{"id":7637,"date":"2011-08-27T09:20:12","date_gmt":"2011-08-27T08:20:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7637"},"modified":"2011-08-27T09:20:36","modified_gmt":"2011-08-27T08:20:36","slug":"zuckerbeat-vol-225-go-outside","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7637","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)25 &#8211; go outside"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7638\" title=\"hard-fi-killersounds\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/hard-fi-killersounds.jpg\" alt=\"hard-fi-killersounds\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/hard-fi-killersounds.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/hard-fi-killersounds-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Ich muss zugeben, ich hab sie ziemlich vermisst. Die Kollegen von <strong>Hard-Fi<\/strong>, die nach einem famosen Erstling und einem stark untersch\u00e4tzten Nachfolger mal eben wieder aus dem Licht der \u00d6ffentlichkeit in Richtung Bedeutungslosigkeit schlitterten. Nun versuchen sie die ganze Geschichte mit einem nicht mehr erwarteten dritten Werk doch noch einmal zu recht zu r\u00fccken und wie schon beim Vorg\u00e4nger sollte man sich Zeit nehmen f\u00fcr diese Scheibe. Die Songs strotzen nur so vor hymnischen Momenten, aber der zeitlose Charme von Tracks wie \u201eStay Alive\u201c und \u201eFire In The House\u201c entfaltet sich erst nach mehreren Durchl\u00e4ufen. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>\u201eKiller Sounds\u201c ist genau das Hit-Album, das es braucht, um ein erfolgreiches Comeback loszutreten. Bleibt zu hoffen, dass sie damit auch au\u00dferhalb Englands f\u00fcr Furore sorgen werden. Verdient h\u00e4tten sie es, gerade wenn man bedenkt wie alt sie die Kollegen von Bloc Party, die einen \u00e4hnlichen musikalischen Ansatz fahren, im Live-Kontext aussehen lassen. Gut gemacht, Kollegen.<span> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7639\" title=\"firefox-ak\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/firefox-ak.jpg\" alt=\"firefox-ak\" width=\"250\" height=\"254\" \/>Ziemlich 80s-lastig mutet derweil der aktuelle Output aus dem Hause <strong>Firefox AK<\/strong> an. \u201eColor The Trees\u201c besticht durch zahlreiche Pop-Perlen, die auch dem letzten Werk von Lily Allen gut zu Gesicht gestanden h\u00e4tten. Ihren gr\u00f6\u00dften Auftritt legt die Schwedin, die vier Jahre in London lebte, aber ganz am Ende hin, wenn sie mit \u201eThe Way That I Do\u201c den sch\u00f6nsten Radiopop-Knaller seit Kate Nashs \u201eFoundations\u201c aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelt. Wer sich gerne von zeitgen\u00f6ssischem Elektro-Pop um den Finger wickeln l\u00e4sst, sollte unbedingt mal einen Durchlauf riskieren. Es lohnt sich schon allein deshalb, weil sich f\u00fcr die Produktion niemand Geringeres als Lykke Li und die verehrten Kollegen von Peter Bjorn &amp; John verantwortlich zeigen. Mehr davon bitte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7640\" title=\"cults-album\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/cults-album-300x288.jpg\" alt=\"cults-album\" width=\"249\" height=\"239\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/cults-album-300x288.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/cults-album.jpg 550w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>Alle Fans der Kills sollten mal die Ohren spitzen, wenn ihnen zuf\u00e4llig das erste Album der <strong>Cults<\/strong> in die H\u00e4nde f\u00e4llt. Das Duo hat sich zwar einen musikalischen Weichzeichnungsfilter auferlegt, so dass immer wieder sch\u00f6ne Erinnerungen an die Kollegen von \u201eGirls\u201c wach werden. Gerade deshalb aber macht es am Ende noch mehr Spa\u00df sich Indie-Pop-Knaller der Marke \u201eNever Saw The Point\u201c und \u201eGo Outside\u201c St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck freizuschaufeln und das poppige Wesen der Songs allm\u00e4hlich freizulegen. Es f\u00fchlt sich fast ein bisschen so an, als wollte das Duo seine Emotionen erst durch einen Filter jagen, um seine lieblichen Kl\u00e4nge dann schrittweise auf die euphorisierte H\u00f6rerschaft tr\u00f6pfeln zu lassen. Eben deshalb werden sie gerade auch in allen angesagten Musik-Blogs als hei\u00dfester Schei\u00df der Stunde abgefeiert. Da m\u00f6chten wir am Ende nat\u00fcrlich nicht hinten anstehen und stimmen freudig ein in den Chor der Gratulanten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7641\" title=\"cloud_control\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/cloud_control.jpg\" alt=\"cloud_control\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/cloud_control.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/cloud_control-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><strong>Cloud Control<\/strong> kann man guten Gewissens als gelungenes Experiment bezeichnen. Die vierk\u00f6pfige Band hat sich n\u00e4mlich mal ebenso spontan zusammengerauft und dann jede Menge L\u00e4rm fabriziert. Bemerkenswert daran allerdings war, dass sich im Hintergrund sanfte M\u00e4dchen\/Jungs-Ch\u00f6re abwechselten, was dazu f\u00fchrte, dass sch\u00f6ne Erinnerungen an die Beach Boys und Beatles wach wurden. Auf ihrem Deb\u00fctalbum \u201eBliss Release\u201c fahren sie damit kurzerhand fort und schmettern ihre Songs mal eben live im Studio ein. Was dabei heraus gekommen ist, klingt letztlich wie aus einem Guss und versteht sich als imposantes Indie-Pop-Experiment, das alle Fans von Sonic Youth bis zu den Zombies in Gl\u00fcckseligkeit versetzen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7642\" title=\"dear-reader\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/dear-reader-300x241.jpg\" alt=\"dear-reader\" width=\"249\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/dear-reader-300x241.