{"id":9411,"date":"2012-04-27T08:30:30","date_gmt":"2012-04-27T07:30:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9411"},"modified":"2012-04-27T08:30:52","modified_gmt":"2012-04-27T07:30:52","slug":"zuckerbeat-vol-261-neuzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9411","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)61 &#8211; neuzeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em><span lang=\"EN-US\">mit neuer Musik von Of Monsters And Men, I Heart Sharks, Wilhelm Tell Me, Florian Horwath, Damon Albarn, der Compilation \u201c20 Jahre Intro\u201d, Freidenker und Glitterbug. <\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9412\" title=\"of-monsters-and-men\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/of-monsters-and-men-300x300.jpg\" alt=\"of-monsters-and-men\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ <strong>Of Monsters And Men <\/strong>sind mal wieder ein Act, den man einfach nur ganz doll knuddeln m\u00f6chte. Die isl\u00e4ndische Band wurde nicht umsonst schon vor geraumer Zeit vom amerikanischen Rolling Stone als die \u201eneuen Arcade Fire\u201c bezeichnet. Und ihr Deb\u00fctalbum<span> <\/span>\u201eMy Head Is An Animal\u201c ist wahrscheinlich der Indie-Pop-Knaller des Sommers. Was hier im F\u00fcnf-Minuten-Takt an emotionalen Tracks raus gehauen wird, verschl\u00e4gt einen schlicht und ergreifend den Atem. Wo der ebenfalls talentierte Kollege namens Einar Stray immer wieder in experimentelle Gefilde abdriftet, haben es die sechs Isl\u00e4nder \u00fcber die volle Distanz auf den gro\u00dfen Pop-Moment abgesehen. Dem entspringen zahlreiche Hits, wie zum Beispiel das St\u00fcck \u201eLittle Talks\u201c, dessen \u201eHey\u201c-Schlachtruf man noch Stunden sp\u00e4ter im Ohr hat. Wer sich schon l\u00e4nger mal wieder von einem formvollendeten Indie-Pop-Album \u00fcberrumpeln lassen wollte, kommt an dieser Band nicht vorbei. Of Monsters And Men machen Folk Pop mit Widerhaken und schreiben einfach nur zauberhafte Songs.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9413\" title=\"ihs\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/ihs.jpg\" alt=\"ihs\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Das wohl tanzbarste und langlebigste Indie-Rock-Album des vergangenen Jahres ist uns beim Zuckerbeat leider entgangen. Dabei haben <strong>I Heart Sharks<\/strong> doch mit ihrer fulminanten Single \u201eNeuzeit\u201c einen mehr als s\u00fcchtig machenden Appetizer ver\u00f6ffentlicht. Auf \u201eSummer\u201c finden sich mindesten sechs weitere Hits dieses Kalibers im Grenzgebiet von The Robocop Kraus &amp; Franz Ferdinand. Man merkt den Jungs an, dass sie eine halbe Ewigkeit an diesem Album herumgeschraubt haben (wenn mans genau nimmt waren es vier Jahre), daf\u00fcr aber wird man mit knallbunten Hipster-Rock im Indie-Outfit belohnt. \u201eWolves\u201c ist inzwischen von keiner Tanzfl\u00e4che der Nation mehr wegzudenken und \u201eAnimals\u201c geleitet einen auf samtenen Pfoten in Richtung Gl\u00fcckseligkeit. \u201eI Love It When You Lie To Me\u201c fl\u00fcstern einem I Heart Sharks in dem bet\u00f6renden \u201eLies\u201c ins Ohr und zeigen all den illustren Kollegen da drau\u00dfen, wie man dynamische Songs arrangiert. Sommer, ich komme!