• º zuckerbeat: musik / szene

  • 16.Jun
  • // zuckerbeat vol. (4)73 – „ti amo“
  • mit neuer Musik von Phoenix, Dan Auerbach, Cigarettes After Sex, Parov Stelar, 8kids, Take That, Katy Perry und All Time Low.

    // Was haben wir uns gefreut, als uns endlich die Kunde von einem neuen Phoenix-Album erreichte. Die französische Band, die uns bereits mit Mega-Hits der Marke „1901“ und „Lisztomania“ um den kleinen Finger wickelte, hat sich diesmal vom Nachbarland inspirieren lassen und ein Album aus dem Ärmel geschüttelt, dass sich ganz eng ans italienische Lebensgefühl ankuschelt. Den Zeitgeist in poppige Songs zu gießen, das war der Band ja sowieso von Beginn an in die Wiege gelegt und auch „Ti Amo“ klingt so in sich geschlossen und formvollendet, dass man sich sofort in Richtung Toskana verabschieden möchte, um dort ein paar unbeschwerte Tage am Strand zu verbringen. Neben der Single „J-Boy“ sind es dabei vor allem die Songs „Tuttifrutti“ und „Goodbye Soleil“, die herausstechen, wobei man die Scheibe am besten bei geöffnetem Schiebedach unter wolkenlosen Himmel genießen sollte. Ein Rundum-Glücklich Paket haben uns Phoenix da mal wieder geschnürt und wir können nur hoffen, dass es diesmal nicht wieder so lange dauert, bis ein Nachfolger erscheint. Von diesem Sound hier kann man nämlich einfach nicht genug kriegen. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 11.Jun
  • // zuckerschock für den juni 2017: dispatch – „america, location 12“
  • // Dass es mit Dispatch hierzulande in kommerzieller Hinsicht noch nicht so recht geklappt hat, liegt wahrscheinlich daran, dass diese Band von einem etwas fordert, von dem viele Menschen leider zu wenig haben. Die Alben von Dispatch brauchen Zeit um sich zu entfalten und auch ihr neues Werk „America, Location 12“ bildet da keine Ausnahme. Als Türöffner fungiert diesmal die Single „Skin The Rabbit“, die allen Fans der Red Hot Chili Peppers die Tränen in die Augen treiben dürfte. Der Rest des Album schleicht sich eher gemächlich an, man spürt allerdings mit jedem weiteren Durchlauf, dass heir etwas wirklich Großes entstanden ist. „America, Location 12“ hat das Zeug zum Lieblingsalbum, Songs wie „Midnight Lorry“ oder „Curse + Crash“ vermengen die schönsten Momente aus Pop, Americana, Reggae und Folk und erzeugen eine entspannte Stimmung im Raum, die einen einfach nur dazu anregt, sich zurückzulehnen und die Welt um sich herum auf Zeilupe zu schubsen.  Chad Urmston, Pete Heimbold und Brad Corrigan haben zusammen mit dem Prodzenten John Dragonetti das wahrscheinlich nachhaltigste Werk des Sommers geschrieben. Man muss ihm nur mindestens zehn Durchläufe schenken, bevor es seine wahre Größe offenbart.

  • 11.Jun
  • // zuckerbeat vol. (4)72 – „with or without you“
  • mit neuer Musik von U2, The Charlatans, Lola Marsh, Beach House, Elif und Vérité.

