• º zuckerbeat: musik / szene

  • 10.Aug.
  • // unterwegs vol. 36 – „taubertal festival 2026, rothenburg ob der tauber“
  • mit dem 30ten Jubiläum des Taubertal-Festivals

    Kaffkiez

    // Das Taubertal Festival startete in den vergangenen Jahren ja bereits mehrmals am Donnerstag. Als Warm-Up sozusagen, aber in diesem Jahr wurde passend zum Jubiläum des Festivals nochmal einer draufgesetzt. Unter dem Motto „Feiern mit Freunden“ wollte man es parallel zum 30ten ordentlich krachen lassen und so bestritten die Bands diesmal auf der Hauptbühne ihr sogenanntes Aufwärmprogramm und das hatte es in sich.

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  • 07.Aug.
  • // presswerke vol. (3)13 – „daughter from hell“
  • mit der neuen Vinyl-LP von Gracie Abrams.

    // Es ist mal wieder so weit. Jede Generation verlangt nach neuen Held*innen und Gracie Abrams ist definitiv eine davon. Sie schafft es nämlich zahlreichen Menschen aus dem Herz zu sprechen mit ihrer Musik und das ganze auch noch in formvollendet Pop-Melodien zu gießen. Ihr drittes Album mit dem schicken Titel Daughter From Hell will dabei eigentlich genau das Gegenteil, als es der Titel vermuten lässt. Es will sich gar nicht wehren gegen die popkulturellen Einflüsse, die uns alle umgeben, sondern in sie eintauchen. Die Musikerin aus Amerika sucht spürbar die Nähe zum ganz großen Pop und wirkt dabei doch wie eine Person, die ihre Hoffnungen, aber auch Zweifel in glitzernde Perlen verwandelt. Nach ihrem Überwerk The Secret Of Us setzt Abrams den darauf eingeschlagenen Weg selbstsicher fort. Sie möchte aufbrechen in eine neue Welt und es gelingt ihr in Ansätzen auch ganz hervorragend.

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  • 04.Aug.
  • // zuckerbeat vol. (6)72 x werktag vol. (1)99 – „he was sunshine, i was midnight rain“
  • mit den Werken „The Slicks“ von Maggie Nelson“ und „Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht“ von Jakob Schwerdtfeger.

    // Wer hat Lust auf einen Perspektivwechsel? Der sollte vielleicht mal in die neuen Werke von Maggie Nelson und Jakob Schwerdtfeger reinschnuppern. Die wirken auf den ersten Blick nicht unbedingt wie zwei bei der Geburt getrennte Zwillinge, aber sie machen auf spannende Weise deutlich wie vielfältig Kunst heutzutage ist. Popkultur oder Hochkultur, wen juckts? Die Schnittmengen sind enorm und so wirkt auch ein Buch über Taylor Swift und Silvia Plath ziemlich naheliegend, wenn man sich die beiden Frauen mal etwas genauer ansiegt. Sylvia Plath, so viel vorneweg, gilt als eine der nachhaltigsten Lyrikerinnen ihrer Zeit und wird bis heute völlig zu Recht für ihre wegsweisenden Veröffentlichungen gefeiert. Taylor Swift wiederum muss man nicht mehr vorstellen, aber aus diesen zwei so gegensätzlichen Charakteren entspinnt Nelson in The SlicksÜber Silvia Plath und Taylor Swift eine spannende Abhandlung darüber, was es heißt als Frau plötzlich berühmt zu werden.

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  • 31.Juli
  • // presswerke vol. (3)12 – „loveland“
  • mit der neuen Vinyl-LP von Suki Waterhouse.

    // Suki Waterhouse schlägt mit Loveland ein neues Kapitel ihrer musikalischen Entwicklung auf und präsentiert ein Album, das ihre charakteristische Mischung aus Dream Pop, Indie und Alternative konsequent weiterführt. Während ihre bisherigen Veröffentlichungen bereits von verträumten Klanglandschaften, melancholischen Melodien und cineastischer Atmosphäre geprägt waren, wirkt ihr drittes Studioalbum geschlossener, persönlicher und emotional noch unmittelbarer. Loveland versteht sich als Momentaufnahme einer Künstlerin, die sowohl privat als auch musikalisch neue Wege beschreitet und ihre Erfahrungen in fein ausbalancierte Popsongs verwandelt. Thematisch kreist das Album um Selbstfindung, Veränderung und die Suche nach einer neuen Identität. Erfahrungen wie Mutterschaft, persönliches Wachstum und das Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Zukunft bilden den emotionalen Kern der vierzehn neuen Songs. Waterhouse erzählt dabei keine linearen Geschichten, sondern arbeitet mit Stimmungen, Erinnerungen und Bildern, die ihre Musik zugleich intim und offen für individuelle Interpretationen machen.