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9414\" title=\"wilhelm-tell-me\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/wilhelm-tell-me-300x296.jpg\" alt=\"wilhelm-tell-me\" width=\"250\" height=\"247\" \/>\/\/ Auch bereits im vergangenen Jahr ist das durchweg bemerkenswerte Deb\u00fctalbum von <strong>Wilhelm Tell Me<\/strong> erschienen. Die Scheibe ist ein gefundenes Fressen f\u00fcr jeden Phoenix-Fan. Die Songs balancieren auf dem schmalen Grad zwischen Indie- und Pop-Anleihen ohne dabei ins Wanken zu geraten. \u201eExcuse My French\u201c hat in diesem Zusammenhang mindestens acht Hits im Gep\u00e4ck, die vor dem geistigen Auge die Sonne aufsteigen lassen. Da k\u00f6nnen sich die Kollegen vom Two Door Cinema Club durchaus mal eine Scheibe von abschneiden f\u00fcr ihr n\u00e4chstes Album. Wenn Willhelm Tell Me bisher an euch vorbei gegangen ist, solltet ihr die Chance ergreifen uns euch dieses schwungvollen Werk jetzt unbedingt nach Hause holen. Es lohnt sich. <span lang=\"EN-US\">Und jetzt alle: \u201eI Don\u00b4t Know, I Don\u00b4t Know Why\u2026 That\u00b4s The Way That It Goes\u2026\u201d <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9415\" title=\"FH-TONIGHT_digipack-4P ZW.indd\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/horwath.jpg\" alt=\"FH-TONIGHT_digipack-4P ZW.indd\" width=\"250\" height=\"223\" \/><\/span>\/\/ <strong>Florian Horwath<\/strong> ist nicht nur ein schr\u00e4ger Charakter, auch seine Songs haben ordentlich Schr\u00e4glage. Gerade das aber ist das bezaubernde an seiner Musik, die vor allem von ihren zahlreichen dissonanten Passagen lebt. Songwriter gibt\u2019s ja heutzutage schon genug, da freut es einen nur umso mehr, wenn endlich mal jemand die Grenzen des M\u00f6glichen auslotet. Schon allein wie sich der Opener seines aktuellen Albums \u201eTonight\u201c vom Garagenrocker zur potenziellen Stadionhymne hochschaukelt und dann doch das gro\u00dfe Finale verweigert, ist bemerkenswert. Wer mal wieder ein gelungenes Liedermacher-Werk abseits g\u00e4ngiger Konventionen h\u00f6ren m\u00f6chte, sollte unbedingt dieser z\u00e4rtlich-verwegenen Musik lauschen. Und dann \u201eFly On Into The Night\u2026 Oh Baby Hold Me Tight\u2026\u201c singen, als ob es keine Morgen mehr g\u00e4be.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9416\" title=\"damon-albarn\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/damon-albarn-300x300.jpg\" alt=\"damon-albarn\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Nachdem Blur bereits seit L\u00e4ngerem nichts Neues mehr released haben, ist man umso dankbarer daf\u00fcr, dass die ehemaligen Mitglieder auch weiterhin ihrer Liebe zur Musik fr\u00f6nen. In diesem Monat erscheint nun das zweite Solo-Album des Blur-Kopfes <strong>Damon Albarn<\/strong> nach 2003 und ist ebenso gr\u00f6\u00dfenwahnsiinig angelegt, wie die bereits unter dem Namen \u201eMonkey\u201c ver\u00f6ffentlichte Oper aus dem Jahr 2007. Im Grunde genommen ist \u201eDr Dee\u201c ebenfalls eine Art Soundtrack im Opern-Outfit. Auf eine klassische Introduction folgen z\u00e4rtliche, hemmungslos durcharrangierte Songs, die in produktionstechnischer Hinsicht die Grenzen des M\u00f6glichen ausloten. Inhaltlich dreht sich das Werk nicht nur um Elisabeth I, es wurden auch zahlreiche klassische Instrumente bei den Aufnahmen verwendet. Ebenfalls ein Gastspiel gibt der renommierte nigerianische Perkussionist Tony Allen und befeuert die gespenstische Grundstimmung der Scheibe. Wer auf Konzeptalben steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9417\" title=\"20jahreintro\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/20jahreintro.jpg\" alt=\"20jahreintro\" width=\"250\" height=\"252\" \/>\/\/ 20 Jahre auf einem Sampler zu verweigen, ist eigentlich ein Ding der Unm\u00f6glichkeit. Die Musikzeitschrift \u201eIntro\u201c hat es p\u00fcnktlich zum Jubil\u00e4um dennoch versucht und einen sch\u00f6nen 2CD-Sampler auf den Markt geschmissen, der sich perfekt dazu eignet, ein bisschen nostalgisch zu werden. 