º zuckerbeat: musik / szene
- 06.Dez.
- // presswerke vol. (2)80 – „for good“
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mit der Vinyl-Ausgabe des Soundtracks zu „Wicked: For Good“..

// Mit der Vinyl-Ausgabe von Wicked: For Good – The Soundtrack hält man ein besonders liebevoll gestaltetes Stück der neuen Filmwelt von Oz in den Händen. Das Gatefold Artwork entfaltet beim Aufklappen eine visuelle Opulenz, die perfekt zur Emotionalität des Films passt: großzügige Bilder, satt gedruckte Farben und ein Layout, das die ikonischen Figuren Elphaba und Glinda nicht einfach nur zeigt, sondern regelrecht ins Wohnzimmer transportiert. Auf Vinyl wirkt die Musik von Stephen Schwartz noch unmittelbarer und wärmer – jene Mischung aus Magie, Pathos und großer Musical-Handschrift, die den Film trägt, bekommt hier den Raum, den sie verdient. Die beiden neuen Originalsongs – »No Place Like Home« von Cynthia Erivo und »The Girl in the Bubble« von Ariana Grande – gewinnen auf Schallplatte zusätzliche Tiefe. Das Knistern zwischen den ruhigen Passagen, die physischen Bewegungen der Nadel, die leichte zeitliche Dehnung beim Auflegen:
Den ganzen Beitrag lesen » - 05.Dez.
- // presswerke vol. (2)79 – „car“
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mit der neuen Vinyl-LP von Royel Otis.

// Es gibt Scheiben, die einem schon beim ersten Hören irgendwie bekannt vorkommen – und „Hickey“ von Royel Otis gehört für mich genau in diese Kategorie. Das australische Duo, das in den letzten Jahren mit einer Mischung aus lässigem Indie-Pop, cleverem Songwriting und diesem schwer zu erklärenden Gefühl von Leichtigkeit aufgefallen ist, schlägt mit seinem zweiten Album einen überraschend reifen Ton an. Es wirkt, als wären sie in kurzer Zeit ein Stück älter geworden – nicht im Sinne von abgeklärter, sondern im besten Fall reflektierter, mutiger und emotionaler. Wer Royel Otis bislang nur über ihre viralen Momente kennt – allen voran ihre gefeierte Version von „Murder on the Dancefloor“ oder das charmant-chaotische „Oysters In My Pocket“ – wird „Hickey“ wahrscheinlich anders wahrnehmen: Das Album ist weniger verspielt, aber nicht weniger catchy.
Den ganzen Beitrag lesen » - 30.Nov.
- // presswerke vol. (2)78 – „one more time“
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mit der neuen Vinyl-EP von Aerosmith & Yungblud.

// One More Time verbindet zwei Generationen von Rockstars auf eine Weise, die man so nicht kommen sah und die doch vollkommen logisch wirkt: die unverwüstliche Wucht von Aerosmith trifft auf die nervöse, impulsive, unberechenbare Dringlichkeit von Yungblud. In der Vinyl-Ausgabe liegt diese Kollaboration in einem schlichten Schuber vor, bewusst reduziert, beinahe roh – ganz im Geist einer EP, die den Geist des Rock nicht poliert, sondern freilegt. Aerosmith, seit den frühen 1970ern eine der prägendsten Hardrock-Bands der USA, bringen hier noch einmal ihre unverwechselbare Handschrift ein: Steven Tylers heisere, überlebensgroße Vocals und Joe Perrys Gitarrenlinien, die zwischen Blues, Glam und purer Bühnenwut vibrieren. Die Band hat in fünf Jahrzehnten sowohl Radioklassiker wie »Dream On« oder »Walk This Way« geschaffen als auch eine Ära geprägt, in der Rockmusik eine ganze Popkultur zusammenhielt. Jetzt, im Spätwerk, klingen sie nicht nostalgisch, sondern erstaunlich agil – als hätten sie spontan wieder Lust bekommen, das Studio zu zerstören und es anschließend gleich wieder neu aufzubauen.
Den ganzen Beitrag lesen » - 29.Nov.
- // zuckerbeat vol. (6)61 – „das letzte lied der welt“
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mit der finalen Doppel-Live-CD von Fettes Brot.

