mit den beiden Werken „Japanische Geistergeschichten“ und „Japanische Kriminalgeschichten“.

// Jetzt im Oktober gibt es doch nichts Schöneres, als sich ab und zu eine kleine Gruseldosis zu verabreichen. Wer das immer mal wieder Zwischendurch machen möchte und auf geisterhafte Geschichten steht, für den haben wir heute zwei ganz besondere Büchlein im Gepäck, die man sich als Fan japanischer Literatur auf keinen Fall durch die Lappen gehen lassen sollte. Den Auftakt macht das Werk „Japanische Geistergeschichten“ von Latcadio Hearn, das schon optisch allen Fans der Seishi Yokomizo-Reihe ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubern sollte. Dieses verkehrt sich anschließend schnell zur Fratze, wenn man durch das schmale Werk streift. In Japan gibt es eine lange Tradition des Glaubens an Geister und Dämonen und viele davon sind heute noch von größter Bedeutung. Der Autor, der selbst viele Jahre in Japan gelebt hat und sich dabei mit dem Thema beschäftigte, hat anschließend eine Sammlung entworfen, die nun noch einmal in gebündelter Form für ein wohliges Grauen bei seinen Leserinnen und Lesern sorgt.
Ob sich dabei alles um einen Wahrsager oder um eine Fliege dreht. Es wird wahrhaft unheimlich und man kann das kleine Werk einfach nicht mehr aus der Hand legen. Lass dich also erschrecken vom Traumfresser und es lohnt sich zudem, die Fußnoten am Ende des Werkes zu studieren, man kann dadurch einen großen Wissenschatz in Sachen japanischer Kultur erwerben.

Wem das außerdem noch nicht reicht, der kann sich gleich hinterher das ebenso lohneneswerte Werk „Japanische Kriminalgeschichten“ zu Gemüte führen. Diesmal kommen unterschiedliche Autoren zum Zug und konfrontieren uns mit einem mysteriösen Zimmer, in dem alles blutrot ist oder eine anonyme Erzählung über einen Samurai und eine Straßensängerin. Ob da am Ende alles gut ausgeht? Überzeuge dich am besten selbst und vertreibe dir die Zeit rund um das Halloween-Fest mit diesen spannenden Werken. Sie werden dir ganz sicher eine passende Gänsehaut bescheren.
UND WAS NUN?