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// zuckerbeat vol. (2)06 – painted eyes

Fans von Feeder werden sich heftig die Augäpfel massieren, wenn sie das neue Album der Jungs voller Vorfreude in den CD-Spieler schubsen. „Renegades“ ist nämlich, wie auch das neue Werk der Foo Fighters, ein brachiales Rockbrett und erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem man die Band schon endgültig an das Formatradio zu verlieren geglaubt hatte. […]

// zuckerbeat vol. (2)05 – bridge burning

Die Foo Fighters haben sich anno 2011 doch tatsächlich noch einmal dazu durchgerungen, eine Rockplatte zu veröffentlichen. Die Jungs hatten wohl die Schnauze voll davon, immer deutlicher in einem radiotauglichen Kontext verortet zu werden. Dementsprechend liefert „Wasting Light“ auch nicht die potenziellen drei bis sechs Hits, die sich bei Konzerten schlüssig ins Gesamtprogramm integrieren lassen, […]

// zuckerbeat vol. (2)04 – road noise

Jonathan Inc. haben eines dieser Alben geschrieben, dass in einer besseren Welt die neue Coldplay an der Spitze der Charts ablösen würde. Der atmosphärische Indie-Pop auf „Lost:Time“ schlittert immer wieder in hymnische Gefilde und widerlegt damit das Vorurteil, dass sich sphärische Feedback-Klänge nicht mit schmissigen Melodien vereinen lassen. Hier tanzen alle Stile Engtanz und doch […]

// zuckerbeat vol. (2)03 – durchdrahn

Attwenger legen die Latte gleich im Opener ihres aktuellen Album „Flux“ ziemlich hoch. Da wird nämlich direkt eine Referenz an Bill Withers „Ain´t No Sunshine When She´s Gone“ raus gehauen. Wie das Ganze dann mit einer volksmusikalischen Turbo-Attacke ad absurdum geführt wird, ist der reine Wahnsinn. Also Hände hoch und Abtanzen. Alles leuchtet, alles springt. […]

// zuckerbeat vol. (2)02 – get closer

Panic! At The Disco hat man in den letzten Jahren leider ein wenig aus dem Blickfeld verloren. Dabei waren die Jungs aus Las Vegas im direkten Vergleicht mit den Bubble-Gum-Punkern von Fall Out Boy immer die interessantere, weil poppigere Alternative. Nachdem sie sich entschlossen haben, auf ihrem Zweitwerk dem Sound der Beatles die letzte Ehre […]

// zuckerbeat vol. (2)01 – youth knows no pain

Ich muss ja zugeben, dass ich das erste Album von Lykke Li immer für ein bisschen überschätzt gehalten habe. Ähnlich ging es mir mit dem Debüt von Charlotte Gainsbourg, die auch erst mit freundlicher Unterstützung von Beck auf ihrem zweiten Album zur Höchstform aufgelaufen ist. Nun hat ausgerechnet Beck ein Remix von Lykke Lis aktueller […]

// zuckerbeat vol. (1)99 – greetings

Alle Fans der alten Sachen von Clueso sollten sich derweil mal am Debütalbum von Ryo versuchen. Das macht nach einem etwas sperrigen Auftakt nämlich genau dort weiter, wo der Zughafen-Öiedermacher auf seinem zweiten Album „Gute Zeit“ aufgehört hat. Die düsteren Bässe sorgen in diesem Zusammenhang zwar für eine etwas düstere Grundstimmung, das macht aber überhaupt […]

// zuckerbeat vol. (1)98 – recharge & revolt

Heute schon eine neue Band zum Abfeiern gefunden? The Naked And Famous eignen sich ganz vorzüglich, um in der Indie-Disco für Begeisterungsstürme bei allen Fans von 80er Jahre beeinflussten Indie-Pop zu sorgen. Ihr Debüt-Album „Passive Me, Aggressive You“ macht in diesem Zusammenhang überhaupt keine Anstalten, sich in Zurückhaltung zu üben. Diese Crew hier steuert direkt […]

// zuckerbeat vol. (1)97 – promenade sentimentale

Wer auf Piano-Pop steht, hat jetzt den passenden Grund, die Regler der heimischen Stereoanlage mal wieder auf die höchste Stufe zu schubsen. Judith Heusch und Tobias Schwab veröffentlichen als Patty Moon ihr bereits viertes Album und Fans von Amanda Rogers bis Regina Spektor werden sich fast ungläubig die Augen reiben. Wie konnte diese zauberhafte Popmusik […]

// zuckerbeat vol. (1)96 – keep yourself alive

Wenn du dir immer mal wieder gerne den Soundtrack von Pulp Fiction reinziehst, um dir mit einem Glimmstängel zwischen den Lippen den Stress des Alltags von der Seele zu schubsen, dann solltest du demnächst mal das aktuelle Album von den C-Types als Alternativprogramm in Erwägung ziehen. „Devil On 45“ ist ein klassisches Surf-Pop Werk, das […]