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/dear-reader.jpg 590w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><strong>Dear Reader<\/strong> haben sich ja bereits mit ihrem imposanten Deb\u00fctalbum tief in unsere Herzen gespielt. Nun legen sie mit \u201eIdealistic Animals\u201c einen Nachfolger vor, der es netterweise nicht auf den gro\u00dfen Durchbruch anlegt. Stattdessen schmeckt alles stark nach Konzeptalbum, wenn man bedenkt, dass allen Songs ein anderes Lebewesen aus dem Tierreich vorangestellt wurde. Allein schon der gelungene Opener \u201eFox (Take Your Chances)\u201c schreit regelrecht danach, vom H\u00f6rer tagelang auf Repeat gesetzt zu werden. Es braucht eine ganze Weile bis man sich die sch\u00f6nen Melodien hinter den verhallten Ch\u00f6ren freigeschaufelt hat. Wer sich die Zeit nimmt, wird in diesem konzeptionellen Meisterst\u00fcck einen treuen Begleiter finden und von einer G\u00e4nsehaut nach der n\u00e4chsten \u00fcbermannt werden, wenn im wundervollen Song \u201eMonkey (Go Home Now)\u201c pl\u00f6tzlich ein z\u00e4rtliches \u201eYou Can Go Home Now\u201c aus dem Off in den Mittelpunkt dr\u00e4ngt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7643\" title=\"rodrigo_y_gabriela_-_live_in_france\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/rodrigo_y_gabriela_-_live_in_france.jpg\" alt=\"rodrigo_y_gabriela_-_live_in_france\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/rodrigo_y_gabriela_-_live_in_france.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/rodrigo_y_gabriela_-_live_in_france-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>Und wer bittesch\u00f6n hat darauf nicht schon seit Langem gewartet. Ein Live-Album aus dem Hause <strong>Rodrigo Y Gabriela<\/strong> steht in den Startl\u00f6chern und imponiert mit einer enthusiastischen Atmosph\u00e4re, dass man sich zunehmend f\u00fchlt, als w\u00e4re man live dabei, in Frankreich, wo die Scheibe an diversen Abenden mitgeschnitten wurde. \u201eLive In France\u201c liefert den passenden Rundumschlag an Palmenstrand-Gitarren-Pop im Duellier-Modus und d\u00fcrfte dieser Band nicht zuletzt durch ihre Kollaboration mit Hans Zimmer (f\u00fcr \u201eFluch der Karibik\u201c) auch endlich ein h\u00f6heres Ma\u00df an Aufmerksamkeit bescheren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7644\" title=\"toddla-t-watch-me-dance-album\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/toddla-t-watch-me-dance-album-300x300.jpg\" alt=\"toddla-t-watch-me-dance-album\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/toddla-t-watch-me-dance-album-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/toddla-t-watch-me-dance-album-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/toddla-t-watch-me-dance-album.jpg 430w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><strong>Toddla T <\/strong>gewinnt derweil nicht nur den Kampf um das sympathischste Artwork des Sommers, er d\u00fcrfte auch alle Fans von Dizzee Rascal bis Major Lazor die Mundwinkel nach oben pressen lassen. \u201eWatch Me Dance\u201c ist ein \u00e4u\u00dferst imposantes Werk geworden und kann ganz locker mit dem aktuellem Release des Kollegen Wiley mithalten. Seine Hausaufgaben in Sachen Musikgeschichte scheint Toddla T jedenfalls gemacht zu haben. Es werden immer wieder sch\u00f6ne Erinnerungen an clubbige Phantasien der \u00c4ra Leftfield wach. Mit Roots Manuva hat er au\u00dferdem gleich im Opener einen \u00e4u\u00dfert renommierten Mitstreiter am Start. Wer auf Dubstep\/Grime mit reichlich Soul-Einfl\u00fcssen steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7645\" title=\"samiyam_sam-bakers-album\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/samiyam_sam-bakers-album-300x300.jpg\" alt=\"samiyam_sam-bakers-album\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/samiyam_sam-bakers-album-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/samiyam_sam-bakers-album-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/samiyam_sam-bakers-album.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wer mal wieder ein richtig sch\u00f6nes, klassisch anmutendes Funk-Werk mit HipHop-Querschl\u00e4gern h\u00f6ren m\u00f6chte, der sollte sich mal an \u201eSam Baker\u00b4s Album\u201c heranwagen. Die Scheibe von <strong>Samiyam<\/strong> besticht durch elektrifizierte Fun(k)tasien und ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr alle jene, die in den 90er die Tracks von RZA und Konsorten rauf und runter geh\u00f6rt haben. Dazu gesellen sich zahlreiche Horrorfilm-Sample, die dem ganzen Unterfangen einen verst\u00f6renden Beigeschmack verleihen. Wer auf anspruchsvollen Instrumental-HipHop steht, sollte mal einen Durchlauf riskieren. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich muss zugeben, ich hab sie ziemlich vermisst. Die Kollegen von Hard-Fi, die nach einem famosen Erstling und einem stark untersch\u00e4tzten Nachfolger mal eben wieder aus dem Licht der \u00d6ffentlichkeit in Richtung Bedeutungslosigkeit schlitterten. 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