    // Es gibt wirklich eine Unmenge an unnützen Wiederveröffentlichungen auf dem Markt. Jede noch so irrelevante Platte wird in einer limitierten Neuauflage auf den Markt geworfen und man fragt sich zunehmend, ob es nicht auch spannende neue Musik gibt, die man entdecken könnte. Ein paar Ausnahmen von der Regel allerdings gibt es und so möchten wir euch heute auf 30th Anniversary Edition aufmerksam machen, die uns U2 zum Dreißigjährigen Jubiläum ihres Klassikers „The Joshua Tree“ vor den Latz knallen. Mal unabhängig davon, dass die Band wahrscheinlich seit diesem legendären Werk kein schlüssigeres und mitreißenderes mehr veröffentlicht hat, bekommt man hier nicht nur die alten Klassiker wie „With Or Without You“ oder „I Still Haven´t Found What I´m Looking For“ nochmal aufs Brot geschmiert, sondern auch ein facettenreiches Bonus-Programm, das man sich als Fan von Bono und Co. auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Ursprünglich am 9. März 1987 veröffentlicht, ist die Scheibe nicht nur die meistverkaufte in der Bandhistorie, sondern hat neben den allseits beliebten Hitsingles auch noch jede Menge weitere Glanzlichter wie „One Tree Hill“ und „In God´s Country“ im Gepäck. Das 4-fach-CD-Set (oder noch besser die 7-Vinyl-Edition) umfasst zusätzlich dazu noch zusätzliche Discs mit jeder Menge Raritäten, Remixen und B-Seiten, die zusammen genommen nochmal ein imposantes Album ergeben würden. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 31.Mai
  • // zuckerbeat vol. (4)71 – „humanz“
  • mit neuer Musik von Kraftwerk, Paul Weller, Kendrick Lamar, Gorillaz, Bleachers, Erasure, Tocotronic und der Compilation „Ed Rec 100“.

    // Es gibt Momente im Leben, die möchte man einfach immer wieder und wieder erleben. Als Kraftwerk ihre multimedialen 3D-Auftritte in den renommiertesten Museen der Welt absolvierten, war nicht nur die Musikwelt hellauf begeistert. Zu den Auftritten gab es in Berlin, Köln, Düsseldorf, Hamburg, München und Nürnberg bereits im vergangenen Jahr exklusive Kinovorstellungen, bei welchen die Dokumentation namens „3-D“ erstmals aufgeführt wurde. Selbige umfasst den kompletten Katalog der legendären Elektro-Pioniere und weil Kraftwerk schon immer etwas bombastischer waren, als ihre Kollegen, erscheint nun passend dazu auch noch eine hochwertige LP-Box, die alle Auftritte noch einmal in sich vereint. Die Box selbst wiederum lässt in diesem Zusammenhang keinerlei Wünsche offen und jeder kann sich je nach Belieben sein persönlichen Meisterwerk aus dem Rammstein-Backkatalog auf englisch oder deutsch zu Gemüte führen. Noch dazu wurden die einzelnen Platten im Stile von „In The Mix“ runderneuert, was das ganze Projekt im Hier und Jetzt vernakert. Wem das hübsche Gesamtpaket ein bisschen zu viel des Guten ist, der kann alternativ natürlich auch zu einer wirklich hübsch-gestalteten Doppel-LP greifen, die alles Aufnahmen von 2012 bis 2016 sowie einen Download-Card beinhaltet. Das hübsche Gatefold-Cover und die hinreißenden Aufnahmen sind das Geld allemal wert und rücken die Auftritte in Düsseldorf, Sydney, Wien, Berlin, Oslo und Bilbao noch einmal ins treffende Licht. Wenn du also eine Sehnsucht verspürst die alten Klassiker wie „Autobahn“, „Die Roboter“ oder „Trans Europa Express“ noch einmal in einer runderneuerten Form „live“ zu erleben, dann lass dir dieses Spektakel hier nicht entgehen. Es lohnt sich. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 20.Mai
  • // zuckerbeat vol. (4)70 – „keine melodie“
  • mit neuer Musik von Egotronic, Kasabian, Der Nino aus Wien, Fazerdaze, dem „Awesome Mix Vol. 2“  zu „Guardians of The Galaxy 2“, Matthäus Bär, Mando Diao und Max Richter.

    // Egotronic besinnen sich auf ihrem neuen Album mal wieder auf ihre Wurzeln. Liegt der Scheibe doch netterweise eine zweite CD mit der 8-Bit Version des Albums bei, die schöne Erinnerungen an die verspulten Anfangstage der Gruppe wachruft. „Keine Argumente“ weiß aber auch darüber hinaus zu punkten und dürfte bei den Fans der Band mal wieder dafür sorgen, dass sich die Mundwinkel ganz weit nach oben schieben. Nicht nur, dass niemand Geringeres als Bob Gonzales von den Ärzten die Scheibe auf Audiolith produzierte, mit Mille Petrozza aus dem Hause Kreator und dem Jeans Team sind auch ein paar weitere, spannende Feature-Gäste mit am Start, die ein paar gelungene Sidekicks beisteuern. Überhaupt findet die Band auf ihrem neuen Album die richtige Balance zwischen den rotzigen Garagenrock-Parts und den elektronischen Beats, die jeden Club in Kürze so sehr aufheizen, dass der Schweiß von der Decke tropft. Das fünfköpfige Kollektiv um Sänger Torsun hat also auch diesmal wieder alles richtig gemacht und so freuen wir uns jetzt schon auf die anstehenden Live-Shows. Den ganzen Beitrag lesen »

  • º literatur / comic

  • 24.Jun
  • // aufgelesen vol. (1)79 – „eden“
  • mit neuen Büchern von Candice Fox, Sebastian Fitzek und Niah Finnik.

