{"id":7446,"date":"2011-06-25T08:57:27","date_gmt":"2011-06-25T07:57:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7446"},"modified":"2011-06-26T11:18:48","modified_gmt":"2011-06-26T10:18:48","slug":"zuckerbeat-vol-219-weil-sie-uns-siezen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7446","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)19 &#8211; suburbia"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7447\" title=\"the-wonder-years-suburbia-ive-given-you-all-and-now-im-nothing\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-wonder-years-suburbia-ive-given-you-all-and-now-im-nothing-300x300.jpg\" alt=\"the-wonder-years-suburbia-ive-given-you-all-and-now-im-nothing\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-wonder-years-suburbia-ive-given-you-all-and-now-im-nothing-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-wonder-years-suburbia-ive-given-you-all-and-now-im-nothing-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/the-wonder-years-suburbia-ive-given-you-all-and-now-im-nothing.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wie cool ist das denn. Da haben <strong>The Wonder Years <\/strong>erst vor kurzem mit ihrem zweiten Album daf\u00fcr gesorgt, dass man sich pl\u00f6tzlich die alten Shirts von Saves The Day und den Get Up Kids nochmals \u00fcberstreifen wollte und nun liegt auch schon der Nachfolger vor. \u201eI\u00b4ve Given You All And Now I\u00b4m Nothing\u201c ist im Grunde genommen eine formvollendete Variante des Vorg\u00e4ngers. Es hat sich in Sachen Sound kaum etwas ver\u00e4ndert. Die Jungs haben der Versuchung widerstanden sich von ihrem Produzenten in Richtung Stadionrock trimmen zu lassen. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Stattdessen wird auch auf dem dritten Album wieder voll auf die Kacke gehauen. Der Band geht\u2019s vor allem darum, eine geh\u00f6rige Portion Enthusiasmus zu vermitteln. Davon haben sie auch mehr als genug, was dazu f\u00fchrt, dass man die Scheibe erst zehnmal durchlaufen lassen muss, bevor etwas h\u00e4ngen bleibt. Das allerdings war schon beim Vorg\u00e4nger so und sorgte letztlich daf\u00fcr, dass man sich nach einer gewissen Eingew\u00f6hnungsphase nie wieder von der Musik der Jungs trennen wollte. Diese Songs hier wachsen und wachsen. Wer sich also mal wieder ein Pop-Punk Album zu Gem\u00fcte f\u00fchren m\u00f6chte, dass diesen Namen auch verdient, der sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Besser h\u00e4tten es Saves The Day &amp; The Anniversary in ihrer Fr\u00fchphase auch nicht hinbekommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7448\" title=\"mikroboy-eine-frage-der-zeit-guerilla-400x397\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/mikroboy-eine-frage-der-zeit-guerilla-400x397-300x297.jpg\" alt=\"mikroboy-eine-frage-der-zeit-guerilla-400x397\" width=\"250\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/mikroboy-eine-frage-der-zeit-guerilla-400x397-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/mikroboy-eine-frage-der-zeit-guerilla-400x397.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Mit viel Spannung wurde erwartet, ob <strong>Mikroboy<\/strong> mit ihrem zweiten Album das hohe Niveau ihres gelungenen Erstlings best\u00e4tigen k\u00f6nnen. Nach mehreren Durchl\u00e4ufen von \u201eEine Frage der Zeit\u201c l\u00e4sst sich dieses Frage eindeutig mit \u201eJa\u201c beantworten. Die deutschen Get Up Kids haben in Sachen hymnischer, deutschsprachiger Popmusik sogar noch eine Schippe draufgelegt. Dieses Album hat genau die Tracks im Gep\u00e4ck, die man auf dem letzten Album der lieb gewonnenen Kollegen von Virginia Jetzt! vermisste. Es scheint demnach wirklich nur \u201eEine Frage der Zeit\u201c zu sein, bis diese Band endlich auch in Sachen Breitenwirksamkeit auf die \u00dcberholspur wechselt. Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie Phoenix wohl auf Deutsch klingen w\u00fcrden, hier kann er sich einen mehr als passable Eindruck davon machen. Ein Album gegen die eigene Lethargie. Also \u201eRei\u00df dich los, grab dich frei\u201c.