{"id":9010,"date":"2012-02-21T14:55:15","date_gmt":"2012-02-21T13:55:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9010"},"modified":"2012-02-21T14:55:59","modified_gmt":"2012-02-21T13:55:59","slug":"zuckerbeat-vol-251-true-shred-guitar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9010","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)51 &#8211; true shred guitar"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em><span lang=\"EN-US\">mit neuer Musik von Sleigh Bells, Crippled Black Phoenix, Therapy?, Parka, Konea Ra, The Floorettes, Talisman &amp; Rusconi.<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9011\" title=\"sleighbells\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/sleighbells-300x300.jpg\" alt=\"sleighbells\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/sleighbells-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/sleighbells-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/sleighbells.jpg 368w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/span>\/\/ Was haben wir gefeiert, als vor nicht allzu langer Zeit der brillante Erstling von den <strong>Sleigh Bells<\/strong> unser Soundsystem in Grund und Boden h\u00e4mmerte. Diese Band rockt. Mit \u00fcbersteuerenden Gitarrenriffs hat sie sich in die Herzen einer ganzen Generation gespielt. Der zweite Streich startet mit einer sympathischen Referenz an \u201eSalt-N-Pepa\u201c und schlie\u00dft genau dort an, wo der Vorg\u00e4nger aufh\u00f6rte. Die Songs strahlen die gleiche Z\u00fcgellosigkeit aus, wie zuvor. Insgesamt wurde zwar die eine oder andere Kante abgeschliffen, das st\u00f6rt aber nicht weiter, weil die Hooklines sitzen. So f\u00fchlt man sich \u00fcber 11 Runden einem weitesgehend, brachialen Indierock-Gewitter ausgesetzt, das klingt, als h\u00e4tten sich Slayer mit der Indie-Popperin M.I.A. im Studio verabredet. Ein b\u00f6sartiges, kratzb\u00fcrstiges Werk mit mindestens acht Hits f\u00fcr die Tanzfl\u00e4che und einer Beinahe-Ballade, welche man in dieser Form gar nicht erwartet h\u00e4tte. So kanns weitergehen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9012\" title=\"cbp\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/cbp-300x270.jpg\" alt=\"cbp\" width=\"300\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/cbp-300x270.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/cbp.jpg 410w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\/\/ <strong>Crippled Black Phoenix <\/strong>machen es ihren H\u00f6rern nicht unbedingt leicht. Ihr aktuelles Album \u201e(Mankind) The Crafty Ape\u201c verteilt sich auf zwei Silberlingen, welche im Grenzgebiet von Folk- und Progressive-Rock herumstreunen. Hat man sich allerdings erst einmal eingelassen auf diese Musik, wird schon nach wenigen Durchl\u00e4ufen klar: etwas Geduld lohnt sich. Die Scheibe strotzt nur so vor dynamischen Tracks und hat mit \u201eA Letter Concerning Dogheads\u201c und \u201eThe Brain \/ Proznan\u201c zwei echte Prog-Rock-Bretter im Gep\u00e4ck, die jedem Fan der aktuellen Songs von Iron Maiden ein L\u00e4cheln aufs Gesicht zaubern sollten. Nach dem sperrigen Auftakt entfaltet sich ein echter Hitreigen f\u00fcr alle Fans von zeitgen\u00f6ssischen Rock-Epen. Auch Fans von The Mars Volta d\u00fcrfen also durchaus mal einen Durchlauf riskieren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9013\" title=\"therapy\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/therapy-300x299.jpg\" alt=\"therapy\" width=\"257\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/therapy-300x299.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/therapy-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/therapy.jpg 359w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/>\/\/ An sich ist es schon bemerkenswert, dass die Jungs von <strong>Therapy? <\/strong>immer noch mit weiteren Albumver\u00f6ffentlichungen um die Ecke biegen. \u201eA Brief Crack Of Light\u201c nennt sich ihr bereits dreizehntes Werk, das aus zehn knackigen Rocksongs besteht. Bemerkenswert ist vor allem das dynamisch arrangierte \u201eMarlow\u201c, welches zum Abtanzen einl\u00e4dt. Ansonsten verl\u00e4sst sich das Trio auf klassische Genickbrecher der Marke \u201eBefore You, With You, After You\u201c, die im Refrain schon mal ein paar Erinnerungen an die Nu Rock-Kollegen von Creed oder Staind wachrufen. \u201eGet Your Dead Hand Off My Shoulder\u201c h\u00e4tte sich in dieser Form auch auf dem aktuellen Longplayer von Bush befinden k\u00f6nnen, macht aber mit seiner schroffen Attit\u00fcde deutlich, dass Therapy? immer noch nicht dazu bereit sind, sich ihre Ecken und Kanten abzuschleifen. \u201eA Brief Crack Of Light\u201c ist ein direktes, ziemlich sch\u00f6rkelloses Rockalbum.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9014\" title=\"parka\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/parka-300x300.jpg\" alt=\"parka\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/parka-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/parka-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/parka.