    // Candice Fox ist ein Phänomen. Die Schriftstellerin, die laut eigener Aussage aus einer überaus exzentrischen Familie stammt, schafft es uns immer wieder mit spannenden Kriminalromanen um den kleinen Finger zu wickeln. Mit dem Werk „Hades“ hat sie bereits im Jahre 2014 die Bestsellerlisten gestürmt und wir wollen heute noch einmal etwas genauer auf die bis dato erschienen Romane ihrer Trilogie eingehen, die inzwischen allesamt via „Suhrkamp“ auch hierzulande erhältlich sind. Den Auftakt namens „Hades“, für welchen die Schriftstellerin auch den „Ned Kelly Award 2014“ einheimste. Das Werk sollte man sich schon deshalb nicht entgehen lassen, weil das Buch wohl zu den spannendsten Kriminalromanen der vergangenen zehn Jahre zählt. „Hades“ selbst wiederum ist dabei das Synonym für den Den ganzen Beitrag lesen »

  • 20.Jun
  • // aufgelesen vol. (1)78 – „pop 16“
  • mit neuen Büchern von Karl Ove Knausgård, Arno Frank, Dirk von Gehlen, Detlef Diederichsen / Florian Sievers und Chris Kraus.

    // Karl Ove Knausgård hat sich bereits vor Jahren einem echten Mammutprojekt angenommen, das nun mit dem sechsten Buch namens „Kämpfen“ seinen krönenden Abschluss findet. In „Kämpfen“ dreht sich dabei mal wieder alles um den Autor selbst. In seiner autobiografischen Buch-Reihe widmet er sich dabei nicht nur der Kunst und der Literatur, sondern auch in schonungsloser Offenheit den dunklen Seiten seiner Ehe und seiner Krankengeschichte. Dermaßen rücksichtslos hat wahrscheinlich schon lange keiner mehr seinen persönlichen Alltag seziert und man kann gerade deshalb nicht genug bekommen von seinem Werk. Gerade deshalb nämlich, weil Knausgård so schmerzlich all das ausbreitet, was in seinem Inneren und in seinem direkten Umfeld geschieht, gerade deshalb wirkt sein Werk so schonungslos ehrlich und authentisch, wie es nur wenige Werke tun. Der Autor lotet dabei nicht nur konsequent die Schmerzgrenze aller Beteiligten aus, sondern auch seine eigene und ja, jeder muss für sich selbst entscheiden, inwieweit er seinen Aufzeichnungen folgen möchte, geschweige denn sie nachvollziehen möchte. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 16.Jun
  • // aufgelesen vol. (1)77 – „transit“
  • mit neuen Büchern von Patrick Flanery, Rachel Cusk, David Sax und Hans Söllner.

     // „Ich bin niemand“ des kalifornischen Schriftstellers Patrick Flanery ist eines dieser Werke, das man am liebsten in einem Rutsch verschlingen möchte. In dem 400-seitigen Roman dreht sich alles um einen Geschichtsproffesor namens Jeremy O´Keefe, der nach zehn Jahren von Oxford aus zurück in seine Heimat New York zieht. Dort will er an der New York University unterrichten und sieht sich schon bald mit einer ganzen Reihe seltsamer Vorgänge konfrontiert. Verabredungen platzen, obwohl er sie selbst niemals abgesagt hat und Pakete erreichen ihn, die er niemals bestellt hat. Den ganzen Beitrag lesen »

  • º termine

  • 19.Mai
  • // die nächsten termine…
  • taubi-17Das Taubertal Festival 2017 steht in den Startlöchern und obwohl gerade einmal Mitte März ist, sind lediglich noch ein paar letzte Tickets verfügbar. Wer sich also noch ins liebliche Taubertal begeben möchte und sich dort die angesagtesten Acts des Festivalsommers zu Gemüte führen möchte, der sollte jetzt schnell zuschlagen.

