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// zuckerbeat vol. (1)24 – was in der zeitung steht

Die Crookers versammeln auf „Tons Of Friends“ alles, was Rang und Namen hat. Soulwax, Kelis, Spank Rock, Will.I.Am. Noch mehr Namen gefällig? Roisin Murphy, Miike Snow und Yelle. Immer noch nicht genug? Packen wir noch Kid Cudi und Major Lazor oben drauf. Verdammt, wo haben die Crookers die Mädels und Jungs nur alle aufgerissen und […]

// zuckerbeat vol. (1)23 – es gibt augenblicke im berliner nachtleben, da wäre man gerne englischer muttersprachler…

Die halbe Hauptstadt kämpft auf dem Sampler „Listen To Berlin“ um die Aufmerksamkeit des Hörers. Hier wird himmelhochjauchzender Pop (Super 700) mit kühler Elektronik gekontert (Cobra Killer). Hier treffen die Großmeister aus elektronischen Gefilden (DJ T, Moderat) auf die frechen Indie-Pop-Elektronika aus dem Hause Masha Qrella. Unter dem Banner „Berlin Music Commission“ versammeln sich auf […]

// zuckerbeat vol. (1)22 – Wirbeln, Wind, Schwebeschwindel…

Ein musikalisches Bilderbuch in elf Akten präsentiert uns eine Band gleichen Namens und landet mit „Nelken & Schillinge“ irgendwo zwischen Chikinki und Franz Ferdinand, unter der Bedingung, dass die sich den Sänger von den Fotos als Protagonisten engagieren. Deutschsprachiger Indiepop klang selten so mitreißend, wie im Opener „Calypso“ oder im kurz darauf folgenden „Kopf ab“. […]

// zuckerbeat vol. (1)21 – Bist du BWL-Student oder ein Mann?

Built To Spill werden wohl auf ewig ein Geheimtipp bleiben. Dabei wissen all die Fans, die sich seit Jahren an den Songs von Death Cab For Cutie und Nada Surf die Seele wärmen, gar nicht, was ihnen entgeht. Hinter dem verzaubernden Artwork versteckt sich ein Melodiereigen irgendwo zwischen Modest Mouse, Superchunk und Teenage Fanclub. Man […]

// zuckerbeat vol. (1)20 – pirates vs. ninjas vs. zombies vs. robots

Nach seinem Rausschmiss bei Blackmail besinnt sich Aydo Abay nun vollends auf sein bisweilen leider zu Unrecht völlig unterschätztes Nebenprojekt Ken. „Yes We“ (Obama lässt grüßen!), das inzwischen vierte Album des Kollektivs, hat mal wieder all den Poppappeal auf sich vereint, der bei Blackmail so gerne hinter einer Breitseite der Gitarren verreckt. Schon der Opener […]

// zuckerbeat vol. (1)19 – ich bin bis auf weiteres eine demonstration

Die „Welt verbrennt“ und Festland scheinen sich einen feuchten Dreck darum zu scheren. Gibt ja schließlich eine charmante Rücklauf-Funktion im Pop, mit der man sich einfach wieder in die 80er katapultieren kann, um dort ein bisschen auf die Kacke zu hauen. Ergüsse aus dem Poesialbum treffen hier auf Porno-Pop im House-Gewand. Man merkt den Jungs […]

// zuckerbeat vol. (1)18 – attack music

Dev Hynes alias Lightspeed Champion scheint auf seinem neuen Album seine romantische Seite für sich entdeckt zu haben. „Life Is Sweet! Nice To Meet You“ lädt schon im Opener zum Träumen ein, bevor es fortwährend zärtliche Blicke mit dem Hörer austauscht. Anschließend wird dann auf die Tanzfläche gewatschelt und am Ende mit verliebtem Blick aufs […]

// zuckerbeat vol. (1)17 – music! dance! drama!

Unverdientermaßen sind State Radio hierzulande immer noch relativ unbekannt, was sich mit ihrem neuen Album „Let It Go“ aber hoffentlich schon in Kürze ändern wird. Die Scheibe macht alles richtig, was Incubus auf ihren letzten Alben falsch gemacht haben. Die Jungs vermengen Rockmusik mit allerhand entspannten Grooves und landen damit irgendwo zwischen Sublime und den […]

// zuckerbeat vol. (1)16 – mystery of the disappearing rabbit

Field Music haben hierzulande leider nie den Sprung auf die große Bühne geschafft. Mit „(Measure)“ dürfte sich daran nur wenig ändern, weil die Band auch diesmal darauf verzichtet, irgendwelche Zugeständnisse ans Formatradio oder den Indie-Club zu machen. Die 20 Tracks wirken wie ein Echo aus vergangenen Tagen und loten alles aus, was nicht niet und […]

