{"id":7120,"date":"2011-04-21T12:02:04","date_gmt":"2011-04-21T11:02:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7120"},"modified":"2011-04-21T12:02:32","modified_gmt":"2011-04-21T11:02:32","slug":"zuckerbeat-vol-208-birthday-christmas-new-year","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7120","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)08 &#8211; birthday, christmas, new year"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7121\" title=\"wolfram\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/wolfram-300x300.jpg\" alt=\"wolfram\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/wolfram-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/wolfram-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/wolfram.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wolfram<\/strong> hat es tats\u00e4chlich geschafft Haddaway und Hercules &amp; Love Affair auf einem gemeinsamen Album zu versammeln. Keine Ahnung wie er auf die Idee gekommen ist, aber am Ende funktioniert das gewagte Unterfangen. Sein gleichnamiges Deb\u00fct ist eine einzige Ode an das \u201eEuro-Dance\u201c-Gebl\u00f6del der 90er Jahre. Das war damals ja nicht unbedingt die Musikrichtung, die reihenweise Klassiker abwarf. Selbst eingefleischte Tanzmusik-Fans d\u00fcrften sich zwanzig Jahre sp\u00e4ter noch ziemlich schwer tun, den ollen Scheiben von 2 Unlimited und Magic Affair etwas Positives abzugewinnen. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Umso bemerkenswerter ist \u201eWolfram\u201c, das den ganzen Italo Disco-Quatsch im Sinne einer Sally Shapiro in einen zeitgen\u00f6ssischen Kontext setzt. Am Ende entsteht daraus ein bezauberndes Tanz-Album, das einen den Fr\u00fchling vers\u00fc\u00dft und den Sternenhimmel zum Lichtermeer transformiert. Wer auf Disco-Pop zum Mitsingen steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7122\" title=\"times-new-viking\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/times-new-viking-300x297.jpg\" alt=\"times-new-viking\" width=\"300\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/times-new-viking-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/times-new-viking-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/times-new-viking.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Times New Viking<\/strong> z\u00e4hlen derweil zu den sympathischsten Indie-Pop-Querschl\u00e4gern der Neuzeit. Ihre Alben klingen so, als h\u00e4tten sich ein paar \u00fcberm\u00fctige Schaumschl\u00e4ger in die Garage verirrt und dort mit S\u00fc\u00dfkram um sich geworfen. Fans der ollen \u201eC86\u201c-Kassette (die vor vier Jahren noch mal im Cd-Format erschienen ist), werden sich vor Freude die Kniekehlen zu dieser Musik verrenken. Mit \u201eDancer Equired\u201c werden Times New Viking ganz sicher nicht auf die Spitzposition der Albumcharts klettern, daf\u00fcr wird jeder Pop-Fan, der sich gerne durch verramschte Klangspielereien buddelt, mit einem reizenden Pop-Album belohnt, das er (fast) f\u00fcr sich alleine behalten darf.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7123\" title=\"morrissey\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/morrissey-300x270.jpg\" alt=\"morrissey\" width=\"247\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/morrissey-300x270.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/morrissey.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/>Morrissey<\/strong> d\u00fcrfte derweil wohl in die Geschichte eingehen als der K\u00fcnstler, der nahezu im Halbjahrestakt neue Best Of-Alben releast. Es ist nat\u00fcrlich immer wieder bezaubernd, die melancholische Stimme des Smiths-Frontmanns erklingen zu h\u00f6ren, aber die Frage muss erlaubt sein: Hat es eine neue \u201eVery Best Of Morrissey\u201c wirklich gebraucht? Man muss der Scheibe zumindest zugute halten, dass hier nicht nur die gro\u00dfen Klassiker zweit-verwertet werden, sondern auch einige imposante B-Seiten und Coverversionen zum Zuge kommen. Ausgew\u00e4hlt Albumtracks sorgen in diesem Zusammenhang daf\u00fcr, dass man am Ende wirklich das Gef\u00fchl hat, hier einem bisher nicht unver\u00f6ffentlichtem (Gesamt)schau des Meisters zu lauschen. Zweifelsohne haben sich die Macher sehr viel M\u00fche mit der Zusammenstellung gegeben, noch dazu bekommt man eine schicke DVD mit 11 Videos mitgeliefert, die ebenfalls mit einigen raren Live-Auftritten best\u00fcckt wurde. Alles in allem ist diese Zusammenstellung deshalb vor allem f\u00fcr jene Fans interessant, die wirklich alles vom \u201eMozzer\u201c besitzen wollen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7124\" title=\"dodos\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dodos.jpg\" alt=\"dodos\" width=\"463\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dodos.jpg 460w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/dodos-300x247.