{"id":9582,"date":"2012-06-04T08:39:46","date_gmt":"2012-06-04T07:39:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9582"},"modified":"2012-06-04T08:41:27","modified_gmt":"2012-06-04T07:41:27","slug":"zuckerbeat-vol-267-daybreak-over-the-ocean","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9582","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)67 &#8211; spring vacation"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em><span lang=\"EN-US\">mit neuer Musik von The Beach Boys, Donots, The Plea, Hot Chip, Simian Mobile Disco, Me And My Drummer, The Temper Trap und Moby.<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9583\" title=\"beachboys\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/beachboys.jpg\" alt=\"beachboys\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/beachboys.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/beachboys-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/span>\/\/ Man glaubt es ja nicht. Nachdem im vergangenen Jahr endlich das kongeniale \u201eSmile\u201c vollendet worden ist und in einer au\u00dferordentlich gelungenen Deluxe-Edition auf den Markt kam, erscheint nun tats\u00e4chlich ein neues Album der altehrw\u00fcrdigen <strong>Beach Boys<\/strong>. \u201eThat\u00b4s Why God Made The Radio\u201c ist in diesem Zusammenhang kein bi\u00dfchen zu vergleichen mit der Resteverwertung, welche von Seiten der Band ab Mitte der 70er betrieben wurde, ganz im Gegenteil: Das 29. Album der Band strotzt nur so vor z\u00e4rtlichen Harmonien und pfiffigen Hits. Niemand Geringerer als Brian Wilson h\u00f6chstpers\u00f6nlich stand hinter den Reglern und hat daf\u00fcr gesorgt, dass das \u201eComeback\u201c der Jungs auch ordentlich poppt. Die ewigen N\u00f6rgler k\u00f6nnen nat\u00fcrlich auch diesmal anmerken, dass viele der Songs schon einige Jahre auf dem Buckel haben, man sollte aber dennoch ber\u00fccksichtigen, dass hier nicht einfach vorhandenes Material bunt zusammengemischt wurde. Die Beach Boys haben sich mit diesem Album vielmehr von allen zeitgen\u00f6ssischen Zw\u00e4ngen befreit und klingen wie in ihren besten Tagen. Schlicht und einfach zeitlos.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9584\" title=\"donots\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/donots.jpg\" alt=\"donots\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/donots.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/donots-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die <strong>Donots<\/strong> wiederum hatten die Meisten von uns eigentlich schon seit Langem abgeschrieben. Doch bereits mit ihrem letzten Album machte die Band deutlich, dass sie es noch einmal wissen m\u00f6chte. \u201eWake The Dogs\u201c kommt nun zwar nicht ganz an den grandiosen Vorg\u00e4nger heran, dennoch d\u00fcrfte es viele junge H\u00f6rer von der Band \u00fcberzeugen. Man nehme eine Prise The Clash, eine gro\u00dfe Portion Green Day und einen Hauch Billy Talent und fertig ist der Hit. Was jetzt ein bi\u00dfchen gemein klingt, ist eigentlich gar nicht so gemeint. Denn \u201eWake The Dogs\u201c ist ein au\u00dferordentlich mitrei\u00dfendes Werk. Viele St\u00fccke z\u00fcnden zwar erst nach dem f\u00fcnften Durchlauf, dann aber bekommt man die Melodien des \u00dcber-Hits \u201eCome Away With Me\u201c oder der Mitgr\u00f6l-Hymne \u201eBorn A Wolf\u201c einfach nicht mehr aus dem Kopf. Die Donots mausern sich mit diesem Album endg\u00fcltig zu einem Stadion-Act und es bleibt zu hoffen, dass die Fans da mitziehen. Es w\u00e4re n\u00e4mlich einfach zu schade, das zauberhafte \u201eSo Long\u201c mit freundlicher Unterst\u00fctzung von Frank Turner nicht aus tausenden Kehlen zu h\u00f6ren. Jungs, so kanns weitergehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9585\" title=\"plea\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/plea.jpg\" alt=\"plea\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/plea.