{"id":7390,"date":"2011-06-09T21:50:50","date_gmt":"2011-06-09T20:50:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7390"},"modified":"2011-06-09T21:53:00","modified_gmt":"2011-06-09T20:53:00","slug":"strichcode-vol-10-lachen-ich-hatte-vergessen-was-das-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7390","title":{"rendered":"\/\/ strichcode vol. 10 &#8211; &#8222;lachen&#8230; ich hatte vergessen was das war&#8220;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7391\" title=\"fafhrd-und-der-graue-mausling-id5838210\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/fafhrd-und-der-graue-mausling-id5838210.jpg\" alt=\"fafhrd-und-der-graue-mausling-id5838210\" width=\"250\" height=\"373\" \/>Wer sich schon immer mal gefragt hat, was <strong>Mike Mignola<\/strong> eigentlich vor Hellboy so getrieben hat, der sollte sich mal das wunderbare Werk \u201eFafhrd und der Graue Mausling\u201c aus der Feder <strong>Fritz Leiber<\/strong>s zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Der renommierte Autor lieferte die Vorlage f\u00fcr das gleichnamige Comic, das <strong>Howard Chaykin<\/strong> und Mike Mignola vor bereits 20 Jahren adaptiert haben. Die (urspr\u00fcnglich vierteilige) Geschichte dreht sich um zwei Krieger. Fafhrd und der Graue Mausling treffen zum ersten Mal im Rahmen eines Raubzugs aufeinander. Beide m\u00f6chten gleichzeitig denselben Kurier ausrauben. Fortan schlie\u00dfen sich die Schurken zusammen, um ihren illustren Lebensstil zu finanzieren. Alles was nicht niet und nagelfest ist wird ger\u00e4ubert, wobei der Reiz des Comics vor allem von den humoristischen Momenten ausgeht, die sich entwickeln, <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>w\u00e4hrend die beiden allerhand absurde Situationen zu meistern versuchen. So schlendern sie nicht nur \u00fcber den \u201eBasar des Bizarre<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7392 alignleft\" title=\"buap7\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/buap7-200x300.jpg\" alt=\"buap7\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/buap7-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/buap7.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>n\u201c, sondern m\u00fcssen auch das R\u00e4tsel um ein geheimnisvolles Geheul im \u201eheulenden Turm\u201c l\u00fcften. Kein Wunder, dass das dynamische Duo sogar Terry Pratchetts Arbeiten beeinflusste. Man bekommt auf der Stelle Lust, sich hinterher die dazugeh\u00f6rigen Romane von Fritz Leiber zu Gem\u00fcte zu f\u00fchren. Die Zeichnungen des Comics orientieren sich diesbez\u00fcglich \u00fcbrigens streng an jenen der Reihe \u201eB.U.A.P.\u201c, der wir hier ebenfalls schon lobend erw\u00e4hnt hatten. Nachdem sich die Reihe zusehends zum epischen Unterfangen gemausert hat, greift Band Sieben (called \u201eT\u00f6dliches Terrain\u201c) die Geschichte des fulminanten Vorg\u00e4ngers wieder auf und setzt sich intensiv mit dem geheimnisvollen Treiben von Captain Benjamin Daimio auseinander. Noch dazu wird die verehrte Liz Sherman von verst\u00f6renden Albtr\u00e4umen geplagt. Am Ende m\u00fcssen dann wieder einige Mitarbeiter d<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7393\" title=\"buap8\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/buap8-196x300.jpg\" alt=\"buap8\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/buap8-196x300.jpg 196w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/buap8.jpg 295w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/>ran glauben, zuvor allerdings darf zur Abwechslung auch mal ein bisschen gelacht werden, wenn Johann Kraus aus Freude \u00fcber seinen neuen K\u00f6rper das Leben in vollen Z\u00fcgen genie\u00dft. So richtig Fahrt auf nimmt die Geschichte dann im achten Band. \u201eDie Warnung\u201c ist n\u00e4mlich der Auftaktband zu einer grandiosen Trilogie, die jeden Fan die Freudentr\u00e4nen in die Augen treiben d\u00fcrfte. Nachdem Liz Sherman von einem nicht sehr liebenswerten Zeitgenossen entf\u00fchrt wird, der zuvor immer wieder in \u00edhren Albtr\u00e4umen auftauchte, begibt sich das Team auf die Suche nach ihr und landet in M\u00fcnchen, wo eine ganze Horde \u00fcbler Gestalten ihr Unwesen treibt. Froschmonster und Kreaturen der Hohlen Erde m\u00fcssen zur\u00fcckgeschlagen werden, um die Mitarbeiterin wieder heil nach Hause zu bringen. Das wiederum gestaltet sich schwerer, als gedacht, was dazu f\u00fchrt, dass auch die Action-Fans zunehmend<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7394\" title=\"buap9\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/buap9-200x300.jpg\" alt=\"buap9\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/buap9-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/buap9.