{"id":8275,"date":"2011-11-05T09:54:30","date_gmt":"2011-11-05T08:54:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=8275"},"modified":"2011-11-05T09:54:56","modified_gmt":"2011-11-05T08:54:56","slug":"zuckerbeat-vol-238-this-silence-kills","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=8275","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)38 &#8211; this silence kills"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em><span lang=\"EN-GB\">mit neuer Musik von Dillon, Balthazar, \u201eFM4 Soundselection\u201c, Dan Mangan, Remember Remember, Dananananaykroyd, The Late Great Fitzcarraldos &amp; The Screaming Trees.<\/span><\/em><\/p>\n<p><span lang=\"EN-GB\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8267\" title=\"dillon\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/dillon.jpg\" alt=\"dillon\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/dillon.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/dillon-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/span>\/\/ Dass die Musikerin <strong>Dillon<\/strong> zu den talentiertesten Liedermacherinnen der Gegenwart geh\u00f6rt, bekamen viele Fans bereits auf der letzten Tocotronic-Tour zu sp\u00fcren. Die Elektro-Liedermacherin spielte einen gelungenen Support-Slot und wilderte musikalisch im Grenzgebiet von illustren Kolleginnen wie Peaches und Gustav. Elektronische Momente und poppige Melodien gaben sich die Klinke in die Hand und sorgten daf\u00fcr, dass man sich gut aufgehoben f\u00fchlte. Mit abstrakten Songs sorgt sie nun auch auf ihrem aktuellen Album \u201eThis Silence Kills\u201c f\u00fcr Furore. Die Scheibe strahlt trotz ihrer zur\u00fcckgelehnten Grundhaltung eine wahnsinnige Dringlichkeit aus. Dillons Songs leben von ihren dynamischen Strukturen, welche die Musikerin aus minimalistischen Soundschnipseln zu generieren versteht. Und so schwirren einem ihre Melodien noch Tage sp\u00e4ter im Kopf herum. \u201eThis Silence Kills\u201c ist ein Album, das Zeit braucht. Allerdings wird man daf\u00fcr mit elektrisierenden Momenten belohnt.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8268\" title=\"balthazar\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/balthazar.jpg\" alt=\"balthazar\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/balthazar.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/balthazar-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer auf schr\u00e4ge Pop-Kl\u00e4nge mit hohem Disco-Faktor steht \/ dar\u00fcber hinaus ein gewisses Faible f\u00fcr Dissonanzen mitbringt, ist bei den Kollegen von <strong>Balthazar<\/strong> an der richtigen Adresse. Sp\u00e4testens beim Track \u201eMorning\u201c werden alle Fans des hoch verehrten Jamie T. ihr s\u00fc\u00dfestes Grinsen aufsetzen und auf Party-Modus schalten. Dar\u00fcber hinaus sind auf dem Album \u201eApplause\u201c aber noch weitere, vertrackt-arrangierte Knaller drauf, die nur darauf warten, sich nach mehreren Anl\u00e4ufen dem verbl\u00fcfften Indie-Pop-Anh\u00e4nger zu entschl\u00fcsseln. \u00dcberhaupt ist dieses Werk ein einziger Experimentierkasten in Sachen Zeitgeist. Die l\u00e4ssige Attit\u00fcde vieler Songs macht Balthazar zum perfekten Slacker-Update von Beck und Konsorten. Wer mal wieder ein wirklich besonderes Pop-Album h\u00f6ren m\u00f6chte, \u201eApplause\u201c schenkt ihm zahlreiche Gr\u00fcnde hemmungslos zu applaudieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8269\" title=\"fm4-soundselection\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/fm4-soundselection.jpg\" alt=\"fm4-soundselection\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/fm4-soundselection.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/fm4-soundselection-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ All jene, denen eine Band nicht reicht, k\u00f6nnen sich nun mithilfe des 24ten Teils der \u201e<strong>FM4 Soundselection<\/strong>\u201c einen gelungenen Rundumschlag in Sachen Indie-Pop abholen. Die Scheibe des \u00f6sterreichischen Radiosenders versammelt mal wieder die gr\u00f6\u00dften Gassenhauer der vergangenen Monate, in denen wir zu \u201eYoung Blood\u201c von The Naked &amp; The Famous auf diversen Festivals herumknutschten und die schick aufgestellte Haarpracht zu \u201eSatellite\u201c von den Kills demontierten. Der heimliche Sommerhit des Jahres namens \u201ePumped Up Kicks\u201c (von Foster The People) darf nat\u00fcrlich auch nicht fehlen. Ebenfalls am Start sind die Strokes, The Vaccines, Bright Eyes und Patrick Wolf. Dar\u00fcber hinaus bekommt man auf Silberling Nummer zwei einen sch\u00f6nen Eindruck der \u00f6sterreichischen Musikszene mitgeliefert, wobei die Kollegen von Texta, Attwenger und Wolfram (mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Holy Ghost!) die sicherlich gr\u00f6\u00dften Hits aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln. Kurz gesagt, dieser Sampler liefert den perfekten Rundumschlag, um die vergangenen Sommermonate noch mal vor dem geistigen Auge Revue passieren zu lassen. Mehr davon bitte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8270\" title=\"dan-mangan\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/dan-mangan.jpg\" alt=\"dan-mangan\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/dan-mangan.