// zuckerbeat vol. (1)95 – a parts for b actors

MissinCat könnte man auf den ersten Blick doch glatt mit der werten Kollegin aus dem Hause Kate Nash verwechseln, auf ihrem Album trällern Banjos, Cellos und Posaunen so lange um die Wette, dass man sich ein Lächeln nur schwer verkeifen kann. Das ist einfach herzallerliebst, was die Wahlberlinerin hier abliefert. Da möchte man sich am […]

// zuckerbeat vol. (1)94 – what a glory morning story

Ich muss ja zugeben, dass ich bezüglich des ersten Albums von Beady Eye rein gar keine Erwartungen hatte. Die neue Band von Liam aus dem Hause Oasis würde sicher ein Reinfall werden – ich erwartete ein Werk voller halbwegs hörbarer Songs, die wohlwollend auf der einen oder anderen Oasis-Single als B-Seite Platz gefunden hätten. Doch […]

// zuckerbeat vol. (1)93 – one take groover

The Streets sorgen dafür, dass wir uns für einen Durchlauf in verpixelte Gefilde verabschieden. Die schrägen Atari-Sounds des aktuellen Albums klingen, als hätten die Giana Sisters einen Raubzug durchs Grime-Gebiet gestartet. Mit „Going Through Hell“ hat Skinner dabei wieder einen echten Mega-Hit im Gepäck, dem der Opener „Outside Inside“ oder der beschwingte Frühlings-Popper „Without Thinking“ […]

// zuckerbeat vol. (1)92- wolkenhunde

Drei bayrischen Rapper sorgen in diesen Tagen dafür, dass ich deutschen HipHop doch wieder ins Herz schließe. Alle, die auch heute noch denken, dass die alten Scheiben von Blumentopf, Eins Zwo und Konsorten zum Besten gehören, was in Sachen Rapmusik hierzulande entstanden ist, die sollten ihre Ohren spitzen und sich neben Summsemann und Umse auch […]

// zuckerbeat vol. (1)91 – the everchanging spectrum of a lie

Wer mal wieder auf der Suche nach dem heißesten Scheiß in Sachen Zeitgeist ist, der sollte sich mal das aktuelle Album von The Joy Formidable zu Gemüte führen. „The Big Roar“ ist ein reißerisches Werk, das sich elegant zwischen die Stühle setzt. Manchmal meint man den Einfluss der Killers rauszuhören, wenn man wieder ein hymnischer […]

// zuckerbeat vol. (1)90 – winter on the weekend

Stefan Dettl, Sänger von LaBrassbanda nutzt die Winterpause seiner Hauptband, um einen Solo-Ausflug in rockige Gefilde zu unternehmen. Mit seinem Soloalbum zielt er auf die Schweißdrüsen seiner Hörerschaft, was Selbige erstmal irritieren dürfte. Die beschwingten, bisweilen auch subtilen Momente von LaBrassBanda sucht man auf seinem Solo-Album vergebens. Stattdessen wird die verzerrte Gitarre eingestöpselt und die […]

// zuckerbeat vol. (1)89 – zombies

Coco Sumner hat Fürsprecher von Ian Brown bis Richard Hawley. Sogar Alex Turner von den Arctic Monkeys hat bei einem Charity-Gig lobende Worte für die Sängerin übrig. Nun erscheint folgerichtig das erste Album der 19jährigen Brit-Popperin, wobei das Augenmerk hier auf dem Pop-Aspekt der Musik liegt. „The Constant“ von I Blame Coco strotzt nur so […]

// zuckerbeat vol. (1)88 – funk

Fujiya & Miyagi sind nicht etwa das neues Update in Sachen Karate Kid Nostalgiebeschwörung, das Elektro-Duo versteht sich als zeitgenössischer Pop-Act, der sich anschickt, großen Melodien in einen Club-Kontext zu überführen. Ihr neues Album mit dem unaussprechlichen Namen „Ventriloquizzing“ klingt, als wollten sie atmosphärischen Pop der Marke Air mit einem Paar Tanzschuhen ausstatten. Dieses Album […]

// zuckerschock für den februar 2011 – kakkmaddafakka

Kakkmaddafakka klingen nicht ganz so assig, wie es der Name andeutet. Ganz im Gegenteil. Die fünf Jungs aus Norwegen wurden von Erlend Oye aus dem Hause Kings Of Convenience und The Whitest Boy Alive treffend in Szene gesetzt und klingen, als hätten sich Letztere eine Frischzellenkur verabreicht. Fans von Phoenix und Konsorten werden schon beim […]

// zuckerbeat vol. (1)87 – buy nothing day

Huch, haben die Beastie Boys etwa schon wieder ein neues Album draußen? Nicht ganz, aber wenn juckts, wenn The Go! Team am Start ist. Den Opener „T.O.R.N.A.D.O.“ hätten die drei New Yorker auch nicht besser hinbekommen. Schon der zweite Track macht dann aber deutlich, dass sich die fröhliche Bande stilistisch nicht beschränken lassen möchte. Da […]