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/> auf ihre Kosten kommen. \u00dcberall wimmelt es nur so vor Gegnern, die es aufzuhalten gilt. Was im neunten Band (\u201eDie schwarze G\u00f6ttin\u201c) zunehmend die Frage aufwirft, wie viele Opfer die Gruppe um Abe Sapien und Johann Kraus zu bringen bereit ist, um die geliebte Vermisste zu retten. H\u00e4tte mir nach der Ver\u00f6ffentlichung des ersten Bandes jemand erz\u00e4hlt, dass sich B.U.A.P. mal zu einer solch fantastischen Story epischen Ausma\u00dfes mausern w\u00fcrde, h\u00e4tte ich nur ungl\u00e4ubig den Kopf gesch\u00fcttelt. Nun allerdings muss ich eingestehen: ich kann es kaum mehr erwarten, den abschlie\u00dfenden, zehnten Band in den H\u00e4nden zu halten. Soll mir blo\u00df niemand mehr diese fabelhafte Reihe von Sch\u00f6pfer <strong>Mike Mignola<\/strong>, Texter <strong>John Arcadi<\/strong> und Zeichner <strong>Guy Davis<\/strong> als halbgaren Hellboy-Abklatsch verunglimpfen. Damit wird man ihr beileibe nicht gerecht.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><span> <\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7395 alignright\" title=\"freakangels_2_p1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/freakangels_2_p1.jpg\" alt=\"freakangels_2_p1\" width=\"195\" height=\"300\" \/>\u201eFreakangels\u201c &#8211; das wunderbare Steam-Punk-Werk von <strong>Warren Ellis<\/strong> und <strong>Paul Duttfield <\/strong>geht derweil in die zweite Runde und erz\u00e4hlt auch im Nachfolgeband des famosen Erstlings die Geschichte der zw\u00f6lf hochbegabten Kids weiter. Das Unheil nimmt in dunklen Bildern seinen Lauf. Die Welt ist immer noch am Arsch. Schon sechs Jahre ist es her, dass alles in Schutt und Asche gelegt worden ist, wobei sich die gesamte Gruppe ziemlich sicher ist, dass auch sie selbst an diesem unheilvollen Vorgang namens Weltuntergang (zumindest unbewusst) mitschuldig gewesen ist. Nichtsdestotrotz haben sich die Mental-Helden im Londoner Stadtteil Whitechapel ein neues Zuhause aufgebaut und m\u00fcssen Selbiges nun gegen allerhand Eindringlinge verteidigen. Da sto\u00dfen selbst die Jungs und M\u00e4dels mit ihren mentalen F\u00e4higkeiten an ihre Grenzen, wobei es schon bemerkenswert ist, wie Autor Warren Ellis seine Figuren im Laufe des Bandes mit einer geh\u00f6rigen Portion Tiefgang ausstattet und gleichzeitig die Spannungsschraube weiter nach oben dreht. Man kann in diesem Zusammenhang gar nicht genug kriegen von den zahlreichen Verirrungen und Gef\u00fchlsebenen, die hier allesamt zu einem gro\u00dfen Ganzen verflochten werden. Deshalb am besten Mal selbst mal rein schnuppern in diese bildgewaltige Sinnsuche am Rande des Abgrunds. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7396\" title=\"zombies\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/zombies.jpg\" alt=\"zombies\" width=\"463\" height=\"645\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/zombies.jpg 467w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/zombies-215x300.jpg 215w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/>Wer derweil nach Alternativen in Sachen gehobener Zombie-Unterhaltung sucht, der sollte sich mal an die Reihe \u201eZombies\u201c aus dem \u201eSplitter\u201c-Verlag heranwagen. Im ersten Teil der Serie lernen wir Sam kennen. Einen der letzten \u00dcberlebenden der Zombie-Epidemie, der sich mit dem kl\u00e4glichen Rest der Menschheit durch Stra\u00dfenschluchten k\u00e4mpft, um den lieben langen Tag durchzustehen. Einziger Antrieb f\u00fcr seine Bem\u00fchungen ist ein kleiner Funken Hoffnung, seine Tochter