    Über die Bühne geht die aktuelle Ausgabe auf der Eiswiese in Rothenburg od Tauber übrigens vom 10. bis 13. August. Und Bandtechnisch ist natürlich auch wieder einiges geboten: Rise Against, Billy Talent, Casper, Alligatoah, Von wegen Lisbeth, Antilopen-Gang, Biffy Clyro, BRKN, Jennifer Rostock, Rakede und noch viele mehr warten auf euch, um vier Tage lang für die passende musikalische Untermalung zur großen Sause zu sorgen. Also schnell noch aufspringen, bevor der Zug abgedampft ist. Wird bestimmt auch dieses Jahr wieder ein unvergessliches Wochenende.

    und sonst so?

    Spaceman Spiff & Mistaa (25.5. / Cairo)

    Studio Braun (1.6. / Posthalle)

    Every Time I Die (8.6. / Stattbahnhof, SW)

    Die Fantastischen Vier (24.6. / Flugplatz, Giebelstadt)

    Mission Ready Festival mit Flogging Molly, Me First And The Gimme Gimmes, Rantanplan, uvm. (1.7. / Flugplatz, Giebelstadt)

    Käptn Peng und die Tentakel von Delphi (10.8. / Posthalle)

    Taubertal Festival mit Billy Talent, Biffy Clyro, Alligatoah, uvm. (10. bis 13.8. / Eiswiesen, Rothenburg)

    Kyle Glass Band (14.8. / Posthalle)

    Volbeat (3.9. / Willy-Sachs-Stadion, SW)

    Van Holzen (29.9. / B-Hof)

    Clueso (30.9. / Posthalle)

    Silverstein (12.10. / Cairo)

    Fritz Kalkbrenner (27.10. / Posthalle)

    Egotronic (2.11. / Cairo)

    The Prosecution (2.11. / Stattbahnhof, SW)

    SDP (2.11. / s.Oliver Arena)

    Schnipo Schranke (20.11. / Cairo)

    Trailerpark (17.12. / Posthalle)

    und 2018?

    Antilopen-Gang (22.1. / Posthalle)

    Casper (9.3. / s.Oliver Arena)

  • ° fashion / photos / games / kunst / werktag

  • 14.Jun
  • // spieltrieb vol. 56 – „natürlich glaube ich ihm“
  • … mit Malen im All, Floh am Po und Mein Opa, der Mond und ich.

    // Was ist der Unterschied zwischen einem Meteorit und einem Asteroid? Aus was besteht der Uranus? Wie viele Tage dauert ein Jahr auf der Venus? Habt ihr‘s gewusst? Egal ob ihr euch mit dem All auskennt oder nicht, das Mal- und Mitmachbuch „Malen im All“ (Kunstmann, ISBN 9783956141775) von Harriet Russell ist für alle eine interessante und drollige Unterhaltung. Jeder der 36-Doppelseiten beschäftigte sich mit einem neuen Thema: die Sonne, der Urknall, der Mond, die 4 Gesteinsplaneten, die 4 Gasplaneten, die Zwergplaneten, der Asteroidengürtel, die Sterne, Raum und Zeit und vieles mehr. Wobei sich die profunden astronomischen Informationen in Dialogen, Ausmalbildern und Vergleichen mit Alltagsgegenständen verpackt sind. Die Mondphasen kann man sich u. a. gut mit einer Banane, einer Zitronenscheibe und einem Rugbyball vorstellen. Göttern aus der griechischen und römischen Mythologie müssen die richtigen Planeten zugeordnet werden. Wer die Sternenbilder Orion oder Großer Wagen erkennen möchte, muss erst die Punkte von 1 bis 10 verbinden. Beim schwarzen Loch gilt es einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden. Ein faszinierendes und einmaliges Buch das sich alle 6- bis 12-jährigen trotz dem Label „pädagogisch wertvoll“ anschauen und bemalen werden und wenn nicht? Dann werden sich die Erwachsenen abendelang damit beschäftigen. Versprochen. (Euro 15,00) Den ganzen Beitrag lesen »

  • 01.Jun
  • // werktag vol. 83 – „nur möhren und salat?“
  • mit Werken von Stephanie L. Tourles, Larissa Häsler und lonely planet.