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  • 24.Juli
  • // presswerke vol. (3)11 – „third side of the moon“
  • mit der neuen Vinyl-LP von Modest Mouse.

    // Mit „An Eraser And A Maze“ melden sich Modest Mouse nach fünf Jahren eindrucksvoll zurück und beweisen einmal mehr, warum sie seit den 1990er-Jahren zu den wichtigsten und eigenständigsten Bands des amerikanischen Indie-Rock zählen. Während viele ihrer Zeitgenossen ihren Sound im Laufe der Jahre geglättet oder stärker an den Mainstream angepasst haben, schlagen Isaac Brock und seine Mitstreiter einen anderen Weg ein: Das neue Album knüpft bewusst an die kantige, unberechenbare Energie ihrer frühen Werke an, ohne dabei wie eine bloße Nostalgieübung zu wirken. Stattdessen gelingt der Band eine überzeugende Verbindung aus Rückbesinnung und Weiterentwicklung. Seit Klassikern wie „The Lonesome Crowded West“ oder „The Moon & Antarctica“ steht Modest Mouse für einen Sound, der sperrige Gitarren, verschachtelte Rhythmen, melancholische Melodien und philosophisch geprägte Texte miteinander verbindet. Isaac Brocks unverwechselbarer Gesang, der zwischen verletzlicher Intimität und eruptiver Dringlichkeit pendelt, gehört dabei seit jeher zu den markantesten Stimmen des Indie-Rock. Auch auf „An Eraser And A Maze“ bleibt diese einzigartige Mischung das Herzstück des Albums.

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  • º literatur / comic

  • 11.Aug.
  • // strichcode vol. (4)69 – „kill blue“
  • mit den Werken Kill Blue (Starterpack 1 & 2) und Record Of Ragnarok: The Jack The Ripper Case Files.

    // Azychika, Takumi Fukui und Shinya Umemura knallen uns in diesen Tagen unter dem schönen Titel Record of Ragnarok: The Jack the Ripper Case Files ein Update ihres gefeierten Klassikers um die Ohren, das sich auf eine der spannendsten Figuren aus dem RoR-Kosmos bezieht. Dabei kehren wir erstmal zurück in die Vergangenheit, genau genommen ins Jahr 1888. Wir befinden uns natürlich in London, wo dichter Nebel über den Straßen der Stadt liegt. Eine perfekte Szenerie für düstere Kriminalfälle, die hier auf famose Weise an die Fans herangereicht werden. Dazu schlendern wir eine Runde rüber zu Central News Agency, eben jener, die damals dem noch unbekannten Killer seinen fiesen Namen schenkte. Den Machern ist allerdings nicht daran gelegen, sich hier ganz genau an den historischen Fakten abzuarbeiten, sondern daraus einan mitreißenden Mystery-Manga zu kreieren, der einen so schnell nicht mehr von der Leine lässt.

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  • 10.Aug.
  • // strichcode vol. (4)68 – „mad in the apocalypse“
  • mit dem Werk „MAD In The Apocalypse“ von Yusuke Otori.

    // Yusuke Otori möchte uns allen ordentlich einen mitgeben. Sein Werk MAD In The Apocalypse versetzt uns in eine Zukunft, wie man sie sich düsterer nicht vorstellen kann. Die Menschheit ist weitestgehend am Ende. Außerirdische haben die Kontrolle übernommen und überhaupt wirkt alles wie ein postapokalyptisches Minenfeld, auf welchem jeder Schritt dein letzter sein könnte. Wir folgen bei all dem einem gewissen John, dessen Hauptaugenmerk darauf liegt, einfach irgendwie heil aus der ganzen Sache wieder heraus zu kommen. Die Hoffnung darauf allerdings ist gering. Das liegt auch daran, dass hier keiner so richtig weiß, welche Beweggründe die anderen um ihn herum haben und so entsteht ein ständiges Gefühl auf der Hut zu sein. Von einer Sekunde auf die andere ändert sich für die Gruppe dann alles, als sie plötzlich eine Nachricht bekommen, die darauf hindeudet, dass es vielleicht noch weitere Überlebende geben könnte.