// zuckerbeat vol. (1)86 – you was me

Wer sich im letzten Jahr zum eleganten Pop-Streich aus dem Hause Hurts ins Fäustchen lachte, der könnte sich nun spitzbübisch an die White Lies heranwagen. Gibt’s zwar schon etwas länger, die Jungs, aber mit „Ritual“ sollte sich ihr in England bereits eingesetzter Höhenflug auch hierzulande in einen einstelligen Chartplatz ummünzen lassen. Mit ihren zehn Songs […]

// zuckerbeat vol. (1)85 – die zukunft liegt im schlaf

Die Gang Of Four sieht sich nach ihrer Reunion im Jahr 2004 der Gefahr ausgesetzt, ihren Status als Ikone des Post Punk / New Wave-Genres zu verspielen. Das Album „Content“ soll nun all jene versöhnen, die mit den Neuaufnahmen des 2005er Comeback-Werks „Return The Gift“ nicht wirklich glücklich gewesen sind. Auf ihrem ersten regulären Album […]

// zuckerschock für den januar 2011: finn-ole heinrich & spacemann spiff

Als mir Hannes Wittmer alias Spaceman Spiff vor gut zwei Jahren sein erstes Solo-Album in die Hand drückte, war ich auf einiges gefasst. Aber dass mich „Bodenangst“ bis heute stetig begleiten würde, damit hätte ich am Ende doch nicht gerechnet. Als ich vor Kurzem entdeckte, dass Hannes mit dem Autor Finn-Ole Heinrich ein gemeinsames Werk […]

// zuckerbeat vol. (1)84 – cold calls

Wer bei elektronischer Musik gerne ein bisschen über den Tellerrand hinaus blickt, der könnte mit dem neuen Album von Isolée glücklich werden. „Well Spent Youth“ versammelt zahlreiche gutgelaunte Elektro-Tracks, die mit so vielen Details verziert wurden, dass man sich das Ganze am besten per Headphones zu Gemüte führt. Zahlreiche Dissonanzen und aufflackernde Basslines sorgen für […]

// zuckerbeat 2010 << artwork

01 jaill. that´s how we burn. 02 crystal castles. crystal castles (II). 03 65daysofstatic. we were exploding anyway. 04 ceremony. rohnert park. 05 sleigh bells. treats.

// zuckerbeat vol. (1)83 – broken dreams club

Hach, ist das schön. Pünktlich zum Fest beschenken uns die Herzensbrecher von den Girls noch einmal mit einer illustren EP, die das Zeug hat, der eh schon famosen LP in Sachen Pop-Appeal den Rang abzulaufen. Dadurch, dass sich die „nächsten Belle & Sebastian“ wirklich auf das Wesentliche beschränken, bekommt man in ihrem „Broken Dreams Club“ […]

// zuckerbeat vol. (1)82 – well, well, well…

Den Namen deadmau5 sollte man sich merken. Wer auf stadiontaugliche Dance-Musik steht, kommt an seinem neuen Album nicht vorbei. Schon der erste Track „Some Chords“ schiebt einen geradewegs auf die Tanzfläche und schubst den Popo auf Wackelpudding-Stufe „4×4=12“. Wer sich schon immer gefragt hat, wie ein Guetta-Track wohl im Remix von MSTRKRFT klingt, der ist […]

// zuckerbeat vol. (1)81 – half-light

Wer mal wieder zurückhüpfen möchte in die 90er Jahre und sich in nostalgisch anmutendem Karamel-Pop suhlen möchte, der sollte sich mal nach der neuen Songzusammenstellung aus dem Hause Suede umschauen. „The Best Of Suede“ versammelt auf zwei Silberlingen 35 Stücke, die man allesamt irgendwo schon mal gehört zu haben scheint. Natürlich sind da auch die […]

// zuckerbeat vol. (1)80 – a homeless ghost

So richtig fassen kann man es ja noch nicht, dass Console tatsächlich noch mal ein neues Album an den Start gebracht haben. Jeder langjährige Indie-Disco-Gänger wird heute noch feuchte Hände bekommen, wenn ihre beiden größten Hits „14 Zero Zero“ und das „Freiburg“-Remix von Tocotronic die Tanzfläche fluten. Nun erscheint „Herself“ und spannt die Fans erst […]

// zuckerbeat vol. (1)79 – slowly falling leaves, red, green, golden…

Erinnert sich noch jemand an die New Radicals. Die Jungs um Sänger Gregg Alexander hatte damals diesen Sommerhit im Gepäck, den man einfach nicht mehr aus dem Ohr raus bekam. Fyfe Dangerfield hat auf seinem aktuellen Album mit der schlagfertigen Single „When You Walk In The Room“ das passende Update zu „You Get What You […]