{"id":9676,"date":"2012-06-17T11:12:04","date_gmt":"2012-06-17T10:12:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9676"},"modified":"2012-06-17T11:12:26","modified_gmt":"2012-06-17T10:12:26","slug":"zuckerbeat-vol-271-daydreaming","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zuckerkick.com\/?p=9676","title":{"rendered":"\/\/ zuckerbeat vol. (2)71 &#8211; daydreaming"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\"><em>mit der Compilation \u201eFM4 Soundselection\u201c &amp; neuer Musik von The Walkmen, Scissor Sisters, Friends, Fredda, Amy MacDonald, We Are Serenades und Levellers. <\/em><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9677\" title=\"fm426\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/fm426.jpg\" alt=\"fm426\" width=\"250\" height=\"220\" \/>\/\/ Immer wieder gerne halten wir euch \u00fcber die aktuellsten Ausgaben der Compilation-Reihe \u201e<strong>FM4 Soundselection<\/strong>\u201c auf dem Laufenden. Inzwischen steht Nummer 26 in den Regalen und Selbige ist mal wieder mit einer illustren Reige an Indie-Pop-Acts best\u00fcckt. Wer hierzulande keine M\u00f6glichkeit hat, dem tollen Programm des \u00f6sterreichischen Radiosenders zu lauschen, bekommt auf diese Weise wenigstens in konservierter Form den passenden Rundumschlag in Sachen Zeitgeist pr\u00e4sentiert. Das Besondere an der \u201eFM4 Soundselection\u201c ist au\u00dferdem, dass sich darauf nicht nur der hei\u00dfeste Schei\u00df aus den Indie-Pop-Charts Europas befindet, auf der zweiten Cd werden auch immer wieder zahlreiche Newcomer aus dem \u00c4rmel gesch\u00fcttelt, die allesamt aus hiesigen Gefilden stammen. Dadurch st\u00f6\u00dft man als H\u00f6rer nicht nur auf den einen oder anderen (echten) Geheimtipp. Man f\u00fchlt sich auch hervorragend unterhalten von den tanzbaren Tracks aus dem Hause Jellybeat und Konsorten. Neben Fuzzman, Texta und Soap &amp; Skin haben es au\u00dferdem die gr\u00f6\u00dften Hits von Miike Snow (\u201ePaddling Out\u201c), Deichkind (\u201eLeider geil\u201c) und Hot Chip (\u201eNight And Day\u201c) auf den ersten Silberling geschafft. Den Rausschmeisser miemt dann Rapper Cro, der mit seiner Hipster-Hymne \u201eEasy\u201c am Start ist. Wer mehr wissen m\u00f6chte, sollte am besten selbst mal reinh\u00f6ren. Es lohnt sich.<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9678\" title=\"walkmen\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/walkmen-300x264.jpg\" alt=\"walkmen\" width=\"249\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/walkmen-300x264.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/walkmen.jpg 608w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/>\/\/ F\u00fcr <strong>The Walkmen<\/strong> hat es hierzulande leider bisher noch nicht zum gro\u00dfen Durchbruch gereicht. Mit ihrem aktuellen Album empfiehlt sich die Band abermals als charmanter Grenzg\u00e4nger zwischen dem Stadionrock der Kings Of Leon und den z\u00e4rtlichen Folk-Pop-Melodien der Fleet Foxes. Sogar ein echter Brit-Pop-Stampfer namens \u201eHeartbreaker\u201c hat sich auf die Scheibe geschlichen, der schon bald in zahlreichen Bars an der Theke lauthals mitgegr\u00f6lt werden d\u00fcrfte. \u201eHeaven\u201c ist in diesem Zusammenhang bereits das sechste Album der Jungs. Produziert wurde es von niemand geringerem als Phil Ek, der sich bereits f\u00fcr diverse Scheiben der Shins oder Band Of Horses verantwortlich zeigt. Dass die Songs in einem abgeschiedenen Studio inmitten eines Waldes aufgenommen wurden, l\u00e4sst sich sp\u00e4testens dann erahnen, wenn das sp\u00e4rlich arrangierte \u201eLine By Line\u201c das Soundsystem flutet. The Walkmen zeigen sich auf \u201eHeaven\u201c sichtlich gereift und sollten mit diesem Album auch hierzulande zum Hechtsprung in die Charts ansetzen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-9679\" title=\"scissor-sisters\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/scissor-sisters-300x300.jpg\" alt=\"scissor-sisters\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/scissor-sisters-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/scissor-sisters-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/scissor-sisters.jpg 