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/dan-mangan-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Direkt im Anschluss h\u00fcllen einen Streicherarrangements ein. Eine kratzige Stimme gesellt sich dazu. Und langsam wird einem warm ums Herz. <strong>Dan Mangan<\/strong> schafft es mit einfachen Mitteln den H\u00f6rer um den Finger zu wickeln. Im Grenzgebiet von Folk und Kammermusik erz\u00e4hlt er uns auf \u201eOh, Fortune\u201c davon, dass das Gl\u00fcck irgendwann aufgebracht ist. Verzagen sollte man allerdings nicht. Man sollte sich liebe auf diese elf Songs st\u00fcrzen und sich in diesen gleichsam z\u00e4rtlichen und kratzb\u00fcrstigen Melodien zwischen Conor Oberst und Beirut verlieren. An einem Song wie \u201eRows Of Houses\u201c d\u00fcrften sogar Springsteen-Fans Gefallen finden. \u201eOh, Fortune\u201c ist ein zauberhaftes Liedermacher-Werk und wie geschaffen f\u00fcr Herbstmelancholiker. <span> <\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8271\" title=\"remember-remember\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/remember-remember.jpg\" alt=\"remember-remember\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/remember-remember.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/remember-remember-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ All jene, die sich in diesen Tagen nach uferlosen Melodien sehnen, sind bei der schottischen Band <strong>Remember Remember<\/strong> an der richtigen Adressen. Im Grenzgebiet von Teitur und Sigur Ros versucht das Kollektiv instrumental arrangierte Klangr\u00e4ume auszuloten, die eine gewisse Schwerelosigkeit ausstrahlen. Zu dieser Musik sollte man am Besten die Augen schlie\u00dfen und im Geiste per Seifenblasenpyramide in Richtung Firmament schreiten. Himmel hoch jauchzend schwebt man fort, entfernt sich von dieser irdischen Welt, erg\u00f6tzt sich an den watteweichen Kl\u00e4ngen des Pianospielers und freut sich \u00fcber die dissonanten Streichers\u00e4tze, die einen jederzeit wieder einen Abgrund hinab st\u00fcrzen k\u00f6nnten. Wer auf instrumentale Achterbahnfahrten mit Pop-Appeal steht, sollte mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8272\" title=\"dananananakroyd\" src=\"..\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/dananananakroyd.jpg\" alt=\"dananananakroyd\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/dananananakroyd.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/dananananakroyd-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Dananananaykroyd<\/strong> sind nicht nur mit einem schier unaussprechlichen Namen gesegnet, sie lassen sich auch in musikalischer Hinsicht nur schwer in eine Schublade stecken. In gewisser Weise ist ihr aktuelles Album \u201eThere Is A Way\u201c eine Reminiszenz an den Post-Rock-Sound von At The Drive-In. Die Band allerdings kontert deren Kratzb\u00fcrstigkeit gerne mal mit hymnischen Passagen der Marke Billy Talent, sorgt auf diese Art und Weise f\u00fcr eine echte Achterbahnfahrt der Gef\u00fchle. Wer sich gerne mal so richtig durchsch\u00fctteln lassen m\u00f6chte, sollte unbedingt mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8273\" title=\"the-late-great-fitzcarraldos\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/the-late-great-fitzcarraldos.jpg\" alt=\"the-late-great-fitzcarraldos\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/the-late-great-fitzcarraldos.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/the-late-great-fitzcarraldos-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Einen attraktiven Nachz\u00fcgler aus warmen Sommertagen kochen wir f\u00fcr euch bei dieser Gelegenheit noch mal auf und m\u00f6chte darum bitten, das aktuelle Album von <strong>The Late Great Fitzcarraldos<\/strong> am besten vor einer Palmenstrandtapete zu inhalieren. Die gleichnamige Scheibe des d\u00e4nischen Kollektivs schafft den Spagat zwischen beschwingter Tropen Pop-Hymne und psychedelischen Indie-Pop-Trip. Die zahlreichen, poppigen Momente der Jungs tun ihr \u00fcbrigens, um sich vom Planeten Erde zu verabschieden und vom Sandstrand aus in Richtung Kosmos zu marschieren. Wer auf beschwingte Indie-Pop-Songs der Marke Fool\u00b4s Gold steht, sollte mal reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8274\" title=\"screaming-trees\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/screaming-trees.jpg\" alt=\"screaming-trees\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/screaming-trees.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/screaming-trees-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ All jene, die zum W\u00fcstenrock-Sound von Queens Of The Stone Age hemmungslose Luftgitarren-Solos aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln, d\u00fcrfen sich nun \u00fcber die R\u00fcckkehr einer echten Grunge-Legende freuen. <strong>The Screaming Trees<\/strong> mit Frontmann Mark Lenegan tauchen f\u00fcr ein kurzes Intermezzo wieder aus der Bildfl\u00e4che auf und runden mit \u201eLast Words: The Final Recordings\u201c ihr musikalisches Gesamtwerk ab. Die zehn Songs klingen herrlich zeitlos und sind ein gefundenes Fressen f\u00fcr Fans von Soundgarden und Pearl Jam. In m\u00fchevoller Kleinarbeit wurde ein altes Tape restauriert und so der Spirit dieser einflussreichen Band neu belebt. Eine gute Gelegenheit au\u00dferdem, alle Sp\u00e4tz\u00fcnder unter euch auf den breiten Backkatalog der Jungs aufmerksam zu machen. Da l\u00e4sst sich der eine oder andere Klassiker ausgraben. Wir w\u00fcnschen viel Spa\u00df beim St\u00f6bern. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Dillon, Balthazar, \u201eFM4 Soundselection\u201c, Dan Mangan, Remember Remember, Dananananaykroyd, The Late Great Fitzcarraldos &amp; The Screaming Trees. \/\/ Dass die Musikerin Dillon zu den talentiertesten Liedermacherinnen der Gegenwart geh\u00f6rt, bekamen viele Fans bereits auf der letzten Tocotronic-Tour zu sp\u00fcren. 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