º film / tv

lauschen

// zuckerbeat vol. (1)91 – the everchanging spectrum of a lie

Wer mal wieder auf der Suche nach dem heißesten Scheiß in Sachen Zeitgeist ist, der sollte sich mal das aktuelle Album von The Joy Formidable zu Gemüte führen. „The Big Roar“ ist ein reißerisches Werk, das sich elegant zwischen die Stühle setzt. Manchmal meint man den Einfluss der Killers rauszuhören, wenn man wieder ein hymnischer […]

// zuckerbeat vol. (1)90 – winter on the weekend

Stefan Dettl, Sänger von LaBrassbanda nutzt die Winterpause seiner Hauptband, um einen Solo-Ausflug in rockige Gefilde zu unternehmen. Mit seinem Soloalbum zielt er auf die Schweißdrüsen seiner Hörerschaft, was Selbige erstmal irritieren dürfte. Die beschwingten, bisweilen auch subtilen Momente von LaBrassBanda sucht man auf seinem Solo-Album vergebens. Stattdessen wird die verzerrte Gitarre eingestöpselt und die […]

// zuckerbeat vol. (1)89 – zombies

Coco Sumner hat Fürsprecher von Ian Brown bis Richard Hawley. Sogar Alex Turner von den Arctic Monkeys hat bei einem Charity-Gig lobende Worte für die Sängerin übrig. Nun erscheint folgerichtig das erste Album der 19jährigen Brit-Popperin, wobei das Augenmerk hier auf dem Pop-Aspekt der Musik liegt. „The Constant“ von I Blame Coco strotzt nur so […]

// zuckerbeat vol. (1)88 – funk

Fujiya & Miyagi sind nicht etwa das neues Update in Sachen Karate Kid Nostalgiebeschwörung, das Elektro-Duo versteht sich als zeitgenössischer Pop-Act, der sich anschickt, großen Melodien in einen Club-Kontext zu überführen. Ihr neues Album mit dem unaussprechlichen Namen „Ventriloquizzing“ klingt, als wollten sie atmosphärischen Pop der Marke Air mit einem Paar Tanzschuhen ausstatten. Dieses Album […]

// zuckerschock für den februar 2011 – kakkmaddafakka

Kakkmaddafakka klingen nicht ganz so assig, wie es der Name andeutet. Ganz im Gegenteil. Die fünf Jungs aus Norwegen wurden von Erlend Oye aus dem Hause Kings Of Convenience und The Whitest Boy Alive treffend in Szene gesetzt und klingen, als hätten sich Letztere eine Frischzellenkur verabreicht. Fans von Phoenix und Konsorten werden schon beim […]

// zuckerbeat vol. (1)87 – buy nothing day

Huch, haben die Beastie Boys etwa schon wieder ein neues Album draußen? Nicht ganz, aber wenn juckts, wenn The Go! Team am Start ist. Den Opener „T.O.R.N.A.D.O.“ hätten die drei New Yorker auch nicht besser hinbekommen. Schon der zweite Track macht dann aber deutlich, dass sich die fröhliche Bande stilistisch nicht beschränken lassen möchte. Da […]

// zuckerbeat vol. (1)86 – you was me

Wer sich im letzten Jahr zum eleganten Pop-Streich aus dem Hause Hurts ins Fäustchen lachte, der könnte sich nun spitzbübisch an die White Lies heranwagen. Gibt’s zwar schon etwas länger, die Jungs, aber mit „Ritual“ sollte sich ihr in England bereits eingesetzter Höhenflug auch hierzulande in einen einstelligen Chartplatz ummünzen lassen. Mit ihren zehn Songs […]

// zuckerbeat vol. (1)85 – die zukunft liegt im schlaf

Die Gang Of Four sieht sich nach ihrer Reunion im Jahr 2004 der Gefahr ausgesetzt, ihren Status als Ikone des Post Punk / New Wave-Genres zu verspielen. Das Album „Content“ soll nun all jene versöhnen, die mit den Neuaufnahmen des 2005er Comeback-Werks „Return The Gift“ nicht wirklich glücklich gewesen sind. Auf ihrem ersten regulären Album […]

// zuckerschock für den januar 2011: finn-ole heinrich & spacemann spiff

Als mir Hannes Wittmer alias Spaceman Spiff vor gut zwei Jahren sein erstes Solo-Album in die Hand drückte, war ich auf einiges gefasst. Aber dass mich „Bodenangst“ bis heute stetig begleiten würde, damit hätte ich am Ende doch nicht gerechnet. Als ich vor Kurzem entdeckte, dass Hannes mit dem Autor Finn-Ole Heinrich ein gemeinsames Werk […]

// zuckerbeat vol. (1)84 – cold calls

Wer bei elektronischer Musik gerne ein bisschen über den Tellerrand hinaus blickt, der könnte mit dem neuen Album von Isolée glücklich werden. „Well Spent Youth“ versammelt zahlreiche gutgelaunte Elektro-Tracks, die mit so vielen Details verziert wurden, dass man sich das Ganze am besten per Headphones zu Gemüte führt. Zahlreiche Dissonanzen und aufflackernde Basslines sorgen für […]

// zuckerbeat 2010 << artwork

01 jaill. that´s how we burn. 02 crystal castles. crystal castles (II). 03 65daysofstatic. we were exploding anyway. 04 ceremony. rohnert park. 05 sleigh bells. treats.

