{"id":8476,"date":"2011-12-09T20:09:13","date_gmt":"2011-12-09T19:09:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=8476"},"modified":"2011-12-10T12:26:47","modified_gmt":"2011-12-10T11:26:47","slug":"zuckerbeat-vol-242-wintertraum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=8476","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)42 &#8211; wintertraum"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em>mit neuer Musik von Smith &amp; Burrows, The Black Keys, Samy Deluxe, The Roots, &#8222;Our Own Voices&#8220;, Hans S\u00f6llner, Jack\u00b4s Mannequin &amp; Pianos Become The Teeth.<\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8477 alignleft\" title=\"smith-burrows\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/smith-burrows-300x263.jpg\" alt=\"smith-burrows\" width=\"250\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/smith-burrows-300x263.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/smith-burrows.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Weihnachten steht vor der T\u00fcr und alle Fans zeitgen\u00f6ssischen Brit-Pops d\u00fcrfen sich in diesem Jahr \u00fcber ein echtes Schmankerl freuen. Tom Smith aus dem Hause Editors und Andy Burrows von Razorlight \/ We Are Scientists haben sich n\u00e4mlich unter dem Namen <strong>Smith &amp; Burrows<\/strong> zusammengeschlossen und eine Weihnachtsscheibe mit Engelsfl\u00fcgeln eingespielt. Das Teil ist ausgebufft genug, um nicht im Ramschverkauf der Gef\u00fchle zu versanden und ramscht dar\u00fcber hinaus recht gewieft an der Kitsch-Kiste vorbei. Am Ende ist man einfach nur hocherfreut, dass es scheinbar doch noch m\u00f6glich ist, einen Himmel voller Geigen zu h\u00e4ngen, ohne sich dabei als H\u00f6rer fremd sch\u00e4men zu m\u00fcssen. \u201eFunny Looking Angels\u201c ist mein pers\u00f6nliches Weihnachtsalbum des Jahres und stiehlt mit seiner Coverversion von \u201eWonderful Life\u201c ganz nebenbei auch den Kollegen von Seeed die Show. Spitzen wir also die Ohren zu zauberhaften Zeilen der Marke \u201eI Ain\u00b4t Laughing, I Didn\u00b4t Hear The Joke Anyway\u201c und freuen uns auf ein Weihnachtsfest, dass sich von den g\u00e4ngigen Klischeevorstellungen abhebt.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-8478\" title=\"the-black-keys\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/the-black-keys-300x300.jpg\" alt=\"the-black-keys\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/the-black-keys-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/the-black-keys-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/the-black-keys.jpg 608w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Der hei\u00dfeste Indie-Rock-Karren des Winters h\u00f6rt auf den Namen <strong>The Black Keys<\/strong> und hat eigentlich schon mehr als zehn Jahre auf dem Buckel. Das st\u00f6rt den Neueinsteiger allerdings wenig, denn sp\u00e4testens wenn die aktuelle Single \u201eLonely Boy\u201c mit Nachtanz-Clip und Franz Ferdinand-Ged\u00e4chtnisrefrain aus den Boxen ballert, folgt man nur zu gerne der Anweisung auf der Schutzh\u00fclle. \u201ePlay Loud\u201c prangert da auf silbernem Hintergrund und es ist schon bemerkenswert, wie die Jungs hier einen Streifzug durch die Rockgeschichte veranstalten, ohne dass man sie deshalb als Plagiatoren schm\u00e4hen m\u00fcsste. Alles auf diesem Album klingt genauso, wie es soll. Die Songs sind auf Tanzfl\u00e4chen-Modus gestutzt, was die zahlreichen Anh\u00e4nger ihrer ruhigen Songs aber nicht verschrecken sollte. Zu Songs wie \u201eNova Baby\u201c und \u201eSister\u201c werden trotzdem die Tr\u00e4nen