammenzukratzen und liefert seiner H\u00f6rerschaft einen gelungenen Rundumschlag von Kraftwerk bis Klaus Kinski (famoser Wutausbruch). Diese Scheibe hier bringt einfach nur verdammt viel Spa\u00df. Wie herzzerrei\u00dfend es doch ist, endlich mal wieder Blumfelds \u201eTausend Tr\u00e4nen tief\u201c in der Version von DJ Koze pr\u00e4sentiert zu bekommen, oder City dabei zu beobachten, wie sie \u201eAm Fenster\u201c stehen. Dar\u00fcber hinaus haben auch die Fehlfarben, Einst\u00fcrzenden Neubauten und Der Plan Platz genommen. Sowie Ideal, Fischer Z und DAF. Da wirst du ganz nostalgisch beim durchh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7104\" title=\"mandy\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mandy.jpg\" alt=\"mandy\" width=\"206\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mandy.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mandy-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 206px) 100vw, 206px\" \/>F\u00fcr den zehnten Teil der Mixtape-Serie \u201eBody Language\u201c wurde derweil (wie schon bei Runde eins) niemand Geringeres als das renommierte DJ Duo <strong>M.A.N.D.Y.<\/strong> hinters Mischpult gebeten. Das macht vor allem deshalb Sinn, weil Philipp Jung und Patrick Bodmer selbst Mitbegr\u00fcnder des Labels \u201eGet Physical\u201c sind, auf welchem die Compilation-Reihe erscheint. Mit Brandt Brauer Fricks Song \u201eYou Make Me Real\u201c ger\u00e4t zum Auftakt bemerkenswert jazzig, um dann in ein verhalltes Trompetengewitter aus dem Hause Maceo Plex (im Nicolas Jaar Remix) zu m\u00fcnden. Man merkt schon, dass die beiden gerne mal \u00fcber den Tellerrand hinaus blicken und so kommen anschlie\u00dfend auch die Kollegen von DJ Koze und Booka Shade zu Wort. Im Wesentlichen allerdings beschr\u00e4nken sie sich auf ihr Fachgebiet, pr\u00e4sentieren uns klassischen Detroit Techno und Tech House, wobei die Songs immer mit h\u00fcbschen \u00dcberraschungen aus Jazz- oder Funk-Gefilden aufgep\u00e4ppelt werden. \u201eBody Language Volume 10\u201c ist im wahrsten Sinne des Wortes\u2026 berauschend.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7105\" title=\"dels\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dels-300x300.jpg\" alt=\"dels\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dels-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dels-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dels.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Freunde von Grime-Attacken der Marke Roots Manuva d\u00fcrfen sich derweil mal den Namen <strong>Dels<\/strong> auf ihren Notizzettel kritzeln. Protagonist Kieren Dickins legt gleich im Opener seines neuen Albums \u201eGob\u201c so richtig los und f\u00fchrt anschlie\u00dfend mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Joe Goddard, Elan Tamara und Roots Manuva himself vor Augen, wie man knackige Punchlines mit einer geh\u00f6rigen Portion Wumms ausstattet. Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie es wohl klingen w\u00fcrde, wenn Jay-Z pl\u00f6tzlich mit Kano und Dizzee Rascal ins Studio stapfen w\u00fcrde, der sollte sich die Scheibe unbedingt mal reinziehen. Er wird mit einem bunten Strau\u00df emotional aufgeladener Grime-Perlen belohnt, die deutlich machen, dass man sich in Sachen Nachwuchs f\u00fcr die etablierte Szene keine Sorgen machen muss.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7106\" title=\"space-ranger\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/space-ranger.jpg\" alt=\"space-ranger\" width=\"230\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/space-ranger.jpg 230w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/space-ranger-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/>Das Elektro-Trio <strong>Space Ranger<\/strong> widmet sich derweil dem Grenzgebiet von Italo-Disco und Psychedelic Pop. Das k\u00f6nnte ziemlich in die Hose gehen, w\u00fcrde einen ihr Album \u201eWhat About The Magnetic Fields?\u201c nicht immer in so einen sanften Nostalgie-Rausch schubsen. Das Stuttgarter Trio verheiratet Synthesizer mit tanzbaren Basslines und man schwingt seinen Hintern schon nach wenigen Minuten auf die Tanzfl\u00e4che, um im Blitzlichtgewitter zu verharren. Wer auf warme, tanzbare Musik mit 80s-Einschlag steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7107\" title=\"mo-horizons\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mo-horizons.jpg\" alt=\"mo-horizons\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mo-horizons.jpg 500w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mo-horizons-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/mo-horizons-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>Von den Groovern aus dem Hause <strong>Mo\u00b4 Horizons<\/strong> erscheint in diesen Tagen ein illustres Machwerk mit dem Banana Soundsystem, welches dazu f\u00fchrt, dass man sich schon nach wenigen Sekunden an einen Sandstrand transformiert f\u00fchlt. \u201eAnd The Banana Soundsystem\u201c ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr die n\u00e4chste Palmenparty. Mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Gypsy Brown, Marga Munguambe, Yanes, Lea und vielen Anderen werden hier Funk-, Bossa- und Latin-Anleihen durcheinander gewirbelt. Damit verdreht dir die Scheibe nicht nur den Kopf, sondern verrenkt euch dir das Tanzbein. Anschmiegsamer geht\u2019s kaum. Mo\u00b4 Horizons<span> <\/span>machen Latin-Pop zum Verlieben. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am neuen Album von The Leisure Society wird nicht nur Edel-Fan Brian Eno seine helle Freude haben. Auch die Anh\u00e4nger von cellistisch angehauchten Melodien mit nostalgischer Note d\u00fcrften sich beim Durchh\u00f6ren ihres neuen Albums in watteweichen Kissenschlachtfantasien verlieren. 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