{"id":7720,"date":"2011-09-06T20:31:26","date_gmt":"2011-09-06T19:31:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7720"},"modified":"2011-09-06T20:32:01","modified_gmt":"2011-09-06T19:32:01","slug":"zuckerbeat-vol-227-stuck-in-traffic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7720","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)27 &#8211; stuck in traffic"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7721\" title=\"css-la-liberacion\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/css-la-liberacion-299x300.jpg\" alt=\"css-la-liberacion\" width=\"250\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/css-la-liberacion-299x300.jpg 299w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/css-la-liberacion-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/css-la-liberacion.jpg 460w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Die gr\u00f6\u00dften Hits des ersten Albums von <strong>CSS<\/strong> (Cansei de Ser Sexy) schwirren einem immer noch im Ohr herum, da ver\u00f6ffentlichen die Dance Punks aus Brasilien bereits ihren dritten Output, der mit \u201eHits Me Like A Rock\u201c bereits einen ebenso gro\u00dfen Hit wie \u201eLet\u00b4s Make Love &amp; Listen To Death From Above\u201c aufweist. Die Stil-Vielfalt, welche die Band hier aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelt, ist mal wieder bemerkenswert. Dass die ehemalige New Rave-Crew in textlicher Hinsicht zeitweise ins Portugiesische abdriftet, sorgt daf\u00fcr, dass man als H\u00f6rer aus dem Grinsen gar nicht mehr herauskommt. <span style=\"color: #262626;\"><!--more--><\/span>Allein schon der Titeltrack \u201eLa Liberaci\u00f3n\u201c d\u00fcrfte demn\u00e4chst jede Indie-Disse in Grund und Boden rocken. Alles in allem sind CSS auf dem besten Weg, sich vom gefeierten Trendsetter zu einer echten musikalischen Gr\u00f6\u00dfe zu entwickeln. Dass sie dabei den Enthusiasmus der Anfangsphase nicht vermissen lassen, zeugt davon, dass in Zukunft noch Gro\u00dfes auf uns zukommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7722\" title=\"jasmin-tabatabai-eine-frau\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/jasmin-tabatabai-eine-frau.jpg\" alt=\"jasmin-tabatabai-eine-frau\" width=\"250\" height=\"232\" \/>Dass <strong>Jasmin Tabatabai<\/strong> ein ausgepr\u00e4gtes Faible f\u00fcr Pop-Musik mit in die Wiege gelegt wurde, d\u00fcrfte die Schauspielerin bereits durch ihre Rolle im Film \u201eBandits\u201c unter Beweis gestellt haben. Nun versucht sich die Teilzeit-Musikerin zusammen mit dem <strong>David Klein Orchester<\/strong> an einem Chanson-Album, das allen Fans von Annett Louisan die Mundwinkel nach oben dr\u00fccken d\u00fcrfte. \u201eEine Frau\u201c besticht durch einige gelungene Eigenkompositionen, es verstecken sich aber auch zahlreiche Cover-Versionen von ber\u00fchmten St\u00fccken aus der Feder Oscar Strauses oder Lothar Br\u00fchnes auf dem Silberling. Sogar der ber\u00fchmte \u201eChanson d` H\u00e9l\u00e8ne\u201c (fr\u00fcher bereits von Romy Schneider eingespielt) erstrahlt noch einmal im zeitgem\u00e4\u00dfen Outfit. Alles in allem ist \u201eEine Frau\u201c ein mutiges Werk einer \u00e4u\u00dferst talentierten K\u00fcnstlerin, die mit diesen Songs in eine neue, musikalische \u201eLebensphase\u201c eintreten m\u00f6chte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7723\" title=\"boy-mutualfriends\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/boy-mutualfriends.jpg\" alt=\"boy-mutualfriends\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/boy-mutualfriends.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/boy-mutualfriends-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Die Z\u00fcrich-Hamburg-Connection namens <strong>Boy<\/strong>, bestehend aus den beiden Musikerinnen Valeska Steiner und Sonja Glass, sorgt derweil mit ihrem Deb\u00fctalbum \u201eMutual Friends\u201c f\u00fcr Abwechslung im hiesigen Liedermacher-Universum. Am Ehesten l\u00e4sst sich die Musik des Duos wohl zwischen den Polen Tegan &amp; Sara und Sophie Hunger verorten. Mit wie viel Liebe zum Detail hier an die ganze Sache herangegangen wird, ist bemerkenswert. Neben den Disco-Steppern \u201eWaitress\u201c und \u201eLittle Numbers\u201c sind es dar\u00fcber hinaus vor allem die intimen Momente dieser Scheibe, die einen das Herz \u00f6ffnen. Bis am Ende dann alle lauthals mitsingen: \u201eI Feel You In Every Heartbeat\u201c\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7724\" title=\"puro-instinct\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/puro-instinct-300x300.jpg\" alt=\"puro-instinct\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/puro-instinct-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/puro-instinct-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/puro-instinct.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Soft-Poppiges bekommen wir hinterher von <strong>Puro Instinct<\/strong> pr\u00e4sentiert. Das weichgezeichnete Artwork gibt die Richtung vor. Hier m\u00f6chte jemand kosmische Pop-Melodien s\u00e4useln und versteht sein Handwerk. \u201eHeadbangers In Ecstasy\u201c klingt, als w\u00fcrde Ariel Pink mit The Knife ins Studio stapfen und alles mit rosa Schleiern ausschm\u00fccken. Dabei widersteht die Band der Versuchung die ganze Geschichte als gro\u00dfen Wohlf\u00fchl-Pop-Ballon aufzublasen, stattdessen werden immer wieder schicke H\u00f6rspiele und Dissonanzen zwischen die Tracks gestreut. Wer auf anspruchsvolle Popmusik steht, sollte mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7725\" title=\"kinder-des-zorns\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/kinder-des-zorns.jpg\" alt=\"kinder-des-zorns\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/kinder-des-zorns.