    // Es war ein schöner, lauer Abend in Rimini. Nach dem Abendessen wollte man einen Nachtisch an der nächsten Eisdiele holen. Während andere noch in der Schlang warten tropft einem schon etwas Erdbeereis von der Waffel aufs Handgelenk. Ohne lange Nachzudenken leckt man das Eis weg, um sich im selben Moment daran zu erinnern, dass man sich doch eben erst reichlich mit Autan eingesprüht hat. So einen Geschmack wird man sein Leben lang nicht mehr vergessen. Menschen mit Blutgruppe 0, Schwangere, Übergewichtige und Sporttreibende sind bei Schnacken ja besonders beliebt. Dieses Jahr sollen Stechmücken nicht mit handelsüblichen Chemiekeulen bekämpft werden. Stephanie L. Tourles kennt sie alle, die Mischungen die Helfen wenn ihr von Insekten gestochen, gebissen, gereizt, belästigt, verrückt gemacht oder geplagt werdet. In „Insektenabwehr selbst gemacht – 75 Rezepturen aus der Natur für Menschen, Hunde und Katzen gegen Stechmücken, Zecken, Flöhe & Co“ (ökobuch, ISBN 9783936896886) findet ihr mehr Antworten als ihr vorher Fragen hattet. Bevor es losgeht mit den Rezepten erklärt die Autorin und geprüfte Aromatherapeutin Nebenwirkungen und Bedenkliches von herkömmlichen Antiinsektensprays, Grundlagen zu Kräutern, Ölen und Äthylalkoholen. Auch zur Ausrüstung für die Verarbeitung gibt sie ihre Erfahrungen weiter, wobei hier eine deutlich weniger Gerätschaften als zum Beispiel bei selbstgemachter Kosmetik benötigt wird. Los geht es mit der Stechmückenrezeptur Nr. 1 eine Mischung aus Lavendel-, Geranien-, Eukalyptus- und Sojabohnenöl. Beim Aufsprühen riecht man deutlich den Lavendel, insgesamt ist die Mischung angenehmer als herkömmliche Anti-Mücken-Sprays. Auch gestochen wurden wir damit noch nicht, aber der Würzburger Sommer soll ja gerade erst beginnen. Weil das Mischen (Öl in die Sprühflasche tröpfeln und schütteln) gerade so gut läuft entsteht hier noch eine Potpourri-Mischung, die alle kriechende und fliegende Schädlinge, einschließlich Mäusen, abhalten soll. Fast wartet man schließlich darauf, die Insekten zu sehen, die angewidert von der eigenen Mischen zurückweichen. Das Buch bietet leichte und aufwendigere Rezepte, teilweise lassen sich die Kräuter auch bei uns pflücken. Für Zutaten wie Zedernholz oder speziellen Ölen bleibt nur der Weg ins Reformhaus oder Internet (hier gibt es Händlerhinweise). Das Sammeln, Pflanzen, Trocknen und Mischen der Kräuter macht auch gemeinsam viel Spaß. (Euro 13,95) Den ganzen Beitrag lesen »

  • 25.Mai
  • // spieltrieb vol. 55 – „schleimiger schlammlappen!“
  • mit Die Olchis bekommen ein Haustier, Vier wie wir: retten die Schule! und Habt ihr schon vom Wolf gehört.