// zuckerbeat vol. (1)83 – broken dreams club

Hach, ist das schön. Pünktlich zum Fest beschenken uns die Herzensbrecher von den Girls noch einmal mit einer illustren EP, die das Zeug hat, der eh schon famosen LP in Sachen Pop-Appeal den Rang abzulaufen. Dadurch, dass sich die „nächsten Belle & Sebastian“ wirklich auf das Wesentliche beschränken, bekommt man in ihrem „Broken Dreams Club“ […]

// zuckerbeat vol. (1)82 – well, well, well…

Den Namen deadmau5 sollte man sich merken. Wer auf stadiontaugliche Dance-Musik steht, kommt an seinem neuen Album nicht vorbei. Schon der erste Track „Some Chords“ schiebt einen geradewegs auf die Tanzfläche und schubst den Popo auf Wackelpudding-Stufe „4×4=12“. Wer sich schon immer gefragt hat, wie ein Guetta-Track wohl im Remix von MSTRKRFT klingt, der ist […]

// zuckerbeat vol. (1)81 – half-light

Wer mal wieder zurückhüpfen möchte in die 90er Jahre und sich in nostalgisch anmutendem Karamel-Pop suhlen möchte, der sollte sich mal nach der neuen Songzusammenstellung aus dem Hause Suede umschauen. „The Best Of Suede“ versammelt auf zwei Silberlingen 35 Stücke, die man allesamt irgendwo schon mal gehört zu haben scheint. Natürlich sind da auch die […]

// zuckerbeat vol. (1)80 – a homeless ghost

So richtig fassen kann man es ja noch nicht, dass Console tatsächlich noch mal ein neues Album an den Start gebracht haben. Jeder langjährige Indie-Disco-Gänger wird heute noch feuchte Hände bekommen, wenn ihre beiden größten Hits „14 Zero Zero“ und das „Freiburg“-Remix von Tocotronic die Tanzfläche fluten. Nun erscheint „Herself“ und spannt die Fans erst […]

// zuckerbeat vol. (1)79 – slowly falling leaves, red, green, golden…

Erinnert sich noch jemand an die New Radicals. Die Jungs um Sänger Gregg Alexander hatte damals diesen Sommerhit im Gepäck, den man einfach nicht mehr aus dem Ohr raus bekam. Fyfe Dangerfield hat auf seinem aktuellen Album mit der schlagfertigen Single „When You Walk In The Room“ das passende Update zu „You Get What You […]

// zuckerbeat vol. (1)78 – losing my mind

Mando Diao, meine verehrten Damen und Herren, sind zurück. Nach ihrer illustren B-Seiten-Kollektion, die gut und gerne ein eigenes Album von illustrer Qualität abgeworfen hätte, beehren uns die Herren zur Abwechslung mal mit einer Live-Scheibe. Als gefühlte erste schwedische Band haben sie die Ehre, für MTV aufs Podest zu steigen. Mando Diao bringen das ganze […]

// zuckerbeat vol. (1)77 – get related

Unsere herzallerliebsten Pet Shop Boys haben mal wieder ihre Archive durchforstet und ihre größten Hits noch mal auf einem Silberling versammelt. Neben der Essenz aus der zoologischen Haushaltswarenabteilung, die jeder gute Radiosender irgendwann schon mal auf Endlosschleife geschubst hat, findet sich auf „Ultimate“ neben dem Quoten-Neuankömmling „Together“, (ein grenzwertiges, aber treibendes Euro-Dance-Gewitter), auch noch eine […]

// zuckerbeat vol. (1)76 – rave on sad songs

Mit Jamiroquai bin ich nie so richtig warm geworden. Der klang für mich immer nach einer poppigen Variante von Prince. Nach zwei Durchlaufen hatten sich die meisten Songs für mich erledigt. Da konnte man zwar gut zu tanzen, aber zuhaue im Wohnzimmer, klangen viele Tracks einfach nicht langlebig genug. Nun erscheint sein neues Album „Rock […]

// zuckerschock für den november 2010: anton waldt – „auf die zwölf“

Anton Waldt, seines Zeichens Chefredakteur des elektronischen Musikmagazins „de:bug“ veröffentlicht im „Verbrecher Verlag“ eine Textsammlung seiner Beiträge für den „Partysan“, bzw. „Berghain-Flyer“. Seine Geschichten zum Thema Hausverbot, Drogen und Musik kreisen um den alltäglichen Wahnsinn im Grenzbereich von Club und Leben und sind durchzogen von dermaßen vielen Seitenhieben auf die Pop-Kultur, das man bisweilen fünf […]