wieder zu finden. Auf seinem Streifzug durch eine Welt am Rande des Abgrunds trifft er allerhand Weggef\u00e4hrten, die er sich am Liebsten vom Leib halten w\u00fcrde. In gewisser Weise erkl\u00e4rt sich damit auch der Untertitel des ersten Bandes (\u201eDie g\u00f6ttliche Kom\u00f6die\u201c), der Bezug nimmt auf das gleichnamige Werk des italienischen Dichters Dante Alighieri, in dem sich der Protagonist ebenfalls mit einem aussichtslosen Unterfangen konfrontiert sieht. Der sarkastische Unterton der Geschichte ist Resultat der aussichtslosen Gesamtsituation, die Geschichte macht deutlich, wie sich die eigenen Priorit\u00e4ten verschieben, wenn man jeden Moment damit rechnen muss, von einer Horde wild gewordener Irrer \u00fcberrannt zu werden. \u201eZombies\u201c von Texter <strong>Olivier Peru<\/strong>, Zeichner <strong>Sophian Cholet<\/strong> und Farbengeber <strong>Simon Champelovier<\/strong> ist deshalb auch als Parabel \u00fcber das Streben der Menschen nach Gl\u00fcck zu verstehen \u2013 im \u00fcbertragenen Sinne darf Selbiges n\u00e4mlich als letzter Rettungsanker dienen, bevor der Wille zu \u00dcberleben an den m\u00f6rderischen Klippen der bedauernswerten Realit\u00e4t zerschellt. Ein echter Geheimtipp also, dieses Werk. Und noch dazu ein gefundenes Fressen f\u00fcr all jene\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7397 alignright\" title=\"walking-dead-13\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/walking-dead-13.jpg\" alt=\"walking-dead-13\" width=\"264\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/walking-dead-13.jpg 264w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/walking-dead-13-198x300.jpg 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/>\u2026 die es schon gar nicht mehr erwarten k\u00f6nnen, dass die renommierte Zombie-Saga \u201eThe Walking Dead\u201c endlich mit einer weiteren Ausgabe um die Ecke biegt. Inzwischen sind wir bei Band 13 angekommen. Diesbez\u00fcglich gibt es endg\u00fcltig \u201ekein Zur\u00fcck\u201c mehr. Inzwischen findet sich das letzte H\u00e4ufchen \u00dcberlebender in einem gesicherten Areal unter der Herrschaft des ehemaligen Abgeordneten Monroe wieder. Wer jetzt allerdings denkt, dass die Anwesenden dadurch etwas Ruhe finden, sieht sich get\u00e4uscht. Vor allem Rick scheint der letzte Funken Hoffnung abhanden gekommen zu sein. Zu schwer tr\u00e4gt der Verlust, den er seit dem Ausbruch der Epidemie erlitten hat. Nun, da endlich Ruhe eingekehrt ist, holt ihn seine Vergangenheit wieder ein. Alles was zuvor vom puren Willen zu \u00dcberleben \u00fcberdeckt wurde, bricht nun St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck aus ihm heraus. Seine inneren D\u00e4monen scheinen immer mehr Besitz von ihm zu ergreifen. Die Gefahr schlummert nicht mehr l\u00e4nger nur vor den Mauern des gesicherten Komplexes, sie schlummert auch in den geschundenen Seelen der Anwesenden, die sich erstmals damit konfrontiert sehen, dass das Leben weitergeht, w\u00e4hrend man selbst an einem bestimmten Punkt in der Vergangenheit verharrt. W\u00e4hrend die anderen an Cocktailgl\u00e4sern nippen, isoliert man sich zunehmend von seiner Umwelt. Wie das ausgeht, kannst du selbst herausfinden. \u201eKein zur\u00fcck\u201c schafft es auf fulminante Weise, das hohe Niveau der vergangenen B\u00e4nde zu best\u00e4tigen und macht Lust auf die Dinge, die da noch im Verborgenen schlummern. <strong>Robert Kirkman<\/strong>, <strong>Charlie Adlard<\/strong>, <strong>Cliff Rathburn<\/strong>. Keine Ahnung wie ihr dieses hohe Level in Zukunft noch weiter best\u00e4tigen m\u00f6chtet. Ich denke, ich lass mich einfach mal \u00fcberraschen. Hat ja bisher auch immer geklappt. Die Reihe wird<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7398\" title=\"the-goon-5\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-goon-5-193x300.jpg\" alt=\"the-goon-5\" width=\"193\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-goon-5-193x300.jpg 193w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-goon-5.jpg 232w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/>\u201eThe Goon\u201c haben wir beim Strichcode ja erst seit Kurzem so