{"id":9093,"date":"2012-03-08T18:43:31","date_gmt":"2012-03-08T17:43:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9093"},"modified":"2012-03-09T10:38:22","modified_gmt":"2012-03-09T09:38:22","slug":"zuckerbeat-vol-253-the-district-sleeps-alone-tonight","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9093","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)53 &#8211; the district sleeps alone tonight"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em>mit neuer Musik von Gary, Birdy, Caligola, Michael Kiwanuka, Skeleton Key, Paul McCartney, Rauschenberger &amp; The Cranberries. <\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9094\" title=\"gary\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/gary.jpg\" alt=\"gary\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Nach ihrem gelungenen Comeback-Album haben sich die Jungs (und das M\u00e4del) von <strong>Gary<\/strong> im vergangenen Jahr die Zeit genommen an neuen Songs zu feilen. Die ersten Eindr\u00fccke bei Live-Konzerten lie\u00dfen auf Gro\u00dfes hoffen, was sich nun auch auf Albuml\u00e4nge best\u00e4tigt. Noch nie klang diese Band so selbstsicher und melodieversessen wie heute. Da werden sofort sch\u00f6ne Erinnerungen an die l\u00e4ngst verblichenen Kollegen von Miles oder The Electric Club wach. Klassischer Indie-Pop nennt sich das, was Gary hier aus dem Hut zaubern. Es ist Musik zu der man knutschend auf Fr\u00fchlingswiesen herumrollen m\u00f6chte. \u201eHey Turtle \u2013 Stop Running\u201c ist eines dieser schillernden Pop-Alben, von denen es heute nur noch ganz wenige gibt. Teenage Fanclub und die Smoking Popes lassen gr\u00fc\u00dfen. Und es scheint fast so, als w\u00fcrde sich das Rad der Zeit zu dieser Musik wie von alleine zur\u00fcckdrehen. Also, werte Fans von Yuck und Girls. Falls ihr Gary noch nicht kenneglerent haben solltet, h\u00f6rt mal rein.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9095\" title=\"birdy\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/birdy-300x300.jpg\" alt=\"birdy\" width=\"300\" height=\"300\" \/>\/\/ Die S\u00e4ngerin <strong>Birdy<\/strong> z\u00e4hlt in England bereits zu den Shooting Stars des Jahres. Ihr gleichnamiges Deb\u00fctalbum ruft in diesem Zusammenhang erst einmal sch\u00f6ne Erinnerungen an die Musik von Sophie Hunger wach. Birdy hat n\u00e4mlich ebenfalls eine Vorliebe f\u00fcrs Piano, schafft es aber trotzdem immer wieder \u00fcberraschende Momente in ihre Songs einzubauen. G\u00e4nsehautatmosph\u00e4re kommt sp\u00e4testens auf, wenn sie die Coverversion von The Postal Services \u201eThe District Sleeps Alone Tonight\u201c aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelt. \u00dcberhaupt ist es bemerkenswert, welch zauberhafte Facetten sie diversen Liedern von Bon Iver bis The XX auf diesem \u201eCover\u201c-Album abringt. Wer auf Piano-Pop steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Dieser Hype hier h\u00e4lt, was er verspricht.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9096\" title=\"caligola\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/caligola-300x200.jpg\" alt=\"caligola\" width=\"298\" height=\"199\" \/>\/\/ Alle Fans von Mando Diao sollten jetzt mal die Ohren spitzen. Unter dem Namen <strong>Caligola<\/strong> haben sich Gustaf Nor\u00e9n und Bj\u00f6rn Dixg\u00e5rd daran gemacht, ihrem musikalischen Gesamtwerk ein weiteres Kapitel hinzuzuf\u00fcgen. Mando Diao existieren nat\u00fcrlich trotzdem weiter. Mit Caligola m\u00f6chten die beiden