// Brotstock fühlt sich an wie eine verspätete, aber umso herzlicher gemeinte Umarmung einer Band, die für viele mehr war als nur ein musikalisches Kapitel. Fettes Brot, seit den frühen 90ern verlässliche Lieferanten für Humor, Haltung und hymnentaugliche Hooks, verabschiedeten sich 2023 von der Bühne – und für viele Fans war das ein Moment, der sich fast so final anfühlte wie das Ende einer Ära. Dieses 2CD-Set bringt nun ein Stück dieses Moments zurück, nicht als nostalgische Rekonstruktion, sondern als lebendige, pulsierende Erinnerung an ein letztes gemeinsames Durchdrehen. Die Aufnahmen stammen vom legendären Abschieds-Weekender, jener Mischung aus Wehmut und Euphorie, bei der längst klar war: Das ist nicht irgendein Konzert, das ist ein kollektiver Trauer- und Triumphmoment. Die Band hat die Mitschnitte gesichtet, geordnet, frisch gemischt – und man hört das. Die Songs wirken nicht wie Archivmaterial, sondern wie ein letzter, lauter Atemzug voller Energie, Witz und dieser bandeigenen Leichtigkeit, die immer auch Melancholie im Gepäck hatte. Dass die Ausgabe als Gatefold mit bedruckten Innenhüllen und 12-seitigem Booklet kommt, passt perfekt: Man merkt, dass es nicht einfach ein Produkt ist, sondern ein sorgfältig gebautes Erinnerungsstück.
Den ganzen Beitrag lesen » - 28.Nov.
- // presswerke vol. (2)77 – „i want you“
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mit der neuen Vinyl-LP von The Divine Comedy.

// Rainy Sunday Afternoon von The Divine Comedy ist ein Album, das genau das erfüllt, was sein Titel verspricht – ein melancholisch-schöner, herbstlicher Klangspaziergang voller britischer Eleganz, Witz und Wehmut. Die Limited Edition auf dunkelgrünem Bio-Vinyl (netterweise auch noch mit Downloadcode versehen) präsentiert Neil Hannon und seine Band in Höchstform: nachdenklich, opulent arrangiert und von einer emotionalen Tiefe, die man in der heutigen Poplandschaft nur selten findet. Aufgenommen wurde das dreizehnte Studioalbum der Band im legendären Abbey Road Studio – ein Ort, der für Hannon wie geschaffen scheint. Nach dem verspielten, gesellschaftssatirischen Office Politics und der Rückschau in Charmed Life schlägt Rainy Sunday Afternoon nun leisere, introspektivere Töne an. Wo früher ironische Distanz und barocke Opulenz dominierten, hört man diesmal mehr Raum, mehr Stille, mehr Reflexion.
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º literatur / comic
- 05.Dez.
- // aufgelesen vol. (6)45 – „sister deborah“
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mit dem Werk „Sister Deborah“ von Scholastique Mukasonga.

// Sister Deborah ist einer dieser Romane, die einen schon auf der ersten Seite mit dem Gefühl überfallen, dass hier jemand schreibt, der nicht nur eine Geschichte erzählt, sondern ein gedankliches Erbe bewahrt. Scholastique Mukasonga, deren Werk immer wieder wie ein literarischer Schutzraum für die ausgelöschten Stimmen Ruandas wirkt, verbindet in diesem Buch Historie, Mythos und politische Schärfe zu einer Erzählung, die zugleich zart und furchtlos ist. Der Roman beginnt in den 1930er Jahren, einer Zeit, in der Ostafrika von kolonialen Machtstrukturen, Missionierungsbestrebungen und einem brodelnden Ringen um Identität geprägt ist. Und mitten in diese Welt stellt Mukasonga die ungewöhnliche, fast unheimlich magnetische Figur der Sister Deborah – einer Missionarin aus den USA, die das Undenkbare ausspricht: Der Messias wird eine Schwarze Frau sein. Diese Idee ist so radikal, so gegen jede koloniale Deutungshoheit gerichtet, dass sie wie eine stille Sprengladung wirkt. Es ist weniger eine religiöse Behauptung als eine Rebellion, ein poetischer Akt der Selbstermächtigung.
Den ganzen Beitrag lesen » - 29.Nov.
- // aufgelesen vol. (6)44 – „öffnet sich der himmel“
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mit den Werken „Von allgemeiner Gültigkeit“ von Natasha Brown und „Öffnet sich der Himmel“ von Seán Hewitt.