// zuckerbeat vol. (1)15 – coal digger

Die Local Natives könnten Vampire Weekend und Bombay Bicycle Club den Rang ablaufen, wenn sie weiter so schöne vertrackt-beschwingte Hymnen abliefern, wie auf ihrem nun vorliegenden Album „Gorilla Manor“. Ein feuchter Indie-Traum von einer Platte ist das. Locker flockig einen Schneeball in die Fresse ballern und dann mit dem Schlitten die Piste runter jagen, damit […]

// zuckerbeat vol. (1)14 – apple trees

Get Well Soon wird ja hin und wieder vorgeworfen, er würde seine Stücke allzu sehr zukleistern – mit Sounds und vor allem mit Gefühl. Das wirkt auf die Dauer leider etwas ermüdend. „Vexations“ ist demnach auch wieder ein echter Brocken von Album geworden. Die Leichtigkeit, die beim Vorgänger noch in Nuancen aufblitzte, scheint verflogen. Stattdessen […]

// zuckerbeat vol. (1)13 – space odissey

Unter dem Projektnamen „Athens“ haben sich die britischen Elektro-Urgesteine von Underworld an ihren musikalischen Wurzeln abgearbeitet und eine exquisite Auswahl an Tracks aus dem Dickicht der elektronischen Rauschschwaden zurück ins Blitzlicht gezerrt, die sich durchaus sehen lassen kann. Der angejazzte Porno-Sound von Alice Coltrane, die avantgardistischen Pulsschläge von Squarepusher, die weinerliche Psychedelic-Phantasien vom Mahavishnu Orchestra […]

// zuckerbeat vol. (1)12 – keep the streets empty for me

Während die Dächer unter dem weißen Kleid des Sternenstaubs versinken und die Temperaturen immer weiter nach unten rutschen, schwingt sich eine Band aus den Vereinigten Staaten zu höchsten Höhen auf. Sternenklare Melodien bahnen sich da – von Massachusetts – aus ihren Weg in hiesige Gefilde. Apse sind der funkelnde Stern unter den Postrockern. Sie spielen […]

// zuckerbeat vol. (1)03 – get fresh

Die werte Sängerin der Yeah Yeah Yeahs präsentiert in diesen Tagen den Soundtrack zu „Where The Wild Things Are“, einem netten Kinderfilm mit Plüsch-Figuren, der auch so manchem Erwachsenen Spaß machen dürfte. Karen O And The Kids jedenfalls lassen es ordentlich krachen auf vierzehn Songs, die wohl nicht nur unterbewusst am Sound der Underage-Riege kratzen […]

// zuckerbeat vol. 99 – triff mi, wenn das fest vorbei is, treff ma uns am hintern end vom pier…

Porcupine Tree nähern sich auf ihrem neuen Album immer mehr dem konventionellen Rocksong an. Insofern natürlich, wie die Worte konventionell und Porcupine Tree eben zusammen passen. Natürlich finden sich auf „The Incident“ auch wieder geschmackvolle Momente für den geneigten Prog-Poeten, aber die Band wildert inzwischen auch in den Gefilden von Dredg und Konsorten. Auf den […]

// zuckerbeat vol. 92 – can i forgive what i cannot forget?

Ich muss mich jetzt noch mal selbst davon überzeugen, ob das wirklich die richtige Cd ist, die da im Player liegt… ich meine, ich hätte ja mit allem gerechnet, aber dass Brand New bereits im ersten Song ihres neuen Werks „Daisy“ jegliche musikalischen Grenzen vom Engelschor bis zum Brachial-Gewalze ausloten. Keine Chance. Auch im weiteren […]

// zuckerbeat vol. 91 – images of broken lights which dance before me like a million eyes

Der helle Wahnsinn, diese neue Box von den Beatles, die da derzeit überall die Fächer der Plattenregale sprengt. Stilistisch stimmt da einfach alles. Im glänzenden schwarz eröffnet sich dem geneigten Fan ein Sammelsurium aus 15 Alben, die sich gegenseitig die Krone als Klassiker der Popmusik streitig zu machen versuchen. Die Scheiben selbst wurden in diesem […]

// zuckerbeat vol. 90 – hocus pocus three men jokers

Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen: Jamie.T Der nächste Star am Indie-Pop-Himmel. Das ist er ja eigentlich schon seit seinem hervorragenden Debüt, das hierzulande leider sang und klanglos unterging, aber jetzt sollte es endlich klappen mit dem großen Wurf. „Kings & Queens“ ist ein einziges Hitfeuerwerk im Grenzgebiet von The Streets, den Beastie Boys […]

// zuckerbeat vol. 89 – outside the cafe by the cracker factory…

Dass ich das noch erleben darf. Die Arctic Monkeys haben sich doch tatsächlich selbst als Motiv für ihr neues Frontcover ausgewählt. Das zeugt von gestiegenem Selbstbewusstsein, dass sich auch in den aktuellen Songs wider spiegelt. Die Scheibe beginnt zwar noch relativ erwartungsgemäß mit einem zurückgelehnten Smasher namens „My Propeller“, dann allerdings wird’s gefährlich. „Crying Lightning“ […]