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7458\" title=\"clickclickdecker_fliegendebauten\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/clickclickdecker_fliegendebauten-300x300.jpg\" alt=\"clickclickdecker_fliegendebauten\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/clickclickdecker_fliegendebauten-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/clickclickdecker_fliegendebauten-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/clickclickdecker_fliegendebauten.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Clickclickdecker<\/strong> hat heimlich, still und leises ein neues Album ver\u00f6ffentlicht. Sein viertes wohl gemerkt. Wobei \u201eDu ich wir beide zu den fliegenden Bauten\u201c wohl nur als kleine Zwischenmahlzeit zum n\u00e4chsten, regul\u00e4ren Werk gedacht ist. Ist n\u00e4mlich lediglich ein Live-Album geworden, wobei es schon imposant ist, wie der S\u00e4nger von Bratze seinen Songs hier noch mal diverse, nicht geahnte Facetten abtrotzt. Die Scheibe kann in Sachen G\u00e4nsehautatmosph\u00e4re durchaus mit dem letzten Live-Album von Kettcar mithalten. Und sp\u00e4testens, wenn \u201eH\u00e4ndedruck am Wendepunkt\u201c das Soundsystem flutet, ist dann auch der letzte Zweifler, dem nichts besseres einf\u00e4llt, als \u201eAbzocke\u201c zu br\u00fcllen, hingerissen von diesen Songs, die hoffentlich schon bald um einige Weitere erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7449\" title=\"sebastian-block-bin-ich-du\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sebastian-block-bin-ich-du.jpg\" alt=\"sebastian-block-bin-ich-du\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sebastian-block-bin-ich-du.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/sebastian-block-bin-ich-du-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><strong>Sebastian Block<\/strong>, S\u00e4nger der Band \u201eMein Mio\u201c, hat sich derweil dazu entschlossen, sein erstes Solo-Album aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln. Im Gegensatz zum gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftigen Output seiner Hauptband funktioniert \u201eBin ich du\u201c \u00fcber die volle Distanz ganz vorz\u00fcglich. Alle Fans von Tele und Konsorten werden schon nach dem ersten Track auf Wolke sieben schweben. Die Scheibe versetzt einen sofort auf Mitschnipp-Modus, die Fingerspitzen purzeln unentwegt auf die n\u00e4chstbeste Tischplatte, die Abs\u00e4tze deiner Stiefel trommeln im Takt, alles schreit nach \u201ePop\u201c und pl\u00f6tzlich ist man lauthals am Mitsingen. \u201eIch hab es vielleicht geahnt, doch gewusst hab ich\u2019s nie\u201c. Wer auf zuckers\u00fc\u00dfen, melancholisch angehauchten Indie-Pop der Marke Anajo und Virginia Jetzt! steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Oder am Besten gleich beim diesj\u00e4hrigen <em>\u201eFestungsflimmern\u201c <\/em>vorbeischauen. Da kann man die Band n\u00e4mlich am <em>3.7. live<\/em> erleben (im Anschluss gibts noch den wunderbaren und \u00e4u\u00dfert witzigen Film &#8222;Der Name der Leute&#8220; zu sehen).<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7450\" title=\"queen_deepcuts2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/queen_deepcuts2.jpg\" alt=\"queen_deepcuts2\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/queen_deepcuts2.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/queen_deepcuts2-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Queen<\/strong>-Fans m\u00fcssen sich derweil vorkommen, wie auf Wolke sieben. Ein Re-Release nach dem Anderen wird in diesen Tagen ver\u00f6ffentlicht und ganz besonders erfreulich ist es, dass in diesem Zuge auch die Compilation-Reihe \u201eDeep Cuts\u201c neu aufgelegt wurde. Der zweite Teil des Samplers beinhaltet zahlreiche, rare Tracks aus den Jahren 1977-1982. Die gro\u00dfen Hits der Jungs wurden hier ganz bewusst ausgeklammert, stattdessen bekommt man eher experimentelles Zeug von der Band pr\u00e4sentiert. Es ist bemerkenswert, welche Bandbreite an Stilrichtungen Queen mit ihrer Musik abdecken. Und zudem einfach klasse, dass man auf diese Weise endlich mal die M\u00f6glichkeit hat, sich abseits von den tot-gespielten Gassenhauern an verschollenen Perlen zu erg\u00f6tzen. Wer etwas tiefer ins Universum von Queen eintauchen m\u00f6chte, sollte sich unbedingt diese Scheibe hier nach Hause holen. Sie strotzt nur so vor \u00dcberraschungsmomenten.