{"id":7613,"date":"2011-08-09T11:47:05","date_gmt":"2011-08-09T10:47:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7613"},"modified":"2011-08-09T11:47:34","modified_gmt":"2011-08-09T10:47:34","slug":"zuckerbeat-vol-223-floating","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7613","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)23 &#8211; floating"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7614\" title=\"portugal_the_man_in_the_mountain_in_the_cloud_\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/portugal_the_man_in_the_mountain_in_the_cloud_-300x272.jpg\" alt=\"portugal_the_man_in_the_mountain_in_the_cloud_\" width=\"250\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/portugal_the_man_in_the_mountain_in_the_cloud_-300x272.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/portugal_the_man_in_the_mountain_in_the_cloud_.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wie schon beim Vorg\u00e4nger muss man sich das neue Album von <strong>Portugal, The Man<\/strong> erst mal erk\u00e4mpfen. Die Scheibe versteckt sich hinter einem schicken Artwork, welches schon f\u00fcr sich allein genommen den Kauf des Silberlings rechtfertigen w\u00fcrde. Dar\u00fcber hinaus mussten die Jungs zeitweise allerhand Schelte einstecken und zwar daf\u00fcr, dass sich ihr Sound von Mars Volta-\u00e4hnlichen Gefilden immer weiter in Richtung psychedelischen Gospel-Pop entwickelt hat. Mir pers\u00f6nlich macht das erst mal gar nichts aus. Bei den Jungs hat man n\u00e4mlich nicht das Gef\u00fchl, da w\u00fcrde sich jemand an hochgesteckten Ambitionen verheben. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Ganz im Gegensatz zu den Kollegen von Dredg funktioniert \u201eIn The Mountain In The Cloud\u201c ganz hervorragend und steht damit dem (von vielen Fans verschm\u00e4hten) Vorg\u00e4nger, den ich hier noch einmal ausdr\u00fccklich loben m\u00f6chte, in nichts nach. Die Scheibe versteht sich als kompaktes Gesamtwerk mit Kirchenchor- und Beatles-Reminiszenzen. Wer dabei nicht in ferne Welten abdriftet, ist selber Schuld. Genauso sollte psychedelischer Gospel klingen. Bombastisch, hymnisch und euphorisch.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7615\" title=\"misslibeatsbruises\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/misslibeatsbruises.jpg\" alt=\"misslibeatsbruises\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/misslibeatsbruises.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/misslibeatsbruises-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Miss Li hat<\/strong> uns schon mit ihrem gelungenen Vorg\u00e4nger \u201eDancing The Whole Way Home\u201c viel Freude bereitet, nun schickt sich die Schwedin nach zwei Jahren Abstinenz an, der werten Adele noch ein weiteres Mal den Rang abzulaufen. Ihre Stimme erinnert bisweilen an die Italo-Pop-Wunderkind Sally Shapiro, ihre Musik allerdings scheut sich nicht, auch mal etwas druckvoller aus den Boxen zu ballern. \u201eBeats &amp; Bruises\u201c pendelt sich dann auch irgendwo zwischen den Polen Jazz, Chanson und Pop ein, wobei schon das fulminante \u201eDevil\u00b4s Taken Her Man\u201c das Eintrittsgeld wert ist. So einen orchestral arrangierten Track w\u00fcrde man sich von PJ Harvey auch mal wieder w\u00fcnschen. Vielleicht sollte Nick Cave die werte Dame mal zum Duett ins M\u00f6rderballaden-Land bitten. Ein Song wie \u201eI Can\u00b4t Get You Off My Mind\u201c lie\u00dfe da auf gro\u00dfes hoffen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7616\" title=\"memory_tapes-player_piano1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/memory_tapes-player_piano1.jpg\" alt=\"memory_tapes-player_piano1\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/memory_tapes-player_piano1.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/memory_tapes-player_piano1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Das letzte Werk von den <strong>Memory Tapes<\/strong> klang, als h\u00e4tte sich Aphex Twin \u00fcber ein Release von Saint Etienne hergemacht und hinterher mit den Kollegen von Air an den Details gefeilt. Nun steuert man mit Siebenmeilenstiefeln auf den Popolymp zu. Die entr\u00fcckten Momente, die den Vorg\u00e4nger so langlebig und spannend hielten, wurden \u00fcber weite Strecken aus dem Klangkoffer verbannt. Memory Tapes scheinen wissen zu wollen, ob ihre Musik auch funktioniert, wenn die Melodien nicht mehr l\u00e4nger unter diversen Soundschichten verbuddelt werden. So entfaltet sich ein homogener Mix aus Motown- und R\u00b4n`B-Anleihen, der\u2026 und das ist das sch\u00f6ne daran\u2026 auch nach dem zwanzigsten Durchlauf noch anziehend wirkt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7617\" title=\"basstard\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/basstard.jpg\" alt=\"basstard\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/basstard.