// strichcode 04. 09/26 – „die leichenpflegerin“

mit dem Werk „Die Leichenpflegerin“ von Kazuki Miura. // Wer sich zu Beginn der herbstlichen Zeit des Jahres gerne mal wieder einen spannenden Horror-Manga reinziehen möchte, der ist bei dem packenden Werk „Die Leichenpflegerin“ genau an der richtigen Adresse. In der Geschichte von Kazuki Miura dreht sich alles um ein altes Herrenhaus in den Bergen, […]

mit dem Werk „Die Leichenpflegerin“ von Kazuki Miura.

// Wer sich zu Beginn der herbstlichen Zeit des Jahres gerne mal wieder einen spannenden Horror-Manga reinziehen möchte, der ist bei dem packenden Werk „Die Leichenpflegerin“ genau an der richtigen Adresse. In der Geschichte von Kazuki Miura dreht sich alles um ein altes Herrenhaus in den Bergen, wo die Zeit irgendwie stehengeblieben zu sein scheint. Die Szenerie, die ein wenig an Stephen Kings „The Shining“ erinnert, bildet den Ausgangspunkt dazu, uns ein bisschen näher mit der Pflegekraft Akane Kuriya auseinander zu setzen. Die hat nämlich in dem Haus eine Stelle angenommen und kümmert sich um die ältere Dame vor Ort, die ans Bett gefesselt ist. Selbige hört auf den schönen Namen Kiwako-san und Akane ist ziemlich nervös, als sie der Hausherrin das erste Mal gegenüber tritt. Schon beim ersten Betreten fällt der jungen Helferin nämlich der beisende Leichengeruch auf, der ihr in die Nase sticht. Und noch dazu versteckt die Dame ihr Gesicht hinter einem alten Jutesack, was die Szenerie noch etwas morbider erscheinen lässt.

Das Charakterdesign von Ayuko tut hier sein Übriges, um die Stimmung noch etwas grotesker wirken zu lassen. Die Geschichte, die im Original von Harumi Miura stammt, wird nämlich noch einmal auf ein neues Level transferiert und es jagt einem immer wieder einen kalten Schauer über den Rücken, wenn man durch die Seiten des Werkes streift. Und jetzt stellt sich natürlich auch die Frage, was es mit dieser seltsamen Art der Pflege auf sich haben soll, die von der jungen Protagonistin verlangt wird. Welche das ist? Das findest du am Besten selbst heraus und schnappst dir diesen packenden Manga, der nichts für schwache Nerven ist. Die Warnung, das gute Buch erst ab 18 zu konsumieren, ist also nicht aus der Luft gegriffen und du wirst es ganz sicher (nicht) bereuen, dir dieses Werk etwas genauer angesehen zu haben. Also viel Spaß beim Gruseln. Bis zum nächsten Strichcode.