{"id":7424,"date":"2011-06-20T08:48:59","date_gmt":"2011-06-20T07:48:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7424"},"modified":"2011-06-20T08:49:57","modified_gmt":"2011-06-20T07:49:57","slug":"zuckerbeat-vol-218-dance-forever-once-again","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7424","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)18 &#8211; dance forever once again"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7425\" title=\"kimbabwe_300_300\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/kimbabwe_300_300.jpg\" alt=\"kimbabwe_300_300\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/kimbabwe_300_300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/kimbabwe_300_300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Der hei\u00dfeste Schei\u00df f\u00fcr die diesj\u00e4hrigen Sommerferien am heimischen Baggersee kommt derweil vom Afrobeat-Kollektiv <strong>Retro Stefson<\/strong>. Das Album \u201eKimbabwe\u201c versammelt eine h\u00fcbsche Ansammlung an Disco-Pop, World Music-Kl\u00e4ngen und Latin-Anleihen. Alles auf diesem Werk schreit gerade dazu (da)nach-choreografiert zu werden. Da verwandelt sich das Ufer pl\u00f6tzlich in einen Laufsteg. Sonnenh\u00fcte werden zu Frisbee-Scheiben. Und sp\u00e4testens wenn die Single \u201eKimba\u201c aus den Boxen dr\u00f6hnt, ist auch die M.I.A.-Fraktion in Ekstase versetzt. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Wer endg\u00fcltig die Schnauze voll hat von dem ewig gleichen Pop-Ged\u00f6nse aus der Formatradiowelt, der kann hier miterleben, wie sch\u00f6n Popmusik klingen kann, wenn man die unterschiedlichsten Spielsachen (soll hei\u00dfen Instrumente und Sounds) nutzt, um seinen Kreativsch\u00fcben das passende musikalische Gewand \u00fcberzust\u00fclpen. Ein ungezogenes, \u00e4u\u00dferst schmissiges, vollkommen z\u00fcgelloses Werk.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7426\" title=\"age-of-sound\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/age-of-sound.jpeg\" alt=\"age-of-sound\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/age-of-sound.jpeg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/age-of-sound-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Bei den Jungs von <strong>The Age Of Sound<\/strong> muss man schon nach wenigen Sekunden unweigerlich an die fulminante Anfangszeit von Oasis denken. \u201eAnd Then Came The Age Of Sound\u201c atmet diesen schmissigen Brit-Pop-Charme, wie man ihn heutzutage eigentlich kaum mehr vor den Latz geknallt bekommt. Nat\u00fcrlich steht ein Song wie \u201eJust Wanna Let You Down\u201c aufgrund seiner hymnischen Passagen sofort unter Plagiats-Verdacht, er macht aber gerade deswegen Spa\u00df: The Age Of Sound verbeugen sich mit ihrer Musik vor einer \u00c4ra, die auch Liam Gallagher mit seiner Band Beady Eye erst vor Kurzem wieder aufs Neue f\u00fcr sich entdeckt zu haben scheint. Wer auf Pop-Hymnen im klassischen Brit-Pop-Outfit steht sollte unbedingt mal rein h\u00f6ren. Es lohnt sich schon allein wegen dem wunderbaren Track \u201eOn A Sunday\u201c. Dieses Album rockt!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7427\" title=\"andreasdorau_todesmelodien\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/andreasdorau_todesmelodien-300x300.jpg\" alt=\"andreasdorau_todesmelodien\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/andreasdorau_todesmelodien-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/andreasdorau_todesmelodien-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/andreasdorau_todesmelodien.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Andreas Dorau<\/strong> flutet derweil die Tr\u00e4nenkan\u00e4le und haut ein paar \u201eTodesmelodien\u201c raus. Wer da jetzt allerdings gleich an Nick Caves \u201eMurder Ballads\u201c denken muss, sieht sich get\u00e4uscht. Dorau wildert weiterhin in NDW-Gefilden und traut sich, seine traurigen Hymnen auch mal im Schlagergewand darzubieten. Zusammen mit Jens Friebe z\u00e4hlt er in diesem Zusammenhang zu denjenigen, die den schmalen Drahtseilakt zwischen Schmalz und Pop ganz hervorragend meistern. Wer sich also mal wieder ein paar schwarze Rosen ins Hemd stecken oder eine G\u00e4nsebl\u00fcmchenwiese mit der Gartenschere frisieren m\u00f6chte, hier findet er den passenden Soundtrack dazu.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7428\" title=\"blackgold\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/blackgold-300x300.jpg\" alt=\"blackgold\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/blackgold-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/blackgold-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/blackgold.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die Band <strong>Blackgold<\/strong> legt auf ihrem gleichnamigen Werk los, als wollte sie den guten, alten Indie-Pop-Sound der Marke Garbage wieder beleben. Dar\u00fcber hinaus schafft es die Combo aber auch ein \u00e4u\u00dfert breites, musikalisches Koordinatensystem zu umkurven ohne aus der Umlaufbahn geschleudert zu werden. Immer wieder ist man gespannt, mit welch charmanter Soundidee die Band wohl als n\u00e4chstes um die Ecke biegt. Da wird den Kollegen von Keane und Coldplay vor Augen gef\u00fchrt, wie man einen melancholischen Track die schnulzigen Passagen abspenstig macht oder mit Gnarls Barkley um die Wette geschunkelt. Hier scheint nichts unm\u00f6glich zu sein, da werden sich auch die Kollegen von Panic At The Disco ungl\u00e4ubig die Augen gerieben haben, als die Band bei ihnen im Vorprogramm auftrat. Genauso h\u00e4tte n\u00e4mlich deren aktuelles Album klingen k\u00f6nnen, wenn sie sich nicht f\u00fcr eine Breitwand-Pop-Produktion entschieden h\u00e4tten. Ein \u00e4u\u00dferst vielseitiges, sehr spannendes Pop-Juwel.