{"id":7531,"date":"2011-07-29T08:12:51","date_gmt":"2011-07-29T07:12:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7531"},"modified":"2011-08-07T12:02:32","modified_gmt":"2011-08-07T11:02:32","slug":"zuckerbeat-vol-222-out-of-focus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7531","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)22 &#8211; out of focus"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7532\" title=\"kaiser-chiefs\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/kaiser-chiefs-300x300.jpg\" alt=\"kaiser-chiefs\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/kaiser-chiefs-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/kaiser-chiefs-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/kaiser-chiefs.jpg 460w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Die <strong>Kaiser Chiefs<\/strong> liefen in den letzten Jahren ein bisschen Gefahr, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Nach dem fulminanten Erstling und dem gelungenen Nachfolger war die Geschichte eigentlich durchdekliniert. Eine neue Generation motivierter Jungspunde schien bereit in ihre gro\u00dfen Fu\u00dfstapfen zu treten und hatte noch dazu die eindrucksvolleren Tracks im Gep\u00e4ck. Umso bemerkenswerter ist es, dass ihr aktuelles Album \u201eThe Future Is Medival\u201c dann doch wieder das Zeug zum gro\u00dfen Wurf hat. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Die Scheibe strotzt nur so vor Abwechslung und konnte vor dem offiziellen Release noch dazu in einer ganz pers\u00f6nlichen Variante ge-ordert werden. Der H\u00f6rer durfte sich n\u00e4mlich \u00fcbers Netz seine Lieblingssongs aus 20 Knallern heraus picken und bekam dann ein individuelles Exemplar zugeschickt. Nun erscheinen dreizehn Tracks noch einmal im regul\u00e4ren Gewand und die Jungs beweisen ein gutes Gesp\u00fcr daf\u00fcr, wie man smarten Indie-Pop mit hymnischer Breitseite kontert. Mit diesem Album werden sich die Kaiser Chiefs ihren Platz an der Sonne auf den hiesigen Festivals sichern. Ob es auch charttechnisch wieder f\u00fcr einen H\u00f6henflug reicht, muss sich erst noch herausstellen. Verdient h\u00e4tten sie es.<span> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7533\" title=\"wolf_gang_suego_faults\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/wolf_gang_suego_faults-300x300.jpg\" alt=\"wolf_gang_suego_faults\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/wolf_gang_suego_faults-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/wolf_gang_suego_faults-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/wolf_gang_suego_faults.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wer auf imposant arrangierten Indie-Pop steht, der sollte mal das aktuelle Album von <strong>Wolf Gang<\/strong> anchecken. Da d\u00fcrfte selbst der Kollege von Patrick Wolf neidisch werden, wenn ein fulminanter Song der Marke \u201eSomething Unusual\u201c aus den Boxen stolpert. Dar\u00fcber hinaus d\u00fcrften auch alle Fans der Killers an diesem Album ihre helle Freude haben. Ein Song wie \u201eStay And Defend\u201c eignet sich ganz vorz\u00fcglich, auf den einschl\u00e4gigen Sommerfestivals von tausenden Kehlen lauthals mitgebr\u00fcllt zu werden. Mit \u201eDancing With The Devil\u201c macht Max McElligott dann auch noch Mika Konkurrenz. Soll hei\u00dfen: hier scheint sich etwas Gro\u00dfes anzubahnen. In welche Richtung der Musiker letztlich gehen wird, das muss sich nach diesem zeitgeistigen Rundumschlag erst noch herauszustellen. \u201eSuego Faults\u201c macht einen aber schon mal ziemlich neugierig auf alles, was da noch kommen wird. Und hat mit \u201eThe King And All Of His Man\u201c auch noch den Indie-Disco-Sommerhit des Jahres im Gep\u00e4ck.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7534\" title=\"dead-trees\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/dead-trees.jpg\" alt=\"dead-trees\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/dead-trees.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/dead-trees-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wer sich schon seit Jahren die ollen Scheiben von The Velvet Underground zu Gem\u00fcte f\u00fchrt, kann sich jetzt mit dem neuen Album von den <strong>Dead Trees<\/strong> ein kleines bisschen Abwechslung verschaffen. Das Album \u201eWhatwave\u201c klingt wie aus der Zeit gefallen. Sch\u00f6ne Erinnerungen an der Erstling der Strokes werden wach, wenn \u201eSlow Faze Fast\u201c das Soundsystem flutet. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass Albert Hammond Jr. die Jungs gleich zweimal mit auf Tour schleppte. Jeder dieser zw\u00f6lf Songs verdient es zu n\u00e4chtlicher Stunde den Soundtrack zu einer verstrahlten Abh\u00e4ng-Party zu generieren. Da lohnt es sich wirklich mal wieder nostalgisch zu werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7535\" title=\"kitsune-11\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/kitsune-11-300x300.jpg\" alt=\"kitsune-11\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/kitsune-11-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/kitsune-11-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/kitsune-11.