// Auf den ersten Blick könnten Natasha Brown und Seán Hewitt kaum unterschiedlichere Romane vorlegen: zwei Geschichten, zwei Tonlagen, zwei literarische Temperamente. Doch wenn man beide nebeneinander liest, entsteht eine Art Resonanzraum – zwei Bücher, die sich ungewollt miteinander verschränken, weil sie etwas Grundlegendes über unsere Gegenwart erzählen: darüber, wie wir zu dem Menschen werden, der wir sein wollen, und wie schwer es ist, die Wahrheit des eigenen Lebens gegen die Erwartungen der Welt zu behaupten. In Von allgemeiner Gültigkeit begleitet man die Londoner Journalistin Hannah bei einer Recherche, die zugleich ihre letzte Chance und ihr größtes Risiko ist. Brown zieht ihre Leser*innen mitten hinein in ein moralisch zerfranstes Land, in dem Wahrheiten konstruiert werden wie Storylines, in dem Sprache selbst zu einer Art Waffe wird. Hannah spürt verzweifelt nach Bedeutung – beruflich wie persönlich – und landet in einem Geflecht aus Opportunismus, politischem Kalkül und medialem Rauschen.
Den ganzen Beitrag lesen » - 28.Nov.
- // aufgelesen vol. (6)43 – „konfett blues“
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mit dem Werk „Konfetti Blues“ von Lutz van der Horst.

// „Konfetti-Blues“ wirkt schon auf den ersten Seiten wie ein Roman, der genau weiß, wie sich moderne Verlorenheit anfühlt – dieses Gefühl, irgendwo zwischen großen Träumen, kleinen Chancen und dem ganz normalen Chaos des Erwachsenwerdens festzustecken. Dass dieser Ton so ehrlich und treffsicher gelingt, überrascht nicht, denn hinter dem Buch steckt Lutz van der Horst, den viele als charmant-trockenen TV-Komiker kennen, der selbst die absurdesten Situationen mit einem entwaffnenden Lächeln kommentiert. In seinem ersten Roman aber zeigt er, dass hinter dieser Art Humor auch viel Beobachtungsgabe, Wärme und ein ziemlich feines Gespür für Emotionen steckt. Im Zentrum steht Max, ein Comedyautor Ende zwanzig, der sich eigentlich gerade selbst als Shootingstar sieht. Er hat eine eigene Show bekommen – allerdings nur für drei Ausgaben, bevor er aus der Fernsehzeitschrift erfährt, dass alles schon wieder vorbei ist. Diese Mischung aus peinlicher Ironie und echter Enttäuschung zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Als Leser*in hat man ständig das Gefühl, gleichzeitig über ihn lachen und ihn in den Arm nehmen zu wollen. Dieser Balanceakt gelingt van der Horst erstaunlich gut: Die Witze sitzen, aber nie auf Kosten der Figuren; der Kummer ist spürbar, aber nie zäh.
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º termine
- 16.Aug.
- // —> da geht was…
Taubertal Festival mit Sportfreunde Stiller, SDP, Kaffkiez, Donots, Itchy, Drei Meter Feldweg, uvm. (06. bis 09.08.26 / Eiswiese, Rothenburg od Tauber) -> jetzt Tickets sichern unter: https://taubertal-festival.de/
und sonst so?
Blutjungs (12.09. / B-Hof, Würzburg)
Rantanplan (19.09. / Stattbahnhof, SW)
Von Wegen Lisbeth (17.10. / Posthalle)
Döll (31.10. / B-Hof, Würzburg)
Kafvka (31.10. / Stattbahnhof, SW)
Beth Hart (06.11. / Posthalle)
As I Lay Dying (08.11. / Posthalle)
Remote Bondage (12.11. / Cairo)
Dropkick Murphys (22.11. / Posthalle)
Chuck Ragan (03.12. / St. Johanniskirche)
Und 2026?
Slime (16.01. / Stattbahnhof, SW)
Wizo (06.02. / Posthalle)
° fashion / photos / games / kunst / werktag
- 05.Dez.
- // zuckerschock für den dezember 2025: luke pearson – „hilda und hörnchen“
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mit den ersten beiden Bänden von „Hilda und Hörnchen“.

