Wie schon beim Vorgänger muss man sich das neue Album von Portugal, The Man erst mal erkämpfen. Die Scheibe versteckt sich hinter einem schicken Artwork, welches schon für sich allein genommen den Kauf des Silberlings rechtfertigen würde. Darüber hinaus mussten die Jungs zeitweise allerhand Schelte einstecken und zwar dafür, dass sich ihr Sound von Mars […]
// zuckerschock für den august 2011: moop mama – „deine mutter“
All jene, die in dieser Woche den fulminanten Live-Auftritt der Münchner Brass-Band Moop Mama beim Würzburger Hafensommer gesehen haben, wissen was sie jetzt erwartet. Die wahrscheinlich elektrisierndste Trompeten-Rap-Versuchung der Gegenwart hat ihr Debütalbum an den Start gebracht und punktet mit einer wilden Mixtur aus Blumentopfschen Rap-Anleihen und LaBrassBanda-liken Blaskapellen. Nicht mal auf die Mithilfe von […]
// auf gehts zum „34. weinturm open air“ nach bad windsheim
Wer am Wochenende noch nichts vorhat, dem können wir einen kleinen Abstecher nach Bad Windsheim empfehlen. Da öffnet das alljährliche Weinturm-Open Air seine Pforten und hat mal wieder allerhand illustre Acts am Start, die man nicht alle Tage auf hiesigen Bühnen live erleben darf. Besonders ans Herz legen möchten wir euch in diesem Zusammenhang die […]
// und weiter geht´s beim hafensommer…
Was waren das nur für gelungene Abende letzte Woche am Alten Hafen in Würzburg. Der „Hafensommer“ hält, was er verspricht und auch, wenn das Wetter nicht immer mitspielte, die Überdachung sorgt zumindest dafür, dass verregnete Abende, wie der mit Patty Moon, dennoch zum imposanten Ereignis wurden. So spielte die Musikerin ihre melancholischen Pop-Songs, während im […]
// zuckerbeat vol. (2)22 – out of focus
Die Kaiser Chiefs liefen in den letzten Jahren ein bisschen Gefahr, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Nach dem fulminanten Erstling und dem gelungenen Nachfolger war die Geschichte eigentlich durchdekliniert. Eine neue Generation motivierter Jungspunde schien bereit in ihre großen Fußstapfen zu treten und hatte noch dazu die eindrucksvolleren Tracks im Gepäck. Umso bemerkenswerter ist es, […]
// endlich wieder hafensommer…
Schon in Kürze ist es wieder so weit. Der Hafensommer öffnet seine Pforten und beschert uns mal wieder eine ganze Reihe brillanter Künstler und geschmackvoller Filme am Alten Hafen in Würzburg. Und weil uns beim Zuckerkick einige Veranstaltungen ganz besonders am Herzen liegen, möchten wir hier noch mal kurz auf einige Abende verweisen. Da wäre […]
// zuckerbeat vol. (2)21 – the news
Zu den Jungs von Incubus braucht man in diesem Zusammenhang wohl keine großen Worte mehr verlieren. Die Band hat sich in den letzten Jahren ein wohlig, weiches Bett im Alternative Rock-Wunderland gesichert, so dass sie inzwischen selbst auf größeren Rockfestivals zu den Zugpferden des Abends gehört. Incubus waren und sind vor allem eine Live-Band. Ihr […]
// zuckerschock für den juli 2011: taking back sunday – „dto.“
Taking Back Sunday sind auf ihrem letzten Album etwas aus dem Tritt geraten. Man merkte den Jungs irgendwie an, dass sie hin und her gerissen waren, ob sie nun in Richtung Stadion abheben möchten oder den Härtegrad wieder in Richtung euphorischer Anfangstage verschieben sollten. Auf ihrem gleichnamigen, vierten Album haben sie sich nun für die […]
// zuckerbeat vol. (2)20 – der letzte glanz
Wenn du auch zu den Menschen gehörst, die sich von deutschen HipHop aufgrund des ganzen effekthascherischen Getues und Gesülzes vor einigen Jahren abgewandt haben: jetzt ist es an der Zeit zurückzukehren. Summsemann, Casper, der nimmermüde Dendemann, Doppel D und wie sie alle heißen sorgen bereits seit Jahren dafür, dass deutscher HipHop plötzlich wieder an Relevanz […]
// zuckerbeat vol. (2)19 – suburbia
Wie cool ist das denn. Da haben The Wonder Years erst vor kurzem mit ihrem zweiten Album dafür gesorgt, dass man sich plötzlich die alten Shirts von Saves The Day und den Get Up Kids nochmals überstreifen wollte und nun liegt auch schon der Nachfolger vor. „I´ve Given You All And Now I´m Nothing“ ist […]
// zuckerbeat vol. (2)18 – dance forever once again