flie\u00dfen. \u201eEl Camino\u201c f\u00fcllt in diesem Zusammenhang (wie bereits mehrmals behauptet) zwar nicht die L\u00fccke, welche die White Stripes in unseren Herzen hinterlassen haben. Daf\u00fcr rumpelts auf diesem Album einfach<span> <\/span>nicht genug. Genau davon aber geht auch der Reiz dieser Scheibe aus. Die Black Keys schreiben tanzbare Rocksongs, die auch im Autoradio funktionieren. Eine Hymne nach der anderen. Elf an der Zahl. Bitte feiert dieses Duo daf\u00fcr\u2026 und nat\u00fcrlich Produzent Danger Mouse, der zum wiederholten Mal hinter den Reglern Platz nahm und inzwischen fast als Teil der Stammbesetzung durchgehen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8479\" title=\"samydeluxe\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/samydeluxe-300x267.jpg\" alt=\"samydeluxe\" width=\"250\" height=\"223\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/samydeluxe-300x267.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/samydeluxe.jpg 672w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>W\u00e4hrenddessen ist es eigentlich unglaublich, dass <strong>Samy Deluxe<\/strong> auch 2011 immer noch sein Ding durchzieht und als (so ziemlich) letzter \u00dcberlebender des 2000er Hypes um deutschen HipHop mit klassischer Rapmusik auch heute noch Erfolge einheimst. Von Dendemann und Jan Delay mal abgesehen, hat es Samy unter anderem verstanden, sich spielend im gegenw\u00e4rtigen Zeitgeschehen zu verorten. Nach seinem Stelldichein als S\u00e4nger auf seinem letzten Album, beschr\u00e4nkt er sich auf seinem aktuellen Album \u201eSchwarzWeiss\u201c wieder auf das Wesentliche: soll hei\u00dfen\u2026 er pr\u00e4sentiert uns am\u00fcsante, bisweilen auch tragische Geschichten aus dem Leben, haut in diesem Zusammenhang zwar weniger auf die Kacke als fr\u00fcher, sorgt aber trotzdem f\u00fcr hemmungsloses Kopfnicken bei den Fans. Man merkt Samy Deluxe an, dass er niemanden mehr etwas beweisen muss. Das wiederum wird bisweilen missverstanden als Gen\u00fcgsamkeit. Das Gegenteil aber ist der Fall. Samy perfektioniert auf diesem Album seinen Stil und weil er noch dazu eine ganze Reihe Tracks in der Hinterhand h\u00e4lt, erscheint nun eine aufgep\u00e4ppelte Variante des Albums namens \u201eSchwarzWeiss Up2Date\u201c. Die sieben Tracks, die auf dem zweiten Silberling versammelt sind, stehen den 16 \u201eOriginalen\u201c in nichts nach. Der Kauf d\u00fcrfte sich schon allein aufgrund des raptechnisches Feuerwerks \u201eReimemonster 2011\u201c rentieren. Da kommt derzeit eigentlich nur noch Kool Savas mit \u201eUnd dann kam Essah\u201c gegen an. Soll hei\u00dfen: Mehr davon, bitte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-8480\" title=\"the-roots\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/the-roots-300x300.jpg\" alt=\"the-roots\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/the-roots-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/the-roots-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/the-roots.jpg 580w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>Womit wir auch gleich im HipHop-Bereich bleiben. Die Jungs von <strong>The Roots<\/strong> haben n\u00e4mlich mal wieder ein neues Album am Start. \u201eUndun\u201c hei\u00dft es und klingt nach dem klassischen Rap-Vorl\u00e4ufer wieder etwas w\u00e4rmer und einladender, so dass sich auch die Pop-Gemeinde von Songs wie \u201eMake My\u201c und dem Superhit \u201eMake My\u201c angesprochen f\u00fchlen d\u00fcrfte. Die zahlreichen Features von Dice Raw, K.R.I.T, Bilal Oliver, Greg Porn Phonte, Truck North und Sufjan Stevens machen zwar vor dem ersten Durchlauf