{"id":9300,"date":"2012-04-04T06:56:08","date_gmt":"2012-04-04T05:56:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9300"},"modified":"2012-04-04T06:56:44","modified_gmt":"2012-04-04T05:56:44","slug":"zuckerbeat-vol-257-misery-loves-company","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9300","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)57 &#8211; misery loves company"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em><span lang=\"EN-US\">mit neuer Musik von De La Soul, Quakers, New Build, The Used, Livingston, Zico Chain, Sturch, &amp; Hasenscheisse. <\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9301\" title=\"delasoul\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/delasoul.jpg\" alt=\"delasoul\" width=\"250\" height=\"250\" \/><\/span>\/\/ Unter dem Namen \u201eFirst Serve\u201c erscheint in diesen Tagen ein herzerw\u00e4rmendes HipHop-Album von <strong>De La Soul<\/strong>. Auf dem Werk erz\u00e4hlen die Rap-Legenden die Geschichte zweier Kumpels namens Deen Witter (alias Plug 2 \/ Dave) und Jacob \u201ePop Life\u201c Barrow (aka Plug 1 \/ Pos), die bereits seit der siebten Klasse miteinander berfreundet sind. Die Geschichte spielt in Queens in den sp\u00e4ten 90ern. Deen ist ein waschechter Au\u00dfenseiter. Er hat seine eigenen Moralvorstellungen und wird von allen nur \u201eCapricorn Kid\u201c gerufen. Sein bester Kumpel Barrow m\u00f6chte in der Zwischenzeit die dicken Klunker abstauben und sich auf eine Stufe mit den Sch\u00f6nen und Reichen des Landes hochk\u00e4mpfen. De La Soul setzen die Geschichte der Beiden gekonnt in Szene und knallen uns zahlreiche klassische Tracks vor den Latz, die sch\u00f6ne Erinnerungen an den Sound der 90er wachrufen. Wer auf den Sound von den Roots und Ugly Duckling steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Es macht n\u00e4mlich wahnsinnig viel Spa\u00df, sich diese eigenwillige Form der Vergangenheitsbew\u00e4ltigung zu Gem\u00fcte zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9302\" title=\"quakers\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/quakers.jpg\" alt=\"quakers\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Ebenfalls \u00e4u\u00dferst ambitioniert geht Geoff Barrows aus dem Hause Portishead an seine Vorstellung von einem perfekten HipHop-Album heran. Auf \u201e<strong>Quakers<\/strong>\u201c versammelt er 35 Einzelk\u00fcnstler, die auf sage und schreibe 41 Tracks ihre Reime zum Besten geben. Ein gr\u00f6\u00dfenwahnsinniges Projekt, das eigentlich nur in die Hose gehen kann. So viel Stilvielfalt hat n\u00e4mlich bisher nur selten auf Albuml\u00e4nge hingehauen. Sonderbarerweise funktioniert die Scheibe dennoch. Und zwar vortrefflich. Dead Prez, Aloe Blacc und Guilty Simpson geben sich die Ehre und es werden mehr als nur einmal sch\u00f6ne Erinnerungen an das wegweisende Soundexperiment \u201eDeltron 3030\u201c wach. Dass es Barrows gelingt die unterschiedlichsten Musiker so zielsicher unter einen Hut zu bringen, ist bemerkenswert und macht deutlich, mit was f\u00fcr einem bemerkenswerten K\u00fcnstler wir es hier zu tun haben.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9303\" title=\"newbuild\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/newbuild.jpg\" alt=\"newbuild\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Hinterher ist es dann erst einmal an der Zeit sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Das aktuelle Album von <strong>New Build<\/strong> hat im Gegensatz zu seinem d\u00fcsteren Covermotiv n\u00e4mlich einige echte Gute Laune-Hits im Gep\u00e4ck. Die Band wandelt auf den Spuren von Peter Gabriel und Human League, klingt aber trotzdem kein bisschen, als w\u00e4re sie aus der Zeit gefallen. Nach dem irref\u00fchrenden Auftakt wird man mit zahllosen Pop-Perlen belohnt, die sch\u00f6ne Erinnerungen an die Musik von James Murphys Projekt LCD Soundsystem aufkommen lassen. Gegen Ende ufert das Ganze dann noch einmal zunehmend aus, macht aber nichts, weil die Scheibe von ihren dynamischen Arrangements zert, die einen fortw\u00e4hrend zum Tanzen auffordern.