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/kinder-des-zorns-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Und nachdem Casper erst vor kurzem zum Sturm auf die Charts geblasen hat, wird nun auch der breite Back-Katalog des K\u00fcnstlers noch mal aufs Neue ver\u00f6ffentlicht. Unter dem Banner <strong>Kinder des Zorns<\/strong> hat er zum Beispiel mit den K\u00fcnstlern Seperate, Abroo und Produzent Fadee ein w\u00fctendes Rap-Manifest in 17 Teilen ver\u00f6ffentlicht. Auf dem Album, welches erstmals bereits im Jahre 2004 erschienen ist, macht sich das Vierergespann daran, gelungene Double Time Parts in brettharte Battletracks einzuflechten. Zwischendurch geht\u2019s dann aber auch mal ziemlich entspannt zu, so dass man am Liebsten das Schiebedach \u00f6ffnen und eine Runde mit aufgedrehten Boxen in der City herumcruisen m\u00f6chte. Die Gastauftritte von Charon und Reim-Genie Prinz Pi sorgen f\u00fcr ein gehobenes Ma\u00df an Abwechslung, was diese Scheibe zum absoluten Pflichtkauf f\u00fcr Sp\u00e4tgeborene macht. Mehr davon bitte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7726\" title=\"atmosphere-family-sign\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/atmosphere-family-sign.jpg\" alt=\"atmosphere-family-sign\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/atmosphere-family-sign.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/atmosphere-family-sign-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>Wer durch Casper, Prinz Pi und Konsorten au\u00dferdem Lust bekommen hat, sich ein paar weitere, illustre Rap-Platten zuzulegen, darf diesbez\u00fcglich auch ein bisschen \u00fcber die Landesgrenzen hinausblicken. Zahlreiche brillante Rap-Crews tummeln sich dort und so m\u00f6chten wir bei dieser Gelegenheit auf das aktuelle Album des Zweiergespanns <strong>Atmosphere<\/strong> hinweisen, welche auf \u201eThe Family Sign\u201c genau dort weiter machen, wo sie mit dem Vorg\u00e4nger aufgeh\u00f6rt haben. W\u00fctende Punchlines werden mit Gitarrenriff-Samples gekontert, was dazu f\u00fchrt, dass sch\u00f6ne Erinnerungen an Cypress Hill und Everlast wach werden. Dabei gelingt es dem HipHop-Duo um Rapper Slug und DJ Ant immer wieder die anzukreidenden Missst\u00e4nde in packende, poetische Textpassagen zu packen, so dass einem sp\u00e4testens beim fulminanten \u201eI Don\u00b4t Need Brighter Days\u201c eine G\u00e4nsehaut \u00fcber den R\u00fccken jagt. Wer auf zur\u00fcckgelehnten, gitarren-beeinflussten Rap steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7727\" title=\"helgi\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/helgi-300x300.jpg\" alt=\"helgi\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/helgi-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/helgi-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/helgi.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><strong>Helgi Jonsson<\/strong> ist nicht nur viel beachteter Komponist und Multiinstrumentalist, er hat auch ein ausgepr\u00e4gtes Faible f\u00fcr schmissige Pop-Songs. Sein aktuelles Album \u201eBig Spring\u201c macht deutlich, warum sich K\u00fcnstler wie Damien Rice, Tom Jones und Glen Hansard um eine Zusammenarbeit mit den Reykjaviker Musiker rissen. Er schafft es n\u00e4mlich spielend die Grenzen zwischen Jazz und Pop zu verwischen, ohne dass es irgendwie gewollt klingen w\u00fcrde. Fans von Teitur bis Sigur Ros (mit denen er \u00fcbrigens auch schon auf der B\u00fchne stand) sollten unbedingt mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7728\" title=\"cathrine\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/cathrine-300x300.jpg\" alt=\"cathrine\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/cathrine-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/cathrine-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/cathrine.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Wer auf Liedermacher-Rock der Marke Sheryl Crow steht, sollte sich mal das aktuelle Album von <strong>Catherine Maclellan<\/strong> zu Gem\u00fcte f\u00fchren. Die Scheibe f\u00fchrt einen in bester Westerngitarren-Manier vor Augen, wie man im Radio auf Dauerschleife h\u00fcpft, ohne im Einheitsbrei zu versinken. \u201eSilhouette\u201c lebt von seiner bodenst\u00e4ndigen Art und sollte alle Pub-G\u00e4nger aus dem Stand auf Wohlf\u00fchlmodus schubsen. Womit wir dann auch schon wieder durch w\u00e4ren f\u00fcr heute. Genie\u00dft die Musik. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gr\u00f6\u00dften Hits des ersten Albums von CSS (Cansei de Ser Sexy) schwirren einem immer noch im Ohr herum, da ver\u00f6ffentlichen die Dance Punks aus Brasilien bereits ihren dritten Output, der mit \u201eHits Me Like A Rock\u201c bereits einen ebenso gro\u00dfen Hit wie \u201eLet\u00b4s Make Love &amp; Listen To Death From Above\u201c aufweist. 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