{"id":7412,"date":"2011-06-18T14:17:12","date_gmt":"2011-06-18T13:17:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7412"},"modified":"2011-06-18T14:17:37","modified_gmt":"2011-06-18T13:17:37","slug":"zuckerbeat-vol-217-i-am-sick-of-people-being-sick-of-my-shit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7412","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)17 &#8211; i am sick of people being sick of my shit"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7413\" title=\"conershop\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/conershop-300x300.jpg\" alt=\"conershop\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/conershop-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/conershop-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/conershop.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Auf ein neues Album von <strong>Cornershop<\/strong> haben wir eine gef\u00fchlt Ewigkeit warten m\u00fcssen. Nun steht doch klammheimlich ein neuer Tontr\u00e4ger in den Regalen, der musikalisch am Thron von M.I.A. kratzt. Der Grund daf\u00fcr hei\u00dft <strong>Bubbley Kaur<\/strong>, eine asiatische S\u00e4ngerin, die Cornershop auf diesem Album lauthals unterst\u00fctzt. Was anfangs noch ein bisschen holprig anmutet, versetzt einen mit zunehmender Laufl\u00e4nge in Ekstase. Gerade dann, wenn die Band es sich mal gem\u00fctlich macht, entspringen der Kollaboration entz\u00fcckende World Music-Momente, die man noch Stunden sp\u00e4ter im Ohr hat. Cornershop-Fans sollten trotzdem mal einen Durchlauf riskieren. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Mit dem \u00fcbrigen Output der Jungs kann man dieses Werk hier n\u00e4mlich nur bedingt vergleichen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7414\" title=\"zascha-moktan-state-of-mind_2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/zascha-moktan-state-of-mind_2.jpg\" alt=\"zascha-moktan-state-of-mind_2\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/zascha-moktan-state-of-mind_2.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/zascha-moktan-state-of-mind_2-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wer am letzten Album von Cee-Lo Green Gefallen fand, kann sich nun Nachschub in Sachen Soul-Pop besorgen. <strong>Zascha Moktan<\/strong> hat n\u00e4mlich nicht nur ein Feature des gefeierten Gnarls Barkley-S\u00e4ngers im Gep\u00e4ck, sie hat auf \u201eState Of Mind\u201c auch f\u00fcnfzehn Songs versammelt, die jeden Amy Winehouse-Fan in Ekstase versetzen sollten. Die ganze Scheibe ist eine einzige Hommage an die \u00c4ra der beseelten Musik. Bemerkenswert auch, dass es sich bei der Scheibe keineswegs um das Deb\u00fct der Musikerin handelt. \u201eState Of Mind\u201c ist schon der zweite Befreiungsschlag von Miss Moktan und sollte mit seinen zeitgen\u00f6ssischen Soul-Poppern hierzulande wie eine Bombe einschlagen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7415\" title=\"mana-drama-y-luz\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/mana-drama-y-luz-293x300.jpg\" alt=\"mana-drama-y-luz\" width=\"250\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/mana-drama-y-luz-293x300.jpg 293w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/mana-drama-y-luz.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Und w\u00e4hrend die Fans fast ein halbes Jahrzehnt auf ein neues Album von <strong>Man\u00e1<\/strong> warten mussten, stellen wir freudig fest: das Warten hat sich gelohnt &#8211; die Musik der Jungs aus Mexiko hat nicht an Charme verloren. B\u00f6se Zungen werden sich vielleicht ein wenig \u00fcber die allzu radiotaugliche Produktion von \u201eDrama Y Luz\u201c beschweren, die aber ist einem mit zunehmender Laufl\u00e4nge schlichtweg egal, weil die Melodien einen so sch\u00f6n einlullen, dass man sich auf der Stelle einen Tequila-Hut auf die Nasenspitze setzt. Immer dann, wenn die Musik allzu sehr ins Melancholische abdriftet, schaffen Man\u00e1 wieder den Absprung in Richtung Rockerkneipe. Lediglich das schnulzige \u201eAmor Clandestion\u201c h\u00e4tten sie sich verkneifen k\u00f6nnen. Alles in allem aber ein durchweg gelungenes Comeback-Album einer grandiosen Live-Band.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7416\" title=\"dan_webb_and_the_spiders_cd_web\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/dan_webb_and_the_spiders_cd_web-300x300.jpg\" alt=\"dan_webb_and_the_spiders_cd_web\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/dan_webb_and_the_spiders_cd_web-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/dan_webb_and_the_spiders_cd_web-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/dan_webb_and_the_spiders_cd_web.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Das neue Album von <strong>Dan Webb And The Spiders<\/strong> d\u00fcrfte all jenen gefallen, die sich schon immer gefragt haben, wie sich die Mucke von den Thermals wohl im Social Distortion-Modus anh\u00f6ren w\u00fcrde. Schmissige, zwei- bis dreimin\u00fctige Punkkracher werden da aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt und schon beim ersten Refrain schwebt jeder Fan von Hot Water Music auf Wolke sieben. Wer auf schmissige, hymnisch angehauchten Garagenpunk-Hymnen mit viel Rotz in der Stimme steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. \u201eMuch Obliged\u201c k\u00f6nnte sich zu einem echten Freund f\u00fcrs Leben entwickeln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7417\" title=\"title-tracks\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/title-tracks-300x300.jpg\" alt=\"title-tracks\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/title-tracks-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/title-tracks-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/title-tracks.