richtig tief ins Herz geschlossen. Jetzt gilt es das hohe Niveau des vierten Bandes zu best\u00e4tigen. Dementsprechend legen wir auch gleich nach und pr\u00e4sentieren euch die drei folgenden B\u00e4nde des Trash-Comics aus dem Hause <strong>Eric Powell<\/strong>. Nachdem der Sch\u00f6pfer f\u00fcr seinen Helden mit dem \u201eEisner\u201c- Award ausgezeichnet wurde, markiert der f\u00fcnfte Band einen Wendepunkt in Sachen \u201eThe Goon\u201c. Powell traut sich n\u00e4mlich zunehmend seinem Protagonisten mehr Tiefgang einzuhauchen. Auch wenn sich der Autor und Zeichner im f\u00fcnften Teil (\u201e\u00dcber die schrecklichen Konsequenzen von Tugend\u201c) noch an diversen Kurzgeschichten abarbeitet, ist \u00fcber die volle Distanz zu sp\u00fcren, dass die Reihe fortan eine \u00fcbergeordnete Handlung aufgesetzt bekommt. Im sechsten Band (\u201eB\u00f6ses Blut\u201c) hat unser sympathischer <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7399\" title=\"the-goon-6\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-goon-6-200x300.jpg\" alt=\"the-goon-6\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-goon-6-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-goon-6.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Anti-Held schlie\u00dflich die Herrschaft \u00fcber die Friedh\u00f6fe der Stadt an sich gerissen. Das wiederum verleitet seinen Gegenspieler (den \u201eZombie-Priester\u201c) dazu, zum ultimativen Gegenschlag auszuholen, indem er eine wahrhaft schreckliche Kreatur aus den Federn rei\u00dft. Da k\u00f6nnen die weiteren Kurzgeschichten des Bandes leider nicht mithalten, bemerkenswert allerdings ist es trotzdem, dass der Verlag es geschafft hat, die Rechte an dem l\u00e4ngst vergriffenen Sonderheft \u201eSatan\u00b4s Sodomy Baby\u201c zu ergattern, was den Kauf schon f\u00fcr sich allein genommen rechtfertigt. Im siebten Band (\u201eChinatown und das Geheimnis von Mr. Wicker\u201c) wird dann die Geschichte noch mal auf ein v\u00f6llig neues Niveau gehievt. Der bitterb\u00f6se Humor weicht zunehmend einer ernstzunehmenden Geschichte, was bereits zu Beginn mehr als deutlich gemacht wird: der Satz \u201eDas ist nicht lustig.\u201c prangert in wei\u00dfen Lettern vor einer Teufelsfratze. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7400\" title=\"the-goon-7\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-goon-7-195x300.jpg\" alt=\"the-goon-7\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-goon-7-195x300.jpg 195w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-goon-7.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/>Und zugegeben. Der Humor bleibt einem als Leser wirklich \u00fcber weite Strecken im Halse stecken, was dazu f\u00fchrt, dass man sich sp\u00e4testens hier vollends in die Figur des \u201eGoon\u201c \u201everliebt\u201c. Die Geschichte seiner bewegten Vergangenheit hat Eric Powell selbst nicht nur eine Menge Zeit gekostet, sie z\u00e4hlt auch zum Besten, was die Reihe bisher zu bieten hatte. Ich w\u00fcrde dementsprechend sogar alle Neueinsteiger dazu auffordern, mit diesem Band hier zu beginnen. Da steckt so viel Liebe drin, dass selbst der renommierte Regisseur David Fincher ins Schw\u00e4rmen ger\u00e4t. Sp\u00e4testens mit \u201eChinatown und das Geheimnis von Mr. Wicker\u201c bin ich endg\u00fcltig zum \u201eGoon\u201c-Fan geworden. Verehrter Eric Powell, meinen herzlichsten Dank daf\u00fcr.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7401 alignright\" title=\"the-last-days-of-american-crime\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-last-days-of-american-crime-215x300.jpg\" alt=\"the-last-days-of-american-crime\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-last-days-of-american-crime-215x300.jpg 215w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-last-days-of-american-crime.jpg 302w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/>Eine bemerkenswerte Geschichte zum Thema totale \u00dcberwachung bekommen wir derweil von Texter <strong>Rick Remender<\/strong> und Zeichner <strong>Greg Tocchini<\/strong> pr\u00e4sentiert. In \u201eThe Last Days Of American Crime\u201c dreht sich alles um ein