// zuckerbeat vol. (1)75 – hide & seek

Nach der gelungenen Rückbesinnung auf seine Zeit als Soundtrack-Künstler hat sich unser Liedermacher-Herzblatt Badly Drawn Boy dazu entschlossen, eine Album Trilogie vorzulegen. Der erste Teil des groß angelegten Projekts hört auf den Namen „It´s What I´m Thinking (Part One – Photographing Snowflakes)” und beginnt ziemlich öde, schickt sich aber nach dem verstrahlten “In Safe Hands” […]

// zuckerbeat vol. (1)74 – freyja´s ghost

Paul Smith hat mit seiner Band Maximo Park drei ganz wunderbare, subtil anmutende Indie-Pop-Alben veröffentlicht, die sich aufgrund ihrer tiefsinnigen Texte von dem üblichen Konsens-Rock abheben, welcher allwöchentlich die Tanzflächen der Nation flutet. Nun hat er das einzig richtige getan, die Tanzschuhe für einen Moment in die Ecke geschubst und Platz genommen. „Margins“, sein erstes […]

// zuckerbeat vol. (1)73 – ich habe viel zu viel ärger und viel zu wenig wut

The Strange Death Of Liberal England haben bei uns ja schon mit ihrem Vorgänger-Werk für ein liebevolles Seufzen gesorgt. Nun flüstert uns die Band pünktlich zum Herbst mit düsterer Gesangsstimme ein paar Melodien ins Ohr, die jedem Fan von Joy Division über Seabear bis Arcade Fire das Herz öffnen werden. „Drown Your Heart Again“ ist […]

// live & load: dag för dag

Sarah Snavely und ihr Zwillingsbruder Jacob veröffentlichten als „Dag För Dag“ bereits im letzten Jahr ein Album, dass auch in unserem „Zuckerbeat“ für Furore sorgte. Die Musik bewegt sich in der Tradition von PJ Harvey und My Bloody Valentine . Nun legen die Beiden neues Material vor. Mit „Releases“ veröffentlicht das Duo eine 5-Track-EP, die […]

// zuckerbeat vol. (1)72 – wake up, sleepyhead

Der werte Carl Barât hat keinen Bock mehr sich allein auf seinen Teilzeitjob bei den Libertines und den Dirty Pretty Things zu beschränken, also hat er, wie es sich für einen echten Freiheitskämpfer eben gehört, sein erstes Solo-Album unter eigenem Namen veröffentlicht. Wir erinnern uns ja alle noch an schlimme Vergehen aus dem Hause Billy […]

// strichcode vol. 1 – „was zur hölle ist das?“

Nachdem wir zuletzt schon einige Comics im Rahmen des Zuckerbeat besprochen haben, kommen wir nun nicht mehr drum herum, hier mal eine eigene Rubrik aufzumachen, die euch von nun an regelmäßig mit den neuesten Bildergeschichten versorgt, die allmonatlich unsere Buchhandlungen fluten. Anfangen wollen wir aus gegebenem Anlass (und um euch von der Musik-Welt in die […]

// zuckerbeat vol. (1)71 – cloudy day

Alle, die mal wieder eine musikalische Zeitreise machen möchten, sollten jetzt die Ohren spitzen. Superchunk, die ollen Indierock-Haudegen, sind wieder da und präsentieren sich auf ihrem aktuellen Werk in der Form ihres Lebens. Schon nach wenigen Sekunden reißt einen der Opener „Digging For Something“ zurück in die 90er und schlitzt einem die Jeans auf. Hinterher […]

// zuckerbeat vol. (1)70 – re-beat v. 2.0

Endlich ist es soweit. Fake Problems haben ihr heiß ersehntes, drittes Album veröffentlicht und dürften sich damit endgültig in die Herzen aller Gaslight Anthem und Lucero-Fans spielen. Die Jungs aus Florida haben nämlich einen ganz dicken Trumpf im Ärmel. Sie haben gute Laune. Ihre Songs laden geradezu dazu ein, sich zu Herbstbeginn alle Stofffetzen vom […]

// zuckerbeat vol. (1)69 – teenage kicks

Angefixt durch die beiden illustren Hollywood-Streifen möchten wir euch in diesem Zuckerbeat mal auf die beiden Comic-Veröffentlichungen „Kick-Ass“ und „Scott Pilgrim Vs. The World“ aufmerksam machen. Die Graphic Novel „Kick-Ass“ wurde illustriert von Mark Millar („Wanted“) und dem renommierten John Romita Jr. (unter anderem verantwortlich für den „Amazing Spider-Man“). Zusammen erzählen Sie uns von einem […]

// zuckerbeat vol. (1)68 – wir glauben an gar nichts und wir sind nur hier wegen der gewalt

Von Selig mag jeder halten, was er mag. Für mich persönlich gehört die Band zum Besten, was in Sachen Deutschrock jemals auf die Bühne gestapft ist. „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“ schafft es dabei zwar nicht, an die psychedelische Großtat namens „Blender“ heranzureichen, strotzt aber stattdessen vor Melodien, die an „Ist es wichtig“ und „Sie hat […]