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  • 09.Aug.
  • // aufgelesen vol. (6)98 – „zwei väter“
  • mit den Werken „Die Toten aus der Wassermühle“ von Yukito Ayatsuji und „Zwei Väter“ von John Niven.

    // Wer sich gerne Gegensätzen widmet, der findet in den neuen Romanen von Yukito Ayatsuji und John Niven ein spannendes Doppel vor. Mit Die Toten in der Wassermühle und Zwei Väter knallen uns die beiden zwei Romane vor den Latz, die unterscheidlicher kaum sein könnten, die sich aber beide mit Menschen in absoluten Ausnahmesituationen beschäftigen. Yukito Ayatsuji präsentiert uns dabei wie schon in Teil 1 seiner Krimireihe einen überaus lesenswerten Mitratekrimi, der nicht nur Fans von Whodunit-Serien, sondern auch Anhänger japanischer Literatur begeistern dürfte. Sein clever in Szene gesetzter Honkaku-Krimi trieft dabei nur so vor spannenden Cliffhangern, die einen immer wieder an der Nase herumführen. John Niven wiederum schafft es in seinen Werken schon seit jeher seinen idealtypischen, schwarzen Humor mit gesellschaftskritischen Motiven zu kontern und so widmen wir uns diesmal einem ganz besonderen Spannungsfeld: der eigenen Familie. Beide verbindet, dass sie es mit ein paar Kniffen schaffen, ihre Leser sofort in einen Sog der Emotionen zu schubsen. Die Toten in der Wassermühle versteht sich dabei als klassischer Detektiv-Krimi, der einen immer wieder ins Grübeln bringt, was hier eigentlich vor sich geht.

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  • º termine

  • 09.Aug.
  • // da geht was…
  • Taubertal Festival 2027 mit Die Ärzte, Sondaschule, AnnenMayKantereit, Esther Graf, LaBrassBanda, Swiss & Die Andern, Wanda, Dicht & Ergreifend, uvm. (05. bis 08.08.26 / Eiswiese, Rothenburg od Tauber) -> Tickets für 2027 sichern unter: https://taubertal-festival.de/

    und sonst so?

    Superbloom Festival 2026 mit Kygo, Tom Odell, Zara Larsson, Tash Sultana, Zartmann, Berq, bbno$, Vicky, Asha Banks, Jolle, Mika Noe, Magda, Laurenz Nikolaus, Civan, Jules War, Merve, Ikkimel, Filow, horsegiirL, Noga Erez, Oskar Med K, Baran Kok, Kiarababa, Dani Lia, Yung Pepp, Lorde, Audrey Hobert, Sombr, Ennio, Lewis Capaldi, Bastille, Jessie Murph, Ayliva, uvm. (29.08. bis 04.09. / Olympiapark, München)

    Drei Meter Feldweg (21.08. / Stattbahnhof, SW)

    Raised Fist (13.10. / Stattbahnhof, SW)

    Juse Ju (17.10. / Cairo)

    Slope (20.10. / Stattbahnhof, SW)

    Dicht & Ergreifend (23.10. / Posthalle)

    Ignite (11.11. / Stattbahnhof, SW)

    Chefdenker (13.11. / Immerhin)

    Rian (28.11. / Posthalle)

    Dikka (29.11. / Posthalle)

    Steiner & Madlaina (10.12. / Cairo)

    und 2027?