// Die Welt von Hilda gehört zu diesen seltenen Erzähluniversen, die man einmal betritt und nie wieder ganz verlässt. Sie ist wild, herzlich, manchmal ein bisschen unheimlich, aber immer voller Wärme – ein Ort, an dem Magie und Alltag so selbstverständlich ineinandergreifen, dass man sich schon nach wenigen Seiten daran erinnert fühlt, wie sich Abenteuer in der eigenen Kindheit angefühlt haben. Und genau aus dieser Welt stammen auch die Geschichten rund um Hilda und ihren treuen, leicht überforderten, aber liebenswerten Begleiter Hörnchen, die in „Hilda und Hörnchen“ erstmals im Mittelpunkt stehen. Die Comics basieren weiterhin auf der Fantasie eines der prägendsten Kindercomic-Künstler unserer Zeit: Luke Pearson, dessen Schaffen längst weltweit Anerkennung gefunden hat – nicht zuletzt dank der gefeierten Netflix-Serie, die Hilda endgültig zum modernen Klassiker gemacht hat. Die Hilda-Reihe begann ursprünglich als eher unscheinbarer Indie-Comic, entwickelte sich aber rasch zu einem Herzensprojekt für viele Leser*innen, die etwas suchten, das weder laut noch belehrend ist, sondern mit stiller Kraft erzählt. Pearson selbst ließ sich stark von Tove Jansson und ihren Mumins inspirieren – man spürt in seinen Welten diesen warmen Hauch nordischer Mystik, in der Natur ein eigenes Wesen hat und das Merkwürdige nie als Bedrohung, sondern als Möglichkeit verstanden wird. Gleichzeitig fließt auch viel filmische Fantasie à la Miyazaki in seine Arbeit: Kinder, die selbst in gefährlichen Momenten nicht den Glauben an Freundschaft, Mut und das Gute verlieren.
Den ganzen Beitrag lesen » - 28.Nov.
- // spieltrieb vol. (3)34 – „dreadwood“
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mit dem Werk „Dreadwood“ (Tödliches Nachsitzen) von Jennifer Killick.

// Tödliches Nachsitzen eröffnet die deutsche Ausgabe von Jennifer Killicks erfolgreicher Dread Wood-Reihe – und schon der Auftakt setzt genau den Ton, für den die britische Autorin seit Jahren gefeiert wird: mitten hinein ins Abenteuer, mitten hinein in eine Gruppe Kids, die sich eigentlich nicht ausstehen können und doch lernen müssen, sich aufeinander zu verlassen. Killick beherrscht den seltenen Trick, echten Grusel, slapstickhafte Momente und warmherzige Figurenentwicklung zu einem einzigen, rasant erzählten Erlebnis zu verschmelzen, das sich sowohl für junge Leser*innen ab 10 Jahren eignet als auch Erwachsene sofort an jene aufgewühlten, unvergesslichen Schulhofgefühle erinnert. Hallie, Angelo, Gustav und Naira teilen nur eines: ihre gegenseitige Abneigung. Doch ihr gemeinsamer Samstag im Nachsitzen eskaliert schnell zu etwas, das niemand hätte vorhersehen können. Eine dunkle, seltsam intelligente Macht scheint sich ausgerechnet ihre Schule als Schlupfwinkel gewählt zu haben, der Lehrer verschwindet spurlos, Türen verriegeln sich von selbst – und plötzlich ist klar, dass die vier nicht zufällig hier gelandet sind.
Den ganzen Beitrag lesen » - 21.Nov.
- // spieltrieb vol. (3)33 – „charlie browns großes rennen“
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mit dem Werk „Peanuts für Kids: Charlie Browns großes Rennen“.