    // „Läusefurz und Fliegenbein, kann das Leben schöner sein?“ bei den verlotterten Olchis auf dem Schmuddelfinger Müllberg wird ein grünes Drachenei gefunden (Die Olchis bekommen ein Haustier, Oetinger ISBN 9783789104091). Schnell schlüpft daraus ein kleiner Drache, der zum Missfallen der Olchieltern jeden Tag größer ist. Die Kinder finden den neuen Gefährten super und möchten es unbedingt behalten. Leider geht es dem Flugdrachen nach einer Weile überhaupt nicht mehr gut. Er ist sehr schwach und sieht elend aus. Nun ist es also an den Olchikindern zu zeigen, dass sie sich um ihr Haustier auch kümmern können. Vom Tierarzt, zur Bibliothekarin bis zum Automechaniker kann keiner dem grünen Tierchen helfen. Zum Glück kommen sie beim Heimflug an einem Tümpel mit olchig-braunem Matschwasser vorbei. Das ist genau das was dem Drachen gefehlt hat: Nahrung und Abkühlung. Am Ende der Geschichte gibt es ein Lied inkl. Notensatz (von Bastian Pusch) zum gemeinsamen Singen. Auf 32 Seiten nimmt uns der Autor, Erhard Dietl wieder mit in die Welt der Olchis, kleine grüne Wesen mit 3 Hörhörnern, die alles mögen was schön stinkt. Wer die Olchis noch nicht kennt (Kann es die nach 29 Bänden noch geben?) kann im Buchinnendeckel nachlesen und anschauen wie ein Olchi aussieht, was er mag und was er schrecklich findet. (Euro 12,99) Den ganzen Beitrag lesen »

  • 21.Mai
  • // werktag vol. 82 – „biogemüse vom hof? ja klar, aber kluges gemüse fährt rad!“
  • mit Werken von Marcus Franke/Monika Götze, Süddeutsche Zeitung Edition und Kirsty Hartley.

    // Gehört ihr auch zu den Leuten, die sich manchmal im Supermarkt fragen ob man seinen Orangensaft lieber in Einwegflaschen aus Glas oder PET-Mehrwegflaschen kauft? Was ist ökologischer? Wo hinterlasse ich einen kleineren CO2-Fußabdruck? Oder unser Pausenbrot, sollen wir es aus ökologischen Gesichtspunkten, besser in eine wiederverwertbare Plastikdose oder in Butterbrot-Papier transportieren? Endlich werden diese und fast 200 weitere Fragen geklärt. Marcus Franke und Monika Götze haben sich in „Einfach öko: Besser leben, nachhaltig wohnen!“ (öekom, ISBN 9783865818362) mit den alltäglichen Zweifeln, Halbwahrheiten und Falschinformationen beschäftigt. Beide haben in Berlin Technischen Umweltschutz studiert und sind erfahrene Autoren bzw. Journalisten. Das Buch beginnt mit einem Einschätzungstest. So könnt ihr direkt mal sehen ob ihr ehr zur Abteilung Superheld oder Öko-Gangster gehört. Anschließend folgen die einzelnen Tipps mit ausführlichen und plausiblen Erklärungen zu den Bereichen Küche, Esszimmer, Badezimmer, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Schlafzimmer und Balkon. Häufig unterstreichen anschauliche Illustrationen z. B. 9 Energiespartipps bei der Essenszubereitung die Argumente der Autoren. Experteninterviews (u. a. von Niko Paech, Anja Achtziger) beantworten Fragen die über Alltagssituationen hinausgehen (z. B. Flugreise, generelles Konsumverhalten…). Die Autoren befassen sich im Buch mit der Ökobilanz. Müllvermeidung oder Energiesparen sind nur zwei Facetten. Menschen, für die schon seit Jahren der Umweltschutz wichtig ist, werden hier wahrscheinlich nicht viel Neues lesen. Aber wer sich schon einmal gefragt hat, welcher Weihnachtsbaum der richtige ist, mit Wurzeln oder aus Plastik, findet sicher die passende Antwort und zusätzlich viele Anregungen und neu Denkansätze. (Euro 17,95) Den ganzen Beitrag lesen »

  • 08.Mai
  • // spieltrieb vol. 54 – „was rumpelt und pumpelt in meinem bauch herum?“
  • mit Hans im Glück und andere Märchen der Brüder Grimm, Oma Wombat und Wer kommt? Wer geht?