    Hinterlandgang (18.02. / Cairo)

    OG Keemo (10.03. / Posthalle)

    Rock im Park 2027 mit blink-182, uvm. (04. bis 06. Juni 2027 / Zeppelinfeld, Nürnberg)

    Heroes Festival 2027 mit Ski Aggu, BHZ, 2lade, badmómzjay, OG Keemo, Esther Graf, Yung Yury, Wa22ermann, uvm. (17. bis 19. Juni 2027 / Strohofer, Geiselwind)

    udwue 2027 (17. bis 20. Juni 2027 / Mainwiesen, Würzburg)

  • ° fashion / photos / games / kunst / werktag

  • 10.Aug.
  • // spieltrieb vol. (3)52 – „freunde fürs leben“
  • mit dem neuen Werk „Freunde fürs Leben“ von Fredrik Backman.

    // Manche Bücher sind wie geschaffen für warme Sommertage. Mit „Freunde fürs Leben“ hat Fredrik Backman genau so einen Roman am Start, der einen von der ersten Seite an in einen regelrechten Sog der Emotionen reißt. Wer den Autor bisher noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass er zu renommiertesten Schriftstellern Schwedens gehört. Sein Bestseller „Ein Mann namens Ove“ ging nicht nur in literarischer Form durch die Decke, sondern auch als Verfilmung. Zwei Oscarnominierungen gab es als Quittung für die Geschichte, die inzwischen rund um den Erdball zahlreiche Menschen fasziniert. In seinem neues Wurf schickt er uns nun in Richtung einer kleinen Küstenstadt, wo sich alltäglich eine kleine Gruppe Teenager unten am verlassenen Pier trifft. Der Ort ist für sie eine Art zweites Zuhause und die Freunde eine Ersatzfamilie, weil hier hinter den Kulissen doch so einiges im Argen liegt. Jedenfalls finden wir uns im Anschluss erstmal 25 Jahre später in der Gegenwart wieder. Wir treffen auf eine gewissen Louisa, die ein Gemälde liebgewinnt, das eben damals von jemandem aus dem Freundeskreis gemalt wurde.

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  • 07.Aug.
  • // werktag vol. (2)02 – „unshame“
  • mit dem Werk „Unshame“ von Louisa Dellert.

    // Louisa Dellert richtet in ihrem neuen Buch den Blick auf eine Thematik, mit der sich Millionen Menschen täglich zwangsläufig auseinander setzen müssen: den eigenen Körper. In ihrem Buch „Unshame“ gelingt es ihr dabei einen spannenden Blick auf unsere Gesellschaft als Ganzes zu werfen. Woher kommen nur all diese Selbstzweifel, die einen regelrecht einlullen. Dellert entwickelt daraus ein überaus spannendes Werk, das weniger analytisch, sondern vielmehr aufklärend an die ganze Sache herangeht. Woher kommen eigentlich all die Körperfixierungen und Schönheitsideale, die unsichtbar im Raum zu schweben scheinen. Als Ausgangspunkt nimmt Louisa Dellert hier einfach mal sich selbst. Sie war nämlich mal Influencerin im Fitness-Bereich und weiß, wie soziale Medien funktionieren. Durch unterschiedliche Anreize wird man selbst immer mehr dazu erzogen, ein Ideal abzubilden, das es so eigentlich gar nicht gibt. Hier spielen dann auch Dinge, wie Leistung und Anerkennung eine Rolle, die alle von uns aus dem Alltag im Job nur zu gut kennen dürften. Diese sehr persönliche Erzählweise macht ihr Werk zu etwas Außerordentlichem. Sie schafft es nämlich damit all die Widersprüche darin ad absurdum zu führen.

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  • 04.Aug.
  • // werktag vol. (2)01 – „holt euch das spiel zurück!“
  • mit dem Werk „Holt euch das Spiel zurück!“ von Philipp Köster.

    // Es gibt wirklich gute Gründe, dass Philipp Kösters neues Buch gerade jetzt erscheint, ist es doch wirklich an der Zeit, dass sich die Fans das Spiel zurückholen. Die Rede ist natürlich vom Fußball und mit dem kennt sich der langjährige Chefredakteur des famosen Magazins 11Freunde sehr gut aus. In den vergangenen Jahzehnten hat sich dabei nicht nur das Spiel auf dem Platz verändert, sondern auch das ganze Drumherum. Es geht hier inzwischen um eine milliardenschwere Industrie und und das wirft immer wieder die Frage auf, wie man hier die entsprechende Balance findet, damit die Faszination nicht verloren geht. Köster ist dabei kein reiner Konsument des Kulturguts Fußball sondern er widmet sich auch den Dingen drum herum. Den ausgeklügelten Chroeografien, den endlosen Asuwärtsfahrten und den Gesängen auf den Rängen. Kurz gesagt. Er richtet den Blick aus der Fanperspektive auf den Fußball und diese Sichtweise erzeugt eine gehörige emotionale Wucht, die kein ausgeklügeltes Marketingprodukt liefern kann.

