{"id":9608,"date":"2012-06-09T10:32:00","date_gmt":"2012-06-09T09:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9608"},"modified":"2012-06-09T10:32:20","modified_gmt":"2012-06-09T09:32:20","slug":"zuckerbeat-vol-269-turgriff-abgebrochen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9608","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)69 &#8211; t\u00fcrgriff abgebrochen"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em>mit neuer Musik von <span>Max\u00efmo Park, The Other, Garda, Staring Girl, Paloma Faith, Evaline, Modeselektor und Le Peuple De L\u00b4Herbe.<\/span><\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9609\" title=\"maximo-park\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/maximo-park.jpg\" alt=\"maximo-park\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/maximo-park.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/maximo-park-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Um die Gruppe <strong>Max\u00efmo Park <\/strong><span>ist es in den vergangenen Jahren ziemlich ruhig geworden. Ihr letztes Album ist hierzulande ein wenig untergegangen und das soll sich jetzte schnurstracks wieder \u00e4ndern. \u201eThe National Health\u201c liefert in diesem Zusammenhang 13 packende Gr\u00fcnde, sich nochmal eingehender mit den Jungs zu besch\u00e4ftigen. \u201eDo I Really Need To Give An Introduction?\u201c fragt S\u00e4nger Paul Smith gleich zu Beginn der Platte und sch\u00fcttelt dann zusammen mit seiner Band einen brachialen Titelsong aus dem \u00c4rmel. Diesmal allerdings bewegen sich Max\u00efmo Park nicht immer auf gewohntem Terrain, sie wagen sich auch mal in experimentelle Gefilde und kramen die eine oder andere Synthie-Breitseite aus der Kiste. Ebenfalls beeindruckend ist die Dringlichkeit, die viele der neuen Tracks ausstrahlen. Der Refrain von \u201eHips And Lips\u201c \u00fcberrumpelt einen regelrecht und auch Paul Smiths Texte strotzen nur so vor Kreativit\u00e4t. An seine poetischen Lyrics, gepaart mit w\u00fctenden Slogans, kommen viele seiner Kollegen noch nicht einmal im Entferntesten heran. Mit \u201eWrite This Down\u201c ist dann am Ende auch noch ein passendes Argument f\u00fcr den Tanzboden mit drauf. Und man w\u00fcnscht den Jungs von Herzen, das es z\u00fcndet. <\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9610\" title=\"the-other\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/the-other-300x300.jpg\" alt=\"the-other\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/the-other-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/the-other-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/the-other.jpg 420w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Den Horrorpunks von <strong>The Other<\/strong> k\u00f6nnte mit ihrem aktuellen Album \u201eThe Devils You Know\u201c auch in kommerzieller Hinsicht der Durchbruch gelingen. Parallel zum Album erscheint nicht nur der erste offizielle Comic der Jungs, die Scheibe strotzt auch nur so, vor gelungenen Tracks. Auf einen verhext-verzerrten Auftakt folgt ein illustres Song-Ensemble, das auch den Misfits gut zu Gesicht gestanden h\u00e4tte. Es ist wirklich bemerkenswert, welch hohen Pop-Appeal Tracks wie \u201eSkeletons In The Closet\u201c und \u201eFright Night\u201c ausstrahlen. Da kommen bisweilen sogar Alkaline Trio-Fans auf ihre Kosten. Wer bisher noch nichts von der Splatterpunkband aus Nordrhein-Westfalen geh\u00f6rt hat, sollte mal einen Durchlauf riskieren. Es lohnt sich. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9611\" title=\"garda\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/garda-300x300.jpg\" alt=\"garda\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/garda-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/garda-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/garda.jpg 350w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ <strong>Garda<\/strong> haben wir schon nach der Ver\u00f6ffentlichung ihres eigenwilligen Deb\u00fct-Albums tief ins Herz geschlossen. Nun erscheint der Nachfolger unter dem Namen \u201eA Heart Of Pro\u201c und lullt einen ebenfalls ein mit seinen melancholisch-verstrahlten Tracks, die sich allerdings erst nach mehreren Durchl\u00e4ufen erschlie\u00dfen. Garda ist eines dieser Alben gelungen, das komplex und bezaubernd zugleich ist. Die Melodien verstecken sich hinter einem Gewirr aus dynamischen Songstrukturen und schwelgerischen Passagen. Wer dran bleibt wird allerdings mit herzerw\u00e4rmenden Melodien belohnt, die sch\u00f6ne Erinnerungen an die Musik von The Notwist und Naked Lunch hervor rufen. Wer von Popmusik mehr erwartet, als knackige Refrains, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9612\" title=\"staringgirl\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/staringgirl-300x267.jpg\" alt=\"staringgirl\" width=\"250\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/staringgirl-300x267.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/staringgirl.jpg 493w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Genauso wie in die zehn Songs, die uns die Hamburg-Kiel-Connection von <strong>Staring Girl<\/strong> auf ihrem aktuellen Album um die Ohren haut. \u201eSieben Stunden und 40 Minuten\u201c ist genau die Platte, auf welche die Fans von Gisbert zu Knyphausen bis Daantje &amp; The Golden Handwerk schon seit geraumer Zeit gewartet haben. Die Songs strahlen diese beschwingte, schlicht unwiderstehliche Altersmilde aus, welche man auch vielen Tracks von Erdm\u00f6bel anh\u00f6rt. Hier muss niemand mehr etwas unter Beweis stellen. Alles befindet sich im Fluss und die einzige Vorgabe ist, dass das Gef\u00fchl beim H\u00f6rer ankommt. Staring Girl gelingt es die allt\u00e4glichen Dinge des Lebens in packende Songzeilen zu verpacken. Sie singen \u00fcber ein \u201estillgelegtes Leben und vor dem Fenster eine Schraffur aus Regen\u201c. Und wir h\u00f6ren zu. Bis es gar nicht mehr wehtut. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9613\" title=\"palomafaith\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/palomafaith-300x300.jpg\" alt=\"palomafaith\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/palomafaith-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/palomafaith-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/palomafaith.jpg 618w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Fans von blitzeblanken Pop-Melodien k\u00f6nnen sich in der Zwischenzeit \u00fcber die Ver\u00f6ffentlichung des neuen Albums von <strong>Paloma Faith<\/strong> freuen. \u201eFall To Grace\u201c ist \u00fcber die volle Distanz \u00e4u\u00dferst theatralisch in Szene gesetzt und bewegt sich auf dem schmalen Grad zwischen Adele und Amy Winehouse. Die Londoner Jazz-S\u00e4ngerin macht in diesem Zusammenhang vieles richtig, man h\u00e4tte sich allerdings gew\u00fcnscht, dass die Produktion des Albums etwas weniger \u201epoppig\u201c ausgefallen w\u00e4re. Es sind n\u00e4mlich gerade die sp\u00e4rlich arrangierten Tracks, die am Ende h\u00e4ngen bleiben. Mit diesem Album d\u00fcrfte Paloma Faith auch hierzulande auf den gro\u00dfen Durchbruch zusteuern. Und es ist der K\u00fcnstlerin zu g\u00f6nnen. Einen Hit wie \u201eLet Me Down Easy\u201c schreibt man schlie\u00dflich auch nicht alle Tage. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-9614\" title=\"evaline\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/evaline.jpg\" alt=\"evaline\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/evaline.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/evaline-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die kalfornischen Rocker von <strong>Evaline<\/strong> werden derweil in zahlreichen Musikgazetten in den h\u00f6chsten T\u00f6nen gelobt. Die Band hat ja auch das Zeug dazu, sich nachhaltig in den K\u00f6pfen der Menschen zu verankern. Vor allem auf den einschl\u00e4gigen Sommerfestivals d\u00fcrften ihre hymnischen Songs im Grenzgebiet von Muse und My Chemical Romance f\u00fcr Furore sorgen. Dabei begeht die Band nicht den Fehler einfach die Hitmaschine nach Schema XY anzuwerfen, sondern setzt in ihren St\u00fccken auf Dynamik. Dabei wagen sich die Jungs auf ihrem aktuellen Album \u201eWoven Material\u201c immer wieder an komplexe Songstrukturen (der Marke Incubus) heran und klingen so auch nach dem zehnten Durchlauf noch interessant. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9615\" title=\"modeselektor2\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/modeselektor2-300x300.jpg\" alt=\"modeselektor2\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/modeselektor2-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/modeselektor2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/modeselektor2.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Im Hause <strong>Modeselektor<\/strong> geht es derweil Schlag auf Schlag. Gerade erst ist ein aktuelles Album erschienen und nun steht auch schon der zweite Teil der \u201eModeselektion\u201c Reihe in den Startl\u00f6chern. Auch diesmal finden sich wieder zahlreiche unver\u00f6ffentlichte Tracks von Mouse On Mars bis Lazer Sword auf dem Sampler. Ebenfalls ein kures Stelldichein geben sich die Kollegen von Prefuse 73, Addison Groove und Phon.o. Wer auf zeitgen\u00f6ssische Elektro-Kl\u00e4nge mit Experimentierfreude steht, kommt an dieser Compilation nicht vorbei. Die 18 St\u00fccke lassen keine W\u00fcnsche offen und ergeben zusammen ein schl\u00fcssiges Gesamtbild. Wer auf elektronische Entdeckungsreise gehen m\u00f6chte, sollte unbedingt mal reinh\u00f6ren. Und einen neuen Track von Modeselektor gibt\u2019s auch noch oben drauf.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9616\" title=\"le-peuple\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/le-peuple-295x300.jpg\" alt=\"le-peuple\" width=\"250\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/le-peuple-295x300.jpg 295w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/le-peuple.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ An einem gewagten Stilmix wagen sich die Franzosen von <strong>Le Peuple De L\u00b4Herbe<\/strong> auf ihrem aktuellen Album heran. \u201eA Matter Of Time\u201c verbindet dubbige Elemente der Marke Jacques Palminger mit klassischem Rap und kontert tanzbare Passagen a la Gonzales mit der schr\u00e4gen Attit\u00fcde der Puppetmastaz. Die Scheibe ist kurz gesagt: ein ziemlich vielschichtiges Unterfangen. Dass man ihr trotzdem gerne zuh\u00f6rt, liegt vor allem daran, dass die Gruppe mit einer geh\u00f6rigen Portion Enthusiasmus an die ganze Geschichte heran geht. Also schnuppert mal rein. Es lohnt sich. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit neuer Musik von Max\u00efmo Park, The Other, Garda, Staring Girl, Paloma Faith, Evaline, Modeselektor und Le Peuple De L\u00b4Herbe. \/\/ Um die Gruppe Max\u00efmo Park ist es in den vergangenen Jahren ziemlich ruhig geworden. 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