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// zuckerbeat vol. (1)78 – losing my mind

Mando Diao, meine verehrten Damen und Herren, sind zurück. Nach ihrer illustren B-Seiten-Kollektion, die gut und gerne ein eigenes Album von illustrer Qualität abgeworfen hätte, beehren uns die Herren zur Abwechslung mal mit einer Live-Scheibe. Als gefühlte erste schwedische Band haben sie die Ehre, für MTV aufs Podest zu steigen. Mando Diao bringen das ganze […]

// zuckerbeat vol. (1)77 – get related

Unsere herzallerliebsten Pet Shop Boys haben mal wieder ihre Archive durchforstet und ihre größten Hits noch mal auf einem Silberling versammelt. Neben der Essenz aus der zoologischen Haushaltswarenabteilung, die jeder gute Radiosender irgendwann schon mal auf Endlosschleife geschubst hat, findet sich auf „Ultimate“ neben dem Quoten-Neuankömmling „Together“, (ein grenzwertiges, aber treibendes Euro-Dance-Gewitter), auch noch eine […]

// zuckerbeat vol. (1)76 – rave on sad songs

Mit Jamiroquai bin ich nie so richtig warm geworden. Der klang für mich immer nach einer poppigen Variante von Prince. Nach zwei Durchlaufen hatten sich die meisten Songs für mich erledigt. Da konnte man zwar gut zu tanzen, aber zuhaue im Wohnzimmer, klangen viele Tracks einfach nicht langlebig genug. Nun erscheint sein neues Album „Rock […]

// zuckerschock für den november 2010: anton waldt – „auf die zwölf“

Anton Waldt, seines Zeichens Chefredakteur des elektronischen Musikmagazins „de:bug“ veröffentlicht im „Verbrecher Verlag“ eine Textsammlung seiner Beiträge für den „Partysan“, bzw. „Berghain-Flyer“. Seine Geschichten zum Thema Hausverbot, Drogen und Musik kreisen um den alltäglichen Wahnsinn im Grenzbereich von Club und Leben und sind durchzogen von dermaßen vielen Seitenhieben auf die Pop-Kultur, das man bisweilen fünf […]

// zuckerbeat vol. (1)75 – hide & seek

Nach der gelungenen Rückbesinnung auf seine Zeit als Soundtrack-Künstler hat sich unser Liedermacher-Herzblatt Badly Drawn Boy dazu entschlossen, eine Album Trilogie vorzulegen. Der erste Teil des groß angelegten Projekts hört auf den Namen „It´s What I´m Thinking (Part One – Photographing Snowflakes)” und beginnt ziemlich öde, schickt sich aber nach dem verstrahlten “In Safe Hands” […]

// zuckerbeat vol. (1)74 – freyja´s ghost

Paul Smith hat mit seiner Band Maximo Park drei ganz wunderbare, subtil anmutende Indie-Pop-Alben veröffentlicht, die sich aufgrund ihrer tiefsinnigen Texte von dem üblichen Konsens-Rock abheben, welcher allwöchentlich die Tanzflächen der Nation flutet. Nun hat er das einzig richtige getan, die Tanzschuhe für einen Moment in die Ecke geschubst und Platz genommen. „Margins“, sein erstes […]

// zuckerbeat vol. (1)73 – ich habe viel zu viel ärger und viel zu wenig wut

The Strange Death Of Liberal England haben bei uns ja schon mit ihrem Vorgänger-Werk für ein liebevolles Seufzen gesorgt. Nun flüstert uns die Band pünktlich zum Herbst mit düsterer Gesangsstimme ein paar Melodien ins Ohr, die jedem Fan von Joy Division über Seabear bis Arcade Fire das Herz öffnen werden. „Drown Your Heart Again“ ist […]

// live & load: dag för dag

Sarah Snavely und ihr Zwillingsbruder Jacob veröffentlichten als „Dag För Dag“ bereits im letzten Jahr ein Album, dass auch in unserem „Zuckerbeat“ für Furore sorgte. Die Musik bewegt sich in der Tradition von PJ Harvey und My Bloody Valentine . Nun legen die Beiden neues Material vor. Mit „Releases“ veröffentlicht das Duo eine 5-Track-EP, die […]

// zuckerbeat vol. (1)72 – wake up, sleepyhead

Der werte Carl Barât hat keinen Bock mehr sich allein auf seinen Teilzeitjob bei den Libertines und den Dirty Pretty Things zu beschränken, also hat er, wie es sich für einen echten Freiheitskämpfer eben gehört, sein erstes Solo-Album unter eigenem Namen veröffentlicht. Wir erinnern uns ja alle noch an schlimme Vergehen aus dem Hause Billy […]

// strichcode vol. 1 – „was zur hölle ist das?“

Nachdem wir zuletzt schon einige Comics im Rahmen des Zuckerbeat besprochen haben, kommen wir nun nicht mehr drum herum, hier mal eine eigene Rubrik aufzumachen, die euch von nun an regelmäßig mit den neuesten Bildergeschichten versorgt, die allmonatlich unsere Buchhandlungen fluten. Anfangen wollen wir aus gegebenem Anlass (und um euch von der Musik-Welt in die […]