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9304\" title=\"theused\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/theused.jpg\" alt=\"theused\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Von <strong>The Used<\/strong> hat man hierzulande nach dem gelungenen Erstling nur noch wenig zu h\u00f6ren bekommen. Dabei erscheint mit \u201eVulnerable\u201c das bereits f\u00fcnftes Album der Jungs und w\u00e4hrend sich eheamlige Anh\u00e4nger versch\u00e4mt in die Ecke verziehen und so tun, als h\u00e4tten sie diesem Sound sowieso nie etwas abgewinnen k\u00f6nnen, feiern wir einfach eine Runde mit der Band weiter. Im Gegensatz zu vielen Emo-Kollegen haben diese Songs n\u00e4mlich wenigstens die passenden Mitgr\u00f6lrefrains am Start, die man in diesem Zusammenhang gerne mitnimmt. \u201eVulnerable\u201c ist beileibe nicht so schlecht, wie einem viele wei\u00df machen wollen. Wer nach Rock-Hits sucht, kommt hier nach wie vor auf seine Kosten, auch wenn die anf\u00e4ngliche Unbek\u00fcmmertheit leider verflogen ist.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9305\" title=\"livingston\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/livingston.jpg\" alt=\"livingston\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Bands, die bei GZSZ auftreten, machen es einem schon von vorne herein schwer, sie ernst zu nehmen. <strong>Livingston<\/strong> aus London sind dennoch eine Gruppe, die zumindest von den zahllosen Reamonn-Fans mit offenen Armen empfangen werden sollte. Zugegeben: in Sachen Eigenst\u00e4ndigkeit haben sie Nachholbedarf, daf\u00fcr klauen sie sich f\u00fcr ihr Album \u201eFire To Fire\u201c die sch\u00f6nsten Momente von Coldplay und den Goo Goo Dolls zusammen und kommen auch deshalb damit durch, weil sie ein gutes H\u00e4ndchen f\u00fcr Hits haben. Wer nach rockigen Songs sucht, die auch im Formatradio funktionieren, kommt bei dieser Band voll und ganz auf seine Kosten. <span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9306\" title=\"zicochain\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/zicochain-299x300.jpg\" alt=\"zicochain\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Fans der h\u00e4rteren Gangart d\u00fcrfen sich derweil auf ein neues Album von <strong>Zico Chain<\/strong> freuen. \u201eThe Devil In Your Heart\u201c wird jeden Fan von Linkin Park gl\u00fccklich machen und ist bereits das zweite Album der Londonder Crew, die bisher lediglich einige Achtungserfolge in kommerzieller Hinsicht eiheimsen konnte. Mit ihrem Sound klingen sie dementsprechend auch ein bi\u00dfchen aus der Zeit gefallen, was der Qualit\u00e4t ihrer Musik aber nicht gro\u00df im Wege steht. Einen Song wie \u201eMercury Gift\u201c h\u00e4tten System Of A Down sicher auch gern auf ihrer Playlist. Deshalb gilt: Fans des Genres sollten mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9307\" title=\"sturch\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/sturch.jpg\" alt=\"sturch\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Wer auf atmosph\u00e4rische Rocksongs steht, kommt an dem aktuellen Album von <strong>Sturch<\/strong> nicht vobei. Das bewegt sich zwar in l\u00e4ngst durchdeklinierten NuRock-Gefilden, positioniert sich aber auf der guten Seite und ruft in diesem Zusammenhang sch\u00f6ne Erinnerungen an Incubus und Konsorten wach. Auf ausufernden 15 Songs werden dem eingestaubten Genre auf diese Weise neue Facetten abgerungen und man f\u00fchlt sich zunehmend auf einem \u201eLong Way From Nowhere\u201c. Wer auf Tool und Sevendust steht, sollte sich diese Band von der L\u00fcneburger Heide mal reinziehen. Es k\u00f6nnte sich als lohnenswert erweisen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9308\" title=\"hasenscheisse\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/hasenscheisse.jpg\" alt=\"hasenscheisse\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Die Akustik-Boys mit dem diskussionsw\u00fcrdigen Namen <strong>Hasenscheisse<\/strong> erinnern mit ihrer Musik ein wenig an die zur\u00fcckgelehnten Songs von Bela B. Mit \u201eKein Bock und keine Zeit\u201c und \u201eFeuerwasser\u201c haben es sogar zwei kleine Hits auf das Mini-Album geschafft. Lediglich neun Songs befinden sich auf \u201ea-Moll\u201c \u2013 was aber gar nicht so schlimm ist. In der K\u00fcrze liegt schlie\u00dflich die W\u00fcrze. Und Songs wie \u201eDer Alte\u201c sind bisweilen auch so grenzwertig, dass man davon nicht unbedingt mehr h\u00f6ren m\u00f6chte. Womit wir auch schon wieder am Ende w\u00e4ren f\u00fcr heute. Wir lesen uns beim n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von De La Soul, Quakers, New Build, The Used, Livingston, Zico Chain, Sturch, &amp; Hasenscheisse. \/\/ Unter dem Namen \u201eFirst Serve\u201c erscheint in diesen Tagen ein herzerw\u00e4rmendes HipHop-Album von De La Soul. 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