paar Berufskriminelle, die kurz vor der Pensionierung stehen. Die Gesetzesh\u00fcter haben sich n\u00e4mlich dazu entschlossen, die Menschen mithilfe eines \u201eNeuro-Inhibitors\u201c von allem \u00dcbel zu befreien. Das Teil soll es fortan unm\u00f6glich machen, dass irgendwer eine wie auch immer geartete Straftat zu ver\u00fcben vermag. Die Zeit dr\u00e4ngt also. Noch zwei Wochen haben Graham Bricke und seine Verbrecherkumpels Zeit, ihr letztes gro\u00dfes Ding zu drehen. F\u00fcr die entsprechende Rente will schlie\u00dflich gesorgt sein und so entspinnt sich ein hoch spannender Thriller, der seinen Protagonisten viel Tiefsinn einzuhauchen wei\u00df. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck wird man in den Bann der Geschichte gezogen. Wobei immer mehr die Frage in den Mittelpunkt r\u00fcckt: sind wir wirklich dazu geschaffen in normgerechte kleine Muster gepresst zu werden. G\u00e4be es keine Alternative dazu? Und was hat die Menschen in diesem Band eigentlich so weit gebracht, zu denken, eine vollst\u00e4ndige Abschaffung des Bargelds und die damit einhergehende, totale Kontrolle, w\u00fcrde ihr Leben in irgendeiner Form verbessern. In diesem Zusammenhang nimmt das Buch immer wieder Bezug auf unser aktuelles Leben. Wie viel pers\u00f6nliche Freiheit sind wir bereit aufzugeben? Wie viele Informationen m\u00f6chten wir der Welt da drau\u00dfen zug\u00e4nglich machen? Wie viel 1984 steckt schon in unserer Gesellschaft? Wobei ich noch mal darauf hinweisen m\u00f6chte, dass hier vor allem das \u201eletzte gro\u00dfe Verbrechen\u201c im Mittelpunkt des Geschehens steht. Hitchcock-Anh\u00e4nger d\u00fcrfen also ebenso reinschm\u00f6kern wie \u201eSin City\u201c-Fans.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7403 alignleft\" title=\"sin-city-2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sin-city-2.jpg\" alt=\"sin-city-2\" width=\"251\" height=\"377\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sin-city-2.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sin-city-2-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>Und wo wir gerade beim Thema sind. Sin City erstrahlt in diesen Tagen auch noch einmal im neuen Licht. Der \u201eCross Cult\u201c-Verlag hat sich entschlossen, die ganze Geschichte noch einmal im neuen Gewand zu ver\u00f6ffentlichen. Bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang nicht nur die zauberhaften, schwarz-wei\u00dfen Illustrationen auf den Buchdeckeln der ersten beiden B\u00e4nde. Es darf auch noch einmal darauf aufmerksam gemacht werden, mit was f\u00fcr einer wunderbaren Geschichte wir es hier zu tun haben. Wer lediglich den viel beachteten \u201eSin City\u201c-Streifen im Kino gesehen hat, bekommt hier den dazugeh\u00f6rigen Rundumschlag in Sachen exzellenter Noir-Unterhaltung. Dazu sollte man wissen, dass sich jeder Band einem der Charaktere widmet, welche auch im Film ihr Unwesen treiben. In epischer Breite erz\u00e4hlt uns Sch\u00f6pfer <strong>Frank Miller<\/strong> in \u201eStadt ohne Gnade\u201c die Geschichte von Marv. Das alte Narbengesicht begibt sich auf die Suche nach dem M\u00f6rder seiner Geliebten. Weil er selbst im Verdacht steht, sie ermordet zu haben, befindet er sich auf der Flucht vor der Polizei, was dazu<span> <\/span>f\u00fchrt, dass sich die Situation immer weiter zuspitzt. Im zweiten Band namens \u201eEine Braut, f\u00fcr die man mordet\u201c dr\u00e4ngt sich dann eine gewisse Eva in den Vordergrund. Sie befindet sich auf der Flucht vor ihrem gest\u00f6rten Ehemann und ihr ehemaliger Freund Dwight soll sich darum k\u00fcmmern, dass sie die ganze Geschicht<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7402\" title=\"sin-city-1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sin-city-1-220x300.jpg\" alt=\"sin-city-1\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sin-city-1-220x300.jpg 220w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sin-city-1.