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Die Band Q and Not U hat uns ja bereits in der Vergangenheit mit reichlich guter Musik beschenkt, nun hat sich Ex-Member John Davis dazu entschlossen, auch mit den verehrten <strong>Title Tracks<\/strong> noch einmal so richtig auf die Kacke zu hauen. Die Scheibe \u201eIt Was Easy\u201c selbst hat in diesem Zusammenhang zwar bereits zwei Jahre auf dem Buckel, soll aber trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Deshalb hat sich das Label \u201eGunner Records\u201c dazu entschlossen, das Werk noch mal in die Regale zu stellen. Schon nach dem zweiten Track stellt sich dabei unweigerlich das Gef\u00fchl ein, hier eine verschollene Perle aus alten Weezer-Pinkerton-Tagen vorgesetzt zu bekommen. Alles auf diesem Werk schreit regelrecht danach auf einer H\u00e4ngematte am Strand mitgesummt zu werden. Wer auf schmissige Indie-Pop-Perlen der klassischen Sorte steht, sollte unbedingt mal einen Durchlauf riskieren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7418\" title=\"world-friendship\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/world-friendship-300x300.jpg\" alt=\"world-friendship\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/world-friendship-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/world-friendship-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/world-friendship.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Alle Fans von den Great Bertholinis bis Against Me! sollten derweil mal bei der <strong>World\/Inferno Frienship Society<\/strong> vorbeischauen. Die zw\u00f6lfk\u00f6pfige Combo mit dem sperrigen Namen verbreitet mit ihren Big Band-Punk-Kl\u00e4ngen eine sommerliche Atmosph\u00e4re, wie sie sonst nur der Kollege Friska Viljor hinbekommt. \u201eThe Anarchy And The Ecstasy\u201c gelingt der Spagat einerseits das Partypedal voll durchzutreten, dabei aber niemals in so eine stumpfe Pop-Punk-Ecke der Marke Reel Big Fish abzudriften. Alles auf diesem Album schreit regelrecht danach, die Stra\u00dfen deiner Stadt in einen einzigen Freudentaumel zu st\u00fcrzen. Keine Ahnung, warum der World\/Society Friendship Society hierzulande bisher so wenig Aufmerksam zugekommen ist, es scheint jedenfalls an der Zeit, das zu \u00e4ndern. Ein fulminantes World-Punk-Werk f\u00fcr nimmerm\u00fcde Optimisten mit Tanzschuhen im Regal.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7419\" title=\"mona-mona-album-cover-14220\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/mona-mona-album-cover-14220-300x300.jpg\" alt=\"mona-mona-album-cover-14220\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/mona-mona-album-cover-14220-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/mona-mona-album-cover-14220-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/mona-mona-album-cover-14220.jpg 446w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><strong>Mona<\/strong> werden in der Zwischenzeit derma\u00dfen mit Lobeshymnen \u00fcbersch\u00fcttet, dass sich bei mir schon wieder eine gewisse Skepsis einstellt. Der Opener \u201eCloak And Dagger\u201c klingt dann auch wie ein \u00fcberproduzierter Stadion-Rocker der Marke Killers. Anschlie\u00dfend allerdings lassen die Jungs dann die Gitarren f\u00fcr sich selbst sprechen, was f\u00fcr gro\u00dfe Emotionen bei der Rocker-Gemeinde sorgen sollte. Das gleichnamige Werk der Band m\u00f6chte kurzerhand den Club \u00fcberspringen und die Stadien erobern. Eine hohe H\u00fcrde wohlgemerkt, die Tracks wie \u201eListen To Your Love\u201c und \u201eLines In The Sand\u201c aber mit links meistern sollten. Zudem ist es bemerkenswert wie sie mit Ausnahme des Openers ohne einen einzigen Ausfall \u00fcber die Runden kommen. Schon beim zweiten Durchgang m\u00f6chte man lauthals mitbr\u00fcllen, wenn es hei\u00dft: \u201eYou Love, Love, But You Can\u00b4t Find A Love\u201c. Hach, Herzschmerz kann so was Wunderbares sein. Dieses Album hat tonnenweise davon.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7420\" title=\"compactspace_nameless\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/compactspace_nameless.jpg\" alt=\"compactspace_nameless\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/compactspace_nameless.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/compactspace_nameless-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><strong>Compact Space<\/strong> h\u00e4tten sich im Vorfeld eventuell noch einen Grafiker engagieren sollen, der ihr neues Album \u201eNameless\u201c zumindest mit einem halbwegs gelungenen Artwork ausstattet. Dar\u00fcber hinaus entpuppt sich das Werk als gelungener Grenzg\u00e4nger zwischen den Polen Wolfsheim und Depeche Mode. Fans des aktuellen Killers-Releases d\u00fcrfen aber auch mal einen Durchlauf riskieren. Auf der Platte findet sich so manche Perle, welche man zu n\u00e4chtlicher Stunde lauthals mitgr\u00f6len m\u00f6chte. Wer auf Breitwand-Pop steht, sollte sich demnach nicht von der \u00e4u\u00dferen H\u00fclle abschrecken lassen. Mit Compact Space kann man durchaus ein paar nette Stunden verbringen. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<span> <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf ein neues Album von Cornershop haben wir eine gef\u00fchlt Ewigkeit warten m\u00fcssen. Nun steht doch klammheimlich ein neuer Tontr\u00e4ger in den Regalen, der musikalisch am Thron von M.I.A. kratzt. Der Grund daf\u00fcr hei\u00dft Bubbley Kaur, eine asiatische S\u00e4ngerin, die Cornershop auf diesem Album lauthals unterst\u00fctzt. Was anfangs noch ein bisschen holprig anmutet, versetzt einen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,7,4],"tags":[],"class_list":["post-7412","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-filmkunst","category--stadtgesprach"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7412","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7412"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7412\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7423,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7412\/revisions\/7423"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7412"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7412"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7412"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}