{"id":7333,"date":"2011-05-27T07:07:15","date_gmt":"2011-05-27T06:07:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7333"},"modified":"2011-05-27T07:07:45","modified_gmt":"2011-05-27T06:07:45","slug":"zuckerbeat-vol-214-2-likely","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7333","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)14 &#8211; 2 likely"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7334\" title=\"danger-mouse-daniele-luppi-rome\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/danger-mouse-daniele-luppi-rome-300x300.jpg\" alt=\"danger-mouse-daniele-luppi-rome\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/danger-mouse-daniele-luppi-rome-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/danger-mouse-daniele-luppi-rome-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/danger-mouse-daniele-luppi-rome.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Was passiert, wenn sich ein Soundt\u00fcftler der Marke <strong>Danger Mouse<\/strong> und der italienische Hollywood-Komponist <strong>Daniele Luppi<\/strong> zusammentun, um eine Hommage an den guten alten Spaghetti-Western aufzunehmen, kann man sich in diesen Tagen unter dem Namen \u201eRome\u201c zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Der Silberling strotzt nur so vor \u00dcbermut, alles wurde m\u00f6glichst pomp\u00f6s und bewegend arrangiert und weil man mit der Platte keineswegs in einer bestimmte Nische verstauben wollte, hat man mit Norah Jones und Jack White gleich noch zwei glamour\u00f6se Zugpferde dazu bestellt, die dem Sound des fulminanten Duos die letzte Ehre erweisen. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Am Ende entspringt daraus ein f\u00fcnfzehnteiliges Epos &#8211; so herzergreifend arrangiert &#8211; dass man sich Liebsten auf der Stelle ein neues Surround-System im Wohnzimmer installieren m\u00f6chte. Wer sich gerne an diversen James Bond-Soundtracks erg\u00f6tzt, wird sich von diesem Sound genauso umschlungen f\u00fchlen, wie all jene, die sich zum Fr\u00fchst\u00fcck erstmal einen Soundtrack von Morricone zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Alles in allem ist \u201eRome\u201c ein weiteres, gro\u00dfartiges Projekt, das zeigt, dass Danger Mouse gerade der beste Konzept-K\u00fcnstler der Gegenwart ist.<span> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7335\" title=\"chapeau\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/chapeau.jpg\" alt=\"chapeau\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/chapeau.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/chapeau-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Chapeau Claque<\/strong> werden in diesem Jahr nicht nur beim W\u00fcrzburger Umsonst und Draussen-Festival auf der B\u00fchne stehen, sie haben auch heimlich still und leise ein drittes Album ver\u00f6ffentlicht, das einem eine Sonne aufs Gesicht zaubert. \u201eHab &amp; Hut\u201c lohnt sich allein schon aufgrund der fulminanten Single \u201ePlatte an\u201c, die Mia. zeigt, welche Richtung sie nach \u201eTanz der Molek\u00fcle\u201c h\u00e4tten einschlagen sollen. Schon nach wenigen Sekunden f\u00e4ngt man an mitzusummen, rei\u00dft sich die Socken von den F\u00fc\u00dfen und t\u00e4nzelt durchs Planschbecken im Vorgarten. Fans melancholischer Musik m\u00fcssen aber trotzdem nicht traurig sein. F\u00fcr etwas Herzschmerz ist nat\u00fcrlich ebenfalls gesorgt, auch wenn mir pers\u00f6nlich die pfiffigen Songs wesentlich besser gefallen. Am Freitagabend (24.6.) spielt die Band um 21.05 Uhr auf der \u201eDrinnen B\u00fchne\u201c des U&amp;D-Festivals auf dem Mainwiesen.