daf\u00fcr lieber ihrem Hang zum Experimentieren fr\u00f6nen und knallen uns ein abwechslungsreiches Pop-Album vor dem Latz, das sich \u00fcberhaupt keine Gedanken \u00fcber irgendwelche Stilgrenzen macht. Stattdessen packen die Jungs ein Saxophon und eine Trompete ein und entf\u00fchren uns nach dem gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftigen Intro (das wirklich Schlimmstes bef\u00fcrchten l\u00e4ssten) in Jazz- und Gospel-Gefilde. Nach 15 St\u00fccken ist man als H\u00f6rer dann so richtig durchger\u00fcttelt, muss aber feststellen, dass man schon lange kein gleichzeitig so vielseitiges und durchgehend mitrei\u00dfendes Werk mehr vor den Latz geknallt bekommen hat. Lediglich auf das Atari-Pop-Experiment \u201eMr. Morris\u201c h\u00e4tten sie am Ende vielleicht besser verzichten sollen. Ansonsten ist \u201eBack To Earth\u201c ein gelungener Zeitvertreib, der einem die Wartezeit auf das n\u00e4chste offizielle Release verk\u00fcrzt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9097\" title=\"michael_kiwanuka\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/michael_kiwanuka.jpg\" alt=\"michael_kiwanuka\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Wer auf packende Soulmusik steht, der sollte sich das aktuelle Album von <strong>Michael Kiwanuka <\/strong>auf keinen Fall entgehen lassen. Durch seiner Tour mit Adele und Laura Marling d\u00fcrfte inzwischen eine \u00e4u\u00dferst breite H\u00f6rerschaft auf den begnadeten Musiker aufmerksam geworden sein. \u201eHome Again\u201c versammelt zehn emotionale Prachtst\u00fccke des Londoner Musikers, dessen Vorliebe f\u00fcr Bob Dylan und Otis Redding man den Songs jederzeit anh\u00f6rt. Trotzdem ist \u201eHome Again\u201c weit mehr als nur eine gelungene Referenz an einige der gr\u00f6\u00dften K\u00fcnstler der Popgeschichte. Es ist ein Werk, das einen auf der Stelle in den n\u00e4chsten Sessel schubst und in nostalgische Gefilde abdriften l\u00e4sst. Warum ist traurige Musik eigentlich immer so schrecklich\u2026 sch\u00f6n?!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9147\" title=\"arr039_sk_gite_cover_front_cd\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/arr039_sk_gite_cover_front_cd-300x300.jpg\" alt=\"arr039_sk_gite_cover_front_cd\" width=\"300\" height=\"300\" \/>\/\/ Alle Fans von Fugazi und Konsorten sollten jetzt mal die Lauscher aufsperren. Nachdem es in den vergangenen Jahren ziemlich ruhig geworden ist um die New Yorker Krawallmacher von <strong>Skeleton Key<\/strong>, knallen sie uns nun ein neues Brett vor den Kopf. \u201eGravity Is The Enemy\u201c nennt sich das erste musikalische Lebenszeichen der Jungs seit sechs Jahren. Und auch, wenn sie erst vor kurzem im Rahmen eines Theaterst\u00fccks an der Brooklyn Academy Of Music aufgetreten sind, war mit einem solchen Befreiungsschlag nicht zu rechnen. Der bet\u00f6rende, basslastige, \u00e4u\u00dferst groovige Sound der Scheibe d\u00fcrfte auch zahlreiche Fans von Queens Of The Stone Age begeistern. \u201eGravity Is The Enemy\u201c ist eine intensive Ganzk\u00f6rper-Massage f\u00fcr deine Bassboxen. Bleibt am Ende nur zu hoffen, dass man die Band demn\u00e4chst auch wieder Live auf der B\u00fchne erleben darf. Unsere Nackenmuskeln warten n\u00e4mlich schon darauf, weiter strapziert zu werden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9098\" title=\"paulmccartney\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/paulmccartney-300x300.jpg\" alt=\"paulmccartney\" width=\"301\" height=\"301\" \/>\/\/ <strong>Paul McCartney<\/strong> hat als Solo-Musiker bereits zahlreiche Beatles-Fans f\u00fcr immer verkrault. Mit seinem aktuellen Album \u201eKisses On The Bottom\u201c gelingt ihm das Kunstst\u00fcck, sich mit den Eltern der ehemaligen Beatles-Fraktion zu vers\u00f6hnen. Auf seinem aktuellen Album widmet sich McCartney den verswingten Schmachtfetzen, welche in seiner Jugend tagein tagaus im Radio gespielt wurden. Zusammen mit Diana Krall am Piano begibt er sich auf Spurensuche und hat sogar Eric Clapton und Stevie Wonder als Ehreng\u00e4ste ins Studio eingeladen. \u00c4ltere Semester d\u00fcrften demnach auch sofort in sch\u00f6nen Erinnerungen an ihre eigene Jugend schwelgen. Der Rest der werten H\u00f6rerschaft freut sich \u00fcber diesen theatralischen Reigen an Songs, die jeden Jazz- und Swing-Fan auf Gl\u00fcckseligkeits-Modus schubsen. Es kann manchmal einfach nicht schaden, einen Schritt zur\u00fcckzutreten, bevor man seinen Blick wieder nach vorn richtet. Ein alles in allem gelungener Befreiuungsschlag f\u00fcr einen ganz gro\u00dfen Musiker.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9099\" title=\"rauschenbergerfliesst\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/rauschenbergerfliesst-300x266.jpg\" alt=\"rauschenbergerfliesst\" width=\"250\" height=\"221\" \/>\/\/ Wer auf deutschsprachige Pop-Musik steht, sollte sich mal das aktuelle Album von <strong>Rauschenberger<\/strong> zu Gem\u00fcte fehren. Fans von Tele d\u00fcrften vor Freude die Tr\u00e4nen in die Augen steigen, denn \u201eAlles flie\u00dft\u201c ist ein wirklich emotionales Unterfangen. Die beiden Musiker Daniel Rauschenberger und Lars Ehrhardt haben sich vor drei Jahren an der Hamburger Hochschule f\u00fcr Musik und Theater kennen gelernt und nach ihrem 2009er Deb\u00fct nun ihren zweiten Streich ver\u00f6ffentlicht. Man merkt dem Duo an, dass im Studio viel Wert auf Perfektion gelegt wurde, das tut der positiven Grundstimung aber keinen Abbruch, weil die Songs trotzdem nie \u00fcberm\u00e4\u00dfig zugegleistert wirken. Fazit: Kein \u00fcberm\u00e4\u00dfig berauschendes Album, aber eines, das man sich durchaus mal anh\u00f6ren kann. <span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9100\" title=\"cranberries\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/cranberries-300x300.jpg\" alt=\"cranberries\" width=\"300\" height=\"300\" \/>\/\/ Und man glaubt es kaum. Die <strong>Cranberries<\/strong> haben sich doch tats\u00e4chlich auf ihrer alten Tage hin nochmal dazu durchgerungen ein neues Album aus dem \u00c4rmel zu sch\u00fctteln. \u201eRoses\u201c macht in diesem Zusammenhang genau dort weiter, wo der Vorg\u00e4nger aufgeh\u00f6rt hat. Die Songs bewegen sich im allesamt Midtempo-Bereich und sind ein gefundenes Fressen f\u00fcr jeden Radio-Pop-H\u00f6rer. Ein ebenso gro\u00dfer Hit wie \u201eZombie\u201c ist leider nicht drauf, trotzdem d\u00fcrfte das Album f\u00fcr einige sch\u00f6ne A-Ha-Effekte beim H\u00f6rer sorgen. \u201eRoses\u201c lebt vom Nostalgieeffekt. Stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wann die 4 Non Blondes jetzt endlich mal nachlegen?! Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Gary, Birdy, Caligola, Michael Kiwanuka, Skeleton Key, Paul McCartney, Rauschenberger &amp; The Cranberries. \/\/ Nach ihrem gelungenen Comeback-Album haben sich die Jungs (und das M\u00e4del) von Gary im vergangenen Jahr die Zeit genommen an neuen Songs zu feilen. 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