mit dem neuen „Talisman“-Werk „Andere als diese Welten“ von Stephen King und Peter Straub.

// Die Nächte werden länger. Was gibt es da Schöneres, als sich passend zum Halloweenfest einen neuen Roman des altehrwürdigen Stephen King zu Gemüte zu führen. Zusammen mit dem aus Wisconsin stammenden Peter Straub, der mit den Vorgängern „Der Talisman“ und „Das schwarze Haus“ ebenfalls schon einige Genre-Klassiker aus dem Ärmel schüttelte, macht sich King auf nun abermals in der Anderwelt anzudocken. Im Finale der sogenannten „Talisman“-Trilogie, die in gewisser Weise auch die Geschichte um den „Dunklen Turm“ abschließt, begegnen wir abermals Jack Sawyer. Er kennt sich aus mit den Gepflogenheiten vor Ort und ihm ist auch die Geschichte von Revolvermann Roland bekannt, der Mittelwelt einst vor der Zerstörung gerettet hat. Da Jack die Fähigkeit hat, zwischen Welten zu wechseln, tritt er immer wieder die Flucht an, weil alles andere für ihn tödlich enden könnte.
Als dann allerdings eine Mördersekte auf der Mattscheibe in Mittelwelt erscheint, die auch seine Freunde in Amerika bedrohte, scheint es fast so, als würden die Welten auf einmal miteinander kollidieren. Was hat es auf sich mit dieser dunklen Macht, die alles zu verschlingen droht? Und wie fügen die beiden Autoren all diese so faszinierenden Mosaiksteine zusammen? Die beiden Autoren wollen hier etwas Episches schaffen und das merkt man auf jeder Seite. Das Buch liest sich wie ein Rausch, wobei wir anmerken wollen, dass man vorher noch die beiden oben genannten Bücher lesen sollte, da sie einen plausiblen Einstieg in dieses verrückte Universum bilden. Darüber hinaus aber ist dieses Buch hier absolut fantastisch, man fiebert regelrecht mit, ob es Jack gelingt den sich auftuenden Riss wieder zu schließen, der alles seiner Existenz zu berauben droht. Wenn du also in langen Nächten gerne in spannende Parallelwelten abdriftest, dann lass dir dieses packende Finale eines großen Epos nicht entgehen. Du wirst ganz sicher begeistert sein. Und Geister soll es zu dieser Jahreszeit ja genügend geben. Also viel Spaß beim Gruseln. Bis zu unserer nächsten Leserunde.
UND WAS NUN?