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Parka<\/strong> d\u00fcrften mit ihrem Deb\u00fctalbum f\u00fcr viel Aufregung sorgen. \u201eRaus\u201c poltert mit \u201eBesser wenn es brennt\u201c gleich mal derma\u00dfen drauf los, dass man sich sofort auf die Tanzfl\u00e4che st\u00fcrzt. Die Stimme von S\u00e4nger Martin Fliegenschmidt ist zwar durchaus Geschmacksache, weil sie immer wieder H\u00f6henfl\u00fcge der Marke Muse absolviert, das wiederum macht Parka aber auch ein St\u00fcck weit unverwechselbar. Dar\u00fcberhinaus geht \u201eRaus\u201c auch \u00fcber die volle Distanz von dreizehn Runden nicht die Puste aus. Mit \u201eOben\u201c und \u201eIch kann nicht tanzen\u201c haben die Drei mindestens noch zwei weitere, sichere Hits auf der Scheibe versteckt und \u201eOben\u201c ruft sch\u00f6ne Erinnerungen an die Kollegen von Schrottgrenze wach. Alles in allem ein \u00e4u\u00dferst vielversprechender Erstling. Wir freuen uns auf Weiteres.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9015\" title=\"konea-ra\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/konea-ra.jpg\" alt=\"konea-ra\" width=\"292\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/konea-ra.jpg 292w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/konea-ra-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 292px) 100vw, 292px\" \/>\/\/ Das aktuelle Album von <strong>Konea Ra<\/strong> ist derweil ein gefundenes Fressen f\u00fcr all jene, die sich schon am breiten Output einer Georgia Anne Muldrow erfreuten. Die verspulten Elektro-Beats fallen v\u00f6llig aus der Rolle und kontrastieren die zauberhafte Stimme der Protagonistin. Auf diese Weise entfalten sich die Tracks erst beim wiederholten H\u00f6ren, rufen aber gleichzeitig sch\u00f6ne Erinnerungen an die Kollegen von Massive Attack und Fever Ray wach. Die verst\u00f6rende Grundstimmung auf \u201ePray For Sun\u201c l\u00e4sst einen nicht mehr los und geleitet einen in ferne Welten, in denen eine gespenstische Atmosph\u00e4re zu herrschen scheint. Wer mehr wissen m\u00f6chte, am Besten einfach mal reinschnuppern, Konea Ra sind ein \u201efabelhafter\u201c Geheimtipp f\u00fcr jeden Elektro-Jazzer mit einer Schw\u00e4che f\u00fcr Pop-Musik.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9016\" title=\"floorettes\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/floorettes.jpg\" alt=\"floorettes\" width=\"230\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/floorettes.jpg 230w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/floorettes-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/>\/\/ Eine \u201ePocket Full Of Soul\u201c kann man sich derweil von den sympathischen Berliner Damen aus dem Hause <strong>The Floorettes<\/strong> um die Ohren hauen lassen. Die Scheibe der M\u00e4dels schwelgt in nostalgischen Gefilden und orientiert sich am Northern Soul der 60er Jahre. Da werden auch zahlreiche Fans von den Pipettes mit der Zunge schnalzen. Die charmanten, schmissigen Tracks strahlen eine Lebensfreude aus, dass man sich sofort einen Grinseaufkleber auf die Stirn pappen m\u00f6chte. Julia, Amelie und Katharina verstehen es noch dazu ganz vorz\u00fcglich ihr breites Unterhaltungsprogramm \u00e4u\u00dferst liebensw\u00fcrdig in Szene zu setzen, weshalb sich auch ein Besuch ihrer Live-Auftritte lohnen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9017\" title=\"talisman\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/talisman-297x300.jpg\" alt=\"talisman\" width=\"297\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/talisman-297x300.jpg 297w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/talisman.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px\" \/>\/\/ Das Album \u201eTakin The Strain\u201c hat eigentlich schon 27 Jahre auf dem Buckel. Die Originalaufnahmen stammen aus dem Jahre 1984, haben aber bis heute nichts von ihrem Reiz verloren. Die neun Songs des Originals jagen einen allesamt einen wohligen Schauer \u00fcber den R\u00fccken. Man m\u00f6chte sich zu diesem Sound aufs n\u00e4chste Sofa schmei\u00dfen und die Welt um sich herum vergessen. Wie es sich f\u00fcr ein ordentliches Re-Release geh\u00f6rt, wurden nat\u00fcrlich auch einige Bonus-Tracks aus der Schatulle gekramt. Und so kammen alle Sp\u00e4tgeborenen nun in den Genu\u00df von f\u00fcnf raren Live-Tracks, die einen guten Eindruck davon vermitteln, wozu <strong>Talisman<\/strong> auf der B\u00fchne imstande sind. Diese Band ist Reggae-Geschichte. Ein wegweisendes Album, dessen Neuver\u00f6ffentlichung l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig gewesen ist.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9018\" title=\"rusconi\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/rusconi-300x276.jpg\" alt=\"rusconi\" width=\"300\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/rusconi-300x276.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/rusconi.jpg 610w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\/\/ Fans von pianistischen Jazz-Eskapaden d\u00fcrften an dem aktuellen Album von <strong>Rusconi<\/strong> ihre helle Freude haben. Die \u201eEcho\u201c-Gewinner von 2011 sorgen mit ihren atmosph\u00e4rischen Sounds f\u00fcr beschauliche Momente, w\u00e4hrend die letzten Schneeflocken zu Wassertropfen transformieren. \u201eRevolution\u201c liefert neun Perlen im Grenzgebiet von zwei und elf Minuten, die jedem Pop-Fan mal melancholisch, mal experimentell zublinzeln. Wer sich gerne von instrumentalen Sounds um den Finger wickeln l\u00e4sst, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Sleigh Bells, Crippled Black Phoenix, Therapy?, Parka, Konea Ra, The Floorettes, Talisman &amp; Rusconi. \/\/ Was haben wir gefeiert, als vor nicht allzu langer Zeit der brillante Erstling von den Sleigh Bells unser Soundsystem in Grund und Boden h\u00e4mmerte. Diese Band rockt. 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