618w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Die <strong>Scissor Sister<\/strong> sind inzwischen auch in Deutschland von einer hippen Disco-Formation zu einem echten Mega-Act avanciert. Der Opener \u201eBaby Come Back\u201c auf ihrem aktuellen Album \u201eMagic Hour\u201c macht schon nach wenigen Sekunden klar, warum das so ist. Schon in wenigen Wochen wird die ganze Nation in den einschl\u00e4gigen Pop-Discos zu diesem Rhythmus in einen kollekiven Party-Rausch versetzt. Doch statt im weiteren Verlauf einfach auf Nummer sicher zu gehen, greift die Band auch hin und wieder in die Trickkiste und bewegt sich auf dem schmalen Grad zwischen Theatralik (\u201eYear Of Living Dangerously\u201c) und Experimentierfreude (\u201eKeep Your Shoes On\u201c &amp; \u201eShady Love\u201c). Die Rhythmuswechsel in den Songs tun der Scheibe \u00fcber die volle Distanz extrem gut und d\u00fcrften die Musik auch f\u00fcr Fans von Hipstern wie Santigold &amp; Mika interessant machen. \u201eMagic Hour\u201c ist ein \u00fcberaus ambitioniertes Werk, das sich einen feuchten Dreck um die landl\u00e4ufigen Erwartungen schert. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9680\" title=\"friends\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/friends-300x300.jpg\" alt=\"friends\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/friends-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/friends-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/friends.jpg 608w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ W\u00e4hrend das esoterische Artwork noch sch\u00f6ne Erinnerungen an die Kollegen von Kula Shaker wachruft, machen sich die <strong>Friends<\/strong> auf ihrem Deb\u00fctalbum daran, ihre ganz eigene Vorstellung von Pop-Musik in die Tat umzusetzen. In musikalischer Hinsicht haben sie sich in diesem Zusammenhang keinerlei Grenzen auferlegt, was \u201eManifest!\u201c zu einer \u00e4u\u00dferst abwechslungsreichen Angelegenheit macht. Am Ende ist es vor allem die Dynamik, die vielen St\u00fccke innewohnt, welche einen an die Hand nimmt und fast zwangsl\u00e4ufig auf den Tanzboden schubst. Den Friends gelingt es spielend ihre zahllossen Ideen und Arrangements in schmissige Songs zu packen, ohne dass die Musik irgendwie \u00fcberladen klingen w\u00fcrde. Stattdessen bekommt man locker-flockige Melodien der Marke \u201eI\u00b4m His Girl\u201c oder \u201eFriend Crush\u201c pr\u00e4sentiert, die einen noch Stunden sp\u00e4ter im Kopf herumschwirren. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9681\" title=\"fredda\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/fredda.jpg\" alt=\"fredda\" width=\"250\" height=\"219\" \/>\/\/ Nachdem wir schon die franz\u00f6ssischsprachigen Chanson-Kl\u00e4nge von Zaz tief ins Herz geschlossen haben, m\u00f6chten wir euch heute das aktuelle Album der Liedermacherin <strong>Fredda<\/strong> ans Herz legen. Die Pariser Musikerin setzt ihre Musik auf ihrem aktuellen Album \u201eL\u00b4ancolie\u201c (zu Deutsch: \u201edie Akelei\u201c) \u00e4u\u00dferst minimalistisch in Szene. Die Kompositionen beschr\u00e4nken sich hinsichtlich ihrer Instrumentierung auf das N\u00f6tigste und lassen auf diese Weise mehr Raum f\u00fcr Freddas zauberhafte Stimme, die einen sp\u00e4testens nach dem Genuss des Song \u201eLes Flots Bleus\u201c nicht wieder losl\u00e4sst. Wer sich also etwas eingehender mit der franz\u00f6sischen Liedermacher-Szene auseinander setzen m\u00f6chte, kommt an Fredda nicht vorbei. Wir freuen uns deshalb jetzt schon auf Weiteres. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9682\" title=\"amy\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/amy-300x300.jpg\" alt=\"amy\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/amy-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/amy-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/amy.