{"id":9506,"date":"2012-05-12T12:02:55","date_gmt":"2012-05-12T11:02:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9506"},"modified":"2012-05-12T12:03:16","modified_gmt":"2012-05-12T11:03:16","slug":"zuckerbeat-vol-264-come-on-be-a-no-one","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9506","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)64 &#8211; come on, be a no-one"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em><span lang=\"EN-US\">mit neuer Musik von Best Coast, The Cribs, Cate Le Bon, Joey Ramone, Lissy Trullie, Stanfour, Clara Bow und Straight Lives. <\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9507\" title=\"best-coast-album\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/best-coast-album.jpg\" alt=\"best-coast-album\" width=\"250\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/best-coast-album.jpg 415w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/best-coast-album-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/best-coast-album-300x298.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/span>\/\/ Wurdet ihr heute schon so richtig durchgeknuddelt? Falls nicht, dann zieht euch mal das zweite Album von <strong>Best Coast <\/strong>rein. Das sympathische Duo, das mit seinen schr\u00e4gen Pop-Ansatz irgendwo zwischen den Morning Benders und She &amp; Him herumspaziert, hat eine flauschige Scheibe am Start, die zum hemmungslosen Die-Ganze-Welt-Umarmen einl\u00e4dt. Beim ersten Mal klingt das noch alles ein bisschen spr\u00f6de und sperrig, was die Beiden da fabrizieren, aber sp\u00e4testens beim dritten Durchlauf hat man alle Tracks dieses Albums ganz tief ins Herz geschlossen. Man fragt sich, wie man in den letzten Jahren auch nur einen Tag ohne die Hooklines von Songs wie \u201eThe Only Place\u201c und \u201eWhy I Cry\u201c im Ohr verbringen konnte und f\u00fchlt sich von diesen Surf-Pop-Melodien schnurstracks auf Grinsebacken-Modus geschubst.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9508\" title=\"cribs\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/cribs-300x300.jpg\" alt=\"cribs\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/cribs-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/cribs-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/cribs.jpg 608w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Und was ist denn bittesch\u00f6n mit <strong>The Cribs<\/strong> passiert? Die hatten auf ihrem letzten Album doch tats\u00e4chlich das Kunstst\u00fcck vollbracht, den Kollegen von Maximo Park die Neo-New-Wave-Krone vom Kopf zu rei\u00dfen. Doch jetzt wollen sie von all dem auf einmal nichts mehr wissen. Denn statt sich weiter hinter den Gro\u00dfmeistern von Franz Ferdinand zu verstecken, hat sich die Band lieber den 90er Jahren zugewandt. Die Bezugspunkte hei\u00dfen nun Dinosaur Jr. und Pavement und schon nach wenigen Minuten ist man hin und weg von dieser Musik. \u201eIn The Belly Of The Brazen Bull\u201c klingt tats\u00e4chlich, als sei es in den 90ern entstanden. Der MGMT-Produzent David Friedman und Nirvana-Mastermind Steve Albini haben in soundtechnischer Hinsicht ganze Arbeit geleistet. Die Beiden hieven The Cribs und ihre Musik auf ein v\u00f6llig neues Niveau. Die Band wiederum sch\u00fcttelt zahlreiche Hits der Marke \u201eCome On, Be A No-One\u201c und \u201eArena Rock Encore With Full Cast\u201c aus dem \u00c4rmel, die man immer<span> <\/span>wieder h\u00f6ren m\u00f6chte. Wer bittesch\u00f6n h\u00e4tte denn mit sowas gerechnet? Also wir sicherlich nicht!<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9509\" title=\"cate-le-bon-cyrk\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/cate-le-bon-cyrk-300x300.jpg\" alt=\"cate-le-bon-cyrk\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/cate-le-bon-cyrk-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/cate-le-bon-cyrk-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/cate-le-bon-cyrk.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ An dem Erstling von <strong>Cate Le Bon<\/strong> konnte man sich als H\u00f6rer durchaus die Z\u00e4hne ausbeisen. Nun steht das zweite Album der Waliserin in den Startl\u00f6chern und gibt sich \u00fcberraschend zug\u00e4nglich. Im Grenzgebiet von Experimental-Pop und Folk hat sich die Musikerin ein kleines Nest gebaut, das auf dem Sound von The Velvet Underground &amp; Nico gebettet ist. \u201eCYRK\u201c ist ein d\u00fcsteres Klangerlebnis, das von einer bet\u00f6renden Stimme getragen wird. Dass sich die K\u00fcnstlerin in all der Experimentierwut nicht verheddert, ist bemerkenswert und f\u00fchrt dazu, dass man sofort nach Verklingen des letzten Tons erneut auf die Play-Taste dr\u00fcckt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9510\" title=\"joey-ramone\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/joey-ramone.jpg\" alt=\"joey-ramone\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/joey-ramone.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/joey-ramone-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Joey Ramone<\/strong> ist zwar bereits vor elf Jahren gestorben, trotzdem erscheint in diesen Tagen das zweite posthumane Album des Musikers. Im Gegensatz zu zahlreichen weiteren Scheiben, die nach dem Ableben eines K\u00fcnstlers ver\u00f6ffentlicht wurden, punktet \u201e\u2026Ya Know?\u201c mit durchweg gelungenen Songs, die den Ramones in ihrer sp\u00e4teren Phase auch sehr gut zu Gesicht gestanden haben. \u201eWhat Did I Do To Deserve You?