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  • 03.Aug.
  • // zuckerbeat vol. (6)72 x werktag vol. (1)99 – „he was sunshine, i was midnight rain“
  • mit den Werken „The Slicks“ von Maggie Nelson“ und „Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht“ von Jakob Schwerdtfeger.

    // Wer hat Lust auf einen Perspektivwechsel? Der sollte vielleicht mal in die neuen Werke von Maggie Nelson und Jakob Schwerdtfeger reinschnuppern. Die wirken auf den ersten Blick nicht unbedingt wie zwei bei der Geburt getrennte Zwillinge, aber sie machen auf spannende Weise deutlich wie vielfältig Kunst heutzutage ist. Popkultur oder Hochkultur, wen juckts? Die Schnittmengen sind enorm und so wirkt auch ein Buch über Taylor Swift und Silvia Plath ziemlich naheliegend, wenn man sich die beiden Frauen mal etwas genauer ansiegt. Sylvia Plath, so viel vorneweg, gilt als eine der nachhaltigsten Lyrikerinnen ihrer Zeit und wird bis heute völlig zu Recht für ihre wegsweisenden Veröffentlichungen gefeiert. Taylor Swift wiederum muss man nicht mehr vorstellen, aber aus diesen zwei so gegensätzlichen Charakteren entspinnt Nelson in The SlicksÜber Silvia Plath und Taylor Swift eine spannende Abhandlung darüber, was es heißt als Frau plötzlich berühmt zu werden.

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  • 31.Juli
  • // zuckerschock für den juli 2026: bill watterson – „calvin & hobbes“ (kompaktausgabe)
  • mit der Kompaktausgabe zu „Calvin & Hobbes“.

    // Bill Watterson hat mit „Calvin und Hobbes“ einen Comicklassiker geschaffen, dessen Popularität seit seinem Debüt Mitte der 1980er-Jahre ungebrochen ist. Die Abenteuer des sechsjährigen Calvin und seines Stofftigers Hobbes gehören längst zum Kanon der Comicgeschichte und begeistern Generationen von Leserinnen und Lesern mit einer einzigartigen Mischung aus kindlicher Fantasie, feinsinnigem Humor und überraschender philosophischer Tiefe. Mit „Calvin und Hobbes Kompakt“ erscheint nun eine neue, handliche Ausgabe, die die ersten Jahre der Serie in einem hochwertigen Schuber mit zwei kompakten Bänden versammelt und sowohl Neueinsteigern als auch langjährigen Fans einen idealen Zugang bietet. Der Band enthält nahezu 500 Comicstrips aus den Jahren 1985 bis 1987 – jener Zeit, in der Watterson seine Figuren etablierte und den unverwechselbaren Ton der Reihe entwickelte. Calvin ist dabei weit mehr als ein gewöhnlicher Sechsjähriger. Er ist Träumer, Rebell, Philosoph, Wissenschaftler, Raumfahrer und Dinosaurierjäger zugleich. Seine grenzenlose Fantasie verwandelt den heimischen Garten in fremde Planeten, Schneemänner in groteske Kunstwerke und den Schulweg in ein Abenteuer voller Gefahren.

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  • º film / tv

  • 07.Aug.
  • // szenenwechsel vol. (2)56 – „miru tights“
  • mit der kompletten Serie „Miru Tights“.