<span> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7336\" title=\"gorillaz-the-fall\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/gorillaz-the-fall.jpg\" alt=\"gorillaz-the-fall\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/gorillaz-the-fall.jpg 452w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/gorillaz-the-fall-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/gorillaz-the-fall-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>Etwas versp\u00e4tet konnten wir in diesen Tagen dann auch noch in das neue <strong>Gorillaz<\/strong>-Album rein schnuppern, das mit einer regelrechten F\u00fclle an elektronischen Sounds ausgestattet ist. \u201eThe Fall\u201c gelingt der Spagat zwischen Melancholie und Tanzfl\u00e4che zwar nicht \u00fcber die volle Distanz &#8211; gerade zur Mitte hin droht die Eleganz, welche die beiden Vorg\u00e4ngeralben ausstrahlten, ein wenig im Effektgewitter unterzugehen &#8211; wenn man allerdings bedenkt, dass die Scheibe \u00fcber einen Zeitraum von 32 Tagen in zig verschiedenen St\u00e4dten (und noch dazu per iPad) eingespielt wurde, wirkt es am Ende nur konsequent, dass viele Songs eine gewisse Aufbruchsstimmung ausstrahlen. Am Ende schafft es \u201eThe Fall\u201c leider nicht, an die drei grandiosen Vorg\u00e4nger heran zu reichen, vers\u00fc\u00dft allen Gorillaz-Fans aber die Zeit bis zum n\u00e4chsten offiziellen Release, welches Damon Albarn und Jamie Hewlett dann hoffentlich wieder in m\u00fchevoller Kleinstarbeit im Studio zusammenbasteln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7337\" title=\"snoop-dogg-doggumentary\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/snoop-dogg-doggumentary-300x300.jpg\" alt=\"snoop-dogg-doggumentary\" width=\"261\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/snoop-dogg-doggumentary-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/snoop-dogg-doggumentary-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/snoop-dogg-doggumentary.jpeg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px\" \/><strong>Snoop Dogg<\/strong> hat mit seinem letzten Album \u201eMalice &#8218;N Wonderland\u201c<em> <\/em>\u00fcberraschender Weise wieder an gute, alte Zeiten ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen. Nun macht er sich daran seinem breiten musikalischen Gesamtwerk ein weiteres Level hinzuzuf\u00fcgen. \u201eDoggumentary\u201c m\u00f6chte dabei mal wieder alles auf einmal sein. Da wird mit Bootsy Collins gegroovt, mit David Guetta auf die Kacke gehauen und sogar Willie Nelson darf auf einen Sprung im Studio vorbei schauen. Aufhorchen l\u00e4sst das Werk immer dann, wenn Snoop sich ein nostalgisches Soundgewand der Marke Dr. Dre \u00fcberst\u00fclpt, was zusammen mit Devin The Dude, Pilot oder Wiz Khalif ganz vorz\u00fcglich zum Cruisen einl\u00e4dt. Alles in allem ist am Ende wirklich f\u00fcr Jeden etwas dabei. Das ist Fluch und Segen zugleich. L\u00e4sst es die Platte doch ziemlich zerrissen wirken. Snoop d\u00fcrfte damit einer der wenigen K\u00fcnstler sein, welchem man raten m\u00f6chte, sich f\u00fcr jedes Album auf ein bestimmtes Konzept zu beschr\u00e4nken. Da w\u00fcrde mit Sicherheit der eine oder andere Klassiker dabei herausspringen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7338\" title=\"ben-harper-give-till-its-gone\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ben-harper-give-till-its-gone-300x300.jpg\" alt=\"ben-harper-give-till-its-gone\" width=\"220\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ben-harper-give-till-its-gone-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ben-harper-give-till-its-gone-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ben-harper-give-till-its-gone.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><strong>Ben Harper<\/strong> wird hierzulande leider immer noch so ein bisschen untersch\u00e4tzt. Viele bezeichnen ihn als den \u201ebesseren Lenny Kravitz\u201c, wobei man sich nie so ganz sicher sein kann, ob das wirklich als Kompliment gemeint ist. Seine aktuelle Platte hat er nach seinem Stelldichein bei der Allstar-Combo \u201eFistful Of Mercy\u201c wieder ganz alleine eingespielt. Das wiederum scheint ihn regelrecht zu befl\u00fcgeln, denn l\u00e4sst man sich erstmal auf \u201eGive Till It\u00b4s Gone\u201c ein, wirft die Scheibe nur so mit h\u00fcbschen Mitwipp-Melodien der Marke \u201eFeel Love\u201c um sich. Dar\u00fcber hinaus vergisst der kalifornische Musiker aber auch nicht, das Gaspedal durchzutreten, was dazu f\u00fchrt, dass mit \u201eDo It For You, Do It For Us\u201c und \u201eClearly Severly\u201c auch zwei echte Rock-Bretter f\u00fcr schwei\u00dftreibende Momente sorgen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7339\" title=\"data-mc\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/data-mc-300x300.jpg\" alt=\"data-mc\" width=\"261\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/data-mc-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/data-mc-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/data-mc.