// Es gibt Geschichten, die begleiten uns ein Leben lang – und die Peanuts gehören zweifellos dazu. Auch wenn diese neuen Abenteuer nicht mehr aus der Feder von Charles M. Schulz stammen, tragen sie doch jenes unverwechselbare Gefühl in sich, das seine Figuren so unsterblich gemacht hat: die Mischung aus kindlicher Leichtigkeit, sanftem Humor und kleinen Momenten philosophischer Tiefe. „Charlie Browns großes Rennen“ ist genau die Art von Geschichte, die man an einem entspannten Nachmittag verschlingt – und die einem trotzdem länger im Gedächtnis bleibt, als man zunächst erwartet. Dieses fünfte Abenteuer der „Peanuts für Kids“-Reihe nimmt uns mit ins Ferienlager – und allein dieser Schauplatz verspricht schon eine Menge Peanuts-Magie. Zelten, Campfires, chaotische Freundesgruppen, Abenteuer zwischen Mutprobe und Missgeschick – und all das, wie immer, begleitet von Snoopys unerschütterlicher Coolness. Der Höhepunkt des Camps: ein großes Bootsrennen, bei dem Charlie Brown endlich einmal siegen möchte.
Den ganzen Beitrag lesen » - 14.Nov.
- // spieltrieb vol. (3)32 – „skateboard-guide“
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mit dem „Skateboard-Guide“ von Dennis Scholz, Julius Dittmann, Stefan Isbrecht und Johannes Riesop.

// Der „Skateboard-Guide“ von Dennis Scholz, Julius Dittmann, Stefan Isbrecht und Johannes Riesop ist für mich weit mehr als nur ein technisches Nachschlagewerk – er fühlt sich an wie eine Liebeserklärung an eine ganze Kultur. Schon beim ersten Durchblättern merkt man, dass hier nicht einfach trockene Fakten aneinandergereiht wurden, sondern dass echte Skater ihre Leidenschaft in Buchform gegossen haben. Die Mischung aus fundiertem Wissen, detailreichen Fotos und spürbarer Begeisterung macht diesen Ratgeber zu einem kleinen Manifest der Skateboard-Community. Das Buch nimmt einen erst einmal an die Hand und zeigt, wie ein Skateboard überhaupt „tickt“. Von den Achsen bis zu den Kugellagern wird jedes Detail erklärt, und selbst wer schon lange fährt, entdeckt hier noch Kniffe, wie man sein Setup optimieren oder Kleinigkeiten selbst bauen kann. Mir hat besonders gefallen, dass diese Abschnitte nicht nur rein praktisch sind, sondern gleichzeitig eine Art Einführung in die Philosophie des Skateboardens: Man lernt, dass es hier immer auch um Eigeninitiative, Improvisation und ein gutes Gespür für das Material geht. Doch der Guide bleibt nicht beim Handwerklichen stehen.
Den ganzen Beitrag lesen » - 07.Nov.
- // spieltrieb vol. (3)31 – „das glück der kleinen dinge“
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mit dem Werk „Snoopy und die Peanuts: Das Glück der kleinen Dinge“.