    // Heute wollen wir euch auf ein ganz besonderes Werk aufmerksam machen, das vor allem Anime-Fans ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern dürfte. Yuuki Ogawa kreiert mit ihrem Werk Miru Tights ein spannende Kurzgeschichte, die man so schnell nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Das Schönste daran ist, dass es sich dabei um Mischung aus Slice Of Life und Comedy-Serie handelt. Man steht also mittendrin im Leben und wird in den 13 Episoden mit allerhand kuriosen Situationen konfrontiert, die direkt aus dem Alltag stammen könnten. Im Mittelpunkt des Ganzen stehen die drei Schülerinnen Homi, Ren und Yua, die gleich zu Beginn des Schuljahres eine enge Bande bilden. Während im Hintergrunden die Kirschblüten blühen, streunen sie durch ihr Leben und werden mit allerhand Herausforderungen konfrontiert, die der Teenager-Alltag eben so mit sich bringt. Vor allem das Thema Freundschaft wird dabei in allen Formen durchdekliniert und hier in wirklich bezaubernde und bisweilen auch sehr lustige Bilder getaucht.

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  • 10.Juli
  • // szenenwechsel vol. (2)55 – „burn the witch“
  • mit dem Anime „Burn The Witch“.

    // Mit „Burn the Witch“ erhält Tite Kubos gleichnamiger Manga eine atmosphärisch dichte und visuell beeindruckende Anime-Umsetzung, die Fantasy, Action und britischen Charme auf ungewöhnliche Weise miteinander verbindet. Der Schöpfer von „Bleach“ beweist dabei erneut sein Gespür für originelle Welten und charismatische Figuren. Statt ins feudale Japan oder in klassische Fantasyreiche führt die Geschichte ins moderne London – genauer gesagt nach Reverse London, eine verborgene Parallelwelt, in der Drachen existieren und deren Schicksal eng mit dem Leben der Menschen verknüpft ist. Im Mittelpunkt stehen Noel Niihashi und Ninny Spangcole, zwei junge Hexen, die für die Organisation Wing Bind arbeiten. Ihre Aufgabe besteht darin, die Drachen der Stadt zu beaufsichtigen, sie zu schützen und gleichzeitig zu verhindern, dass von ihnen Gefahren für die Menschen ausgehen. Dabei entwickelt sich „Burn the Witch“ rasch zu weit mehr als einer simplen Monsterjagd. Die Serie verbindet urbane Fantasy mit Mystery-Elementen, temporeicher Action und humorvollen Momenten, die vor allem durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten der beiden Protagonistinnen entstehen.

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  • 19.Juni
  • // szenenwechsel vol. (2)54 – „tardis“
  • mit der aktuellen Staffel von „Doctor Who“.

    // Mit der zweiten Staffel der neuen „Doctor Who“-Ära setzt Showrunner Russell T Davies konsequent auf große Emotionen, ungewöhnliche Ideen und jene kreative Grenzenlosigkeit, die die traditionsreiche Science-Fiction-Serie seit Jahrzehnten auszeichnet. Die acht Episoden erzählen zwar erneut eigenständige Abenteuer, entwickeln gleichzeitig aber einen übergeordneten Handlungsbogen, der immer wieder auf eine dunkle Verschwörung verweist und in einem überraschenden Finale endet. Im Mittelpunkt steht erneut der von Ncuti Gatwa gespielte Doktor, der seiner Figur eine ganz eigene Dynamik verleiht. Sein Doktor ist energiegeladen, empathisch, humorvoll und gleichzeitig von einer unterschwelligen Melancholie geprägt. Gatwa gelingt das Kunststück, die jahrzehntelange Tradition der Rolle zu respektieren und ihr dennoch eine unverwechselbare eigene Identität zu geben. Seine Darstellung lebt von einer enormen Präsenz, schnellen Stimmungswechseln und einer großen Wärme, die ihn zu einem der zugänglichsten Doktoren der jüngeren Seriengeschichte macht.

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  • 08.Mai
  • // szenenwechsel vol. (2)53 – „besser zoosammen“
  • mit dem Werk „Neue Abenteuer von Zoomania 2″ – Besser Zoosammen“.