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7429\" title=\"baaba-kulka\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/baaba-kulka-300x300.jpg\" alt=\"baaba-kulka\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/baaba-kulka-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/baaba-kulka-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/baaba-kulka.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Du bist Fan von Iron Maiden und kannst es kaum erwarten, dass endlich wieder neues Zeug von den Jungs erscheint. Dann lass dich doch einfach mal auf was Neues ein und zieh dir das aktuelle Album von <strong>Baaba Kulka<\/strong> rein. Die beschr\u00e4nken sich auf ihrem gleichnamigen Werk <span> <\/span>n\u00e4mlich ausschlie\u00dflich darauf die ollen Klassiker namens \u201eWrathchild\u201c oder \u201eChildren Of The Damned\u201c in einen zeitgen\u00f6ssischen Kontext zu \u00fcberf\u00fchren. So wird \u201eThe Number Of The Beast\u201c zur Atari-Pop-Schelte, bevor der Song am Ende in ein brachiales Gitarrengewitter m\u00fcndet. Bei \u201eWrathchild\u201c darf anschlie\u00dfend sogar herum gefl\u00f6tet werden. Deshalb gilt: Wer auf abseitige Pop-Musik steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7430\" title=\"atlas_losing_grip\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/atlas_losing_grip-300x287.jpg\" alt=\"atlas_losing_grip\" width=\"300\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/atlas_losing_grip-300x287.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/atlas_losing_grip.jpg 469w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Alle Fans von zeitgen\u00f6ssischen Rockkl\u00e4ngen der Marke Rise Against und Konsorten sollten sich in der Zwischenzeit mal das aktuelle Album von der schwedischen Band <strong>Atlas Losing Grip<\/strong> zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Die Scheibe strotzt nur so vor Punkrockmelodien, die allesamt ganz vorz\u00fcglich auf den einschl\u00e4gigen Punkrock-Partys f\u00fcr gute Stimmung sorgen sollten. Einen hymnischen Kracher wie \u201eUnrest\u201c m\u00f6chte man sofort aufs n\u00e4chst-beste Festiivaltape \u00fcberspielen, um ihn seinen Kumpels vorzuspielen. \u201eState Of Unrest\u201c ist ein weiterer, \u00e4u\u00dferst nachdr\u00fccklicher Beweis daf\u00fcr, welch imposante Bands derzeit aus Schweden zu uns her\u00fcber schwappen. Wer auf melodiebeseelten Punkrock mit Herzblut steht, sollte sich diese bemerkenswerte Fraktion um den Ex-Frontman der Satanic Surfers Rodrigo Alfaro auf keinen Fall entgehen lassen.<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7431\" title=\"autokratz-self-help-for-beginners\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/autokratz-self-help-for-beginners-300x300.jpg\" alt=\"autokratz-self-help-for-beginners\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/autokratz-self-help-for-beginners-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/autokratz-self-help-for-beginners-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/autokratz-self-help-for-beginners.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Autokratz<\/strong> d\u00fcrften soundtechnisch der feuchte Traum eines jeden New Order-Fans sein. Kein Wunder, dass sie sogar Peter Hook zu einem Gastspiel animieren konnten. Ihr zweites Album macht vom ersten Moment an deutlich, worum es hier geht: man m\u00f6chte mit einem Synthesizern und schicken Hooklines die Herzen der Club-Fraktion erobern. Wenn dann zur Mitte hin auch noch Andrew Innes von den famosen Primal Scream f\u00fcr ein kurzes Gastspiel vorbei schaut, gibt es kein Halten mehr. \u201eSelf Help For Beginners\u201c schickt sich an, den guten alten Elektro-Rave Marke Chemical Brothers &amp; Daft Punk wieder ins Stadion zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7432\" title=\"sama\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sama-300x264.jpg\" alt=\"sama\" width=\"300\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sama-300x264.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sama.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Die Kollegen von <strong>Samavayo<\/strong> machen auf ihrem aktuellen Album schon nach wenigen Minuten deutlich, wie der Hase l\u00e4uft. Hier hat wohl jemand in seiner Kindheit zu viel Classic Rock geh\u00f6rt. Macht aber nichts, weil der imposante Mix aus Black Sabbath-Ged\u00e4chtnis-Melodien und zeitgen\u00f6ssischem Gerocke der Marke Wolfmother und Queens Of The Stone Age trotzdem funktioniert. Das (erst auf den zweiten Blick) psychedelisch anmutende Covermotiv gibt die Richtung vor und hinterl\u00e4sst Schwei\u00dfr\u00e4nder auf den Shirts der 70s-Rock-Fraktion. Wer also mal wieder so richtig ins Schwitzen kommen m\u00f6chte, sollte sich \u201eCosmicknockout\u201c auf keinen Fall entgehen lassen. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Feiert die Musik. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der hei\u00dfeste Schei\u00df f\u00fcr die diesj\u00e4hrigen Sommerferien am heimischen Baggersee kommt derweil vom Afrobeat-Kollektiv Retro Stefson. Das Album \u201eKimbabwe\u201c versammelt eine h\u00fcbsche Ansammlung an Disco-Pop, World Music-Kl\u00e4ngen und Latin-Anleihen. Alles auf diesem Werk schreit gerade dazu (da)nach-choreografiert zu werden. 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