// Zum 75. Jubiläum der Peanuts erscheint mit „Snoopy und die Peanuts – Das Glück der kleinen Dinge“ eine prachtvolle Sonderausgabe, die auf fast 400 farbig illustrierten Seiten zeigt, warum Charles M. Schulz’ Figuren bis heute zu den meistgeliebten Comic-Charakteren der Welt gehören. Schon beim ersten Durchblättern spürt man, dass hier nicht einfach ein Sammelband vorliegt, sondern eine liebevoll kuratierte Hommage an ein Stück gelebter Popkultur. Der besondere Farbschnitt macht den Band dabei auch haptisch zu einem echten Sammlerstück – ein Buch, das man nicht nur liest, sondern gern immer wieder zur Hand nimmt, um es anzuschauen, zu fühlen und zu verschenken. Wer die Peanuts schon lange kennt, wird sich sofort heimisch fühlen: Charlie Brown, der ewige Träumer mit seinem großen Herzen und den kleinen Sorgen, Lucy mit ihrer spitzen Zunge und unerschütterlichen Selbstgewissheit, der philosophierende Linus mit seiner Schmusedecke und natürlich Snoopy, der bekennende Luftschloss-Architekt, der als fliegender As der Fantasie den Alltag immer wieder auf den Kopf stellt.
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º film / tv
- 14.Nov.
- // szenenwechsel vol. (2)43 – „anime“
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mit dem Werk „Anime – Der ultimative Guide“.

// „Anime – Der ultimative Guide“ von Joe O’Connell ist eines dieser Bücher, die man aufschlägt – und sofort spürt, dass hier jemand schreibt, der das Medium wirklich liebt. Der Band, der bei Prestel erscheint, versammelt 100 Filme und Serien, die man als Anime-Fan kennen sollte, und schafft dabei etwas, das nur wenigen Überblickswerken gelingt: Er ist informativ, leidenschaftlich und wunderschön gestaltet zugleich. O’Connell, bekannt durch das Projekt Beyond Ghibli, schreibt aus der Perspektive eines Kenners, der Anime nicht nur analysiert, sondern lebt. Statt bloßer Inhaltsangaben liefert er in kurzen, klugen Essays Einblicke in die Entstehung, Wirkung und kulturelle Bedeutung der einzelnen Titel – von Klassikern wie Akira oder Ghost in the Shell bis zu moderneren Perlen, die selbst viele Fans vielleicht noch nicht entdeckt haben. Dabei gelingt ihm ein Ton, der weder belehrend noch distanziert ist: Er möchte neugierig machen, einladen, inspirieren. Beim Lesen merkt man schnell, dass dieser „Guide“ nicht nur eine Sammlung von Fakten ist, sondern eine Liebeserklärung an die Vielschichtigkeit der japanischen Animation. Besonders gelungen ist die Mischung aus visueller Opulenz und inhaltlicher Tiefe.
Den ganzen Beitrag lesen » - 24.Okt.
- // szenenwechsel vol. (2)42 – „halloween“
Passend zum diesjährigen Halloween-Fest haben wir heute ein paar Listen mit spannenden Filmen und TV-Episoden (mit Halloween-Bezug) für euch zusammengestellt, zu denen es sich richtig schön gruseln lässt (natürlich ohne Garantie auf Vollständigkeit…) Fürchtet euch schön…Horror
01 Halloween (1978)
02 All Hallows´ Eve
03 Trick R Treat (2007) Den ganzen Beitrag lesen »
- 19.Okt.
- // szenenwechsel vol. (2)41 – „halloween“
passend zu Halloween hier unsere Clip-Top-Ten zum Halloweenfest. Viel Spaß beim Gruseln….
02 The Pixies * On Graveyard Hill
03 Ghost * Dance Macabre
04 Bobby „Boris“ Pickett * The Monster Mash
05 Gerard Way * Baby You´re A Haunted House
06 Sabrina Carpenter * Taste
07 The Kills * Doing It To Death
08 Die Ärzte * Monsterparty
09 The Ramones * Pet Semetary
10 Bat For Lashes * What´s A Girl To Do
- 19.Sep.
- // szenenwechsel vol. (2)40 – „ghost cat anzu“
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mit dem Werk „Ghost Cat Anzu“.