// zuckerbeat vol. 88 – like a jigsaw puzzle…

Na dann, Vorhang auf für das nächste Sternchen am Popstarhimmel, das darauf wartet das gleichförmige Chartgedudel mit einer gehörigen Portion Schmackes zurückzuschlagen. Miss Platnum hat mit „The Sweetest Hangover“ einen schillernden kleinen Verrecker von Soul-Pops Gnaden angekarrt und sorgt nun dafür, dass endlich was nachkommt aus Winehouse-schen Gefilden, dass nicht so Duffy-like im Mainstream andockt. […]

// zuckerbeat vol. 87

Telekinesis schwelgen im Opener ihres neuen Albums „Telekinesis!“ in schönen Erinnerungen an romantische Nächte vorm Indie-Club. Death Cab For Cutie und Nada Surf lassen grüßen, wenn dieses nachhaltige Album den Raum mit seinen Tönen durchdringt. Man sieht seinem Gegenüber tief in die Augen, bevor der zweite Track eine Schneise der Verwüstung durch die Szenerie fräst. […]

// zuckerbeat vol. 86

Brendan Benson möchte man für sein neues Album einfach nur in Grund und Boden knuddeln. Diese Melodien. Da greift man sofort nach dem virtuellen Mikro vor der Nase des Nachbarn und trällert los in den schönsten Tönen. Musikalisch so Alternativ-Rock-Style mit regenerierter Raucherstimme startet das wilde Treiben. Der liebe Brendan zerrt dich mit dieser Platte […]

// zuckerbeat vol. 85

Und los geht’s… und wie es losgeht…  Reverend & The Makers machen sich unter dem Banner „A French Kiss In The Chaos“ auf in entspannte Gefilde und klingen jetzt wie ein Mix aus den Arctic Monkeys und Milburn. Kurz gesagt: das neue Album ist ein Knaller, genauso wie das kongeniale Artwork. Da möchte man fast […]

// zuckerbeat vol. 84

Wer blickt denn da mit großen Augen aus dem Dunkel der Nacht zu uns herüber? The Temper Trap? Schon wieder so eine Hippie-Kapelle über die morgen keiner mehr redet? Kann durchaus sein, es wäre allerdings äußerst schade, denn „Conditions“ hat wesentlich mehr zu bieten, als man anfangs vermutet. Die großen Hitsingles „Sweet Disposition“, „Fader“ und […]

// zuckerbeat vol. 83

„Nicht schon wieder“ werden sich viele denken, wenn ihnen das neue Album von K.I.Z. den Blick auf die Jackson Gedächtnis Denkmale vernebelt. Musste das wirklich sein? Ein neues Album von den nimmermüden Proleten aus Berlin, denen kein Scherz zu krank ist?

// zuckerbeat vol. 82

Schon mal überlegt, nackt über den Times Square in New York zu hopsen und zu gucken, was so passiert? Klingt nach einer ziemlich doofen Angelegenheit oder? Wobei doof ja immer ziemlich nahe an verrückt ist. Und seit „Einer flog übers Kuckucksnest“ wissen wir ja, dass es so etwas, wie verrückt, gar nicht gibt.

// zuckerbeat vol. 81

Endlich mal wieder eine junge Dame, die sich so richtig Mühe bei der Gestaltung ihres Artworks gegeben hat. Florence Welch hat zu jedem Song ihres nun vorliegenden Debüts „Lungs“ eine eigene Bildergeschichte entworfen.

// zuckerbeat vol. 80

Wahnsinn. So bin ich seit dem Opener des ersten Seeed Albums nicht mehr abgeholt worden. Major Lazer lassen mit „Hold The Line“ und freundlicher Unterstützung von Mr. Lexx & Santigold die Bassboxen deiner Anlage platzen. Ihr Album „Guns Don´t Kill People… Lazers Do“ ist ein famoses Dauerfeuer an Laserblitzen und bewegt sich im Grenzgebiet zwischen […]

// zuckebeat vol. 79

Alle, die sie bereits im Vorprogramm von Clueso erleben durften, waren entzückt von Mariha. Die in der Hansestadt lebende Sängerin bezaubert einen mit sanften Popmelodien, als hätte sie den Glauben an guten Radiopop noch nicht aufgegeben.

// dreckig, laut und saugeil

Für alle Musikverrückten im Lande, für die es nichts schöneres gibt, als bei Dauerregen und Dosenbier auf einer matschigen Wiese zu großartiger Musik abzugehen gab es am Wochenende nur eine Adresse im Süden. Das Southside- Festival in Neuhaus ob Eck, irgendwo im Schwarzwald. Man muss Festivals lieben, um unter solchen Bedingungen die Party des Sommers […]