{"id":9596,"date":"2012-06-06T17:28:04","date_gmt":"2012-06-06T16:28:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9596"},"modified":"2012-06-06T17:28:26","modified_gmt":"2012-06-06T16:28:26","slug":"zuckerbeat-vol-268-younger-us","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9596","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)68 &#8211; younger us"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em><span lang=\"EN-US\">mit neuer Musik von Japandroids, Jaill, Norah Jones, Patti Smith, Amanda Rogers, 2:54, I Like Trains &amp; Future Of The Left. <\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9597\" title=\"japandroids\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/japandroids-300x300.jpg\" alt=\"japandroids\" width=\"249\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/japandroids-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/japandroids-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/japandroids.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/span>\/\/ Die <strong>Japandroids<\/strong> sind eine Band, die es am Liebsten schn\u00f6rkellos liebt. Dementsprechend befinden sich auch auf ihrem aktuellen Album wieder nur acht Songs \u2013 die aber haben es in sich. Die Gefahr, dass sich die Band mit \u201eCelebration Rock\u201c in Richtung Stadionrock verabschiedet, ist jedenfalls gebannt. Es rummst immer noch gewaltig, wenn sich die Jungs vor den Monitorboxen postieren. Ihren gr\u00f6\u00dften Hit der Bandgeschichte haben sie in diesem Zusammenhang auch noch aus der H\u00fcfte gesch\u00fcttelt. Er h\u00f6rt auf den Namen \u201eFire\u00b4s Highway\u201c und schwirrt einem genauso wie das bereits vor geraumer Zeit ver\u00f6ffentlichte \u201eYounger Us\u201c noch Stunden sp\u00e4ter im Ohr herum. Das wiederum soll den (Rest-)Wert der Platte keineswegs schm\u00e4lern. Die Japandroids werden f\u00fcr dieses Werk auch weiterhin von ihren begeisterten Fans hofiert werden. Und bescheren uns in Zukunft hoffentlich noch ein paar mehr Songs, die so frenetisch abgefeiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9598\" title=\"jaill\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/jaill-300x300.jpg\" alt=\"jaill\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/jaill-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/jaill-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/jaill.jpg 608w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Manchmal, da \u00fcberrumpelt einen eine Platte einfach. Mir ging es beim letzten Album der Gruppe <strong>Jaill<\/strong> so und deshalb freut es mich umso mehr, euch heute den Nachfolger vorstellen zu d\u00fcrfen. \u201eTraps\u201c erf\u00fcllt in diesem Zusammenhang die hohen Erwartungen nahezu im Handumdrehen. Die Songs bewegen sich allesamt auf dem schmalen Grad zwischen Weezer (im Pinkerton-Modus) und Piebald (in der experimentellen Phase). Der Band gelingt spielend all das, wovon zahlreiche Emo-Combos auf diesem Planeten nur tr\u00e4umen k\u00f6nnen: die Gruppe schafft es, schmissige Pop-Songs so dreckig herunterzurotzen, dass sie auch beim zehnten Durchlauf noch z\u00fcnden. Wer noch einen passenden Soundtrack zur n\u00e4chsten Baggersee-Tour sucht, ist bei Jaill an der richtigen Adresse.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9599\" title=\"norah-jones\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/norah-jones-300x300.jpg\" alt=\"norah-jones\" width=\"251\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/norah-jones-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/norah-jones-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/norah-jones.jpg 608w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/>\/\/ <strong>Norah Jones<\/strong> haben wir beim \u201eZuckerbeat\u201c schon viel zu lange mit Ignoranz gestraft. Sp\u00e4testens seit ihrem Kollaborations-Album \u201eFeaturing\u2026\u201c aus dem Jahr 2010, das sie \u00fcber die Distanz von neun Jahren mit so renommierten Bands wie den Foo Fighters, Belle &amp; Sebastian und Outkast aufgenommen hat, muss die Musik der werten Jazz-Popperin neu verhandelt werden. Ihr aktuelles Album macht in diesem