// Ghost Cat Anzu ist einer dieser Animefilme, die einen auf den ersten Blick durch ihre ungewöhnliche Mischung aus Humor, Fantasie und tiefer Emotion ansprechen. Schon die Ausgangssituation klingt wie ein modernes Märchen mit einem leicht schrägen Einschlag: Die elfjährige Karin wird von ihrem Vater, der sich vor Schulden drückt, im Stich gelassen und landet schließlich bei ihrem Großvater in einem alten Tempel. Das allein gibt der Geschichte schon eine melancholische Note, doch dann tritt Anzu auf den Plan – eine riesige, etwas träge Geisterkatze, die eigentlich zu ihrem Beschützer werden soll. Dass Karin diesem neuen Gefährten zunächst misstraut, ist nur zu verständlich: Anzu wirkt alles andere als zuverlässig, eher wie ein liebenswerter, aber fauler Anti-Held. Was mich an diesem Film sofort fasziniert hat, ist die Art, wie er Gegensätze zusammenführt. Auf der einen Seite haben wir Karin, ein verletzliches, unsicheres Mädchen, das gerade dabei ist, mit Verlust und Einsamkeit klarzukommen.
Den ganzen Beitrag lesen » - 12.Sep.
- // szenenwechsel vol. (2)39 – „a few moments of cheers“
-
mit dem Werk „A Few Moments Of Cheers“.

// Als ich A Few Moments of Cheers gesehen habe, war ich überrascht, wie intensiv dieser vergleichsweise kurze Animefilm wirkt. Mit gerade einmal 68 Minuten Laufzeit erzählt er eine Geschichte, die gleichermaßen leichtfüßig und tief emotional ist. Im Mittelpunkt steht Kanata, ein Oberschüler, der mit Begeisterung Musikvideos dreht, jedoch noch nach seiner künstlerischen Stimme sucht. Als er zufällig die Sängerin Yu Orie auf der Straße singen hört, erfasst ihn ein Moment purer Inspiration. Doch das, was zunächst wie der Beginn einer typischen Coming-of-Age-Geschichte wirkt, nimmt eine überraschende Wendung: Am nächsten Tag steht Yu plötzlich als seine neue Lehrerin vor ihm – eine Künstlerin, die ihre Karriere gerade erst aufgegeben hat. Diese Ausgangssituation schafft sofort eine besondere Spannung. Auf der einen Seite Kanata, jung, voller Tatendrang, hungrig nach Ausdrucksmöglichkeiten.
Den ganzen Beitrag lesen »
° magazine im pdf-archiv
- 07.Apr.
- // ausgabe april 2009
ENDLICH DER NEUE ZUCKERKICK IST DA!!!// inhalt:
// interview mit heike makatsch
// … über die situation der posthalle
// wie ihr gleichzeitig eure wohnung sauber und euren winterspeck weg bekommt
// wie immer viele schöne geschichten unserer autoren
// eventkalender
Um die PDF-Datei der neuesten Ausgabe ansehen zu können, klick einfach auf das Titelbild!Viel Spass!
° stadtplan
- 06.Okt.
- // stadtplan
-
klickt das bild und surft durch die stadt:
1000 möglichkeiten in würzburg einen schönen abend zu verbringen. viel spass!
° über uns
- 24.Aug.
zuckerkick – das stadtmagazin für würzburg – Wir sind ein kostenlosen, unabhängiges Stadtmagazin für Würzburg und Umgebung. zuckerkick gibt es „nur“ noch als Internetblog. Unsere Printausgaben wurde 2009 eingestellt! Die erste Ausgabe wurde im Januar 2006 veröffentlich, seit Sommer 2008 befindet sich unser Büro direkt am Berliner Ring. Viele junge Autoren schreiben für uns! Falls auch Du dazugehören willst, schicke eine einfach kleine „Schreibprobe“ an contact@zuckerkick.com. Falls Sie Interesse haben auf unserer Homepage zu werben mailen Sie bitte an nico@zuckerkick.com. Den ganzen Beitrag lesen »

