{"id":7626,"date":"2011-08-10T12:43:51","date_gmt":"2011-08-10T11:43:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7626"},"modified":"2011-08-10T12:44:32","modified_gmt":"2011-08-10T11:44:32","slug":"zuckerbeat-vol-224-california","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7626","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)24 &#8211; california"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7627\" title=\"klee\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/klee-300x299.jpg\" alt=\"klee\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/klee-300x299.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/klee-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/klee.jpg 702w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Mit der Band <strong>Klee<\/strong> ist das immer so eine Sache gewesen. Manche halten die K\u00f6lner um S\u00e4ngerin Suzie f\u00fcr die nahezu perfekte Pop-Versuchung. Andere wiederum bem\u00e4ngeln, dass sie \u00e4hnlich wie die Kollegen von Virginia Jetzt! immer wieder die alte Leier abspulen, die sie bereits mit Songs wie \u201eErinner dich\u201c und \u201eZwei Fragen\u201c perfektionierten. Demnach ist \u201eAus lauter Liebe\u201c dann auch ein ziemlich mutiger Albumtitel, da er einem \u00fcberhaupt nicht vorzugaukeln versucht, es k\u00f6nnte sich in naher Zukunft irgendetwas daran \u00e4ndern. Stellt sich letztlich nur die Frage, ob die Band mit diesen oftmals kitschigen, manchmal sommerlichen, hin und wieder beschwingten, <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>bisweilen z\u00e4rtlichen, alles in allem einfach liebenswerten Songs in allerh\u00f6chste Chart-Gefilde vorst\u00f6\u00dft oder die alte Liebe der Fans so langsam zu rosten beginnt. Soll hei\u00dfen: dieses Album setzt auf alles oder nichts. Kompromissloser geht\u2019s kaum. Da bleibt uns nur viel Gl\u00fcck zu w\u00fcnschen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7628\" title=\"southerly\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/southerly.jpg\" alt=\"southerly\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/southerly.jpg 250w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/southerly-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><strong>Southerly<\/strong> begeistern uns auf ihrem neuen Album mit d\u00fcsterer Indie-Pop-Atmosph\u00e4re. Ein nebliger Schleier schlingt sich um die H\u00fcften des Zuh\u00f6rers und l\u00e4dt dazu ein, im dynamisch arrangierten, musikalischen Kosmos der Jungs zu versinken. \u201eYouth\u201c klingt von der ersten Minute an nach Aufbruch. Allein schon beim Opener \u201eSuffer\u201c h\u00e4ngen die Gitarren derma\u00dfen tief, dass man sich als H\u00f6rer auf der Stelle in hoffnungsloses Mitwippen verstrickt, ehe man von einer Pianomelodie abgeholt wird, die den Weg frei macht f\u00fcr orchestrale Arrangements. Die zw\u00f6lf Songs der Scheibe erg\u00e4nzen sich perfekt. Man wird sich deshalb auch sehr schwer tun hier eine Single auszumachen. Dieses Album sollte als das genommen werden, was es ist: ein Manifest des romantisierenden Trauer-Pops, das sich nicht davor scheut, auch mal die eigene Zerrissenheit nach au\u00dfen zu kehren. Ein beeindruckendes Werk.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7629\" title=\"cashier-no9-to-the-death-of-fun\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/cashier-no9-to-the-death-of-fun-300x300.jpg\" alt=\"cashier-no9-to-the-death-of-fun\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/cashier-no9-to-the-death-of-fun-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/cashier-no9-to-the-death-of-fun-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/cashier-no9-to-the-death-of-fun.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Unter dem Banner <strong>Cashier No. 9<\/strong> haben der renommierte Film- und Musik-Produzent David Holmes und S\u00e4nger Danny Todd derweil ein imposantes 60s-Manifest zusammengezimmert. Die Scheibe ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr all jene, die sich schon immer gefragt haben, wie es wohl klingen w\u00fcrde, wenn die Flaming Lips eine Scheibe der Beatles nachspielen w\u00fcrden. \u201eTo The Death Of Fun\u201c nimmt einen bei der Hand mit seinen zahllosen Melodien und schleudert einen in ferne Realit\u00e4ten. Wer auf \u201eStrawberry Fields Forever\u201c, \u201ePenny Lane\u201c und Konsorten steht, ist bei Cashier No. 9 an der richtigen Adresse.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7630\" title=\"king-blues\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/king-blues.jpg\" alt=\"king-blues\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/king-blues.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/king-blues-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wer auf Ska-Punk steht, der hin und wieder auch mal den sanften Saiten des Lebens fr\u00f6nt, der sollte sich mal das aktuelle Album von <strong>The King Blues<\/strong> zu Gem\u00fcte f\u00fchren. \u201ePunk &amp; Poetry\u201c wandelt auf dem schmalen Grad zwischen den Mad Caddies &amp; Anti-Flag und sorgt auf diesen Weise f\u00fcr eine imposante Dreiviertelstunde, die man sich immer wieder aufs Neue zu Gem\u00fcte f\u00fchren m\u00f6chte. Dieses Album liefert die perfekten Hymen zum sommerlichen Festivaltape. Songs zum Abfeiern, Herzen und Mitgr\u00f6hlen. Wer seinen Sommerpunk gerne mit sozialkritischem Unterton serviert bekommen mag, sollte sich dieses Werk auf keinen Fall entgehen lassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7631\" title=\"ganglians-still-living1\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/ganglians-still-living1-300x300.jpg\" alt=\"ganglians-still-living1\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/ganglians-still-living1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/ganglians-still-living1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/ganglians-still-living1.jpg 608w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Die <strong>Ganglians<\/strong> k\u00f6nnten alle gefallen, die sich zuletzt an den ruhigeren Momenten der Vaccines erg\u00f6tzten. Die Band aus dem sch\u00f6nen Sacramento strahlt so einen gewissen \u00dcbermut aus, der Lust auf eine Zugabe macht. Da st\u00f6rt es herzlich wenig, dass hin und wieder auch mal in psychedelische Gefilde abgedriftet wird. Alles in allem findet \u201eStill Living\u201c n\u00e4mlich immer wieder in die Spur zur\u00fcck und d\u00fcrfte so manchem Nachtspaziergang im Mondschein an einer einsamen Strandpromenade den passenden Flair verleihen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7632\" title=\"other-lives-tamer-animals\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/other-lives-tamer-animals.jpg\" alt=\"other-lives-tamer-animals\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/other-lives-tamer-animals.jpg 600w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/other-lives-tamer-animals-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/other-lives-tamer-animals-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><strong>Other Lives<\/strong> sind nicht nur eine weitere Band der sch\u00f6nen Gattung \u201eChamber-Pop\u201c, sie sorgen im Gegensatz zu vielen Weggef\u00e4hrten auch daf\u00fcr, dass man sich hoffnungslos in sie verknallt. \u201eTamer Animals\u201c klingt wie ein d\u00fcsterer Bastard aus Bad Seeds-Anleihen und Radioheadscher Experimentierfreude. Da wundert es am Ende auch nicht, dass hier Becks langj\u00e4hriger Schlagzeuger Joey Waronker hinter den Reglern Platz genommen hat. Wer auf den Sound von The National und Konsorten steht, sollte sich dieses Werk reinziehen. Es wird ihm sein dunkles Herz zerrei\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7633\" title=\"jennifer_rostock_mit_haut_und_haar_album_cover\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/jennifer_rostock_mit_haut_und_haar_album_cover-300x300.jpg\" alt=\"jennifer_rostock_mit_haut_und_haar_album_cover\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/jennifer_rostock_mit_haut_und_haar_album_cover-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/jennifer_rostock_mit_haut_und_haar_album_cover-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/jennifer_rostock_mit_haut_und_haar_album_cover.jpg 550w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Ich h\u00e4tte ehrlich gesagt nie gedacht, dass ich mal ein Album von <strong>Jennifer Rostock<\/strong> im Wach-Zustand bis zum Ende durchlaufen lassen w\u00fcrde. Noch dazu schien es mir bis vor Kurzem komplett abwegig, dieser Band auch nur einen Hauch Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Dann aber krachte pl\u00f6tzlich die Erkenntnis in Form des Tracks \u201eMein Mikrofon\u201c auf mich ein. Was f\u00fcr ein Song, wass\u00b4n Hit. Da k\u00f6nnen sich alle die Silbermonde da drau\u00dfen eine dicke Scheibe von abschneiden. Das aktuelle Album \u201eMit Haut und Haar\u201c kann da zwar nur bedingt mithalten, sorgt aber f\u00fcr reichlich Abwechslung \u00fcber die volle Distanz und f\u00e4ngt im Gegensatz zur Musik von Juli auch nicht nach der H\u00e4lfte der Scheibe an zu lahmen. Alles in allem scheinen Jennifer Rostock auf dem besten Weg zu sein, sich von allen Erwartungshaltungen freizuschwimmen, schlecht gereimte Quotenballaden, die im Formatradio Platz finden sucht man jedenfalls vergebens. Deshalb mehr davon bitte. Und das n\u00e4chste Mal noch ein wenig kompromissloser zu Werke gehen.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7634\" title=\"is-tropical\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/is-tropical.jpg\" alt=\"is-tropical\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/is-tropical.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/is-tropical-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Zum Ende hin wird es ernst. Nach ihrem fulminanten Sommerhit \u201eThe Greeks\u201c m\u00fcssen die Kollegen von <strong>Is Tropical<\/strong> ihre Qualit\u00e4ten nun \u00fcber die volle Distanz eines Albums unter Beweis stellen. Und so viel schon mal vorneweg: sie meistern diese H\u00fcrde ganz bravour\u00f6s. \u201eNative To\u201c hat alles, was ein zeitgem\u00e4\u00dfes Indie-Pop-Album braucht. Treibende Elektro-Bretter, verschwurbelte Beats und mindestens zwei weitere Tanzboden-Bretter namens \u201eLies\u201c und \u201eThink We\u00b4re Alone\u201c, die daf\u00fcr sorgen, dass du dir die H\u00fcften beim Durchdrehen verrenkst. Wer auf Two Door Cinema Club und Konsorten steht, sollte unbedingt mal rein h\u00f6ren. Dieser Tropenpop mit Elektro-Breitseite sollte gefeiert werden, solange er hei\u00df ist. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Wir lesen uns beim n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Band Klee ist das immer so eine Sache gewesen. Manche halten die K\u00f6lner um S\u00e4ngerin Suzie f\u00fcr die nahezu perfekte Pop-Versuchung. Andere wiederum bem\u00e4ngeln, dass sie \u00e4hnlich wie die Kollegen von Virginia Jetzt! immer wieder die alte Leier abspulen, die sie bereits mit Songs wie \u201eErinner dich\u201c und \u201eZwei Fragen\u201c perfektionierten. 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