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px\" \/><strong>Data MC<\/strong> d\u00fcrften derweil all jene von sich \u00fcberzeugen, die sich schon immer mal gefragt haben, wie Seeed wohl im elektronischen Gewand anmuten w\u00fcrden. Das Album \u201eDaily Mirror\u201c ist mal wieder voll gestopft mit entspannt-trippigen Sounds, die perfekt mit S\u00e4nger Onos Gesangsorgan harmonieren. Das Dreiergespann hat ein Elektro-Jazz-Werk mit Reggae-Anleihen eingespielt, dass so romantisch und detailverliebt klingt, dass man sich jetzt schon w\u00fcnscht, die Band w\u00fcrde mal von einer hierzulande renommierten Crew durch die gro\u00dfen Arenen geschleift. Diese Songs hier sollten auf der Stelle ins Rampenlicht geschubst werden. Alles groovt, und schwebt und relaxt. Ein besseres Disco-Funk-Album habe ich in diesem Jahr noch nicht geh\u00f6rt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7340\" title=\"battles_glossdrop\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/battles_glossdrop-300x300.jpg\" alt=\"battles_glossdrop\" width=\"209\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/battles_glossdrop-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/battles_glossdrop-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/battles_glossdrop.jpg 420w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/>Die <strong>Battles<\/strong> attackieren derweil mal wieder dein Rhythmusgef\u00fchl mit einer gro\u00df angelegten Hypnose-Attacke, die \u00fcberraschend leichtf\u00fc\u00dfig anmutet. Hatte man beim Vorg\u00e4nger noch das Gef\u00fchl soundtechnisch bisweilen mit dem Presslufthammer bearbeitet zu werden, darf sich diesmal auch mal zur\u00fcckgelehnt werden. \u201eGloss Drop\u201c d\u00fcrfte in diesem Zusammenhang auch f\u00fcr Fans von den Chemical Brothers interessant sein, denn die Jungs haben sich entschlossen einige Gaststars ins Studio zu schleppen, um ihre Songs ein bisschen aufzup\u00e4ppeln. \u201eIce Cream\u201c klingt dann mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Matias Aguayo auch gleich, als w\u00e4re Fatboy Slim von einem Kreativit\u00e4tsschub \u00fcbermannt worden. \u201eGloss Drop\u201c ist ein gelungener Grenzg\u00e4nger geworden. Ein biestiges, bissiges und tanzbares Album. Mehr davon bitte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7341\" title=\"ada\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ada-300x300.jpg\" alt=\"ada\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ada-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ada-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ada.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Lady <strong>Ada<\/strong> platziert derweil nicht nur ein s\u00fc\u00df-dahin-gekritzeltes Pony auf dem Frontcover ihres aktuellen Albums, sie l\u00e4sst es auch musikalisch ziemlich schnuckig angehen. \u201eMeine zarten Pfoten\u201c schleicht sich mit seiner melancholischen Grundstimmung und jeder Menge engelsgleichen Ch\u00f6ren an, den H\u00f6rer sofort in einen Berg aus Zuckerwatte zu schubsen. Das ist Musik zu der man sich einfach nur in eine weiche Decke einkuscheln m\u00f6chte. Da fragst du warum\u2026? Na. um die Welt da drau\u00dfen mal f\u00fcr eine Albuml\u00e4nge auf \u201eStand by\u201c zu schalten. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was passiert, wenn sich ein Soundt\u00fcftler der Marke Danger Mouse und der italienische Hollywood-Komponist Daniele Luppi zusammentun, um eine Hommage an den guten alten Spaghetti-Western aufzunehmen, kann man sich in diesen Tagen unter dem Namen \u201eRome\u201c zu Gem\u00fcte f\u00fchren. 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