{"id":7818,"date":"2011-09-17T10:40:50","date_gmt":"2011-09-17T09:40:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7818"},"modified":"2011-10-06T11:03:59","modified_gmt":"2011-10-06T10:03:59","slug":"zuckerbeat-vol-230-wir-sind-da-wo-oben-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=7818","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)30 &#8211; n\u00e4chste station"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7819 alignright\" title=\"kinderzimmer\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/kinderzimmer.jpg\" alt=\"kinderzimmer\" width=\"250\" height=\"226\" \/>All jene, die immer noch nicht so recht glauben m\u00f6gen, dass es mit <strong>Kinderzimmer Productions<\/strong> wirklich schon vorbei sein soll, k\u00f6nnen sich jetzt ein fettes Trostpflaster auf die klaffende Wunder pressen. Unter dem Titel \u201eGegen der Strich\u201c erscheint n\u00e4mlich in diesen Tagen tats\u00e4chlich ein imposanter Konzertmitschnitt mit dem ORF Radio-Symphonieorchester, welcher am 7. August des vergangenen Jahres eingespielt wurde. In diesem Zusammenhang kommt dann auch eine \u00e4hnliche G\u00e4nsehautatmosph\u00e4re auf, wie beim diesj\u00e4hrigen Auftritt der Phonesheads mit dem Philharmonischen Orchester W\u00fcrzburg beim Hafensommer. <span style=\"color: #262626;\"><\/span>Die vertrackten Rap-Kl\u00e4nge des Duos werden gekonnt von Streichern umsp\u00fclt, so dass man bei Songs wie \u201eDer Durchbruch\u201c und \u201eWir sind da wo oben\u201c ist mal wieder seine Nackenmuskeln zu anspruchsvoller Rapmusik strapazieren darf. Dar\u00fcber hinaus darf man sich auch noch \u00fcber die neuen Songs \u201eSie kriegen uns nie\u201c und \u201eLouis Vuittons Tattoo\u201c freuen, die den Klassikern in keiner Weise nachstehen. Fehlt eigentlich nur noch, dass die Jungs demn\u00e4chst ein wirkliches Comeback-Album vorlegen. Der deutschen HipHop-Szene k\u00f6nnte nichts Besseres passieren.<!--more--><span> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7820\" title=\"modeselektor-monkeytown\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/modeselektor-monkeytown.jpg\" alt=\"modeselektor-monkeytown\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/modeselektor-monkeytown.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/modeselektor-monkeytown-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>Die Kollegen von <strong>Modeselektor<\/strong> sind in der Zwischenzeit auf Stimmenfang gegangen und haben sich einen bunten Haufen Gaststars angelacht, die ihr aktuelles Album zu einem fulminanten Vergn\u00fcgen geraten lassen. Auf der Scheibe geben sich illustre Musiker wie Miss Platnum, Otto von Schirach und das Anti Pop Consortium die Klinke in die Hand. Sogar Thom Yorke aus dem Hause Radiohead darf zweimal hinter dem Mikrofonst\u00e4nder Platz nehmen. Aus all dem kneten die Elektroniker schlie\u00dflich eine homogene Masse zusammen, so dass man nie das Gef\u00fchl hat, hier einer losen Aneinanderreihung von Pop-Songs beizuwohnen. Es entsteht vielmehr ein schl\u00fcssiges Gesamtbild, der zeigt, wie man als elektronischer Act auch im Wohnzimmerkontext au\u00dferhalb des Clubs neue Freunde findet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7821 alignright\" title=\"JUNE-toprint3.indd\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/julia_marcell_june_cover_sm.jpg\" alt=\"JUNE-toprint3.indd\" width=\"463\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/julia_marcell_june_cover_sm.jpg 700w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/julia_marcell_june_cover_sm-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/julia_marcell_june_cover_sm-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px\" \/><strong>Julia Marcell<\/strong> hat sich f\u00fcr ihr neues Album ziemlich intensiv mit Rhythmik auseinander gesetzt. \u201eJune\u201c schubst einen eben deshalb trotz seiner bisweilen sp\u00e4rlichen Instrumentierung \u00fcber die volle Distanz auf die Tanzfl\u00e4che und stellt damit ganz locker den von Moses Schneider produzierten Vorg\u00e4nger in den Schatten. Dynamisch arrangierte Tracks wie \u201eSince\u201c und \u201eShhh\u201c rufen bisweilen sch\u00f6ne Erinnerungen an die Kolleginnen von Gustav und Sophie Hunger wach und machen deutlich, mit welch kreativer K\u00fcnstlerin wir es hier zu tun haben. Wer sich schon immer gefragt hat, wie sich eine Kollabo zwischen Tune-Yards und den Kills anh\u00f6ren k\u00f6nnte, sollte unbedingt mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7822\" title=\"maria-taylor\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/maria-taylor-300x300.jpg\" alt=\"maria-taylor\" width=\"235\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/maria-taylor-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/maria-taylor-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/maria-taylor.