{"id":7178,"date":"2011-05-06T07:16:12","date_gmt":"2011-05-06T06:16:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7178"},"modified":"2011-05-06T08:24:44","modified_gmt":"2011-05-06T07:24:44","slug":"zuckerbeat-vol-210-tanz-den-regenbogen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7178","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)10 &#8211; tanz den regenbogen"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7179\" title=\"tellers\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/tellers-300x248.jpg\" alt=\"tellers\" width=\"250\" height=\"206\" \/>The Tellers<\/strong> wurden hierzulande viel zu lange totgeschwiegen. Jetzt wird es Zeit f\u00fcr die Band auch in Deutschland ein bisschen f\u00fcr Aufregung zu sorgen. Diese lebensfrohe Indie-Truppe hat n\u00e4mlich alles, was der geneigte Spoon- und Phoenix-Fan braucht, um sich ins Hinterzimmer zu verziehen und stundenlang eine Kissenschlacht mit der Herzallerliebsten zu veranstalten. \u201eClose The Evil Eye\u201c klingt nur auf den ersten Durchlauf ein bisschen hippelig. Sp\u00e4testens beim zweiten Durchgang horchen dann alle Babyshambles-Fans auf, <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>wenn The Tellers in \u201eEvil Eye\u201c dem Schrammel-Pop von Pete Doherty die letzte Ehre erweisen. Im Grunde genommen m\u00f6chte man sich zum Sound der Tellers zehn Jahre in der Zeit zur\u00fcckspulen, dann w\u00fcrde dieses Album wahrscheinlich \u00e4hnlich hohe Wellen schlagen, wie der Erstling der Strokes. So reicht es immer noch zum sch\u00f6nsten Indie-Pop-Album des Fr\u00fchlings. Solltet ihr euch auf jeden Fall mal reinziehen, dieses Werk.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7180\" title=\"kommando\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/kommando-300x300.jpg\" alt=\"kommando\" width=\"276\" height=\"276\" \/><strong>Kommando Elefant<\/strong> aus Wien klimpern derweil nicht nur fr\u00f6hlich auf dem Klavier herum, ihre neue Platte \u201eKommt wir hauen Granaten rein. Das kleine bisschen Leben\u201c klingt ein wenig wie eine \u00f6sterreichische Variante der letzten Virginia Jetzt!-Platte. Schon allein der Opener \u201eFavoriten\u201c sorgt mit seinem hymnischen Refrain f\u00fcr ein Meer aus Handydisplays im Indie-Club. \u00dcberhaupt ist es bemerkenswert wie Kommando Elefant ihre H\u00f6rer bei aller Eing\u00e4ngigkeit bei der Stange halten. Deshalb \u201eParty Party Party bis niemand mehr kann\u201c und einfach mal durchdrehen. Ein echter Geheimtipp, diese Band, vorausgesetzt nat\u00fcrlich man ist kein FM4-H\u00f6rer, da laufen ihre Songs n\u00e4mlich schon seit geraumer Zeit rauf und runter. Verdienterma\u00dfen, wohlgemerkt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7181\" title=\"illute_-_immer_kommt_anders_als_du_denkst\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/illute_-_immer_kommt_anders_als_du_denkst-300x300.jpg\" alt=\"illute_-_immer_kommt_anders_als_du_denkst\" width=\"216\" height=\"216\" \/><strong>Illute<\/strong> haben mit ihrem Song \u201eViva La Ignorancia\u201c die wohl flippigste Pop-Perle im Gep\u00e4ck seit Mia. irgendwann mal doof geworden sind. Mit ihrem mehrsprachigen Werk sorgen sie f\u00fcr Wohlf\u00fchlstimmung bei der Indie-Pop-Fraktion. Auf ihrem Werk stimmt alles. 15 Songs, die allesamt klingen, als h\u00e4tte die Band eine G\u00e4nsebl\u00fcmchenwiese mit Instrumenten best\u00fcckt, welche hinterher von herumschwirrenden Schmetterlingsschw\u00e4rmen bedient wurden. Da d\u00fcrfte selbst die werte Dota insgeheim neidisch werden, wenn sie zum ersten Mal diverse Songs von \u201eimmer kommt anders als du denkst\u201c vorges\u00e4uselt bekommt. So schmeckt der Sommer und diesmal wirklich.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7182\" title=\"pollyester\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/pollyester.jpg\" alt=\"pollyester\" width=\"300\" height=\"300\" \/>Das \u00dcberflieger-Artwork des Fr\u00fchlings bekommen wir in der Zwischenzeit von der Band <strong>Pollyester<\/strong> pr\u00e4sentiert. Deren Deb\u00fctalbum &#8222;Earthly Powers&#8220; klingt so ambitioniert, als wollte das Duo dem Krautrock-Genre eine Frischzellenkur verabreichen. Von der ersten Minute an wird man als H\u00f6rer von den verstrahlten Sounds der Marke Can, Nico und Stereolab in einen Sog der Emotionen geschubst, so dass man schon nach kurzer Zeit hemmungslos die Arme in Luft schmei\u00dft, nur um dann im Propeller-Style in Richtung Milchstra\u00dfe abzuheben. Ihr seht schon, es geht ziemlich rund bei Pollyester, das