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/basstard-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Wer derweil durch den werten Casper wieder auf den Geschmack in Sachen \u201eDeutscher HipHop\u201c gekommen ist, der sollte sich mal an das aktuelle Album von <strong>Basstard<\/strong> heranwagen. \u201eZwiespalt (Weiss)\u201c ist meilenweit entfernt vom Deutschrap-Gebl\u00f6del auf Samstagabend-Comedy-Niveau. Die Features von Prinz Pi und Sera Finale geben die Richtung vor. Basstard schert sich nicht darum, den Dicken zu Markieren, punktet stattdessen mit tiefsinnigen Texten und gelungenen Wortspielen. Dar\u00fcber hinaus wurde die Scheibe in Sachen Produktion so zeitgem\u00e4\u00df in Szene gesetzt, dass sich die alte Garde um Samy Deluxe und Konsorten sputen muss, da nicht auf der Strecke zu bleiben. Alles in allem hat Basstard neben Casper und Prinz Pi das bisher beste Deutschrap-Werk des Jahres am Start. Stellt sich eigentlich nur die Frage, warum er als erste Single-Auskopplung ausgerechnet auf die Falco-Reminiszenz \u201eJeannie\u201c zur\u00fcckgreift. Seine Eigenkompositionen haben weit mehr Feuer unterm Dach. Alles in allem ist \u201eZwiespalt\u201c aber trotzdem eine runde Sache.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7618\" title=\"claude-vonstroke-makeovers\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/claude-vonstroke-makeovers-300x299.jpg\" alt=\"claude-vonstroke-makeovers\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/claude-vonstroke-makeovers-300x299.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/claude-vonstroke-makeovers-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/claude-vonstroke-makeovers.jpg 318w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Eine wirklich gelungene Remix-Compilation erscheint in diesen Tagen von niemand geringerem als <strong>Claude Vonstroke<\/strong>. Der \u201eDirtybird Records\u201c-Gr\u00fcnder macht sich \u00fcber die sch\u00f6nsten Melodien von Kenny Larkin bis Katy B her und sorgt damit f\u00fcr einen erh\u00f6hten Euphoriepegel auf der Tanzfl\u00e4che. Wenn dann auch noch das famose \u201eI Am Europe\u201c aus dem Hause Gonzales aus den Boxent\u00fcrmen scheppert, m\u00f6chte man in einem Rausch aus Gl\u00fcckseligkeit ersaufen. Wer von diversen Song-Variationen mit Elektro-Einschlag gar nicht genug bekommen kann, sollte unbedingt mal in \u201eMake Overs\u201c reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7619\" title=\"jazzanova\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/jazzanova.jpg\" alt=\"jazzanova\" width=\"249\" height=\"213\" \/>Die Compilation Reihe \u201eComing Home\u201c wird derweil von <strong>Jazzanova<\/strong> um einen weiteren Teil erweitert. Das sympathische DJ-Kollektiv macht sich daran, Tracks von den Roots bis Bodi Bill in einen hypnotischen Mix zu \u00fcberf\u00fchren. Hin und wieder werden sogar sch\u00f6ne Erinnerungen an die Kollegen von Kruder &amp; Dorfmeister wach. Eingel\u00e4utet wird der Rundumschlag in Sachen Disco-Avantgarde von niemand geringeren als Club-Legende Arthur Russell, der sich in \u201eThat\u00b4s Us \/ Wild Combination\u201c, mal von seiner z\u00e4rtlichen Seite zeigt. Anschlie\u00dfend wird dann jazziges, indie-poppiges und krautrockiges in einen Topf geworfen und ein wunderbares S\u00fcppchen daraus gekocht. Alles in allem ein \u00e4u\u00dferst abwechslungsreiches Unterfangen, dass uns Jazzanova hier vorsetzen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7620\" title=\"sewer-rats\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/sewer-rats.jpg\" alt=\"sewer-rats\" width=\"180\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/sewer-rats.jpg 180w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/sewer-rats-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/>Wenn Kanalratten aus der Gosse ans Licht krabbeln ist erst einmal Vorsicht geboten. Die fiesen Biester vermehren sich wie nix. Bei den <strong>Sewer Rats<\/strong> d\u00fcrfte sich in diesem Zusammenhang nur die Anzahl der Fans vergr\u00f6\u00dfern, wenn sie ihren imposanten Mix aus Rock- und Punk-Melodien aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln. \u201eWild At Heart\u201c erinnert zwar ganz unversch\u00e4mt an die Fr\u00fchphase von Social Distortion, macht aber trotzdem einen Riesenspa\u00df. Wer sich mal wieder seine alte Lederjacke \u00fcberstreifen und sich mit seiner schwarzen Sonnenbrille aufs n\u00e4chste Motorrad schwingen m\u00f6chte, sollte unbedingt mal rein schnuppern.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7621\" title=\"joshua-radin\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/joshua-radin.jpg\" alt=\"joshua-radin\" width=\"180\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/joshua-radin.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/joshua-radin-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/>Nachdem sich <strong>Joshua Radin<\/strong> bereits mit dem Vorg\u00e4nger f\u00fcr H\u00f6heres in Sachen Chartplatzierungen empfohlen hat, macht er sich nun mit zehn neuen Gassenhauern daran, die Herzen der Poprock-Gemeinde zu erobern. Am Ende sind es allerdings nicht die watteweichen Balladen des aktuellen Albums \u201eThe Rock And The Tide\u201c, die einen besonders nahe gehen, sondern die vereinzelten Abstecher in sonnige Gefilde. Etwas mehr Tohuwabohu der Marke \u201eI Missed You\u201c und \u201eWe Are Only Getting Better\u201c h\u00e4tten dem Album auf jeden Fall nicht geschadet. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon beim Vorg\u00e4nger muss man sich das neue Album von Portugal, The Man erst mal erk\u00e4mpfen. Die Scheibe versteckt sich hinter einem schicken Artwork, welches schon f\u00fcr sich allein genommen den Kauf des Silberlings rechtfertigen w\u00fcrde. 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