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/>Das aktuelle Album von <strong>Maria Taylor<\/strong>, ihres Zeichens auch mit Kollegin Orenda Fink bei den Melancholikern von Azure Ray aktiv, zeichnet sich durch zur\u00fcckgelehnte, \u00fcber weite Strecken melancholische Pop-Kl\u00e4nge aus. Im Gegensatz zum Vorg\u00e4nger kommt sie damit allerdings \u00fcber die volle Distanz durch, weil sie immer wieder mit gelungenen \u00dcberraschungsmomenten um die Ecke biegt. Viele Songs auf \u201eOverlook\u201c sind in diesem Zusammenhang auch mal wieder wie geschaffen, um in einschl\u00e4gigen Vorabendserien der Marke \u201eGrey\u00b4s Anatomy\u201c und \u201eScrubs\u201c f\u00fcr G\u00e4nsehautstimmung zu sorgen, was aber nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen sollte, dass Maria Taylor in textlicher Hinsicht zu den begnadetsten K\u00fcnstlern des ehemaligen \u201eSaddle Creek\u201c-Kollektivs z\u00e4hlt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7823\" title=\"stephane\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/stephane.jpg\" alt=\"stephane\" width=\"245\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/stephane.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/stephane-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/>Wer sich gerne ein bisschen Honig ums Maul schmieren l\u00e4sst, der sollte demn\u00e4chst mal einen Abstecher ins \u201eHotel Costes\u201c absolvieren. Die neuste Zusammenstellung an imposanten Tracks von <strong>St\u00e9phane Pompougnac<\/strong> unter gleichnamigem Banner besticht durch eine entspannte Atmosph\u00e4re, die einen dazu bringt, sich ganz tief in die Kuscheldecke einzuwickeln. Neben den beiden Neo-Soul-Pop-Auftakt-Knallern von Slackwax und Intergalactic Lovers trifft der geneigt Saint Etienne-Anh\u00e4nger im Folgenden auch auf alte Bekannte wie Kid Loco J\u00fcrgen Paape. Wer auf zeitgen\u00f6ssische Chill-Out-Kl\u00e4nge steht, sollte mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7824\" title=\"new-look\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/new-look.jpg\" alt=\"new-look\" width=\"230\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/new-look.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/new-look-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/>Wer sich nur zu gerne zum Sound der alten Herren aus dem Hause Eurythmics oder zeitgen\u00f6ssischen Vertretern a la Chromeo in der Sonne r\u00e4kelt, der sollte sich mal die neuste Versuchung aus dem Hause K7!-Records zu Gem\u00fcte f\u00fchren. <strong>New Look<\/strong> sorgen mit verhallten Elektro-Kl\u00e4ngen und poppigen Melodien daf\u00fcr, dass man sich kurzerhand zwanzig Jahre in der Zeit zur\u00fcck transferiert f\u00fchlt. Am besten den n\u00e4chsten Sonnenschirm schnappen und am Sandstrand f\u00fcr eine Welle der Begeisterung sorgen. Genauso klingt Wohlf\u00fchl-Pop f\u00fcr Fortgeschrittene.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7825 alignleft\" title=\"fac_dance\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/fac_dance-300x300.jpg\" alt=\"fac_dance\" width=\"264\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/fac_dance-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/fac_dance-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/fac_dance.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/>\u201e<strong>Fac. Dance<\/strong>\u201c versammelt auf zwei pechschwarzen Silberlingen die besten 12-Mixes und Rarit\u00e4ten des Labels \u201eFactory Records\u201c aus den Jahren 1980 bis 1987. Gespannt klickt man sich durch den breiten Output des renommierten Manchester Labels, welches sich unter anderem damit br\u00fcsten darf, die Kollegen von New Order vom Dunkel ins Blitzlicht gezerrt zu haben. Neben deren Track \u201eConfusion\u201c finden sich au\u00dferdem zahlreiche St\u00fccke von Section 25, Shark Vegas, Streetlife und The Hood auf den beiden Cds. Da sollte dann wirklich f\u00fcr jeden etwas dabei sein, der auf gehobene Elektro-Jazz und Funk-Unterhaltung steht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7826\" title=\"example\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/example-300x300.jpg\" alt=\"example\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/example-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/example-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/example.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><strong>Example<\/strong> aus Gro\u00dfbritannien sorgt derweil mit einem knallbunten Mix aus Elektro, Rap und Pop-Anleihen f\u00fcr Feuer auf der Tanzfl\u00e4che. Sein aktuelles Album \u201ePlaying In The Shadows\u201c zieht man sich am Besten \u00fcber Kopfh\u00f6rer rein und dr\u00fcckt die Volume-Regler weit nach oben. Die Scheibe knallt rein, wie Sylvesterraketen, hat aber auch genug \u00fcberraschende Momente im Gep\u00e4ck, um sich \u00fcber zw\u00f6lf Runden nicht tot zu laufen. Das liegt unter anderem an dem melancholischen Zwischent\u00f6nen, die diesen Songs hier innewohnen. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>All jene, die immer noch nicht so recht glauben m\u00f6gen, dass es mit Kinderzimmer Productions wirklich schon vorbei sein soll, k\u00f6nnen sich jetzt ein fettes Trostpflaster auf die klaffende Wunder pressen. Unter dem Titel \u201eGegen der Strich\u201c erscheint n\u00e4mlich in diesen Tagen tats\u00e4chlich ein imposanter Konzertmitschnitt mit dem ORF Radio-Symphonieorchester, welcher am 7. 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