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/>e heil \u00fcbersteht, ist aber in diesem Zusammenhang ebenfalls Gefangener seiner eigenen Gef\u00fchle. Wie Miller in diesem Kontext Licht und Schatten einsetzt, um eine be\u00e4ngstigende Atmosph\u00e4re zu kreieren, hat etwas Poetisches. Dazu passen die zahlreichen Textpassagen, die man sich am Liebsten in gro\u00dfen Lettern auf diverse T-Shirts drucken m\u00f6chte. Wobei in einzelnen Passagen des zweiten Bandes immer wieder Bezug auf die Geschehnisse des ersten Teils genommen wird, was zunehmend neugierig macht, wie sich das Gesamtbild in Sachen \u201eSin City\u201c wohl gestaltet. Bemerkenswert an den ersten beiden B\u00e4nden ist in auch die Dynamik, die w\u00e4hrend des Lesens entsteht. Lange lyrische Erg\u00fcsse treffen auf actionreichen Passagen. Immer wieder rei\u00dft einen Miller vom einen Extrem ins andere. In schaurigen Bildern nehmen die d\u00fcsteren Ereignisse ihren Lauf. Doch sp\u00e4testens zur Mitte hin scheint der letzte Funken Hoffnung zu vergl\u00fchen, weil Miller im zweiten Band einen imposanten Twist der Marke Hitchcock einbaut. Welcher das ist, findest du am Besten selbst heraus. Es lohnt sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nach \u201eRocketeer\u201c hat der \u201eCross Cult\u201c-Verlag zudem die Bruchst\u00fccke eines weiteren Klassikers zusammengekratzt und ver\u00f6ffentlicht in diesen Tagen die Gesamtausgabe der \u201eUniversity Freaks\u201c. Der Comic Strip setzt sich mit den Erfahrungen des sympathischen Schnabelwesens Frank und dessen Kumpels auseinander. Ein erstes Stelldichein hatte der sympathische Enterich im Rahmen einer Studentenzeit<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7404 alignleft\" title=\"university-freaks-250\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/university-freaks-250.jpg\" alt=\"university-freaks-250\" width=\"250\" height=\"332\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/university-freaks-250.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/university-freaks-250-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>ung an der Universit\u00e4t von Maryland. Nun k\u00f6nnen die Fans den ollen Schweren\u00f6ter erstmals in Farbe genie\u00dfen. Sch\u00f6pfer <strong>Frank Cho<\/strong>s schwarz-wei\u00dfe Zeichnungen wurden n\u00e4mlich von den beiden Illustratoren <strong>Melanie Giel<\/strong> und <strong>Andreas Mergenthaler<\/strong> kunterbunt gepinselt, so dass auch die Fans von fr\u00fcher noch einmal zugreifen sollten. Der Charme des Originals geht dadurch keineswegs verloren. Es ist immer noch ein Genuss, Frank dabei zuzusehen, wie er seinen \u00f6den Uni-Alltag mit allerhand Eskapaden aufzuh\u00fcbschen versucht. Mit freundlicher Unterst\u00fctzung ihrer Studentenverbindung Tri-Kappa-Br\u00e4u machen sich Frank, Dean, Ralph und Leslie fortan daran den Campus zu rocken. Dass es dabei nicht immer ganz jugendfrei zugeht, ist Ehrensache. Dennoch verkommt der Comic-Strip nie zur plumpen Fleischbeschau, sondern strahlt einen selbstironischen Charme aus. Wer gerne mal auf die Kacke haut oder gerade selbst mit nicht wenden wollendem Liebeskummer die WG-Mitglieder zu Tode nervt, der sollte unbedingt mal reinschnuppern. Womit wir dann auch schon wieder am Ende sind f\u00fcr heute. Also lasst es euch gut gehen. Wir st\u00f6bern dann im n\u00e4chsten \u201eStrichcode\u201c wieder f\u00fcr euch im Comic-Regal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sich schon immer mal gefragt hat, was Mike Mignola eigentlich vor Hellboy so getrieben hat, der sollte sich mal das wunderbare Werk \u201eFafhrd und der Graue Mausling\u201c aus der Feder Fritz Leibers zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Der renommierte Autor lieferte die Vorlage f\u00fcr das gleichnamige Comic, das Howard Chaykin und Mike Mignola vor bereits 20 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,4],"tags":[],"class_list":["post-7390","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category--stadtgesprach"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7390"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7390\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7410,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7390\/revisions\/7410"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7390"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}