    // Neue Abenteuer von Zoomania 2 von Joe Caramagna ist genau so ein Buch, das man aufschlägt und sofort wieder mitten in dieser bunten, quirlig-chaotischen Stadt landet, als hätte man den Film gerade erst gesehen. Und das Schöne ist: Es versucht gar nicht, das große, alles überragende Abenteuer zu erzählen – sondern konzentriert sich auf die kleinen Fälle, die den Alltag von Judy und Nick eigentlich erst lebendig machen. Was mir beim Lesen sofort aufgefallen ist: Der Ton stimmt einfach. Diese Mischung aus Humor, Tempo und einem leichten Augenzwinkern fühlt sich sehr nah am ursprünglichen Zoomania-Gefühl an. Judy Hopps ist immer noch die übermotivierte Polizistin mit großem Herzen, Nick Wilde der charmante, leicht zynische Partner – und genau aus diesem Zusammenspiel ziehen die Geschichten ihren Reiz. Es sind oft die Dialoge, die hängen bleiben, dieses schnelle Hin und Her, bei dem man merkt, wie gut die beiden inzwischen als Team funktionieren. Die vier enthaltenen Geschichten sind angenehm überschaubar, fast wie einzelne Episoden einer Serie. Das macht das Buch gerade für jüngere Leser richtig zugänglich, weil man nicht unbedingt alles am Stück lesen muss.

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  • 20.März
  • // szenenwechsel vol. (2)52 – „sherlock & daughter“
  • mit der DVD zur TV-Serie „Sherlock & Daughter“.

    // Ich musste bei Sherlock & Daughter noch stärker darüber nachdenken, wie wandlungsfähig Sherlock Holmes eigentlich ist – und wie jede Generation sich ihre eigene Version dieser Figur baut. Wenn man sich die Bandbreite anschaut, wird das ziemlich deutlich: Da sind die klassischen, werknahen Umsetzungen, die stark auf Atmosphäre und Vorlage setzen, dann moderne Interpretationen wie Sherlock, die Holmes in die Gegenwart holen und seine Genialität fast schon als Superkraft inszenieren, und schließlich die eher körperlichen, energiegeladenen Filmversionen mit Robert Downey Jr., die das Abenteuerliche und Actionbetonte hervorheben. Sherlock & Daughter schlägt im Vergleich dazu einen anderen Weg ein – und genau das fand ich spannend. Die Serie interessiert sich weniger dafür, Holmes neu zu „verpacken“, sondern stellt ihm eine Figur gegenüber, die seine gewohnte Position ins Wanken bringt. Amelia ist nicht einfach Sidekick oder Bewunderin, sondern jemand, der Ansprüche stellt – emotional, biografisch und auch moralisch. Allein die Möglichkeit, dass Holmes Vater sein könnte, verändert die Dynamik komplett. Plötzlich steht nicht mehr nur die Frage im Raum, wie ein Fall gelöst wird, sondern auch, wer dieser Mann eigentlich ist, wenn man ihn nicht nur als Detektiv betrachtet.

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  • ° magazine im pdf-archiv

  • 07.Apr.
  • // ausgabe april 2009
  • zuckerkick 04 2009ENDLICH DER NEUE ZUCKERKICK IST DA!!!

    // inhalt:
    // interview mit heike makatsch
    // … über die situation der posthalle
    // wie ihr gleichzeitig eure wohnung sauber und euren winterspeck weg bekommt
    // wie immer viele schöne geschichten unserer autoren
    // eventkalender

    Um die PDF-Datei der neuesten Ausgabe ansehen zu können, klick einfach auf das Titelbild!

    Viel Spass!

  • ° stadtplan

  • 06.Okt.
  • // stadtplan
  • stadtplan von würzburg

    klickt das bild und surft durch die stadt:
    1000 möglichkeiten in würzburg einen schönen abend zu verbringen. viel spass!

  • ° über uns

  • 24.Aug.
  • zuckerkick – das stadtmagazin für würzburg – Wir sind ein kostenlosen, unabhängiges Stadtmagazin für Würzburg und Umgebung. zuckerkick gibt es „nur“ noch als Internetblog. Unsere Printausgaben wurde 2009 eingestellt! Die erste Ausgabe wurde im Januar 2006 veröffentlich, seit Sommer 2008 befindet sich unser Büro direkt am Berliner Ring. Viele junge Autoren schreiben für uns! Falls auch Du dazugehören willst, schicke eine einfach kleine „Schreibprobe“ an contact@zuckerkick.com. Falls Sie Interesse haben auf unserer Homepage zu werben mailen Sie bitte an nico@zuckerkick.com. Den ganzen Beitrag lesen »