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><strong>The Dodos<\/strong> haben sich derweil dazu entschlossen die Welt auf schwarz\/wei\u00df zu schalten und leisten mit \u201eNo Colors\u201c ihren Beitrag zum Post-Joy Division-Pop-Kosmos der Nuller Jahre. Das schlichte Artwork gibt die Richtung vor. Viele Songs wurden verschleiert, was wiederum alle Fans von Jesus &amp; The Mary Chain oder den Raveonettes freuen sollte. Bemerkenswert an diesem Album ist vor allem, wie die Band mitten in den Songs immer wieder auf Sonnenstrahl-Modus schaltet, indem sie die eine oder andere sch\u00f6ne Melodie durch das Dickicht aus Hall und Wave hindurchdringen l\u00e4sst. Wer also mal wieder zu trauriger Musik tanzen m\u00f6chte, sei in diesem Zusammenhang an die Dodos verwiesen. <span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7125\" title=\"simonsaysno-frntl\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/simonsaysno-frntl-299x300.jpg\" alt=\"simonsaysno-frntl\" width=\"299\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/simonsaysno-frntl-299x300.jpg 299w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/simonsaysno-frntl-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/simonsaysno-frntl.jpg 499w\" sizes=\"auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px\" \/>Fans von My Bloody Valentine sollten derweil die Ohren spitzen, wenn der Name <strong>Simon Says No! <\/strong>f\u00e4llt. Das gleichnamige Album der Jungs klingt, als h\u00e4tte der Black Rebel Motorcycle Club pl\u00f6tzlich wieder Blut geleckt. Im Grenzgebiet von Shoegaze, Post-Rock und Pop angesiedelt sind die Songs der Band damit nicht nur das perfekte Futter, um eine solch diskussionsw\u00fcrdige Teenie-Serie wie \u201eSkins\u201c mit verstrahlten Sounds zu beleiefern, man kann sich von dieser Musik auch in bester Jesus &amp; The Mary Chain-Manier die Geh\u00f6rg\u00e4nge vernebeln lassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7126\" title=\"sir-simon\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sir-simon.jpg\" alt=\"sir-simon\" width=\"204\" height=\"204\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sir-simon.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sir-simon-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/>Namensvetter <strong>Sir Simon<\/strong> wiederum hat ein ganz anderes Anliegen. Bei ihm wird nichts verschleiert. Seine melancholischen Indie-Pop-Perlen sind ein gefundenes Fresen f\u00fcr all jene, die sich schon seit Jahren nach einer Reunion von Bands wie Miles oder The Electric Club sehnen. Nach seinem Zwischenstopp bei Tomte besinnt sich Simon Frontzek wieder auf das Wesentliche und erz\u00e4hlt uns nach seinem gelungenen Deb\u00fctalbum \u201eBattle\u201c zehn neue Geschichten, welchen von Leerstellen im Alltag berichten. Wer auf melancholisch angehauchten Indie-Pop mit einer Haube aus Zuckerwatte steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7127\" title=\"kraak_and_smaak-electric_hustle_b\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/kraak_and_smaak-electric_hustle_b-300x300.jpg\" alt=\"kraak_and_smaak-electric_hustle_b\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/kraak_and_smaak-electric_hustle_b-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/kraak_and_smaak-electric_hustle_b-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/kraak_and_smaak-electric_hustle_b.jpg 355w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wer auf klassischen Funk mit Minimal-Anleihen steht, der sollte sich mal das aktuelle Album von Wim Plug, Mark Kneppers und Oscar De Jong zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Unter dem Banner <strong>Kraak &amp; Smaak<\/strong> knallen sie uns eine elektronisch angehauchte Fun(k)tasie vor den Latz, die alle Prince-Fans auf Wolke 7 hieven sollte. \u201eElectric Hustle\u201c ist die House-Version dessen, was Chromeo zuletzt im Pop-Kontext versuchten. Wer auf \u201eNu-Disco\u201c-Sounds steht und sich im Club gerne vom Raumklang die Nacht vers\u00fc\u00dfen l\u00e4sst, sollte sich diese Kopfh\u00f6rer-Platte auf keinen Fall entgehen lassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>The Truth About<\/strong> sind nicht nur eine Frauenband mit Mann. Sie haben auf ihrer aktuellen EP auch gen\u00fcgend Argumente zusammen, um die Tegan &amp; Sara-Fraktion in Verz\u00fcckung zu versetzen. Manchmal geht\u2019s dabei zwar nicht ganz so glatt zu, wie bei den beiden Indie-Pop-Geschwistern, das macht aber nicht, \u201eThe Way We Move\u201c lebt gerade von seinen 90er Jahre Referenzen in Sachen Schrammelpop, die immer wieder f\u00fcr ordentlich Wumms in der verpoppten Gl\u00fcckseligkeit sorgen. Womit wir uns dann erstmal in die Osterferien verabschieden. Also lasst es euch gut gehen. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wolfram hat es tats\u00e4chlich geschafft Haddaway und Hercules &amp; Love Affair auf einem gemeinsamen Album zu versammeln. Keine Ahnung wie er auf die Idee gekommen ist, aber am Ende funktioniert das gewagte Unterfangen. Sein gleichnamiges Deb\u00fct ist eine einzige Ode an das \u201eEuro-Dance\u201c-Gebl\u00f6del der 90er Jahre. 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