Zusammenhang vieles richtig. Das f\u00e4ngt schon bei der bezaubernden B-Movie-Cover-Gestaltung an und m\u00fcndet in bet\u00f6rende Tracks, die weit mehr sind, als reine Hintergrund-Musik. Verwundern kann das kaum. Die Scheibe wurde n\u00e4mlich von niemand Geringerem als Danger Mouse produziert und diesen Umstand h\u00f6rt man der Platte auch an. Mit einer netten Jazzband im R\u00fccken macht sich die geb\u00fcrtige New Yorkerin daran, ihr kreatives Potenzial vollends auszusch\u00f6pfen und in gelungene Tracks zu \u00fcberf\u00fchren. Eine gewisse D\u00fcsternis hat sich eingeschlichen auf \u201e\u2026Little Broken Hearts\u201c und die steht der Musikerin verdammt gut. Wenn das so weitergeht, macht sie demn\u00e4chst noch Patti Smith Konkurrenz\u2026<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9600\" title=\"patti-smith\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/patti-smith-300x299.jpg\" alt=\"patti-smith\" width=\"250\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/patti-smith-300x299.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/patti-smith-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/patti-smith.jpg 643w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ \u2026die hat n\u00e4mlich ebenfalls was Neues am Start. Doch ob <strong>Patti Smith<\/strong> nach all den Jahren noch mal ein relevantes Album hinkriegt? Gute Frage eigentlich\u2026 die aktuelle Scheibe \u201eBanga\u201c beantwortet selbige zweifelsohne mit \u201eja\u201c. Schon das mysteri\u00f6se Artwork gibt die Richtung vor. Die renommierte K\u00fcnstlerin m\u00f6chte es auf ihre alten Tage noch mal wissen und steht inzwischen auf einer Stufe mit Bob Dylan, der sich ebenfalls im gehobenen Alter seiner St\u00e4rken besinnt. Es reicht eigentlich schon, wenn der Klang des Pianos einsetzt und dazu Smiths bet\u00f6rende Stimme ert\u00f6nt. Dann f\u00fchlt man sich wie in eine andere Welt geschubst und l\u00e4sst sich treiben von dieser Musik, welche vor allem davon lebt, dass sich Smith in k\u00fcnstlerischer Hinsicht von niemanden beschr\u00e4nken l\u00e4sst. Besser geht\u2019s kaum. Da freuen wir uns jetzt schon auf Weiteres.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9601\" title=\"amanda-rogers\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/amanda-rogers-300x300.jpg\" alt=\"amanda-rogers\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/amanda-rogers-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/amanda-rogers-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/amanda-rogers-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/amanda-rogers.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ All jene, denen das aktuelle Album von Patti Smith gef\u00e4llt, k\u00f6nnen sich bei der Gelegenheit auch gleich die neue Platte von <strong>Amanda Rogers<\/strong> reinziehen. Im Gegensatz zu ihren ebenfalls gesch\u00e4tzten Kolleginnen von Feist und Regina Spektor, ist der durchschlagende Erfolg in den Charts zwar bisher ausgeblieben, trotzdem scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, wann die Musikerin endg\u00fcltig in den Kreis der ganz Gro\u00dfen vorst\u00f6\u00dft. Auf ihrem aktuellen Album \u201eHope From The Forgotten Woods\u201c finden sich 16 schlagkr\u00e4ftige Argumente daf\u00fcr, diese K\u00fcnsterlin f\u00fcr immer ins Herz zu schlie\u00dfen. Wer einmal einen ihrer Live-Auftritte gesehen hat, ist sowieso schon hin und weg von Miss Rogers. Da ist es so leise, dass man eine Stecknadel fallen h\u00f6ren kann. Die Luft im Raum scheint zu knistern, w\u00e4hrend die K\u00fcnstlerin auf der B\u00fchne sitzt &#8211; vollkommen in sich selbst versunken, die H\u00e4nde auf dem Fl\u00fcgel plaziert. Fehlt eigentlich nur noch ein Konfetti-Regen und alles w\u00e4re perfekt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9602\" title=\"254\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/254-300x284.jpg\" alt=\"254\" width=\"250\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/254-300x284.