d\u00fcrfte aber nicht nur der Krautrockfraktion, sondern auch alle Fans von Kraftwerk und Mit. freuen. Einfach mal reinh\u00f6ren und \u00fcberraschen lassen. Es lohnt sich. Wie auch das schicke Video zum Song: &#8222;German Love Letter&#8220;, das ihr euch hier reinziehen k\u00f6nnt: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iUOjqSCbbK8\" target=\"_blank\">klick<\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7183\" title=\"the-goldberg-sisters-explicit\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/the-goldberg-sisters-explicit.jpeg\" alt=\"the-goldberg-sisters-explicit\" width=\"280\" height=\"280\" \/><strong>The Goldberg Sisters<\/strong> machen sich derweil daran, dich mit ihren z\u00e4rtlich gehauchten Melodien einzulullen. Fans der \u201eMurder Ballads\u201c aus dem Hause Nick Cave oder dem pianolastigem Output von PJ Harvey werden vor Gl\u00fcck die Vorh\u00e4nge zuziehen, um es sich mal wieder so richtig sch\u00f6n gem\u00fctlich zu machen. Dieses selbstbetitelte Werk strotzt nur so vor vernebelten, musikalischen Feldversuchen, aus denen sich langsam aber sich z\u00e4rtliche Harmonien schl\u00e4ngeln. Wenn dann auch noch Steven Drozad von den Flaming Lips f\u00fcr ein kleines Gastspiel vorbeischaut, gibt es endg\u00fcltig kein Halten mehr. Dieses Album ist ein gefundenes Fresse f\u00fcr all jene, die auf atmopsh\u00e4risch-dichte Pop-(Wunder)Werke stehen. The Goldberg Sisters gelingt ein eindrucksvolles musikalisches Gebilde. Da d\u00fcrft ihr euch gerne mal selbst einen Eindruck davon verschaffen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7184\" title=\"fresco\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/fresco.jpg\" alt=\"fresco\" width=\"223\" height=\"223\" \/><strong>Fresco<\/strong> wiederum versuchen sich auf ihrem aktuellen Album daran, den guten alten Kollegen \u201eIndie-Rock\u201c in zeitgem\u00e4\u00dfer Optik neu aufleben zu lassen. \u201eEs geht sich immer irgendwie aus\u201c macht schon vom Titel her deutlich, dass es sich hier mit eine Band aus \u00d6sterreich handelt. Dar\u00fcber hinaus klingt ihr aktuelles Album, als h\u00e4tten sich Bernd Begemann und Ja, Panik zu den Jungs von Franz Ferdinand auf die B\u00fchne geschlichen. Wer also mal wieder Bock auf hymnisch-tanzbare Pop-Songs im alternativen Outfit hat, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7185\" title=\"helmut\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/helmut.jpg\" alt=\"helmut\" width=\"250\" height=\"250\" \/>Die Stadt Salzburg<span> <\/span>ist derweil nicht gerade bekannt daf\u00fcr, reihenweise Indie-Elektronika-Acts aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln. <strong>The Helmut Bergers<\/strong> sorgen mit ihrem gleichnamigen T\u00fcftel-Pop-Album aber trotzdem f\u00fcr eine \u201eSweet Sensation\u201c. Man merkt den 11 Songs an, das da viel Zeit rein investiert wurde. Die strotzen n\u00e4mlich nur so vor Details, weshalb man sich das Album auch sehr gerne \u00fcber Kopfh\u00f6rer zu Gem\u00fcte f\u00fchren sollte. Ansonsten ist die Scheibe ein gefundenes Fressen f\u00fcr all jene, die sich schon immer mal gefragt haben, wie Kula Shaker wohl in einem Blitzlichtgewitter-Remix klingen w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7186\" title=\"raphael_gualazzi-reality_and_fantasy\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/raphael_gualazzi-reality_and_fantasy-300x267.jpg\" alt=\"raphael_gualazzi-reality_and_fantasy\" width=\"300\" height=\"267\" \/>Wer auf locker flockige Klavierkl\u00e4nge der Marke Gonzales steht, sollte sich mal das aktuelle Album von <strong>Raphael Gualazzi<\/strong> zu Gem\u00fcte f\u00fchren. \u201eReality And Fantasy\u201c ist ein Fest f\u00fcr die Ohren. Die eingestreuten Jazz-Anleihen machen die Chansons des jungen Italieners zu einem echten Erlebnis. Schon nach wenigen Minuten h\u00e4ngt der Himmel voller Geigen, die Wolken s\u00e4useln \u201ebye bye\u201c und die Sonne zeigt sich von ihrer sch\u00f6nsten Seite. Das hier ist G\u00e4nsebl\u00fcmchen-Pop f\u00fcr Fortgeschrittene. Und wenn dann auch noch die werte Rox auf der Bildfl\u00e4che erscheint, ist man endg\u00fcltig gefangen in diesem Dickicht aus Harmonien. Womit wir dann auch schon wieder am Ende w\u00e4ren f\u00fcr heute. Lasst es euch gut gehen. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The Tellers wurden hierzulande viel zu lange totgeschwiegen. Jetzt wird es Zeit f\u00fcr die Band auch in Deutschland ein bisschen f\u00fcr Aufregung zu sorgen. 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