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Nachschub in Sachen zeitgen\u00f6ssischem Elektro-Pop bekommt ihr in diesen Tage mal wieder aus dem Hause \u201eKitsune\u201c pr\u00e4sentiert. \u201eThe Indie-Dance Issue\u201c a.k.a. \u201e<strong>Kitsun\u00e9 Maison Compilation 11<\/strong>\u201c versammelt mal wieder eine ganze Reihe aufstrebender Acts, die mal in Sachen Indietronic auf dem Zettel haben sollte, wenn es darum geht den Sound von Morgen vorwegzunehmen. Neben den Jungs von Is Tropical, die mit ihrem Hit \u201eThe Greeks\u201c vertreten sind, sorgen vor allem die Elektro-Popper von Cosmonaut (erinnern stark an Two Door Cinema Club) und Fiction mit ihrem abgedrehten Atari-Pop-Knaller \u201eBig Things\u201c f\u00fcr bezaubernde Tanzfl\u00e4chen-Nonchalance. Wenn dann auch noch Housse de Racket und Polarsets die ganz gro\u00dfe Pop-Keule schwingen, kommt man aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus und kann sich passend dazu gleich darauf den aktuellen \u201eKitsun\u00e9 Tabloid\u201c-Mix von <strong>The Tellers<\/strong> in die heimische Stereoanlage stecken. Nach Phoenix und Digitalism wagen sich die Jungs daran, einen imposanten Indietronics-Mix zusammenzubasteln. Der kommt zwar nicht komplett ohne Stolperfallen aus, macht aber umso mehr Spa\u00df. Ist ja auch kein Wunder, wenn man in einer Reihe Metric, Two Door Cinema Club und die Blitzlicht-K\u00f6nige von Black Strobe verwurstet. Es folgen zudem einige interessante Grenzg\u00e4nger der Marke Ratatat, The Juan Maclean und Zombi, die ja gerade durch die Blogs des Landes gekegelt werden. In Sachen Zeitgeist kommt an diesen beiden Samplern derzeit keiner vorbei. Also lasst euch berauschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7536\" title=\"enter-shikari\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/enter-shikari-300x300.jpg\" alt=\"enter-shikari\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/enter-shikari-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/enter-shikari-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/enter-shikari.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Warum <strong>Enter Shikari<\/strong> auf den einschl\u00e4gigen Festivalb\u00fchnen immer noch in den oberen R\u00e4ngen gelistet werden, davon kannst du dir mit Hilfe der k\u00fcrzlich erschienen Doppel-DVD \u201eLive From Planet Earth\u201c selbst einen Eindruck verschaffen. Die beigelegte CD, die mit einem weihnachtlichen Live-Auftritt in Hatfield best\u00fcckt wurde, ist nicht nur ein gefundenes Fressen f\u00fcr Fans, sie eignet sich auch perfekt zum Eltern erschrecken, wenn ihr sie als Alternative zum allj\u00e4hrlichen Weihnachtslied-Sampler in die heimische Anlage pflanzt. Die irritierten Blicke der Anwesenden d\u00fcrften euch sicher sein. Da hilft auch ein jazziger Ausflug namens \u201eThe Jester\u201c gegen Ende nicht mehr, um das Ruder herumzurei\u00dfen, weil kurz darauf die \u201eJuggernauts\u201c noch die letzte Weihnachtskugel zum klirren bringen. Neben dem famosen Hatfielder Live-Auftritt finden sich auf den beiden DVDs noch Shows in Campten (Juni 2010), Hammersmith (Februar 2010) und ein fulminanter Live-Auftritt beim \u201eSummersonic Festival\u201c in Tokyo (August 2009). Soll hei\u00dfen. \u201eLive From Planet Earth \u2013 Bootleg Series Volume 3\u201c bietet nicht nur viel Musik f\u00fcr wenig Geld, es f\u00fchrt auch den Kollegen von The Prodigy vor Augen, wie man die Verm\u00e4hlung von Rock und Elektro fortw\u00e4hrend spannend arrangiert. Also unbedingt mal reinschauen. Es lohnt sich.<span> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7537\" title=\"norman-jay\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/norman-jay.jpg\" alt=\"norman-jay\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/norman-jay.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/norman-jay-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wer sich mal wieder in ein illustres Tarantino-Ambiente der Marke Jackie Brown transformieren m\u00f6chte, der sollte sich die fulminante Compilation \u201eGood Times\u201c zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Die \u201e30th Aniverary Edition\u201c serviert uns noch mal die sch\u00f6nsten Rare Groove-Perlen der 80er Jahre. Soul, Funk, Jazz, Reggae, House und HipHop tanzen ringelreih miteinander und Mark Capanni, Ted Taylor, The Basement Khemist und Terri Wells sorgen f\u00fcr die passende Wohlf\u00fchlatmosph\u00e4re. Am Besten einfach zur\u00fccklehnen und die Seele baumeln lassen. Denn auch nach drei\u00dfig Jahren hat die Musik des renommierten Rare Groove DJs <strong>Norman Jay<\/strong> nicht an Reiz verloren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7538\" title=\"soal\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/soal.jpg\" alt=\"soal\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/soal.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/soal-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Es war schon lange mal an der Zeit, die zahlreichen Hits von <strong>The Soundtrack Of Our Lives <\/strong>auf einem Silberling zu versammeln. Damit in diesem Zusammenhang aber keiner das baldige Ende der Schwedenrocker bef\u00fcrchtet, hat man dem Greatest Hits-Album ein \u201eNo. 1\u201c angeh\u00e4ngt. Auf der Scheibe selbst befindet sich alles, was man an einem sch\u00f6nen Festivalvorabend lauthals mitgr\u00f6len m\u00f6chte. Der Mega-Hit \u201eSister Surround\u201c, die Indie-Disco Hymne \u201eBigtime\u201c, das fulminante \u201eFlipside\u201c und der heimliche Liebling \u201eBelieve I\u00b4ve Found\u201c: Wer auf Oasis steht, aber noch nie von The Soundtrack Of Our Lives geh\u00f6rt hat, sollte das jetzt nachholen. \u201eGolden Greats No. 1\u201c ist die perfekte Einstiegsdroge zu dem rauschhaften Output der Jungs. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n<p>\/\/ verfasst von Alexander Nickel-Hopfengart<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kaiser Chiefs liefen in den letzten Jahren ein bisschen Gefahr, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. 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