// zuckerbeat vol. (1)71 – cloudy day

Alle, die mal wieder eine musikalische Zeitreise machen möchten, sollten jetzt die Ohren spitzen. Superchunk, die ollen Indierock-Haudegen, sind wieder da und präsentieren sich auf ihrem aktuellen Werk in der Form ihres Lebens. Schon nach wenigen Sekunden reißt einen der Opener „Digging For Something“ zurück in die 90er und schlitzt einem die Jeans auf. Hinterher […]

// zuckerbeat vol. (1)70 – re-beat v. 2.0

Endlich ist es soweit. Fake Problems haben ihr heiß ersehntes, drittes Album veröffentlicht und dürften sich damit endgültig in die Herzen aller Gaslight Anthem und Lucero-Fans spielen. Die Jungs aus Florida haben nämlich einen ganz dicken Trumpf im Ärmel. Sie haben gute Laune. Ihre Songs laden geradezu dazu ein, sich zu Herbstbeginn alle Stofffetzen vom […]

// zuckerbeat vol. (1)69 – teenage kicks

Angefixt durch die beiden illustren Hollywood-Streifen möchten wir euch in diesem Zuckerbeat mal auf die beiden Comic-Veröffentlichungen „Kick-Ass“ und „Scott Pilgrim Vs. The World“ aufmerksam machen. Die Graphic Novel „Kick-Ass“ wurde illustriert von Mark Millar („Wanted“) und dem renommierten John Romita Jr. (unter anderem verantwortlich für den „Amazing Spider-Man“). Zusammen erzählen Sie uns von einem […]

// zuckerbeat vol. (1)68 – wir glauben an gar nichts und wir sind nur hier wegen der gewalt

Von Selig mag jeder halten, was er mag. Für mich persönlich gehört die Band zum Besten, was in Sachen Deutschrock jemals auf die Bühne gestapft ist. „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ schafft es dabei zwar nicht, an die psychedelische Großtat namens „Blender“ heranzureichen, strotzt aber stattdessen vor Melodien, die an „Ist es wichtig“ und „Sie hat […]

// zuckerschock für den oktober 2010: agnes obel & hans unstern

Agnes Obel ist ein musikalischer Freigeist, wie er einem heutzutage nicht mehr allzu oft über den Weg läuft. Wenn sie in die Tasten ihres Klaviers schlägt, werden schöne Erinnerungen an PJ Harvey auf. Wenn dann im Song „Riverside“ zum ersten Mal ihre Stimme erklingt, ist man verliebt. Ist das jetzt Badly Drawn Boy, der sich […]

// zuckerbeat vol. (1)67 – licht / test

Die Poetry Slammerin und Teilzeit-Liedermacherin Lydia Daher ist zurück und hat mitsamt eigener Band ein neues Album am Start, das keine Wünsche offen lässt. „Flüchtige Bürger“ klingt weniger zerrissen als der gefeierte Vorgänger, macht aber nichts, weil die Künstlerin deshalb noch lange nicht in Quotenpop-Gefilde abdriftet. Lydia Daher gelingt es, ihre Gedichte in Pop-Format zu […]

// zuckerbeat vol. (1)66 – fieber

1000 Robota waren auf ihrem Erstling noch ziemlich ungestüm unterwegs und erinnerten bisweilen an eine rockige Variante der Mediengruppe Telekommander. Nun haben sie das Tempo etwas runtergeschraubt und schicken ein „Ufo“ vorbei, um den Hörer in experimentelle Gefilde zu geleiten. Wer braucht heutzutage schon noch Refrains? 1000 Robota spurten von Gipfel zu Höhepunkt und dann […]

// zuckerbeat vol. (1)65 – bobo blues

Trip Fontaine aus Rodgau spielen in diesen Tagen die „Ri-Ra-Rockband“ und es ist schon bemerkenswert, dass sich das Label Staatsakt dazu durchringen konnte, dieses Sammelsurium an Rockklängen unter heimischem Banner auf die Menschheit loszulassen. Alle Fans von At The Drive-In und Robocop Kraus dürften sich auf der Stelle wohl fühlen in diesem Planschbecken der schweißtreibenden […]

// zuckerbeat vol. (1)64 – ich bin viel zu lange mit euch mitgegangen

Wer auf Post-Hardcore der Marke At-The Drive-In steht, der braucht nicht das Fernglas auszupacken, um sich nach einem guten Nackenmuskeltraining umzuschauen. Godzilla Was A Friend Of Mine stammen nicht nur aus Würzburg, sie haben auch ein eindrucksvolles, gleich-lautendes Debütalbum eingespielt, das mit „Remote Control“ einen astreinen Hit für die Tanzfläche bereithält. Die neun dynamischen Songs […]

// zuckerbeat vol. (1)63 – …and the forest began to sing

Cours Lapin schimpft sich der Zusammenschluss von einigen dänischen Filmkomponisten (Louise Alenius, Asger Baden, Peder und Jonas Struck), die sich daran gemacht haben, ihr Manifest zu kreieren. Die elf französischsprachigen Tracks bewegen sich nur vordergründig in Chanson-Gefilden, punkten aber immer wieder mit atmosphärischen Klängen der Marke David Lynch und Tim Burton. Am Ende klingt das, […]