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/plea-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Das irische Indie-Rock-Kollektiv <strong>The Plea<\/strong> bewegt sich in der Zwischenzeit auf den Spuren von U2 und Coldplay. Ihre Breitwand-Melodien sind wie geschaffen, um in den gro\u00dfen Hallen von tausenden Menschen mitgesungen zu werden. Dass die Scheibe von niemand Geringerem als Chris Potter abgemischt wurde, der schon bei The Verves Klassiker \u201eUrban Hymns\u201c hinter den Reglern sa\u00df, tut ihr \u00fcbrigens, um die Songs der Jungs nicht im Einheitsbrei ertrinken zu lassen. \u00dcberhaupt findet man mit jedem Durchlauf mehr Gefallen an diesen Tracks &#8211; auch deshalb, weil sich die Band hin und wieder mal traut, das Tempo anzuziehen. \u201eThe Dreamers Stadium\u201c ist ein absoluter Proto-Typ von einem gelungenen Brit-Pop-Albums. Wer mal wieder so richtig sch\u00f6n nostalgisch werden m\u00f6chte, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. <span lang=\"EN-US\">Und dann alle zusammen\u2026 \u201eYou Can\u00b4t Keep Your Eyes Still, Try As You Might\u2026\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9586\" title=\"hot-chip\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/hot-chip.jpg\" alt=\"hot-chip\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/hot-chip.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/hot-chip-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/span>\/\/ <strong>Hot Chip<\/strong> haben es in den vergangenen Jahren wie kaum ein anderer Act verstanden, Club-G\u00e4nger mit Indie-Anh\u00e4ngern zu vers\u00f6hnen. Nun erscheint ihr neues Album und das haut allen H\u00f6rern gleich zu Beginn einen derma\u00dfen bet\u00f6renden Beat um die Ohren, dass die Kollegen von The Rapture nur noch ehrf\u00fcrchtig drein blicken d\u00fcrften. \u201eIn Our Heads\u201c l\u00f6st endlich all die Versprechen ein, die uns die Band seit ihrem \u00dcber-Album \u201eWarning\u201c gemacht hat. Noch nie waren die Jungs so viel Pop, wie im Opener dieses Albums. Und sp\u00e4testens wenn dir dann im Refrain die s\u00fc\u00dflichen \u201eAh Huuhuuhuu\u201c-Ch\u00f6re um die Ohren fliegen, m\u00f6chte man auf H\u00e4nden tanzen und anschlie\u00dfend kopf\u00fcber ins Schwimmbecken platschen. Hot Chip haben sich mit diesem Album vollends auf ihre St\u00e4rken verlassen und trauen sich sogar zu ein Saxofon auf der Scheibe unterzubringen. Wer mehr wissen m\u00f6chte\u2026 Einfach mal reinh\u00f6ren \u2013der Sommer kann kommen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9587\" title=\"simian-mobile-disco\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/simian-mobile-disco.jpg\" alt=\"simian-mobile-disco\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/simian-mobile-disco.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/simian-mobile-disco-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Nachdem <strong>Simian Mobile Disco<\/strong> zu Beginn ihrer Karriere regelrecht in den Himmel gelobt wurden, hat sich die Aufregung inzwischen wieder gelegt. Die Fans der Band d\u00fcrfte das freuen, denn sie k\u00f6nnen das Kollektiv nach wie vor im intimen Rahmen des Clubs live erleben und sich heimlich in F\u00e4ustchen lachen, w\u00e4hrend der Rest der Nation zu den multimedial-aufgemotzten Gro\u00dfeins\u00e4tzen von Kollegen wie Justice oder The Chemical Brothers pilgert. In \u201eUnpatterns\u201c steckt in diesem Zusammenhang nicht nur eine geh\u00f6rige Portion Enthusiasmus, die Scheibe verzichtet auch \u00fcber die volle Distanz auf irgendwelche Features, was netterweise nicht auf Kosten der Abwechslung geht. Ganz im Gegenteil. Simian Mobile Disco verstehen sich als Experimentierk\u00fcnstler, die auch mal dazu neigen, die Grenzen der musikalischen M\u00f6glichkeiten auszuloten, dabei sind die Jungs aber immer schlau genug, den Pop-Aspekt ihrer Musik nicht vollends unter den Tisch fallen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9588\" title=\"me-and-drummer\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/me-and-drummer.jpg\" alt=\"me-and-drummer\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/me-and-drummer.