// neulich: bei clueso in den posthallen…

Durch die sehr muskulösen Oberarme des Frontsängers der Erfurter Vorband „Makabu“ wirkte Clueso, alias Thomas Hübner, als er unter tosendem Beifall die Bühne betrat, noch kleiner, dünner und schmächtiger als er wahrscheinlich ist. Doch schnell machte er dem Publikum das Gegenteil klar. Das Micro in der Hand und das gesamte Bühnenbild ausnutzend, indem er tanzte, […]

clueso_
Durch die sehr muskulösen Oberarme des Frontsängers der Erfurter Vorband „Makabu“ wirkte Clueso, alias Thomas Hübner, als er unter tosendem Beifall die Bühne betrat, noch kleiner, dünner und schmächtiger als er wahrscheinlich ist.
Doch schnell machte er dem Publikum das Gegenteil klar.
Das Micro in der Hand und das gesamte Bühnenbild ausnutzend, indem er tanzte, als würde ihm keiner dabei zusehen, überzeugte er selbst die letzte Reihe der fast vollständig gefüllten Posthalle von seiner Größe.
Als Clueso dann nach einigen lautstarken Aufforderungen das T-Shirt hochrutscht – ganz zufällig natürlich – können sich die im Übermaß vorhandenen Frauenherzen nicht mehr halten und teilen ihm lautstark ihre wahren Absichten mit: “Ich will keinen Zentimeter mehr zwischen uns“.
Das machte selbst den Meister etwas sprachlos. Doch schnell fängt er sich wieder und improvisiert mit dem Bassisten ein Beat-box-battle.
Es ist genau diese Mischung aus verschmitzen Charme und geistreicher Ernsthaftigkeit, aus funky „Gute-Laune-Songs“ und nachdenklichen vom Leben erzählenden Liedern, aus mitreisender professioneller Show und echtem Kontakt zum Publikum, die den Künstler so unglaublich sympathisch und authentisch macht und die Hörer „so sehr dabei“ sein lässt. // von margaretha schmitt und carmen weth