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// zuckerschock für den juli 2011: taking back sunday – „dto.“

Taking Back Sunday sind auf ihrem letzten Album etwas aus dem Tritt geraten. Man merkte den Jungs irgendwie an, dass sie hin und her gerissen waren, ob sie nun in Richtung Stadion abheben möchten oder den Härtegrad wieder in Richtung euphorischer Anfangstage verschieben sollten. Auf ihrem gleichnamigen, vierten Album haben sie sich nun für die […]

// zuckerbeat vol. (2)20 – der letzte glanz

Wenn du auch zu den Menschen gehörst, die sich von deutschen HipHop aufgrund des ganzen effekthascherischen Getues und Gesülzes vor einigen Jahren abgewandt haben: jetzt ist es an der Zeit zurückzukehren. Summsemann, Casper, der nimmermüde Dendemann, Doppel D und wie sie alle heißen sorgen bereits seit Jahren dafür, dass deutscher HipHop plötzlich wieder an Relevanz […]

// zuckerbeat vol. (2)19 – suburbia

Wie cool ist das denn. Da haben The Wonder Years erst vor kurzem mit ihrem zweiten Album dafür gesorgt, dass man sich plötzlich die alten Shirts von Saves The Day und den Get Up Kids nochmals überstreifen wollte und nun liegt auch schon der Nachfolger vor. „I´ve Given You All And Now I´m Nothing“ ist […]

// zuckerbeat vol. (2)18 – dance forever once again

Der heißeste Scheiß für die diesjährigen Sommerferien am heimischen Baggersee kommt derweil vom Afrobeat-Kollektiv Retro Stefson. Das Album „Kimbabwe“ versammelt eine hübsche Ansammlung an Disco-Pop, World Music-Klängen und Latin-Anleihen. Alles auf diesem Werk schreit gerade dazu (da)nach-choreografiert zu werden. Da verwandelt sich das Ufer plötzlich in einen Laufsteg. Sonnenhüte werden zu Frisbee-Scheiben. Und spätestens wenn […]

// zuckerbeat vol. (2)17 – i am sick of people being sick of my shit

Auf ein neues Album von Cornershop haben wir eine gefühlt Ewigkeit warten müssen. Nun steht doch klammheimlich ein neuer Tonträger in den Regalen, der musikalisch am Thron von M.I.A. kratzt. Der Grund dafür heißt Bubbley Kaur, eine asiatische Sängerin, die Cornershop auf diesem Album lauthals unterstützt. Was anfangs noch ein bisschen holprig anmutet, versetzt einen […]

// zuckerbeat vol. (2)16 – kopfhollywood

Nun gibt es also mal wieder eine neue Carlos Santana-Compilation – laut „Wikipedia“ die Neunte, herausgegeben vom „Reclam“-Verlag und noch dazu schnell im Regal zu finden durch die typisch schlichte Gestaltung im leuchtenden „Reclam“-Gelb. Der CD (wie auch alle anderen Reclam-Releases) ist ein schönes und ausführliches Booklet beigelegt. Hier erfährt man mehr über den besten […]

// zuckerbeat vol. (2)15 – es wird steine regnen

Bilderbuch haben wir hier ja bereits für ihr fulminantes Vorgänger-Album abgefeiert, als ob es kein Morgen gäbe, nun legen sie mit „Die Pest im Piemont“ noch einmal einen oben drauf und servieren ihren Fans 14 mal lärmige, mal hymnische Indie-Pop-Perlen, die jeden Keller-Club in Ekstase versetzen sollten. „Unsere Jugend wird dahin sein wie der Rauch […]

// zuckerbeat vol. (2)14 – 2 likely

Was passiert, wenn sich ein Soundtüftler der Marke Danger Mouse und der italienische Hollywood-Komponist Daniele Luppi zusammentun, um eine Hommage an den guten alten Spaghetti-Western aufzunehmen, kann man sich in diesen Tagen unter dem Namen „Rome“ zu Gemüte führen. Der Silberling strotzt nur so vor Übermut, alles wurde möglichst pompös und bewegend arrangiert und weil […]

// zuckerbeat vol. (2)13 – schnakeln

Liebe Leserinnen und Leser. Was bitteschön ist denn mit Kitty, Daisy & Lewis los? Die legen auf ihrem sehnlich erwarteten Nachfolger des selbst betitelten Debüts doch glatt los, als wollten sie Amy Winehouse Konkurrenz machen. „Smoking In Heaven“ legt eine so entspannte Attitüde an den Tag, wie man sie dieser Band nie und nimmer zugetraut […]

// zuckerbeat vol. (2)12 – jump into the fog

Wer sich heute gerne mal in die 90er zurückspulen möchte, als Gitarrenbands noch so richtig viel Krach machten, weshalb es dann nur umso mehr Spaß bereitete, die schicken Melodien dahinter auszubuddeln. All jene, die sich von den letzten beiden Alben von Dinosaur Jr. Honig ums Maul schmieren ließen, weil sie so schrecklich schön aus der […]