1991 startet dann auch die illustre Zeitreise mit Tracks von Gang Starr bis Primal Scream, gefolgt von den Sisters Of Mercy und Blumfeld. Diesen Auftakt muss man erst einmal toppen. Und zugegeben: irgendwie stehen die jeweils zwei Tracks auf \u201e<strong>20 Jahre Intro<\/strong>\u201c doch \u00fcberraschend gut als Stellvertreter f\u00fcr ihre jeweilige Epoche\u2026 pardon: das jeweilige Jahr. Um nur ein paar Namen zu nennen: Ash (mit \u201eGirl From Mars\u201c) sind genauso mit dabei wie Seeed (\u201eDickes B\u201c) und Bloc Party (\u201eBanquet\u201c). Dar\u00fcber hinaus geben sich Frittenbude, die Absoluten Beginner und Freundeskreis die Ehre. F\u00fcr die Elektro-Fraktion wurde im Repertoire von Modest Mouse, Orbital und Duck Sauce gest\u00f6bert. Soll hei\u00dfen: eine runde Sache, diese Scheibe, die noch dazu anregt, die ollen Platten mal wieder aufzulegen. Also dann: Auf die n\u00e4chsten 20!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9418\" title=\"freidenker\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/freidenker.jpg\" alt=\"freidenker\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Wer auf anspruchsvolle Rap-Musik steht, sollte mal in das aktuelle Album der <strong>Freidenker<\/strong> reinh\u00f6ren. Die Schwaben verzichten auf ihrer aktuellen Platte auf aggressive Ansagen und frauenfeindeliche Passagen. Stattdessen bekommt man wohl durchdachte Lyrics mit viel Tiefgang vor den Latz geknallt, die sch\u00f6ne Erinnerungen an die Musik von Aphroe wachrufen. Das breit angelegte Sound-Korsett aus klebrigen Melodien und wummernden Elektro-Beats sorgt f\u00fcr ein geh\u00f6riges Ma\u00df an Abwechslung und sp\u00e4testens bei \u201eAlte Haut\u201c ist man unweigerlich am Mitwippen. Wer auf klassische Rap-Musik der alten Schule im Grenzgebiet von Clueso und Doppelkopf steht, sollte unbedingt mal einen Durchlauf riskieren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9419\" title=\"glitterbug\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/glitterbug-300x300.jpg\" alt=\"glitterbug\" width=\"250\" height=\"250\" \/>\/\/ Das dritte Album von <strong>Glitterbug<\/strong> schleicht sich in der Zwischenzeit ganz unbemerkt an einen heran. Nachdem man sich mehrmals vergewissert hat, dass die Anlage bereits l\u00e4uft, h\u00e4mmert ein dr\u00f6hndes Schlagzeug drauf los und wird von atmosph\u00e4rischen Kl\u00e4ngen durchflutet. \u201eCancerboy\u201c ist ein Album, f\u00fcr das man sich unbedingt Zeit nehmen sollte. Die kalte Atmosph\u00e4re der Platte ist bemerkenswert. Man hat bisweilen das Gef\u00fchl gerade dem Score eines bitterb\u00f6sen Horror-Movies zu lauschen. Wer auf Kopfkino steht, sollte sich mal an die Scheibe heranwagen. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Of Monsters And Men, I Heart Sharks, Wilhelm Tell Me, Florian Horwath, Damon Albarn, der Compilation \u201c20 Jahre Intro\u201d, Freidenker und Glitterbug. \/\/ Of Monsters And Men sind mal wieder ein Act, den man einfach nur ganz doll knuddeln m\u00f6chte. 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