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/me-and-drummer-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Es gibt immer wieder diese Acts, die sich auf samtenden Pfoten anschleichen, bis sie pl\u00f6tzlich unvermittelt \u00fcber einen herfallen. <strong>Me And My Drummer<\/strong> sind eine solche Band. Der Gruppe um Charlotte Brandi und Matze Pr\u00f6llochs<span> <\/span>sollte man dabei allerdings ein wenig Zeit einr\u00e4umen &#8211; die z\u00e4rtlichen und synthetischen Kl\u00e4nge des Duos entfalten ihren Charme n\u00e4mlich erst nach ein paar Durchl\u00e4ufen. \u201eThe Hawk, The Beak, The Prey\u201c ist ein Album, das man \u00fcber Kopfh\u00f6rer h\u00f6ren sollte. Dann erst durchdringt einen die Musik im vollen Ma\u00dfe. Dann wickeln einen Songs wie \u201eYou\u00b4re A Runner\u201c oder \u201eHeavy Weight\u201c im Vorbeigehen um den kleinen Finger. Me And My Drummer haben ein Album aufgenommen, das man morgens beim Verlassen des Clubs h\u00f6ren m\u00f6chte, wenn die rote Sonne hinterm Horizont aufblitzt. Dann scheint pl\u00f6tzlich alles um einen herum magisch zu sein und die Welt ertrinkt in einem Schleier aus Licht. <span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9589\" title=\"temper-trap\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/temper-trap.jpg\" alt=\"temper-trap\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/temper-trap.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/temper-trap-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Der Erstling von <strong>The Temper Trap<\/strong> hat es uns noch einfach gemacht, die Band herzlich im Indie-Pop-Wunderland willkommen zu hei\u00dfen. Die Scheibe hatte genau die Hits im Gep\u00e4ck, die man sich anno 2009 auf ein bunt-gemischtes Festivaltape packen mochte. Nun legt die Gruppe nach und versucht sich an einer Standortbestimmung. Wohin soll die Reise gehen? Richtung Stadionrock oder doch lieber in den verrauchten Indie-Club zur\u00fcck? Der selbstbetitelte Zweitling macht in diesem Zusammenhang gar keine gro\u00dfen Anstalten, das offensichtliche zu verschleiern. The Temper Trap wollen eine Pop-Band sein und haben ein Album voller glitzernder Perlen aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt, die allesamt im gro\u00dfen Kontext funktionieren sollten. Daf\u00fcr allerdings wird die Gruppe noch den einen oder anderen Aufmerksamkeitsschub bekommen m\u00fcssen \u2013 in welcher Form auch immer. Sonst findet sich die Scheibe in wenigen Monaten unter der Rubrik verschollene Perlen des Jahres 2012 wieder. Und das w\u00e4re wirklich eine Schande.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9590\" title=\"moby\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/moby.jpg\" alt=\"moby\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/moby.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/moby-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Moby<\/strong> wiederum l\u00e4sst sein \u201ekaputtes\u201c letztes Album noch einmal durch den Remix-Wolf drehen und man glaubt es nicht. Was im Original manchmal etwas langatmig wirkte, entfaltet im neuen Outfit einen zauberhaften Charme. Daf\u00fcr sorgen unter anderem Kollegen aus dem Hause Holy Ghost!, Kleerup und Yeasayer. Die haben sich n\u00e4mlich allesamt daran gemacht, die urspr\u00fcnglichen Tracks noch einmal aufzup\u00e4ppeln und insgesamt etwas tanzbarer zu arrangieren. Da fragt man sich eigentlich nur, ob das Feature von Paul Van Dyk wirklich n\u00f6tig gewesen ist, wird dann aber schnurstracks von David Lynchs grandioser Version von \u201eThe Poison Tree\u201c eingelullt. Wer sich mal wieder ein richtig abwechslungsreiches Elektro-Indie-Album zu Gem\u00fcte f\u00fchren m\u00f6chte, wird von dieser Remix-Schleuder entsprechend bedient. Wir freuen uns auf Weiteres. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von The Beach Boys, Donots, The Plea, Hot Chip, Simian Mobile Disco, Me And My Drummer, The Temper Trap und Moby. \/\/ Man glaubt es ja nicht. 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