ein bisschen Angst, dass die Scheibe stilistisch aus dem Ruder laufen k\u00f6nnte. \u201eUndun\u201c funktioniert aber trotzdem als schl\u00fcssiges Gesamtwerk, weil sich die G\u00e4ste immer dem entspannten Groove der sprachverliebten Protagonisten unterordnen. \u00c4u\u00dferst bemerkenswert ist auch die zweite H\u00e4lfte der Scheibe, die als astreines \u201eScore\u201c konzipiert ist. Im Rahmen der \u201eRedford Suite\u201c werden den H\u00f6rern imposante Jazz- und Piano-Passagen um die Ohren gehauen. Da d\u00fcrften selbst Fans des leider viel zu fr\u00fch verstorbenen J Dilla vor Freude im Kreis springen. Ein unerwartet zauberhaftes HipHop-Werk einer der besten Rap-\u201eBands\u201c der Gegenwart.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8481\" title=\"our-own-voices\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/our-own-voices.jpg\" alt=\"our-own-voices\" width=\"250\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/our-own-voices.jpg 252w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/our-own-voices-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Die vierte Ausgabe des \u201eTrikont\u201c-Label-Samplers \u201e<strong>Our Own Voices<\/strong>\u201c umfasst in der Zwischenzeit zwei randvolle Scheiben, die einen guten Eindruck davon vermitteln, was diese Plattenfirma seit jeher auszeichnet: es ist der Mut zum Risiko auch mal musikalischen Grenzg\u00e4ngern eine Chance zu geben. So darf man nun miterleben, wie Attwenger (\u201eShakin My Brain\u201c) und LaBrassBanda (\u201eDes konnst glam\u201c) eine Bierzeltgaudi im Indie-Schuppen veranstalten. Es kommt zu einem freudigen, eigentlich nicht mehr f\u00fcr m\u00f6glich gehaltenen, Wiedersehen mit Kinderzimmer Productions (\u201eSie kriegen uns nie\u201c). Es befinden sich aber auch sympathische Gaudi-Kapellen wie Neigungsgruppe Sex, Gewalt &amp; Gute Laune (\u201eIrgendwos is immer\u201c) unter den Anwesenden. Ebenfalls am Start sind Jill Scott, Rotfront, Die Zukunft und Embryo. Da ist am Ende wirklich f\u00fcr jeden was dabei. Sogar Hans S\u00f6llner darf mal ran\u2026<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-8483\" title=\"sollner2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/sollner2.jpg\" alt=\"sollner2\" width=\"250\" height=\"225\" \/>\u2026 und sch\u00fcttelt gleich hinterher ein neues Werk aus dem \u00c4rmel, der aus bereits bekanntem Material besteht. <strong>Hans S\u00f6llner<\/strong> hat sich allerdings dazu entschlossen, seinen altbew\u00e4hrten St\u00fccken ein neues Outfit zu verpassen und so k\u00f6nnte es diesmal tats\u00e4chlich passieren, dass auch konsequente Alpen-Reggae-Verweigerer auf den Geschmack kommen. \u201eMei Zuastand\u201c ist das Paradebeispiel f\u00fcr einen musikalischen Rhythmuswechsel. Das macht die Scheibe nicht nur f\u00fcr alte Fans interessant \u2013 sie bekommen nach vier Jahren Ungewissheit zumindest neue Varianten von Songs pr\u00e4sentiert \u2013 es macht vor allem deutlich, welches Potenzial noch immer in diesem K\u00fcnstler schlummert. Da kann er auf seinen Konzerten noch so oft erw\u00e4hnen, dass schon alles gesagt sei. Wer mit 14 solchen Knallern um die Ecke biegt, braucht gar nicht erst anfangen, einen Antrag auf Fr\u00fchverrentung zu stellen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-8484\" title=\"jacks-mannequin\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/jacks-mannequin-300x300.jpg\" alt=\"jacks-mannequin\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/jacks-mannequin-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/jacks-mannequin-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/jacks-mannequin.