// zuckerbeat vol. (1)62 – nightclubbing

Endlich ist es so weit. Das neue Album von Underworld ist draußen. „Barking“ ist mit zahlreichen Produktionen aus dem Hause High Contrast und Paul Van Dyk versehen. All das deutet auf eine elektronische Großtat hin. Die Scheibe steht dem letzten Album der Chemical Brothers in nichts nach. Es braucht zwar einige Anläufe, bis man sich […]

// zuckerbeat vol. (1)61 – the future, the past, and forever after

Wir haben lange warten müssen auf das neue Werk von Skunk Anansie. Nach der vorab veröffentlichten Zusammenstellung von Hitsingles kam der Verdacht auf, die Band wollte sich im fortgeschrittenen Alter eine goldene Nase verdienen, indem sie mit nostalgischen Tracks durch die Clubs streift. „Wonderlustre“ allerdings macht all das mit einem Schlag vergessen, wenn sich die […]

// zuckerbeat vol. (1)60 – lightscapes

Roman Fischer hat sich derweil endgültig von seinem Image als netter Indie-Popper von Nebenan befreit und macht jetzt ganz großes Kino in Sachen Pop-Musik. Sein aktuelles, selbstbetiteltes Album dürfte den Fans von Coldplay bis Snow Patrol das Wasser im Munde zusammen laufen lassen. Diese Songs hier sind wie geschaffen, um auf der großen Bühne gesungen […]

// zuckerbeat vol. (1)59 – i´m jim morrison, i´m dead

Wir sind Helden beschenken uns nach langer Wartezeit mal wieder mit einem neuen Album und machen sich auf, jegliche Konventionen über Bord zu werfen. Schon allein die Entscheidung einen Track, wie „Alles“ als erste Single auszuwählen, zeigt, dieser Band geht es sicher nicht darum, Kompromisse einzugehen. Schon auf dem Vorgänger hatte man so ein bisschen […]

// zuckerbeat vol. (1)58 – light it up

Fat Freddys Drop zieht es auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Und weil sie sich dort so wohl fühlen, kann man ihren 2008er Auftritt im Londoner Roundhouse nun auch im heimischen Wohnzimmer miterleben. In dieser Form dürfte es schwer sein, den Status als ewiger Geheimtipp aufrecht zu erhalten. Diese Jungs hier gehören ins Rampenlicht […]

// zuckerbeat vol. (1)57 – smash the system

Wer mal wieder in bester Hot Water Music-Manier ein paar euphorische Rocksongs mitgrölen möchte, sollte sich den Opener des aktuellen Frontier(s)-Albums zu Gemüte führen. „Little Wolves“ hat alles, was der melodieselige Punkrocker braucht, um seine Stimmbänder in Richtung Heiserkeit zu pushen. Jeder Samiam-Anhänger dürfte vor Glück einen Handstand absolvieren und mit den Zehenspitzen im Takt […]

// zuckerbeat vol. (1)56 – some may call it rain

Ob Fans von Vampire Weekend wirklich Gefallen am neuen Album von Thieves And Villains finden werden, wie es der Presse-Sticker verspricht, sei jetzt einmal dahin gestellt, aber alle Fans von Panic At The Disco, The Audition und Fall Out Boy sollten sich „South America“ auf keinen Fall entgehen lassen. Das schicke Artwork lädt bereits zur […]

// zuckerbeat vol. (1)55 – hey you / loner

Werte Leserinnen und Leser. Vorhang auf für Tätärä und ihren „Maximo Brass“. Das Artwork der Scheibe (in der ursprünglichen Version) erinnert nicht ganz zufällig an die werten Kollegen von Maximo Park und man kommt nicht drum herum, der Band für ihr 11-teiliges Sammelsurium aus Klassikern, die in Blachblas-Modus überführt wurden, tiefen Respekt auszusprechen. Alles wird […]

// zuckerschock für den august 2010 – „cœur de pirate“

Dieser Blümchen-Pop hier ist ansteckend, wie Krawattennadeln. Herzallerliebst überkommt einen in diesen Tagen Sängerin Beatrice Martin alias Cœur de Pirate mit ihrer Quitsche-Micky Maus-Stimme und sorgt auf ihrem gleichnamigen Debütalbum für Grashüpfer-Choreografien auf der Blumenwiese. So einen locker flockigen Sound muss man erst einmal hinbekommen. Im Gegensatz zur seelenverwandten Miss Nash, Vorname: Kate, gibt sich […]

// zuckerbeat vol. (1)54 – nichts als gespenster

Wer Gisbert zu Knyphausen noch nicht kennt, der sollte sich sputen, um ihn noch mal im intimeren Rahmen erleben zu dürfen. Seine spärlich instrumentierten Songs sind zwar nicht unbedingt auf die großen Hallen zugeschnitten, werden aber zwangsläufig in den nächsten Jahren dort gesungen werden, weil ihm textlich derzeit kaum einer etwas vormacht. Der oft bemühte Vergleich […]