<span> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7451\" title=\"KELLERMENSCH_PROMO_CD-20.indd\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/kellermensch_album-298x300.jpg\" alt=\"KELLERMENSCH_PROMO_CD-20.indd\" width=\"250\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/kellermensch_album-298x300.jpg 298w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/kellermensch_album-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/kellermensch_album.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wer nicht genau aufpasst, k\u00f6nnte die Band <strong>Kellermensch<\/strong> versehentlich in eine Schublade mit Rammstein und anderen, d\u00fcsteren Gestalten stecken. Ihr gleichnamiges Deb\u00fct hat allerdings mit deutschsprachigem, dick aufgetragenem Stadionrock gar nichts am Hut. Kellermensch stammen noch dazu gar nicht aus Deutschland, sondern aus D\u00e4nemark. Ihre Musik bewegt sich im Grenzgebiet von Nick Cave und der gehobenen Metal-Schule a la Neurosis, was dazu f\u00fchrt, dass man sich erstmal eine geh\u00f6rige Portion Kajal ins Gesicht schmieren m\u00f6chte, bevor man sich dann romantisch zum Dinner bei Kerzenschein verabredet. Anschlie\u00dfend wird dann die Grufti-Disco gest\u00fcrmt und zum fulminanten \u201eAll Time Low\u201c auf der Tanzfl\u00e4che durchgedreht. Wer endlich mal wieder ein mitrei\u00dfendes \u201eMetal\u201c-Album mit Indie-Einschlag h\u00f6ren m\u00f6chte, sollte in Sachen Kellermensch unbedingt zugreifen.<span> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7452\" title=\"dj-phono-album-welcome-to-wherever-youre-not-300x300\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/dj-phono-album-welcome-to-wherever-youre-not-300x300.jpg\" alt=\"dj-phono-album-welcome-to-wherever-youre-not-300x300\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/dj-phono-album-welcome-to-wherever-youre-not-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/dj-phono-album-welcome-to-wherever-youre-not-300x300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>W\u00e4hrend die Jungs von Deichkind schon seit L\u00e4ngerem nichts mehr von sich haben h\u00f6ren lassen, macht sich <strong>DJ Phono <\/strong>daran, seinem bisherigen Output als Solok\u00fcnstler ein weiteres Kapitel hinzuzuf\u00fcgen. \u201eWelcome To Wherever You\u00b4re Not\u201c lullt dich ein mit seinen atmosph\u00e4rischen Passagen, verliert sich in vier bis zehnmin\u00fctigen Elektro-Balladen und ist doch keine Sekunde langweilig. Die Scheibe versteht sich als formvollendetes Gesamtwerk, das zur Mitte hin eine Ahnung davon vermittelt, dass hier jemand durchaus aufs Gaspedal treten kann, wenn er denn m\u00f6chte. Ansonsten lebt das Werk von seinen dynamisch arrangierten Tracks, die konsequent auf den atemberaubenden H\u00f6hepunkt der Scheibe, den Track \u201eYour Name\u201c, zusteuern. Wer auf klavierlastigen, atmosph\u00e4rischen Elektro-Pop steht, sollte mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7453\" title=\"dan_black_un\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/dan_black_un.jpg\" alt=\"dan_black_un\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/dan_black_un.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/dan_black_un-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><strong>Dan Black<\/strong> macht sich derweil daran, den ollen Hut namens Raprock noch mal aufs Neue \u00fcberzust\u00fclpen, wobei es ihm zumindest stellenweise gelingt, das blutleere, letzte Werk von Linkin Park hinter sich zu lassen. Das liegt vor allem daran, dass auf \u201e((Un))\u201c auch mal diverse R&amp;B-Parts f\u00fcr Unterhaltung sorgen. So klingt die Scheibe dann auch, als h\u00e4tte man Tracks von Fall Out Boy und Owl City durch den Remix-Wolf gedreht. In Sachen Zeitgeist d\u00fcrfte das Ganze dann auch hervorragend funktionieren. Stellt sich nur die Frage, wie es mit der Halbwertszeit dieser Scheibe aussieht. Diese scheint mir nach Genuss diverser einf\u00e4ltiger Hitschleudern der Marke \u201ePump My Pumps\u201c und \u201eLife Slash Dreams\u201c doch ziemlich gering zu sein. Womit wir auch schon wieder am Ende w\u00e4ren f\u00fcr heute. Also lasst es euch gut gehen. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie cool ist das denn. 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