// zuckerbeat vol. (2)11 – eis am stiel

Chuckamuck meine Damen und Herren, sind wohl die sympathischste Underage-Band, welche die Popmusik in den letzten paar Jahren aus dem Ärmel geschüttelt hat. Die Jungs machen Rock´n´Roll der Marke „Eis am Stiel“ und schrauben damit die Euphorischraube ähnlich weit nach oben, wie die Kollegen von den Black Lips. Chuckamuck allerdings singen über weite Strecken auf […]

// zuckerbeat vol. (2)10 – tanz den regenbogen

The Tellers wurden hierzulande viel zu lange totgeschwiegen. Jetzt wird es Zeit für die Band auch in Deutschland ein bisschen für Aufregung zu sorgen. Diese lebensfrohe Indie-Truppe hat nämlich alles, was der geneigte Spoon- und Phoenix-Fan braucht, um sich ins Hinterzimmer zu verziehen und stundenlang eine Kissenschlacht mit der Herzallerliebsten zu veranstalten. „Close The Evil […]

// zuckerschock für den mai 2011: „oh, napoleon“

Oh, Napoleon haben auf dem letztjährigen „Umsonst und Draussen“-Festival nicht nur eines der stimmungsvollsten Konzerte des Jahres hingelegt, ihr blitzeblanker Indie-Pop sorgt auch auf Albumlänge dafür, dass man auf Wolke 7 schwebt. „Yearbook“ erzählt uns in elf Kapiteln von den Dingen, die das letzte Jahr so l(i)ebenswert gemacht haben. Mit freundlicher Unterstützung von Tobias Kuhn […]

// zuckerbeat vol. (2)09 – sim sala bim

Sollen das wirklich die guten, alten Dredg sein? Ich meine, es hat sich ja bereits auf den letzten Alben angekündigt, dass sich die Band immer weiter in poppige Gefilde verabschiedet, aber schon nach dem Opener ihres neuen Albums ist klar, dass sie diesen Weg nun konsequent zu Ende gegangen sind. Es ist in diesem Zusammenhang […]

// zuckerbeat vol. (2)08 – birthday, christmas, new year

Wolfram hat es tatsächlich geschafft Haddaway und Hercules & Love Affair auf einem gemeinsamen Album zu versammeln. Keine Ahnung wie er auf die Idee gekommen ist, aber am Ende funktioniert das gewagte Unterfangen. Sein gleichnamiges Debüt ist eine einzige Ode an das „Euro-Dance“-Geblödel der 90er Jahre. Das war damals ja nicht unbedingt die Musikrichtung, die […]

// zuckerbeat vol. (2)07 – nightmoves

Am neuen Album von The Leisure Society wird nicht nur Edel-Fan Brian Eno seine helle Freude haben. Auch die Anhänger von cellistisch angehauchten Melodien mit nostalgischer Note dürften sich beim Durchhören ihres neuen Albums in watteweichen Kissenschlachtfantasien verlieren. Zu diesem Album stellt man am Besten die dritte Staffel „Mad Men“ auf „mute, schnappt sich seine […]

// zuckerbeat vol. (2)06 – painted eyes

Fans von Feeder werden sich heftig die Augäpfel massieren, wenn sie das neue Album der Jungs voller Vorfreude in den CD-Spieler schubsen. „Renegades“ ist nämlich, wie auch das neue Werk der Foo Fighters, ein brachiales Rockbrett und erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem man die Band schon endgültig an das Formatradio zu verlieren geglaubt hatte. […]

// zuckerbeat vol. (2)05 – bridge burning

Die Foo Fighters haben sich anno 2011 doch tatsächlich noch einmal dazu durchgerungen, eine Rockplatte zu veröffentlichen. Die Jungs hatten wohl die Schnauze voll davon, immer deutlicher in einem radiotauglichen Kontext verortet zu werden. Dementsprechend liefert „Wasting Light“ auch nicht die potenziellen drei bis sechs Hits, die sich bei Konzerten schlüssig ins Gesamtprogramm integrieren lassen, […]

// zuckerbeat vol. (2)04 – road noise

Jonathan Inc. haben eines dieser Alben geschrieben, dass in einer besseren Welt die neue Coldplay an der Spitze der Charts ablösen würde. Der atmosphärische Indie-Pop auf „Lost:Time“ schlittert immer wieder in hymnische Gefilde und widerlegt damit das Vorurteil, dass sich sphärische Feedback-Klänge nicht mit schmissigen Melodien vereinen lassen. Hier tanzen alle Stile Engtanz und doch […]

// zuckerbeat vol. (2)03 – durchdrahn

Attwenger legen die Latte gleich im Opener ihres aktuellen Album „Flux“ ziemlich hoch. Da wird nämlich direkt eine Referenz an Bill Withers „Ain´t No Sunshine When She´s Gone“ raus gehauen. Wie das Ganze dann mit einer volksmusikalischen Turbo-Attacke ad absurdum geführt wird, ist der reine Wahnsinn. Also Hände hoch und Abtanzen. Alles leuchtet, alles springt. […]