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/254.jpg 590w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die Schwestern Colette und Hannah Thurlow haben unter dem Namen <strong>2:54<\/strong> ein wirklich bet\u00f6rendes Indie-Pop-Album ver\u00f6ffentlicht. Dass die beiden mal eine Vorliebe f\u00fcr Stoner Rock hatten, ist den schwelgerischen St\u00fccken durchaus noch anzumerken, Selbige g\u00f6nnen sich n\u00e4mlich immer wieder ein paar \u00fcberbordende Momente. Hittigere Tracks wie \u201eScarlet\u201c w\u00fcrden dagegen auch einer Band wie Garbage gut zu Gesicht stehen. Trotzdem tun die beiden gut daran, ihre Melodien weitestgehend hinter einer Portion aus (Sc)hall &amp; Rauch zu verstecken. Das wirkt nicht nur geheimnsivoller, das d\u00fcrfte auch live eine ziemliche Wucht erzeugen. Au\u00dferdem wurde das ganze in produktionstechnischer Hinsicht von niemand Geringerem als Rob Ellis und Alan Moulder in Szene gesetzt, die bereits mit den gr\u00f6\u00dften ihres Fachs zusammen im Studio gewesen sind. Wer auf die aktuellen Scheiben von Ladyhawke und Cults steht, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9603\" title=\"iliketrains\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/iliketrains.jpg\" alt=\"iliketrains\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/iliketrains.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/iliketrains-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Und es gibt sie doch noch, diese Alben, die dich ganz unweigerlich in nostalgische Stimmung versetzen. Der Kapelle <strong>I Like Trains<\/strong> ist so ein Fall. Mit nur neun Songs wickelt dich die Formation aus Leeds um den kleinen Finger und zeigt auf, wo der Weg von Joy Division h\u00e4tte hinf\u00fchren k\u00f6nnen, w\u00fcrde deren S\u00e4nger heute noch unter uns weilen. \u201eThe Shallows\u201c l\u00f6st all das ein, was uns von den Editors und She Wants Revenge einst versprochen wurde. Die Gruppe sch\u00fcttelt erhabene Melodien aus dem \u00c4rmel, so dass man sich schon nach wenigen Sekunden unter dem n\u00e4chsten Kopfkissen vergraben m\u00f6chte. \u201eThe Shallows\u201c ist ein seltsam bet\u00f6rendes Werk, dessen gr\u00f6\u00dfter Reiz davon ausgeht, dass die Gruppe ihren Missmut \u00fcber die Welt in glaubw\u00fcrdige Songs transferiert.<span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9604\" title=\"future-left\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/future-left-300x300.jpg\" alt=\"future-left\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/future-left-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/future-left-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/future-left.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Und ein Album mit einem Songs namens \u201eSheena Is A T-Shirt\u201c Salesman\u201c einzul\u00e4uten, darauf k\u00f6nnen auch nur die Kollegen von <strong>Future Of The Left<\/strong> kommen. Nach dem brutal-anarchischen Elektro-Punk-Kracher zum Auftakt, darf dann sofort auf Headbang-Modus geschalten und anschlie\u00dfend den soundtechnischen Eskapaden von Nine Inch Nails gehuldigt werden. Vielseitigkeit ist auch diesmal Trumpf im Hause der walisischen Formation um Andy \u201eFalco\u201c Falkous, Kelson Mathias und Jack Egglestone. Wer sich bisher noch nicht vorstellen konnte, wie sich eine Lo-Fi-Variante von System Of A Down anh\u00f6rt, wird hier genauso bedient, wie Fans des Parodie-Rock-Parade Tenacious D. \u201eThe Plot Against Common Sense\u201c ist schlicht und ergreifend der perfekte Soundtrack, um die hei\u00dfgeliebten Nachbarn so richtig sch\u00f6n zu nerven. Und mit \u201eSorry Dad, I Was Late For The Riots\u201c und \u201eRobocop 4 \u2013 Fuck Off Robocop\u201c ist die Band auch noch hei\u00dfester Anw\u00e4rter f\u00fcr den Award zum Songtitel des Jahres. Womit wir dann auch schon wieder am Ende w\u00e4ren f\u00fcr heute. Lasst es euch gutgehen. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Japandroids, Jaill, Norah Jones, Patti Smith, Amanda Rogers, 2:54, I Like Trains &amp; Future Of The Left. \/\/ Die Japandroids sind eine Band, die es am Liebsten schn\u00f6rkellos liebt. Dementsprechend befinden sich auch auf ihrem aktuellen Album wieder nur acht Songs \u2013 die aber haben es in sich. 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