    // 1812 erschien der erste Band der »Kinder- und Hausmärchen« der Brüder Grimm. Seitdem wurden die Märchen nicht nur in vielen Sprachen übersetz, sondern es haben sich auch etliche Illustratoren am Stoff abgearbeitet. Felix Hoffmann (1911 – 1975 in Aarau) mit Hans Fischer (fis) und Alois Carigiet, einer der bekannteste Schweizer Grafiker, machte sich nicht nur mit der Illustration von Kinder- und Jugendbüchern einen Namen. Insgesamt hat er 86 Bücher illustriert. Besonders gelungen sind seine Arbeiten zu den Märchen der Gebrüder Grimm. Ab 1949 illustrierte er für seine Töchter, später für seine Enkel. Schön großformatig und mit Leinenbindung findet ihr sieben Märchen in „Hans im Glück und andere Märchen der Brüder Grimm“ (NordSüd, ISBN 9783314103490). Entsprechend der Entstehung (Rapunzel erschien 1949, Hans im Glück 1975) könnt ihr euch die Geschichten von Rapunzel, Der Wolf und die sieben Geißlein, Dornröschen, Die sieben Raben, König Drosselbart, Der Däumling und Hans im Glück in Erinnerung rufen. Profunde Märchenkenner werden merken, dass er den Text sprachlich wörtlich von den Brüdern Grimm übernahm, nur beim Rapunzel veränderte er den Text etwas. Als empfohlenes Alter wird hier 4 bis 6 Jahre angegeben und ist sicher genau richtig. Wenn die Mutter Geiß (hier übrigens auf 2 Beinen stehend und mit einer Schürze bekleidet) dem Wolf den Bauch aufschneidet um ihre 6 Geißlein zu befreien, dann mag das sicher sehr grausam sein. Hier spritz weder Blut noch wird diese Szene weggelassen. Nein, sachlich und unaufgeregt setzt sich die Geschichte fort, ohne dass zuhörenden Kinder weinen oder schlecht schlafen werden. Manch einer wird höchstens einmal schlucken und natürlich gespannt den Rest der Geschichte wissen wollen. Am Ende sind alle erleichtert, dass trotz der Gewalt, Mord und Totschlag, die Guten gewonnen haben. Großartig, dass sich ein 4-facher Familienvater und begnadeter Künstler mit außergewöhnlichem Geschick, diesem Stoff angenommen hat und diese, so lange vergriffenen Illustrationen, neu veröffentlicht wurden. (Euro 28,00) Den ganzen Beitrag lesen »

  • º film / tv

  • 26.Mai
  • // szenewechsel vol. 76 – „class“
  • mit den Serien Hooten & The Lady, Class und Marseille.

    // Es soll mal einer sagen, es liefen derzeit keine spannenden neuen Serien im TV. Wer sich ein bisschen intensiver mit den Angeboten auseinander setzt, die da im Pay-TV (aber auch in den Öffentlich-Rechtlichen) so rauf und runter laufen, der kann so manches Juwel entdecken, das einem vielleicht auf den ersten Blick entgangen wäre. Ganz vorne dabei ist in diesem Zusammenhang die zauberhafte Abenteuer-Reihe „Hooten & The Lady“, die allen Indiana Jones-Fans ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern dürfte. Mit einer schlagfertigen Hauptfigur namens Lady Alexandra Lindo-Parker begibt sich der durchgeknallte Tunichtgut Ulysses Hooten auf große Schatzsuche und richtet dabei immer wieder ein großes Schlamassel an. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 20.Mai
  • // szenewechsel vol. 75 – „victoria“
  • mit den Serien Victoria & Poldark.