\u201c und \u201eI Couldn\u00b4t Sleep\u201c haben das Zeug die langj\u00e4hrigen Fans der Gruppe noch mal so richtig vom Hocker zu rei\u00dfen. Ansonsten wird sogar mal in ungeahnt poppige Gefilde abgeriftet (\u201eParty Line\u201c), was man in dieser Form nun so gar nicht erwartet h\u00e4tte. \u201e\u2026 Ya Know?\u201c ist ein ungeahnt gelungenes Werk mit zahlreichen \u00dcberraschungsmomenten. Da lohnt sich das reinh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9511\" title=\"lissy-trullie-album-cover-300x300\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/lissy-trullie-album-cover-300x300.jpg\" alt=\"lissy-trullie-album-cover-300x300\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/lissy-trullie-album-cover-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/lissy-trullie-album-cover-300x300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Alle Garbage-Fans d\u00fcrften in der Zwischnzeit an dem aktuellen Album von <strong>Lissy Trullie<\/strong> ihre helle Freude haben. Das gleichnamige Werk des Models punktet mit schmissigen Pop-Melodien, deren Kratzb\u00fcrstigkeit auch den Kollegen von The Gossip gut zu Gesicht stehen w\u00fcrde. Es hat sich ja bereits angedeudet, dass die K\u00fcnstlerin sich in kurzer Zeit zum hei\u00dfbegehrten Pop-Star mausern k\u00f6nnte, nachdem Trullie vor drei Jahren das Hot Chip-Cover \u201eReady For The Floor\u201c aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelte und daf\u00fcr in allen Blogs hemmungslos abgefeiert wurde. Mit ihrem gleichnamigen Deb\u00fct \u00fcbertrifft Lissy Trullie alle Erwartungen und zeigt, dass ihr Indie-Pop-Mix auch auf Albuml\u00e4nge funktioniert. Bleibt am Ende nur zu hoffen, dass sie uns in Zukunft noch ein paar weitere Hit-Alben dieser Gangart um die Ohren pfeffert.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9512\" title=\"stanfour\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stanfour-300x299.jpg\" alt=\"stanfour\" width=\"250\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stanfour-300x299.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stanfour-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stanfour.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die Band <strong>Stanfour<\/strong> hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter in den Charts hochgearbeitet. Nun erscheint das dritte Album der Jungs und k\u00f6nnte ihnen endg\u00fcltig den gro\u00dfen Durchbruch bescheren. Schade eigentlich, dass viele Songs auf \u201eOctober Sky\u201c so derma\u00dfen \u00fcberladen klingen, dass man die eigentlichen St\u00fccke dahinter kaum mehr erkennt. In diesem Fall w\u00e4re weniger mehr gewesen. Die Breitwand-Produktion macht vieles kaputt, was vom Ansatz her gar nicht mal so schlecht gewesen w\u00e4re. Beim n\u00e4chsten Album sollte sich die Jungs vielleicht ein Beispiel an den Kollegen von Muse nehmen\u2026 die wissen wie man Gr\u00f6\u00dfenwahn und raffinierte Songs unter einen Hut bringt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9513\" title=\"CB_Cover_P11\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/clarabow-300x269.jpg\" alt=\"CB_Cover_P11\" width=\"250\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/clarabow-300x269.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/clarabow-1023x920.jpg 1023w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/clarabow.jpg 1646w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die Hamburger Band <strong>Clara Bow<\/strong> versucht sich in der Zwischenzeit an glasklaren Pop-Rock, welcher sch\u00f6ne Erinnerungen an den Sound von den Bandits wachruft. Die M\u00e4dels gehen derma\u00dfen druckvoll an die ganze Geschichte heran, dass man schon nach wenigen Minuten lautstark mitgr\u00f6len m\u00f6chte. Die hohe Qualit\u00e4t des Openers \u201eYou Got It\u201c k\u00f6nnen sie zwar nicht \u00fcber die volle L\u00e4nge aufrechterhalten. Trotzdem strahlt \u201eNot Now\u201c eine geh\u00f6rige Portion Dringlichkeit aus. Da darf man jetzt schonmal auf die anstehenden Live-Dates gespannt sein.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9514\" title=\"straightlinescd300\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/straightlinescd300.jpg\" alt=\"straightlinescd300\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/straightlinescd300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/straightlinescd300-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wer auf schn\u00f6rkellosen Rock mit einem Schuss Punk steht, sollte sich mal an das aktuelle Werk von <strong>Straight Lives <\/strong>heranwagen. \u201eFreaks Like Us\u201c klingt wie eine euphorische Melange der sch\u00f6nsten Momente von Funeral For A Friend bis My Chemical Romance. Die Songs der Band sind wie geschaffen, um auf den gro\u00dfen Festivals von tausenden Kehlen erwidert zu werden. Hinter dem diskussionsw\u00fcrdigen Artwork verstecken sich zehn hymnische Rock-Knaller, die sich wunderbar dazu eigenen, das diesj\u00e4hrige Festivaltape zu komplettieren. Wir w\u00fcnschen deshalb schonmal viel Spa\u00df beim Feiern. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Best Coast, The Cribs, Cate Le Bon, Joey Ramone, Lissy Trullie, Stanfour, Clara Bow und Straight Lives. \/\/ Wurdet ihr heute schon so richtig durchgeknuddelt? Falls nicht, dann zieht euch mal das zweite Album von Best Coast rein. 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