Der heißeste Scheiß für die diesjährigen Sommerferien am heimischen Baggersee kommt derweil vom Afrobeat-Kollektiv Retro Stefson. Das Album „Kimbabwe“ versammelt eine hübsche Ansammlung an Disco-Pop, World Music-Klängen und Latin-Anleihen. Alles auf diesem Werk schreit gerade dazu (da)nach-choreografiert zu werden. Da verwandelt sich das Ufer plötzlich in einen Laufsteg. Sonnenhüte werden zu Frisbee-Scheiben. Und spätestens wenn […]
// zuckerbeat vol. (2)17 – i am sick of people being sick of my shit
Auf ein neues Album von Cornershop haben wir eine gefühlt Ewigkeit warten müssen. Nun steht doch klammheimlich ein neuer Tonträger in den Regalen, der musikalisch am Thron von M.I.A. kratzt. Der Grund dafür heißt Bubbley Kaur, eine asiatische Sängerin, die Cornershop auf diesem Album lauthals unterstützt. Was anfangs noch ein bisschen holprig anmutet, versetzt einen […]
// zuckerbeat vol. (2)16 – kopfhollywood
Nun gibt es also mal wieder eine neue Carlos Santana-Compilation – laut „Wikipedia“ die Neunte, herausgegeben vom „Reclam“-Verlag und noch dazu schnell im Regal zu finden durch die typisch schlichte Gestaltung im leuchtenden „Reclam“-Gelb. Der CD (wie auch alle anderen Reclam-Releases) ist ein schönes und ausführliches Booklet beigelegt. Hier erfährt man mehr über den besten […]
// zuckerbeat vol. (2)15 – es wird steine regnen
Bilderbuch haben wir hier ja bereits für ihr fulminantes Vorgänger-Album abgefeiert, als ob es kein Morgen gäbe, nun legen sie mit „Die Pest im Piemont“ noch einmal einen oben drauf und servieren ihren Fans 14 mal lärmige, mal hymnische Indie-Pop-Perlen, die jeden Keller-Club in Ekstase versetzen sollten. „Unsere Jugend wird dahin sein wie der Rauch […]
// zuckerbeat vol. (2)14 – 2 likely
Was passiert, wenn sich ein Soundtüftler der Marke Danger Mouse und der italienische Hollywood-Komponist Daniele Luppi zusammentun, um eine Hommage an den guten alten Spaghetti-Western aufzunehmen, kann man sich in diesen Tagen unter dem Namen „Rome“ zu Gemüte führen. Der Silberling strotzt nur so vor Übermut, alles wurde möglichst pompös und bewegend arrangiert und weil […]
// zuckerbeat vol. (2)13 – schnakeln
Liebe Leserinnen und Leser. Was bitteschön ist denn mit Kitty, Daisy & Lewis los? Die legen auf ihrem sehnlich erwarteten Nachfolger des selbst betitelten Debüts doch glatt los, als wollten sie Amy Winehouse Konkurrenz machen. „Smoking In Heaven“ legt eine so entspannte Attitüde an den Tag, wie man sie dieser Band nie und nimmer zugetraut […]
// zuckerbeat vol. (2)12 – jump into the fog
Wer sich heute gerne mal in die 90er zurückspulen möchte, als Gitarrenbands noch so richtig viel Krach machten, weshalb es dann nur umso mehr Spaß bereitete, die schicken Melodien dahinter auszubuddeln. All jene, die sich von den letzten beiden Alben von Dinosaur Jr. Honig ums Maul schmieren ließen, weil sie so schrecklich schön aus der […]
// zuckerbeat vol. (2)11 – eis am stiel
Chuckamuck meine Damen und Herren, sind wohl die sympathischste Underage-Band, welche die Popmusik in den letzten paar Jahren aus dem Ärmel geschüttelt hat. Die Jungs machen Rock´n´Roll der Marke „Eis am Stiel“ und schrauben damit die Euphorischraube ähnlich weit nach oben, wie die Kollegen von den Black Lips. Chuckamuck allerdings singen über weite Strecken auf […]
// zuckerbeat vol. (2)10 – tanz den regenbogen
The Tellers wurden hierzulande viel zu lange totgeschwiegen. Jetzt wird es Zeit für die Band auch in Deutschland ein bisschen für Aufregung zu sorgen. Diese lebensfrohe Indie-Truppe hat nämlich alles, was der geneigte Spoon- und Phoenix-Fan braucht, um sich ins Hinterzimmer zu verziehen und stundenlang eine Kissenschlacht mit der Herzallerliebsten zu veranstalten. „Close The Evil […]
// zuckerschock für den mai 2011: „oh, napoleon“
Oh, Napoleon haben auf dem letztjährigen „Umsonst und Draussen“-Festival nicht nur eines der stimmungsvollsten Konzerte des Jahres hingelegt, ihr blitzeblanker Indie-Pop sorgt auch auf Albumlänge dafür, dass man auf Wolke 7 schwebt. „Yearbook“ erzählt uns in elf Kapiteln von den Dingen, die das letzte Jahr so l(i)ebenswert gemacht haben. Mit freundlicher Unterstützung von Tobias Kuhn […]
