mit der DVD-Veröffentlichung zu „Scream 7“.

// Schon, als der erste Teil von Wes Craven´s Scream damals über die Mattscheiben flimmerte, war klar, dass wir es hier mit etwas ganz Außerordentlichem zu tun haben. Auf so kompromisslose und selbstironische Weise hatte vorher noch nie jemand das komplette Slasher-Genre auf den Kopf gestellt. Der Film strotzte nur so vor Seitenhieben auf all die alten Klassiker des Genres angefangen bei „Nightmare On Elm Street“ bis hin zu „Freitag, der 13te“. Der Film war außerdem mit ein spannender „Whodunit“-Streifen, der einen bis zum bitteren Ende in Atem hielt. Damit war eine neue Zeitrechnung für die Slasher-Generation eingeläutet und so ist es eigentlich kein Wunder, dass inzwischen bereits der siebte Teil der Reihe in den Regalen steht. Auch diesmal steht dabei wieder die altehrwürdige Sidney Prescott im Mittelpunkt und natürlich ist auch diesmal der Ghostface-Killer nicht weit. Der Film beginnt wie eine Hommage an die alten Zeiten und knüpft an die Geschehnisse aus Teil 6 an, der dafür sorgte, dass sich die alte Clique in Teilen wieder versammelte.
Nun aber geht es für Sidney darum ihre eigene Familie zu schützen und es wird persönlich. Wir wollen hier natürlich keinen Spoiler raushauen, aber es darf auch in Runde Sieben wieder mitgeraten werden. Im Gegensatz zu dem wirklich gelungenen sechsten Teil, wirkt dieser bisweilen wie ein Epilog, was ihn für Fans aber nur umso interessanter machen dürfte. Kevin Williamson schafft es die Saga auf nachvollziehbare Weise fortzuschreiben und beweist mal wieder ein gutes Händchen, wenn es darum geht, dem Teenie-Slasher-Genre ein paar neue Facetten hinzuzufügen. Fans selbst dürfen sich im Rahmen der DVD-Veröffentlichung außerdem über eine aufschlussreiches Making Of, einige Featurettes und ein paar ergänzende Szenen freuen. Scream bleibt auch in Runde 7 noch eine der spannendsten Reihen der gegenwärtigen Slasher-Landschaft, sollte sich aber für weitere Teile nicht mehr nur vollkommen auf die Nostalgieebene verlassen. Gerade Teil sechs hat gezeigt, dass hier noch jede Menge mehr drinsteckt. Dementsprechend freuen wir uns jetzt schon auf Weiteres und schauen uns in der Zwischenzeit noch einmal alle vorherigen Teile an, um uns die Zeit bis dahin zu vertreiben. Oder ihr versucht es einfach hinterher mal mit „Camp Miosma“ – der Film hat in diesem Jahr nämlich durchaus gezeigt, wieviel Luft nach oben in diesem Genre noch ist.
UND WAS NUN?