    // Historienserien stehen derzeit hoch im Kurs, deswegen möchten wir euch heute auch gerne mal wieder ein wenig in der Zeit zurückversetzen und euch zwei zauberhafte Exemplare dieser Gattung schmackhaft machen. Den Auftakt macht das spannende Werk „Victoria“, das im England des Jahres 1837 ansetzt. Nach dem Tod ihres Onkels Wilhelm IV muss die junge Königin Victoria bereits im zarten Alter von 18 den Thron erklimmen. Sie muss in eine Rolle hineinwachsen, die ihr überhaupt nicht liegt und eckt dementsprechend schnell im Hofe an. Den üblichen Verpflichtungen einer jungen Herrscherin kann sie nichts abgewinnen, stattdessen setzt sie einen ihr Vertrauten als Berater ein und bringt im Ansitz damit so einiges durcheinander. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 08.Mai
  • // zuckerschock für den mai 2017: the missing
  • // Es gibt nicht viele Serien, die es so gekonnt wie „The Missing“ verstehen, den Zuschauer in einen regelrechten Sog der Emotionen zu reißen. Die abgeschlossene erste Staffel (eine zweite ist gerade erst im Pay-TV zu sehen gewesen) liegt nun endlich auf DVD vor und dreht sich um das Verschwinden des kleinen Olivers, der während eines Familienurlaubs mit seinen beiden Eltern Tony und Emily Hughes plötzlich wie vom Erdboden verschluckt scheint. Die umgehend gestartete Suchaktion der Polizei hat leider keinen Erfolg und so bleibt der Junge auch Jahre nach den Geschehnissen im kleinen französisches Städtchen Chalons verschwunden. Acht Jahre später schließlich kehrt der Vater in den Ort zurück, weil er einfach keine Ruhe findet. Die Ehe mit seiner Frau ist in die Brüche gegangen und während Emily ein neues Leben begonnen hat, will er einfach nicht aufgeben. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 08.Mai
  • // szenewechsel vol. 74 – „wentworth“
  • // In Sachen „Wentworth“ geht es jetzt auch hierzulande Schlag auf Schlag. Nachdem die Serie bereits im Bezahl-TV ihre Premiere feierte, geht es nun auch auf DVD und Blu-Ray mit der zweiten Staffel weiter und die hat es wirklich in sich. Wer nämlich dachte, nach dem rabiaten Auftakt, würden die Macher der Reihe irgendwelche Ermüdungserscheinungen an den Tag legen, der hat sich getäuscht. Die zweite Season verfolgt die Gangart der ersten konsequent weiter und konfrontiert und mit einer zunehmend zugespitzten Ausgangssituation. Nach der Verurteilung wegen versuchten Mordes an ihrem Ehemann findet sich Bea Smith immer noch im Frauengefängnis Wentworth wieder. Nachdem sie in der ersten Staffel lernen musste, wie die Dinge hier laufen, hat sie sich inzwischen an den Alltag im Knast angepasst und doch ändern sich die Vorzeichen erneut, als die neue Gefängnisleiterin Joan Ferguson un der Anstalt aufschlägt. Den ganzen Beitrag lesen »

  • 31.Mrz
  • // szenewechsel vol. 73 – „humans“
  • mit den Serien Humans, Doctor Foster und der Biene Maja (Komplettbox).

    humans-1// Wer immer noch der großartigen Reihe „Real Humans“ hinterhertrauert, der darf sich nun über den offiziellen Nachfolger freuen. „Humans“ ist das amerikanische Remake des Originals und weiß doch mit einer eigenen Storyline zu begeistern, die einen noch Stunden später beschäftigt. Um der Familie eine Freude zu machen, will Joe Hawkins einen sogenannten Synth anschaffen. Selbiger soll fortan die Pflichten des Alltags erledigen, damit die einzelnen Familienmitglieder mehr Zeit füreinander haben. Den ganzen Beitrag lesen »

  • ° magazine im pdf-archiv

  • 07.Apr
  • // ausgabe april 2009
  • zuckerkick 04 2009ENDLICH DER NEUE ZUCKERKICK IST DA!!!

    // inhalt:
    // interview mit heike makatsch
    // … über die situation der posthalle
    // wie ihr gleichzeitig eure wohnung sauber und euren winterspeck weg bekommt
    // wie immer viele schöne geschichten unserer autoren
    // eventkalender

    Um die PDF-Datei der neuesten Ausgabe ansehen zu können, klick einfach auf das Titelbild!

    Viel Spass!

  • ° stadtplan

  • 06.Okt
  • // stadtplan
  • stadtplan von würzburg

    klickt das bild und surft durch die stadt:
    1000 möglichkeiten in würzburg einen schönen abend zu verbringen. viel spass!

  • ° über uns

  • 07.Jul
  • // über uns
  • zuckerkick – das stadtmagazin für würzburg – Wir sind ein kostenlosen, unabhängiges Stadtmagazin für Würzburg und Umgebung. zuckerkick gibt es „nur“ noch als Internetblog. Unsere Printausgaben wurde 2009 eingestellt! Die erste Ausgabe wurde im Januar 2006 veröffentlich, seit Sommer 2008 befindet sich unser Büro direkt am Berliner Ring (Berliner Platz 12, 97080 Würzburg). Viele junge Autoren schreiben für uns! Falls auch Du dazugehören willst, schicke eine einfach kleine „Schreibprobe“ an contact@zuckerkick.com Falls Sie Interesse haben auf unserer Homepage zu werben mailen Sie bitte an nico@zuckerkick.com …