// zuckerbeat vol. (2)09 – sim sala bim
Sollen das wirklich die guten, alten Dredg sein? Ich meine, es hat sich ja bereits auf den letzten Alben angekündigt, dass sich die Band immer weiter in poppige Gefilde verabschiedet, aber schon nach dem Opener ihres neuen Albums ist klar, dass sie diesen Weg nun konsequent zu Ende gegangen sind. Es ist in diesem Zusammenhang […]
// zuckerbeat vol. (2)08 – birthday, christmas, new year
Wolfram hat es tatsächlich geschafft Haddaway und Hercules & Love Affair auf einem gemeinsamen Album zu versammeln. Keine Ahnung wie er auf die Idee gekommen ist, aber am Ende funktioniert das gewagte Unterfangen. Sein gleichnamiges Debüt ist eine einzige Ode an das „Euro-Dance“-Geblödel der 90er Jahre. Das war damals ja nicht unbedingt die Musikrichtung, die […]
// zuckerbeat vol. (2)07 – nightmoves
Am neuen Album von The Leisure Society wird nicht nur Edel-Fan Brian Eno seine helle Freude haben. Auch die Anhänger von cellistisch angehauchten Melodien mit nostalgischer Note dürften sich beim Durchhören ihres neuen Albums in watteweichen Kissenschlachtfantasien verlieren. Zu diesem Album stellt man am Besten die dritte Staffel „Mad Men“ auf „mute, schnappt sich seine […]
// zuckerbeat vol. (2)06 – painted eyes
Fans von Feeder werden sich heftig die Augäpfel massieren, wenn sie das neue Album der Jungs voller Vorfreude in den CD-Spieler schubsen. „Renegades“ ist nämlich, wie auch das neue Werk der Foo Fighters, ein brachiales Rockbrett und erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem man die Band schon endgültig an das Formatradio zu verlieren geglaubt hatte. […]
// zuckerbeat vol. (2)05 – bridge burning
Die Foo Fighters haben sich anno 2011 doch tatsächlich noch einmal dazu durchgerungen, eine Rockplatte zu veröffentlichen. Die Jungs hatten wohl die Schnauze voll davon, immer deutlicher in einem radiotauglichen Kontext verortet zu werden. Dementsprechend liefert „Wasting Light“ auch nicht die potenziellen drei bis sechs Hits, die sich bei Konzerten schlüssig ins Gesamtprogramm integrieren lassen, […]
// zuckerbeat vol. (2)04 – road noise
Jonathan Inc. haben eines dieser Alben geschrieben, dass in einer besseren Welt die neue Coldplay an der Spitze der Charts ablösen würde. Der atmosphärische Indie-Pop auf „Lost:Time“ schlittert immer wieder in hymnische Gefilde und widerlegt damit das Vorurteil, dass sich sphärische Feedback-Klänge nicht mit schmissigen Melodien vereinen lassen. Hier tanzen alle Stile Engtanz und doch […]
// zuckerbeat vol. (2)03 – durchdrahn
Attwenger legen die Latte gleich im Opener ihres aktuellen Album „Flux“ ziemlich hoch. Da wird nämlich direkt eine Referenz an Bill Withers „Ain´t No Sunshine When She´s Gone“ raus gehauen. Wie das Ganze dann mit einer volksmusikalischen Turbo-Attacke ad absurdum geführt wird, ist der reine Wahnsinn. Also Hände hoch und Abtanzen. Alles leuchtet, alles springt. […]
// zuckerbeat vol. (2)02 – get closer
Panic! At The Disco hat man in den letzten Jahren leider ein wenig aus dem Blickfeld verloren. Dabei waren die Jungs aus Las Vegas im direkten Vergleicht mit den Bubble-Gum-Punkern von Fall Out Boy immer die interessantere, weil poppigere Alternative. Nachdem sie sich entschlossen haben, auf ihrem Zweitwerk dem Sound der Beatles die letzte Ehre […]
// zuckerbeat vol. (2)01 – youth knows no pain
Ich muss ja zugeben, dass ich das erste Album von Lykke Li immer für ein bisschen überschätzt gehalten habe. Ähnlich ging es mir mit dem Debüt von Charlotte Gainsbourg, die auch erst mit freundlicher Unterstützung von Beck auf ihrem zweiten Album zur Höchstform aufgelaufen ist. Nun hat ausgerechnet Beck ein Remix von Lykke Lis aktueller […]
// zuckerbeat vol. (1)99 – greetings
Alle Fans der alten Sachen von Clueso sollten sich derweil mal am Debütalbum von Ryo versuchen. Das macht nach einem etwas sperrigen Auftakt nämlich genau dort weiter, wo der Zughafen-Öiedermacher auf seinem zweiten Album „Gute Zeit“ aufgehört hat. Die düsteren Bässe sorgen in diesem Zusammenhang zwar für eine etwas düstere Grundstimmung, das macht aber überhaupt […]