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Geschlagene 13 Jahre hat es in der Zwischenzeit gedauert, bis man hierzulande endlich auf einen gewissen Andrew McMahon aufmerksam geworden ist. Der Klavierspieler und Liedermacher kann in seiner Heimat, den Vereinigten Staaten, bereits auf eine imposante Karriere als Musiker zur\u00fcckblicken. Erste gr\u00f6\u00dfere Erfolge heimste er mit seiner College-Rock-Band Something Corporate ein, die er 2006 aufl\u00f6st, um drei Jahre sp\u00e4ter einen zweiten Anlauf in Richtung Charthimmel zu starten. Nebenher betreibt er auch noch sein Liedermacher-Projekt <strong>Jack\u00b4s Mannequin<\/strong>, mit welchem er ebenfalls in Alternative-Rock-Gefilden unterwegs ist. Musikalisch l\u00e4sst sich in diesem Zusammenhang sagen: Seit dem Erstling von Scouting For Girls ist wahrscheinlich keine sch\u00f6neres Piano-Pop-Album mehr ver\u00f6ffentlicht worden, als dieses hier. \u201ePeople And Things\u201c nennt sich das bereits dritte Werk des K\u00fcnstlers, der nun Dank seiner Plattenfirma \u201eWarner\u201c auch hierzulande f\u00fcr Aufsehen sorgen k\u00f6nnte. Man hat sich n\u00e4mlich dazu entschieden sein neues Album auch in Deutschland zu ver\u00f6ffentlichen und selbst, wenn die ersten beiden Alben von Jack\u00b4s Mannequin noch eine klitzekleine Spur heller schienen, als dieses hier: f\u00fcr jeden Neueinsteiger ist es ein Fest, zum ersten Mal Songs wie das hymnische \u201eRelease Me\u201c oder das tanzbare \u201ePeople, Running\u201c vor den Latz geknallt zu bekommen. Zu diesen Melodien wird jedes Raubtier zum Schmusekater. \u201ePeople And Things\u201c ist das eindringlichste Alternative-Album des Winters. Den Back-Katalog von Jack\u00b4s Mannequin (und Something Coroporate) k\u00f6nnt ihr im Rausch der Emotionen \u00fcbrigens gleich nachbestellen. Es lohnt sich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-8485\" title=\"piano\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/piano-289x300.jpg\" alt=\"piano\" width=\"250\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/piano-289x300.jpg 289w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/piano.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Lediglich acht Songs befinden sich auf dem aktuellen Album der Post-Hardcore-Crew <strong>Pianos Become The Teeth<\/strong> \u2013 die aber haben es in sich. Zu diesen Knallbonbons d\u00fcrften sich auf der Stelle alle Fans von At The Drive-In und Grade zum Moshen verabreden. \u201eThe Lack Long After\u201c versammelt w\u00fctende Gitarrenrock-Bretter einer \u00fcberaus hungrigen Band, der man \u00fcber die volle Distanz anmerkt, dass der Schei\u00df einfach aus ihnen herausmusste. Dass zwischenzeitlich auch mal auf die Bremse getreten wird, sorgt f\u00fcr Dynamik und verschafft einem nach dem brachialen Auftakt ein wenig Zeit zum Luftholen. Man sollte sich allerdings nie zu sicher f\u00fchlen. \u00c4hnlich wie die Kollegen von McLusky \u00fcberraschen einen Pianos Become The Teeth gerne einmal mit \u00fcberraschenden Kn\u00fcppeln, die sie ihren atmosph\u00e4rischen Passagen zwischen die Beine werfen. Dass die Band dabei nicht ins Stolpern ger\u00e4t, ist bemerkenswert. Da st\u00f6rt es am Ende auch nicht onderlich, dass die Laufzeit so kurz ist. Nach diesen acht Songs ist man sowieso fix und fertig. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Smith &amp; Burrows, The Black Keys, Samy Deluxe, The Roots, &#8222;Our Own Voices&#8220;, Hans S\u00f6llner, Jack\u00b4s Mannequin &amp; Pianos Become The Teeth. 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