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Von <strong>Amy MacDonald<\/strong> kann man halten, was man will, mit ihren Songs jedoch versetzt sie zahllose Menschen in Gl\u00fcckseligkeit. Neben der eigenwilligen Stimme der Musikerin, lebt ihre Musik vor allem von den zahllosen Hooklines, die sich noch Stunden sp\u00e4ter in den Gh\u00f6rg\u00e4ngen des Zuh\u00f6reres herumtreiben. Auf ihrem aktuellen Album \u201eLife In A Beautiful Light\u201c ist das nun auch wieder so. Nur \u00fcberkommt einen streckenweise das Gef\u00fchl, das einen beim ersten H\u00f6ren des Deb\u00fcts von Alanis Morrisette \u00fcbermannte. Amy MacDonald d\u00fcrfte es mit ihrer neuen Platte gelingen, die ewigen N\u00f6rgler zu \u00fcberzeugen, denn ihre Songs sind einfach ansteckend. Nat\u00fcrlich ist das immer noch blitzeblanker Pop, den sie da aus dem \u00c4rmel sch\u00fcttelt, aber anbiedernd oder kalkuliert kann man die St\u00fccke kaum nennen. Stattdessen nehmen einen St\u00fccke wie der Titeltrack oder \u201eSlow It Down\u201c bei der Hand und lassen den Blick des H\u00f6rers an Sommerabenden in Richtung Sonnuntergang schweifen. Ihr solltet die Chance nutzen und der Musikerin jetzt noch einmal eine Chance geben. Es lohnt sich. Vor allem in der \u201eDeluxe\u201c-Version des Albums, die einige Akustik-Versionen der St\u00fccke enth\u00e4lt, die fast noch eine Spur gelungener arrangiert sind. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9683\" title=\"we-are-serenades\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/we-are-serenades.jpg\" alt=\"we-are-serenades\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/we-are-serenades.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/we-are-serenades-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\/\/ Wenn sich Shout Out Louds-Frontmann Adam Olenius und Markus Krunegard zusammenraufen, um ein gemeinsames Album einzuspielen, dann darf man durchaus auf das Ergebnis gespannt sein. Selbiges erscheint nun unter dem Namen <strong>We Are Serenades<\/strong> und liefert einen Querschnitt des k\u00fcnstlerischen Schaffens der beiden Musiker. Bemerkenswert ist, welche gro\u00dfe Experimentierfreude den zehn neuen Songs innewohnt. Neben klassieschen Liedermacher-Pop-St\u00fccken finden sich n\u00e4mlich auch ein paar theatralische Querschl\u00e4ger auf der Scheibe. Das Duo meistert diesen Drahtseilakt nahezu im Vorbeigehen und hat mit \u201eWeapons\u201c auch noch die Hymne f\u00fcr die einschl\u00e4gigen Indie-Discos des Landes am Start. Alles in allem ist \u201eCriminal Heaven\u201c deshalb nicht nur f\u00fcr Shout Out Louds-Anh\u00e4nger interessant. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9684\" title=\"levellers\" src=\"http:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/levellers-300x300.jpg\" alt=\"levellers\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/levellers-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/levellers-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zuckerkick.com\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/levellers.jpg 670w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><span>\/\/ Alle Folk-Punk-Fans unter euch d\u00fcrfen sich derweil \u00fcber das aktuelle Album der altehrw\u00fcrdigen <strong>Levellers<\/strong> freuen. \u201eStatic On The Airwaves\u201c ist in diesem Zusammenhang aber nicht nur f\u00fcr<span> <\/span>hoffnungslose Nostalgiker interessant. Schon mit dem zweiten Song macht die Band deutlich, dass sie es noch einmal wissen m\u00f6chte. \u201eWe Are All The Gunmen\u201c w\u00fcrde sogar dem Liedermacher Frank Turner die Tr\u00e4nen in die Augen treiben. Was au\u00dferdem auff\u00e4llt, ist, dass sich die Levellers zunehmend in \u201esynthetische\u201c Gefilde verabschieden. In zahlreichen Songs wird ein gewisser Hang zum New Wave sp\u00fcrbar und das tut der Musik au\u00dferordentlich gut. Alles in allem kann das Fazit also nur lauten: Comeback gegl\u00fcckt und bitte weiter so. Und damit Schluss f\u00fcr heute. Bis zum n\u00e4chsten Zuckerbeat. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit der Compilation \u201eFM4 Soundselection\u201c &amp; neuer Musik von The Walkmen, Scissor Sisters, Friends, Fredda, Amy MacDonald, We Are Serenades und Levellers. \/\/ Immer wieder gerne halten wir euch \u00fcber die aktuellsten Ausgaben der Compilation-Reihe \u201eFM4 Soundselection\u201c auf dem Laufenden. 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