// zuckerbeat vol. (2)02 – get closer

Panic! At The Disco hat man in den letzten Jahren leider ein wenig aus dem Blickfeld verloren. Dabei waren die Jungs aus Las Vegas im direkten Vergleicht mit den Bubble-Gum-Punkern von Fall Out Boy immer die interessantere, weil poppigere Alternative. Nachdem sie sich entschlossen haben, auf ihrem Zweitwerk dem Sound der Beatles die letzte Ehre […]

// zuckerbeat vol. (2)01 – youth knows no pain

Ich muss ja zugeben, dass ich das erste Album von Lykke Li immer für ein bisschen überschätzt gehalten habe. Ähnlich ging es mir mit dem Debüt von Charlotte Gainsbourg, die auch erst mit freundlicher Unterstützung von Beck auf ihrem zweiten Album zur Höchstform aufgelaufen ist. Nun hat ausgerechnet Beck ein Remix von Lykke Lis aktueller […]

// zuckerbeat vol. (1)99 – greetings

Alle Fans der alten Sachen von Clueso sollten sich derweil mal am Debütalbum von Ryo versuchen. Das macht nach einem etwas sperrigen Auftakt nämlich genau dort weiter, wo der Zughafen-Öiedermacher auf seinem zweiten Album „Gute Zeit“ aufgehört hat. Die düsteren Bässe sorgen in diesem Zusammenhang zwar für eine etwas düstere Grundstimmung, das macht aber überhaupt […]

// zuckerbeat vol. (1)98 – recharge & revolt

Heute schon eine neue Band zum Abfeiern gefunden? The Naked And Famous eignen sich ganz vorzüglich, um in der Indie-Disco für Begeisterungsstürme bei allen Fans von 80er Jahre beeinflussten Indie-Pop zu sorgen. Ihr Debüt-Album „Passive Me, Aggressive You“ macht in diesem Zusammenhang überhaupt keine Anstalten, sich in Zurückhaltung zu üben. Diese Crew hier steuert direkt […]

// zuckerbeat vol. (1)97 – promenade sentimentale

Wer auf Piano-Pop steht, hat jetzt den passenden Grund, die Regler der heimischen Stereoanlage mal wieder auf die höchste Stufe zu schubsen. Judith Heusch und Tobias Schwab veröffentlichen als Patty Moon ihr bereits viertes Album und Fans von Amanda Rogers bis Regina Spektor werden sich fast ungläubig die Augen reiben. Wie konnte diese zauberhafte Popmusik […]

// zuckerbeat vol. (1)96 – keep yourself alive

Wenn du dir immer mal wieder gerne den Soundtrack von Pulp Fiction reinziehst, um dir mit einem Glimmstängel zwischen den Lippen den Stress des Alltags von der Seele zu schubsen, dann solltest du demnächst mal das aktuelle Album von den C-Types als Alternativprogramm in Erwägung ziehen. „Devil On 45“ ist ein klassisches Surf-Pop Werk, das […]

// zuckerbeat vol. (1)95 – a parts for b actors

MissinCat könnte man auf den ersten Blick doch glatt mit der werten Kollegin aus dem Hause Kate Nash verwechseln, auf ihrem Album trällern Banjos, Cellos und Posaunen so lange um die Wette, dass man sich ein Lächeln nur schwer verkeifen kann. Das ist einfach herzallerliebst, was die Wahlberlinerin hier abliefert. Da möchte man sich am […]

// zuckerbeat vol. (1)94 – what a glory morning story

Ich muss ja zugeben, dass ich bezüglich des ersten Albums von Beady Eye rein gar keine Erwartungen hatte. Die neue Band von Liam aus dem Hause Oasis würde sicher ein Reinfall werden – ich erwartete ein Werk voller halbwegs hörbarer Songs, die wohlwollend auf der einen oder anderen Oasis-Single als B-Seite Platz gefunden hätten. Doch […]

// zuckerbeat vol. (1)93 – one take groover

The Streets sorgen dafür, dass wir uns für einen Durchlauf in verpixelte Gefilde verabschieden. Die schrägen Atari-Sounds des aktuellen Albums klingen, als hätten die Giana Sisters einen Raubzug durchs Grime-Gebiet gestartet. Mit „Going Through Hell“ hat Skinner dabei wieder einen echten Mega-Hit im Gepäck, dem der Opener „Outside Inside“ oder der beschwingte Frühlings-Popper „Without Thinking“ […]

// zuckerbeat vol. (1)92- wolkenhunde

Drei bayrischen Rapper sorgen in diesen Tagen dafür, dass ich deutschen HipHop doch wieder ins Herz schließe. Alle, die auch heute noch denken, dass die alten Scheiben von Blumentopf, Eins Zwo und Konsorten zum Besten gehören, was in Sachen Rapmusik hierzulande entstanden ist, die sollten ihre Ohren spitzen und sich neben Summsemann und Umse auch […]